So. 31. August 2025

Kolumne: Quo Vadis DCU – Teil 1: Superman

Mit „Superman” steht der erste Kinofilm des DCU in den Startlöchern. Schon vor der Premiere gibt es allerlei Erwartungen auf Fan- wie auch auf Studioseite, die mehr oder weniger das Wohl und Wehe des neugeborenen Filmuniversums mit James Gunns Superman verbinden. Zeit also für einen Überblick und eine Einordnung. Deshalb ist dieser Beitrag nur der erste Teil einer kleinen Reihe von Betrachtungen zur möglichen Zukunft des DCU.

Disclaimer: Bei folgendem Text handelt es sich um einen Meinungsbeitrag, allerdings mit dem Bemühen einer möglichst sachlichen oder zumindest ausgewogenen Betrachtung. Dennoch enthält der Artikel Spekulationen, eigene Meinungen und Schlussfolgerungen, die nicht zwangsläufig objektiv oder „richtig” sind.

Superman und die Last der Hoffnung

Superman – da scheinen sich erstaunlich viele im Fandom als auch auf Beobachterseite einig – muss ein Erfolg werden. Denn wenn nicht, so sei der größte Sargnagel fürs neue DCU schon eingeschlagen, bevor es überhaupt die ersten richtigen Atemzüge getan hat. Die angenommenen Gründe für diesen frühzeitigen Abgesang sind da oft schon etwas vielfältiger und reichen von allgemeiner Superheldenfatigue (und damit dem Ende aller Cape-Filme) bis zum vermeintlich nervösen Daumen von (Noch-)WBD-Chef David Zaslav, der sich ob des Wundertüten-DCU vermeintlich jetzt schon ungeduldig gen Erde senkt.

Ob und was davon wahr ist oder sein könnte, das soll nicht im Fokus dieses Artikels stehen. Viel faszinierender erschien mir (aufgrund eines unerwartet erhellenden Überblicksbeitrags auf Reddit) die Frage, warum Superman – diese Figur, die allgemein (und dieser Tage verstärkt) mit Hoffnung assoziiert wird – eben jene Hoffnung offenbar besonders bei Studio- und sonstigen Warnerbossen zu wecken scheint, selbst wenn die dabei entstandenen Vorstellungen ebenfalls eher fiktiver Natur zu sein scheinen.

Im Folgenden werfen wir deshalb zunächst einen Blick auf die Produktionsgeschichte und Erwartungshaltung rund um Superman, dann auf Marketing, Wettbewerb, Einspielprognosen und schließlich auf mögliche Szenarien für den Film und das neue DCU, um besser zu verstehen, worauf sich aktuelle Hoffnung eigentlich gründet und woran sie womöglich scheitern könnte.

Geschichtsstunde: Der Traum vom Fliegen

Die jüngere (Superman-)Geschichte wiederholt sich bei Warner Bros. mit einer fast schon tragischen Regelmäßigkeit. Immer wenn ein neuer Superman-Film ansteht, scheinen die Erwartungen der Studiobosse in den Himmel abzuheben, nur um dann wieder unsanft auf dem harten Boden der Realität zu landen.

© Warner Bros. Discovery

So beginnt die Geschichte von Warners überzogenen Superman-Erwartungen ebenfalls mit einem spektakulären Absturz: Superman – The Movie hatte einst das Superheldengenre im Film überhaupt erst begründet. Nun aber ging der Reihe die Luft aus. Superman IV: Die Welt am Abgrund (1987) war nicht nur ein künstlerisches Desaster, sondern brachte mit mageren 36,4 Millionen Dollar Einspielergebnis bei einem Budget von 17 Millionen auch das vorläufige Ende der Superman-Filmreihe. Christopher Reeve hatte sich ein letztes Mal das rote Cape übergeworfen, doch die Billig-Produktion von Cannon Films ließ den Mann aus Stahl wie eine schlechte B-Movie-Kopie seiner selbst aussehen. Der CinemaScore von C sprach Bände (C gilt als deutlich unterdurchschnittlich, die meisten Filme erreichen A- bis B+). Was folgte, war eine fast zwei Jahrzehnte andauernde Odyssee durch die Entwicklungshölle. Während Batman nach dem Debakel von Batman & Robin (1997) in ähnliche Turbulenzen geriet, schien Superman komplett vom Radar verschwunden. Doch hinter den Kulissen gab man auch den Mann aus Stahl nicht auf.

Bereits in den frühen 90ern versuchte sich Batman ’89-Mitproduzent Jon Peters an einem radikalen Neustart. Das berüchtigte Superman Lives-Projekt mit Tim Burton als Regisseur und Nicolas Cage als Superman sollte die Figur düster und psychedelisch neu interpretieren. Kevin Smiths erstes Drehbuch wurde von Wesley Strick (Kap der Angst, Arachnophobia) umgeschrieben; Millionen flossen in die Vorproduktion. Doch 1998, nach geschätzten 30 Millionen Dollar Entwicklungskosten, zog Warner den Stecker. Die Figur schien unverfilmbar geworden zu sein.

