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Batman of the Future: Der Klassiker, den keiner wollte.

Eine neue Dokumentation zu „Batman Beyond” offenbart, dass vor allem das Kreativteam um Bruce Timm kaum Motivation und Ideen für das Sequel zu entwickeln vermochten und wie es trotzdem vom ungeliebten Stiefkind der Animated Series zu deren erfolgreichem Nachfolger werden konnte.


Batman Beyond
(oder „Batman of the Future” in Europa)  ist mittlerweile in Fankreisen nicht minder beliebt als die vorangegangenen Batman Animated Serien der 90er Jahre. Und doch gab es anfangs einige Startschwierigkeiten. 

Bereits eines der Featurettes zum letztjährigen US-Blu-Ray-Release erläuterte die Umstände zur Entstehung der Serie sowie die anfänglichen Zweifel der Kreativen an dem Konzept. Produzent Bruce Timm äußerte in dem Featurette, die Serie sei mit einer „furchtbaren Idee“ gestartet.

©Warner Bros. Entertainment

Die neu produzierte Inside Story von den Kollegen bei IGN führt die Schwierigkeiten weiter aus. Warner Bros. sei zu der Zeit fasziniert von erfolgreichen Serien wie „Dawson’s Creek” oder „Buffy” gewesen und habe dann gefordert, eine kinderfreundlichere Batman-Trickserie zu entwickeln, die auch Teenager ansprechen sollte.

Dies führte im Writers Room wohl zum sofortigen Abfall von Leidenschaft und Begeisterung. Immerhin hatte man für dieses geplante Teenager-Drama die New Adventures frühzeitig eingestellt. Außerdem bedeutete es eine Abkehr vom etablierten Animated-Kanon, wenn man zu einem jugendlichen Bruce Wayne/Batman zurückkehren würde.

Dann kam Bruce Timm die Idee mit einem (bisher völlig unbekannten) jugendlichen Protagonisten in der Zukunft namens Terry McGinnis.

Ein Batman, der nicht Bruce Wayne hieß und kein Cape trug, führte wiederum in der Vorankündigung zu großer Skepsis im Fandom. Aber selbst das hatte das Produktionsteam im Vorhinein bedacht und im Serienpiloten entsprechend vorgesorgt.

Wie das genau aussah, welche weiteren Hürden in der Produktionsgeschichte zu überwinden waren, wie das Intro von Darwyn Cooke erstelt wurde (zufällig auch im letzten Batcast erwähnt) und noch einiges mehr, findet ihr in IGNs Inside Story.

Wie habt ihr damals die neue Serie aufgenommen? Wart ihr gleich an Bord oder eher skeptisch? Welchen Stellenwert hat Batman Beyond heute bei euch? Habt ihr Lieblingsfolgen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Batmanfan seit frühester Kindheit; besonders geprägt durch die Animated Series und die Dino-Comics.

13 Kommentare

  1. Bertman sagt:

    ich fand beyond damals direkt super. ab mir auch vor ein paar jahren nochmal die erste staffel angesehn. einzig die schurken sind eher eine schwäche der serie. einfach weil sie naturgemäß nicht so ikonisch sind wie die klassischen bösewichte.
    ich sehne nach wie vor einen realfilm herbei.

  2. Andreas sagt:

    Kann mich sehr gut erinnern als sie 1999 auf Pro 7 gezeigt wurde. Ich war etwas skeptisch aber wurde positiv überrascht. Ein gelungener Übergang von der Animated Serie mit der orginal Synchronstimme von Bruce Wayne. Mir hat Batman of the Future auf Anhieb gefallen.

    • Schiller sagt:

      Das beschreibt ziemlich genau meine Erfahrung mit Batman Beyond 😊 Später haben dann Return of The Joker und die Justice League Episode ‚Epilogue‘ das ganze Animated- und Beyond-Verse rund gemacht.

  3. Captain Harlock sagt:

    Gute Serie, nur die Gegner waren noch nicht so richtig ausgereift.

    Die klassischen Gegner hatten ja auch Jahrzehnte Zeit sich zu entwickeln
    und hier fehlt dieser Reifeprozeß.

    Eine Realverfilmung wäre mal interessant gewesen, so in der Art wie „Batman begins“.

    • Face sagt:

      Mit Inque und Blight haben sie aber dennoch 2 geniale Schurken erfunden finde ich…Wäre auch sehr an einer Realverfilmung interessiert. Kreativ könnte man sich hier auch mehr austoben als beim klassischen Batman…

  4. Es'Ra sagt:

    Einfach Hammer.. Wie damals als auch heute.. Guckedie Folgen wiederholt immer noch…

  5. Jokerfan sagt:

    Ich mochte den Film zur Serie: Der Joker kommt zurück.

  6. Jonathan Hart sagt:

    Super Serie, die können einen Film ruhig machen

  7. RexMundi sagt:

    Ich konnte mit der Serie anfänglich gar nichts anfangen. Da war ich dem ganzen Trickfilmthema gerade entwachsen. Irgendein neu erfundener Zukunftsbatman hat mich sowieso ziemlich kalt gelassen. Gelesen hat man aber auf den einschlägigen Fan-Seiten immer wieder davon. Also habe ich sie irgendwann nachgeholt. Den Pilot fand ich ziemlich gut. Die erste Staffel war etwas mau aber einzelne Gegner und Folgen waren ganz nett und dann stieg ja die Qualität. Insgesamt eine gute Fortsetzung zur Vorgängerserie.

    • the DK rises sagt:

      Auch ich war anfangs etwas enttäuscht. Auf den 20er Jahre Look passte für mich die Zukunft mit den fliegenden Autos so gar nicht. trotzdem war es gut erzählt und gut gezeichnet. Irgendwie hab ich dann ja doch alles davon gesehen. Die letzte Justice League Folge gibt dem ganzen dann nochmal richtig Sinn…

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