Die Jahrtausendwende brachte neue Hoffnung … und neue Katastrophen. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 stand Warner Bros. vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Wolfgang Petersens düsteres Batman vs. Superman-Projekt stand bereits in den Startlöchern (wie wir erst kürzlich ausführlich im Batcast zu den verworfenen Batman-Projekten besprochen haben). Bruce Wayne sollte gebrochen sein, Superman in einer persönlichen Krise; beide desillusioniert, beide bereit zur Eskalation. Jude Law und Colin Farrell kursierten als Wunschkandidaten. Das Projekt war schon öffentlich angekündigt worden; ein Kinostart 2004 stand im Raum. Doch so kurz nach der nationalen Tragödie, entschied sich die Studioführung für Hoffnung statt Konflikt. Ein strahlender, heldenhafter Superman sollte es werden, nicht der Kampf der Titanen, nicht der dunkle Ritter. Batman verschwand wieder in der Schublade (bis 2005 Christopher Nolan kam) und Superman nahm mit Superman: Flyby einen weiteren Anlauf.

J. J. Abrams‘ Drehbuch für Flyby war radikal: Krypton explodierte nicht, Superman starb und wurde wiedergeboren und Lex Luthor entpuppte sich als kryptonischer Agent. Brett Ratner und später McG sollten Regie führen. Die Casting-Liste las sich wie ein Who-is-Who des Hollywood der frühen 2000er: von Josh Hartnett über Paul Walker bis hin zu Brendan Fraser. Doch auch dieses Projekt kollabierte unter seinem eigenen Gewicht und verschlang weitere Millionen.

Als Warner Bros. schließlich 2006 mit Superman Returns einen Film mit dem Stählernen in die Kinos brachte, war es Bryan Singers nostalgische Hommage an die Christopher Reeve-Ära. Endlich flog Superman wieder. Doch er landete hart.

© Warner Bros. Discovery

Superman Returns mit Brandon Routh in der Titelrolle kostete Warner zwischen 232 und 270 Millionen Dollar – je nachdem, welche Quelle man befragt. Inflationsbereinigt und inklusive der gescheiterten Lives– und Flyby-Vorproduktionen (die bei Returns einfach mit in den Kostenblock aufgenommen wurden) sollen sich die Gesamtausgaben auf stolze 263 Mio. USD belaufen haben; ganz zu schweigen von bis zu 100 Mio. Dollar Marketing. Ein enormer finanzieller Kraftakt, der den Reboot bei weltweitem Einspielergebnis von rund 391 Mio. Dollar zu einem kommerziellen Desaster werden ließ.

Der damalige WB Pictures Präsident Alan Horn gab sich nach außen hin beschwichtigend, konnte seine Enttäuschung aber kaum verbergen. In einem Interview mit der Los Angeles Times verriet Horn, dass er mit einem Einspiel von mehr als 500 Millionen Dollar gerechnet habe. Nachdem Batman Begins im Vorjahr 375 Mio. Dollar (bei 150 Mio. USD Produktionskosten) eingenommen hatte, stellt sich schon die Frage, wie er zu dieser Einschätzung kam. Beantwortet hat er sie nicht. Die geplante Fortsetzung zu Superman Returns wurde kurzerhand begraben.

Ein richtiger Lernerfolg schien daraus aber nicht zu erwachsen. Nach dem gescheiterten Nostalgietrip schwenkte das Studio bald auf Neuausrichtung um. Diesmal grundsätzlicher, moderner, brachialer. Hierfür orientierte man sich an Christopher Nolans Batman. Der phänomenale Milliarden-Erfolg von The Dark Knight (2008) hatte bei Warner Bros. die Dollarzeichen in den Augen funkeln lassen. Wenn ein düsterer, realistischer Batman solche Summen generieren konnte, warum dann nicht auch ein ähnlich modernisierter Superman?

© Warner Bros. Discovery
© Warner Bros. Discovery

Unter Christopher Nolans Aufsicht und mit Zack Snyder als Regisseur entstand so für einen 2013er-Release Man of Steel (2013) mit Henry Cavill als Superman. Ein kompletter Reboot also. Düsterer und realistischer im Ton, gewaltiger in der Inszenierung, angelegt als Grundstein für ein eigenes DC-Filmuniversum. Hoffnung war wieder erlaubt, diesmal gepaart mit Pathos, Bombast und einem Bodycount, der noch Jahre zuvor in einem Superman-Film undenkbar gewesen wäre.

Wieder ein neuer Superman. Wieder neue Hoffnung. Wieder schossen die Erwartungen durch die Decke. Jeff Robinov, damals Präsident der Warner Bros. Motion Picture Group, ging sogar so weit, in einem Variety-Artikel zu prophezeien, der Film würde „der erfolgreichste Film des Studios aller Zeiten“ werden. Das hätte bedeutet, dass das 225 Millionen Dollar teure Spektakel (plus 150 Millionen Marketing) die 1,3 Milliarden Dollar von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 hätte übertreffen müssen.

Die Realität sah abermals anders aus: 670 Millionen Dollar weltweit. Ein absolut respektables Ergebnis, aber weit entfernt von Robinovs the Sky is not the limit-Prognose. Der Nettogewinn lag damit aber bei mageren 42 Millionen Dollar. Das allerdings auch nur, weil cleveres Product Placement im Wert von 170 Millionen Dollar die Werbekosten praktisch vollständig deckte. Ohne diese Rettungsleine wäre Man of Steel ein finanzieller Fehlschlag gewesen.

Die weitere Batman v Superman– und Justice-League-Geschichte kennen wir. Den meisten dürfte auch bekannt sein, wie Warner und das DCEU mehr und mehr ins Straucheln kamen, man sich nicht einmal mit Henry Cavill wegen eines simplen Cameos einigen konnte (bis Dwayne „The Rock“ Johnson kam). Nach dem enttäuschenden Ergebnis von Joss Whedons Justice League hatte man sich studioseitig von Supie abgewandt und eher auf einen Supergirl-Film fokussiert. Dieses Projekt schritt allerdings in seiner Entwicklung kaum voran und wurde schließlich mit dem späteren Kurswechsel unter David Zaslav endgültig eingestellt.

© Warner Bros. Discovery

Daneben entwickelte man bei Warners plötzlich Pläne für Elseworld-Supermänner. Der renommierte Buch- und Comic-Autor Ta-Nehisi Coates (Zwischen mir und der Welt, Der Wassertänzer, Black Panther) wurde 2021 beauftragt, ein Drehbuch für einen Superman-Reboot zu schreiben, produziert von J. J. Abrams‘ Firma Bad Robot (Lost, Star Wars: Das Erwachen der Macht). Insider berichteten, Coates Geschichte orientiere sich am klassischen Superman-Ursprungsmythos (ein Kryptonier als Fremder auf der Erde) und man ziehe in Erwägung, die Handlung als Period Piece im 20. Jahrhundert anzusiedeln, mit einem schwarzen Schauspieler als Clark Kent in Kansas. Bis heute ist die Produktion für diesen Film nicht gestoppt. Es fehlt wohl aber immer noch ein fertiges Drehbuch.

Im selben Jahr stach Collider durch, dass auch Michael B. Jordan und seine Produktionsfirma Outlier Society an einer Miniserie für HBO Max über den Parallelwelt-Superman Val-Zod (mit Jordan in der Hauptrolle) arbeiteten. Dazu gab es im Nachhinein allerdings nie wieder konkrete Verlautbarungen. Für den TV-Sektor waren schon die CW-Serie Superman & Lois und (neben drei Animationsfilmen) die Zeichentrickserie My Adventures with Superman anproduziert.

Zur Geschichte gehört auch, dass Warner Bros. zu diesem Zeitpunkt ihren eigenen Kino-Stählernen nicht gänzlich wieder in die Mottenkiste gepackt hatte. Hinter den Kulissen bereitete das Studio tatsächlich eine Fortsetzung von Man of Steel vor. Laut Hollywood Reporter war ein neues Superman-Kinoprojekt (zunächst auch immer noch mit Cavill) in früher Entwicklung. Produzent Charles Roven (The Dark Knight, Man of Steel, Wonder Woman) wurde wieder an Bord geholt und man suchte bereits nach Drehbuchautoren. Sogar Mission: Impossible-Regisseur Christopher McQuarrie stand ganz oben auf der Wunschliste möglicher Autoren. Diese Pläne waren jedoch noch vage und ohne fertiges Script, auch wenn McQuarrie schon einen „epischen“ Pitch vorbereitet hatte:

Gefragt hatte man damals (ca. 2018) auch Guardians of the Galaxy-Regisseur James Gunn, ob er sich einen Superman-Film vorstellen könne. Er lehnte ab und konzentrierte sich zunächst auf The Suicide Squad (und folgend Peacemaker). Und auch wenn Henry Cavill schließlich die Rückkehr per Black Adam-Cameo erlaubt worden war – David Zaslav hatte andere Pläne.

Nach der Fusion 2022 übernahm der damalige Discovery-CEO nicht nur das Ruder bei Warner Bros., sondern auch einen schwerfälligen Konzern mit rund 50 Milliarden Dollar Schulden. Der neue Boss zögerte nicht und machte sich schnell als kompromissloser Sanierer einen Namen. Zaslav, der immer wieder die großen DC- und Warner-IPs als Markenkern des Unternehmens betonte, glaubte nicht an den Erfolg des Black Adam-Films. So stellte er alsbald James Gunn (der kurz zuvor erneut mit einem Superman-Neustart beauftragt worden war) und DCEU-Veteran Peter Safran (der schon immer einen Supermanfilm machen wollte) als die neuen Köpfe der frisch gegründeten DC-Studios vor.

Nach diesem holprigen, langen und vor allem schon lange nicht mehr erfolgreichen Weg, schlich sich allmählich wieder Hoffnung in die Herzen (eines Teils) der DC-Fans und der Warner-Executives.

Startfreigabe: Déjà-vu 2025

Hier stehen wir nun im Jahr 2025 und die Geschichte droht sich ein weiteres Mal zu wiederholen. James Gunns Superman trägt ein Preisschild von 225 Millionen Dollar Produktionsbudget, dazu kommen potenzielle 200 Millionen für Marketing. Fast eine halbe Milliarde Dollar, bevor auch nur ein einziger Zuschauer den Film gesehen hat.

© Warner Bros. Discovery

Der Druck ist spürbar und diesmal geht es um mehr als nur einen Film. Screenrant zitierte dabei aus einem Insiderbericht: „Wenn Warner nicht endlich das DC-Franchise zum Laufen bringen kann, gibt es echte Befürchtungen, dass das Studio den Weg von Fox gehen wird, das 2019 von Disney geschluckt wurde.“ David Zaslav habe große Wetten darauf abgeschlossen, dass sie der Welt zeigen können, dass die DC-IP echten Wert hat: „Superman ist der erste Film. Das wird den Ton angeben.

Selbst der sonst so lässige James Gunn äußerte Ende letzten Jahres: „Mir geht es elend“ […] Aber hoffentlich ist das gut für das größere Ganze.“ Auch, wenn er heute wieder von solchen Aussagen Abstand nimmt, so war der Druck zumindest damals direkt spürbar: „Eine Menge hängt an Superman“, sagte er da. „Wir werden dann nicht einfach weiter Filme machen.“ Wenn Superman nicht funktioniert, könnte der ambitionierte Zehn-Jahres-Plan für das DCU also schneller vorbei sein, als man „Lex” sagen kann.

Die Box-Office-Messlatte liegt mittlerweile bei etwa 700 Millionen Dollar – das scheint der Punkt zu sein, ab dem man von einem „leichten Erfolg“ sprechen würde (zumindest ist damit wohl der sogenannte Break-Even erreicht); auch wenn James Gunn diese Grenze bestreitet. Doch schon tauchen die ersten Branchen-Insider auf, die von der magischen Milliarden-Marke träumen. Ein anonymer Studio-Veteran spekulierte gegenüber THR sogar von einem möglichen 175-Millionen-Dollar-Opening und „einer Chance auf 1 Milliarde plus weltweit“. Fraglich, ob David Zaslav einen etwas entspannteren Blick auf die Causa Superman pflegt. Die Geschichte mit WB-Executives lehrt uns – wohl eher nicht.

Anlaufphase: Marketing und Vorverkäufe

Warner Bros. Discovery lässt bisher aber nichts unversucht, um diesmal alles richtig zu machen (außer bei der Kostenkontrolle vielleicht). Die Werbekampagne für Superman ist eine der aufwendigsten in der Studiogeschichte.

Die erste zarte Hoffnung bahnte sich mit dem ersten Teaser in der letztjährigen Vorweihnachtszeit (19. Dezember 2024) ihren Weg. Dieser übertraf bereits mit über 250 Mio. Aufrufen in 24 Stunden alle bisherigen Rekorde für DC und Warner Bros. Das sind beeindruckende Zahlen, wenngleich erwähnt werden sollte, dass es sich beim vorherigen Rekordhalter um Joker: Folie à Deux mit 167 Mio. Views am ersten Tag handelt.

Es folgten ein erster vollständiger Trailer zu Superman noch im Dezember, ein finaler Trailer im Juni 2025 sowie eine sorgfältig orchestrierte Eskalation: kleinere oder internationale Teaser, TV-Spots, Poster, Interviews und beständige Merchandise-Ankündigungen. Daneben dominieren seit dem ersten Teaser kleinere Clips, Fan‑Edits, Charakter-Poster uvm. TikTok und Instagram. Und fast immer dabei: Krypto, der Superhund, der zur (mehr oder weniger) heimlichen Waffe der Kampagne wurde.

Die Amazon-Partnerschaft stellt dabei einen weiteren Coup dar. Prime-Mitglieder (aus den USA) können den Film bereits am 8. Juli sehen – drei Tage vor dem offiziellen Start. Diese exklusiven Vorführungen brachen laut Box Office Theory einen neuen Tagesrekord für Fandango-Vorverkäufe im bisherigen Kinojahr. Eine clevere Marketingstrategie, die Einfluss auf die Wahrnehmung der Vorverkäufe hat und zeitgleich Superman weiter im Bewusstsein des Publikums präsent hält.

Bisher scheint der Plan auch aufzugehen. Die ersten Zahlen klingen vielversprechend: Superman hat den besten Vorverkaufsstart für einen DC-Film seit langem hingelegt. In Brasilien meldet man sogar Zahlen auf Barbie-Niveau, was zumindest auf ein starkes Interesse hinweist. Barbie spielte dort letztlich über 200 Millionen Real (damals um die 41 Mio. Dollar) ein. Was das angeht, müssen wir uns um Lateinamerika im Allgemeinen und Brasilien im besonderen auch keine Sorgen machen. Den Zahlen nach (v. a. in Bezug zu vorherigen DC-Filmen) scheint das stabil die DC-freundlichste Region der Erde zu sein.  

International waren bis Mitte Juni laut The Wrap bereits 10 Millionen Dollar an Superman-Tickets verkauft. Doch hier ist Vorsicht geboten. The Flash hatte 2023 ebenfalls starke Vorabverkäufe. Sieben Tage vor Release waren es 17 Millionen Dollar. Am Ende wurde der Film zum größten Flop in DCs jüngerer Geschichte. Zudem verfälschen die Amazon-Prime-Screenings das Bild. Ein Großteil der „ersten 24 Stunden“ ging für diese Sondervorführungen drauf, was Vergleiche mit anderen Filmen erschwert.

Turbulenzen voraus: Das Timing-Problem

Vorhersagen sind hier also besonders unzuverlässig. Das ist recht beunruhigend, denn Superman unternimmt seinen Jungfernflug nicht im luftleeren Raum. Gleich zwei Wochen nach dem Mann aus Stahl folgt Marvels First Family mit Fantastic Four: First Steps, dessen Opening‑Prognosen derzeit zwischen 125 – 155 Mio. USD rangieren, also in der Nähe des Stählernen.

Noch bedrohlicher könnte allerdings Jurassic World Rebirth werden, der bereits eine Woche vor Superman (am 2. Juli) startete und schon mit einem fulminanten Ergebnis ins Rennen gegangen. Vergangenen Freitag spielte der Dino‑Blockbuster 26  Mio. USD (3‑Tage‑Wochenende: 147  Mio. USD) ein und erreichte global 318 Mio USD in fünf Tagen. Insider rechnen mit bis zu 900 Mio. USD Gesamtmarktpotenzial und all das einem Cinemascore von B und höchstens mittelmäßigen Kritiken zum Trotz. Das schaffen nur Dinos; Superhelden eher nicht.

Während Superman also sein erstes Wochenende feiert, geht der Dinosaurier-Blockbuster bereits in seine zweite, traditionell immer noch starke Woche. Zu dieser prekären Sandwich-Position gesellen sich weitere Sommer-Starter wie Brad Pitts F1: The Movie (27. Juni), der international überraschend starke 144 Millionen Dollar am ersten Wochenende brachte, sowie Familienfilme wie Die Schlümpfe (18. Juli). Wegen „F1“ seien für Superman außerdem die Leinwände in China, einem der wichtigsten Märkte, reduziert worden. Mit 24.000 geplanten Vorführungen liegt der in östlichen Augen immer noch recht amerikanische Held deutlich hinter vergleichbaren Blockbustern. So hatten z. B. The Marvels zum gleichen Zeitpunkt 10.000 Vorstellungen mehr.

Damit ist Superman nur einer von vielen Sommer-Blockbustern, zwischen denen sich das Publikum möglicherweise entscheiden muss. Eine äußerst ungünstige Situation für den oft als Startpunkt des neuen DCU betrachteten Film.

Ready for Take-Off: Die Prognosen-Schlacht

Die Glaskugelbranche schreckt das aber nicht, auch wenn die zuvor genannten Faktoren mit jeder Menge Unbekannten die Vorhersagen erschweren.

Selten war die Spanne zwischen verschiedenen Prognosen so groß wie bei Superman. Die National Research Group (NRG) sieht den Film bei 125 – 145 Millionen Dollar am Eröffnungswochenende. Optimisten träumen gar von 175 Millionen (s. o.), was Superman zum erfolgreichsten DC-Start aller Zeiten machen würde.

Wahrscheinlich realistischere Betrachtungen, wie z. B. von Deadline, The Wrap und interessanterweise auch Warner Bros. selbst, sehen die Sache nüchterner: 90 – 125 Millionen Dollar. Für Warner selbst könnte das ein kleiner Marketingtrick sein, um bei einem besseren Ergebnis von „Overperformance” sprechen zu können.

Bei den Prognosen für das weltweite Gesamteinspielergebnis zeigt sich ein ähnlich diffuses Bild. Box Office Theory sieht Superman bei einem Domestic Total zwischen 370 und 510 Millionen Dollar – eine Spanne von satten 140 Millionen. Multipliziert man das mit dem üblichen Auslandsfaktor für DC-Filme, landen wir irgendwo zwischen 740 Millionen und über einer Milliarde weltweit.

Eine Forbes-Analyse zeigt sich deutlich skeptischer und warnt vor zu hohen Erwartungen, während Slashfilm interessanterweise darauf hinweist, dass Superman inflationsbereinigt ziemlich genau dort starten könnte, wo Man of Steel 2013 landete, also bei etwa 116 Millionen Dollar. Das liefe womöglich am Ende auf eine ähnliche Zielmarke um die 670 Millionen Dollar hinaus.

Oder erhebt sich der große Blaue letztlich doch in zuvor ungekannte Höhen? Ganz aktuell zeichnen sich in den USA mindestens solide Preview-Zahlen ab – diesmal ganz regulär, ohne Amazon-Voreffekt (von dem hohem Niveau in Lateinamerika fange ich jetzt nicht nochmal an). Drei Tage vor dem offiziellen Kinostart liegt die Auslastung bei den US-Donnerstagspreviews bei knapp 19 %. Hochgerechnet auf vergleichbare Vorpremieren wie Thunderbolts, Mission: Impossible 8 oder F1: The Movie ergibt sich laut aktuellen Comps ein potenzielles Preview-Einspiel von rund 17 Millionen Dollar. Das ist ein respektabler Wert, der auf ein gutes, wenn auch nicht spektakuläres Startwochenende hoffen lässt.

© Warner Bros. Discovery

Doch Vorsicht ist geboten: Wie schon gesagt, hat man erst zuletzt bei The Flash (oder auch Ant-Man and the Wasp: Quantumania) gesehen, dass Preview-Daten und Vorverkäufe nur einen Teil des Bildes widerspiegeln und irreführend sein können. Bricht das Momentum ein, droht Superman als einer von vielen Sommer-Blockbustern im Getümmel unterzugehen.

Wir wissen mittlerweile, dass sowohl uns als auch dem generellen Publikum bei Superhelden nicht (mehr) über den Weg zu trauen ist. Klar, im Grunde sind alle nötigen Voraussetzungen erfüllt. Doch DC-Fans sind bekanntermaßen (und wie wir ja sehen, auch teilweise berechtigt) skeptisch und das Netz lässt sich davon gewohntermaßen gern anstecken. Der meistgehypte und -beworbene Film des Jahres verharrt nach jüngeren Schätzungen weiterhin bei 90 – 125 Millionen Dollar.

Besser also, wir bleiben aktuell noch etwas auf dem Boden. Schlimmer wäre sowieso, wenn Zaslav, Gunn und Safran insgeheim auf die Milliarde tippen. Das käme bei Nichterfüllung dem freien Fall aus der Stratosphäre gleich und wie wir nun wissen, erholt sich Superman nur äußerst schwer von so etwas.

Stimmen aber Social Media Buzz (vor allem am ersten Wochenende) und danach die Kritiken, dürfte es für Superman wiederum ein Leichtes sein, abzuheben. Fehlt nur noch ein gutes Standing bei den Zuschauern.

Ein (nicht ganz ernst gemeinter) Blick auf die Cinema Score-Historie der Superman-Filme zeigt, wie unterschiedlich die Publikumsreaktionen ausfallen können: Von A+ (Superman II) über A- (Man of Steel) und B+ (Superman Returns) bis hinunter zu C (Superman IV). Interessanterweise hat noch nie ein Superman-Film denselben CinemaScore wie einer der anderen zuvor erhalten. Wenn diese Serie sich fortsetzt, wären nur noch A, B und B- (oder Schlimmeres) übrig. Ein weiterer Grund, auf den Bruch mit Superman-Kino-Traditionen zu hoffen.

„Ist es ein Win? Ist es ein Loss?“ … : Die Szenarien

Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen. Nach all den Zahlen, Prognosen und historischen Vergleichen bleibt die große Frage: Wo wird Superman landen, wenn der Staub sich gelegt hat? Wir spielen drei mögliche Zukunftsszenarien durch – vom triumphalen Höhenflug bis zur unsanften Bruchlandung.

Best Case – Der Flug ins All: 150+ Millionen Dollar Eröffnung, über eine Milliarde weltweit.

Superman würde nicht nur das DCU aus dem Stand in die Umlaufbahn katapultieren, sondern auch beweisen, dass Superhelden-Filme noch immer Blockbuster-Gold sind.
Die Gefahr: Jeder nachfolgende DC-Film würde womöglich vor diesem Hintergrund betrachtet. Schon Supergirl müsste sich dann entsprechend an der Milliarden-Marke messen lassen. Das wäre Fluch und Segen zugleich.

Realistic Case – Die solide Landung: 110 – 130 Millionen Dollar Eröffnung, 650 – 750 Millionen weltweit.

Das würde Superman zwischen The Batman (772 Millionen) und Wonder Woman (822 Millionen) platzieren – respektable Gesellschaft. Genug für Profitabilität, genug für Fortsetzungen, wahrscheinlich auch genug, um Zaslav ruhig zu halten.

James Gunn selbst äußerte zuletzt im Rolling Stone-Interview entspannt: „Ich wäre sehr glücklich mit einem Double [Anm.: Baseball-Metapher für einen soliden Erfolg]. Fucking Iron Man war schließlich auch nicht das Maß aller Dinge. Es war nicht Avatar.“ Für ihn sei Superman ein Teil des Puzzles, nicht das ganze Bild; ein guter Film mit Herz, kein Allheilmittel. Und: „Ich muss mein Budget wieder reinholen. Dann bin ich zufrieden.

Worst Case – Doomsday: Unter 100 Millionen Dollar Eröffnung, unter 600 Millionen weltweit.

Die Alarmglocken würden schrillen. Die Frage ist dann nicht ob, sondern wann genau Zaslav nervös wüde. Bei der aktuellen Kostenlage müsste Superman weltweit mindestens 425 Millionen Dollar einspielen, nur um die Kosten zu decken. Alles darunter wäre ein Verlustgeschäft und womöglich mehr als das. Es wäre ein ernsthafter Rückschlag für das gesamte DCU-Projekt. Die Doompostings dazu kann sich jeder selbst ausmalen. Solch einer Dynamik widerstünde wahrscheinlich der stärkste Studioboss nicht.
Haltet demnächst also Ausschau nach David Zaslavs Gesicht. Enttäuscht oder entspannt?!

Im Fall Superman haben wir gelernt: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber wenn sie stirbt, dann mit heftigen Konsequenzen.

Auf, Auf und davon: Was uns hoffen lässt.

Im Verlauf meines Schreibprozesses habe ich eines gelernt: Superman ist mehr als nur ein Film. Er ist eine Projektionsfläche, ein Lackmustest, ein – wenn nicht derHoffnungsträger für das neue DCU. Aber insbesondere diese überhöhte Bedeutung ist es, die zur Gefahr werden könnte.

Je tiefer ich in die Geschichte der Superman-Filme eingetaucht bin, je mehr ich die Mechanismen hinter Produktion, Marketing und Studioentscheidungen beleuchtet habe, desto stärker wuchs mein Zweifel daran, ob Superman der große Durchstarter werden kann, als den ich ihn anfangs vielleicht gesehen habe.

Nicht, weil ich James Gunns Film keine Qualität zutraue (ganz im Gegenteil). Sondern weil die historische Bilanz von Superman im Kino in den letzten knapp 40 Jahren kaum durch überragende Zahlen oder einheitliche Publikumsbegeisterung glänzte. Dieses Erbe sitzt tief – im Bewusstsein der Fans als auch des allgemeinen Publikums.

Dazu kommt der enorme Erwartungsdruck: Eine halbe Milliarde Dollar Investment. Ein schon gestarteter Jahrzehnteplan. Ein Fandom, das die Erfahrungen des gescheiterten DCEU noch schmerzhaft im Gedächtnis trägt. Ein Studio, das aus der finanziellen Schieflage der letzten Jahre heraus, neue Stärke demonstrieren will. Kein Film – und schon gar kein einzelner Held – kann das alles schultern. Enttäuschung ist voprogrammiert, wenn man das Unmögliche erwartet.

© Warner Bros. Discovery

Und doch … es gibt Grund zur Hoffnung.
Erstens: Vielleicht wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Warner Bros. Discovery hatte bisher ein unerwartet starkes Jahr und liegt zum gleichen Zeitpunkt bereits 15 % über dem Vorjahreszeitraum und nur noch rund 6 % hinter 2023 (was durch Superman aufgeholt werde könnte). Das Kinojahr 2025 zeigt sich generell erholter; der Kinosommer läuft endlich wieder stärker an als in den letzten Jahren. Eine positive Marktstimmung ist spürbar. Womöglich reagiert WBD-Chef Zaslav deshalb weit gelassener auf jegliches Superman-Ergebnis. Womöglich hat er wegen der anstehenden Veränderungen im Mutterkonzern (dazu mehr im dritten Teil dieser Kolumne) sowieso schon seine entspannte Mitte gefunden. Wer weiß.

Zweitens: Wenn der Film funktioniert – inhaltlich, emotional, atmosphärisch – reicht vielleicht auch ein solider Start. Ein Film, der einfach gut ist; der beim Publikum ankommt; der im Gespräch bleibt, würde (wie einst bei Batman Begins) womöglich ein höheres Interesse an allen Folgeprodukten erzeugen. Und dieses Mal befindet sich das Universum dahinter schon direkt in der Pipeline und muss nicht plötzlich mit Druck erzwungen werden.

Am Ende entscheidet vor allem eines: Mundpropaganda. Wenn das Echo positiv ist, wenn man den Film gern weiterempfiehlt, dann kann Superman auch ohne Fantasie-Rekorde eine stabile Laufzeit und ein vorzeigbares Einspielergebnis erzielen.

Natürlich wirkt Superman nach den ersten Trailern und bisherigem Material nicht wie der beste Film aller Zeiten. Es gibt kritische Stimmen im Fandom, die die Optik nicht mögen, die den überfrachteten Eindruck der Trailer bemängeln. Dem gegenüber stehen ein vielversprechender, äußerst sympathischer Cast und Krypto als charmanter Köder (nicht Köter!) für das Breitenpublikum. Ob die „vom Guardians-Regisseur“-Karte zieht? Offen, aber möglich.

Was meiner Meinung nach in vielen Betrachtungen zu kurz kommt, ist die Rewatchability – also die Fähigkeit eines Films, Lust zu wecken und beim zweiten, dritten, vierten Mal immer noch zu funktionieren. Wenn Gunns Superman das schafft, wenn Publikum zurückkommt, dann ist viel gewonnen. Die Zutaten sind vorhanden.

Wir leben in Zeiten, in denen Minecraft, Lilo & Stitch oder eben Jurassic World hunderte Millionen Dollar einspielen. Das sind keine Jahrhundertfilme, aber sie treffen einen bestimmten Ton; befriedigen vielleicht Bedürfnisse nach Eskapismus, Klarheit, Zugehörigkeit, nach Hoffnung. Wenn Superman sich dort einreihen kann, ist für das DCU schon viel gewonnen.

Ich glaube, dass das gelingen kann. Deswegen setze ich meine Prognose etwas höher an, als mir mein Bauchgefühl rät (Zwinkersmiley) und sage: 115 Millionen Dollar Opening und etwa 720 Millionen insgesamt weltweit.

Solltet ihr das übrigens als Einladung dazu betrachten, jetzt eure eigenen Schätzungen teilen zu wollen – ihr liegt richtig. Natürlich wird auch kräftig um eure Einschätzung zu diesem Beitrag hier als auch insgesamt gebeten. Inhaltlicher Austausch zum Film und vor allem Spoiler sind hier aber in den Kommentaren strengstens verboten. Dafür haben wir einen eigenen Spoiler-Kanal auf Discord.

Wie gesagt, mit 620 – 650 Millionen wäre der Film auch für Warner eine ausreichend solide Basis für das DCU. Kein Überflieger, aber ein Mann aus Stahl mit stabiler Flughöhe. Mehr als genug, um mit Zuversicht ins nächste Kapitel zu starten.

Vielleicht ist es ja genau das, was Superman braucht: keine überzogenen Hoffnungen, sondern realistische Erwartungen. Ein Superman, der nicht gleich die ganze Welt retten muss, sondern einfach ein guter Film sein darf. Superman einfach fliegen zu lassen – das wäre womöglich der eigentliche Durchbruch.

In diesem Sinne wünschen wir euch sehr viel Spaß und Genuss mit diesem Film. Wir sehen uns bald an dieser Stelle mit mehr Gewissheiten wieder. Denn wie Superman abschneidet, wird nicht nur über ihn entscheiden. Es wird auch zeigen, wie tragfähig das Fundament des neuen DCU wirklich ist und wie viel kreative Freiheit in einem Universum noch erlaubt ist, das gleich beim ersten Film beweisen muss, dass es Milliarden wert ist.

Im nächsten Teil werfen wir deshalb einen genaueren Blick auf das große Ganze: die laufenden DCU-Projekte, das System dahinter und was der Masterplan abseits von Krypton eigentlich noch verspricht.

Marian
Marian
Batmanfan seit frühester Kindheit; besonders geprägt durch die Animated Series und die Dino-Comics.

14 Kommentare

  1. Momentan halte ich ein globales Einspielergebnis von 700-720 Millionen Dollar durchaus für einspielbar ein.

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  2. Ich vermute er wird zwischen 500 Mio und max 700 Mio einspielen . Die Kritiken gehen ja sehr weit auseinander, von schlecht bis Mega gut. Er Polarisiert halt. Freitag überzeug ich mich selbst.

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  3. Sehr guter und interessanter Artikel. Werde mir den Film am Wochenende ansehen und bin gespannt, ob er was taugt.

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  4. Am Samstag ist bei mir so weit, drück so die Daumen das er ein Gutes Einspiel Ergebnis erzielt.
    Wo bei man sagen muss, Warner hat alles getan, um den Boden dafür zu ebnen, die Trailer zeigen zum Beispiel nichts von der Handlung, sondern erzeugen nur eine Stimmung, was Trailer eigentlich tun sollten.

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  5. Die Konklusion: Nichts Genaues weiß man nicht 😉

    Nee, mal im Ernst: Schöner Text und mal wieder einer der Gründe, warum ich auch nach 22 Jahren immer wieder auf Batman-News zurückfinde!

    Rechne ebenfalls mit einem weltweiten Einspiel irgendwo im 700er Bereich. Wenn man überlegt, dass ein absoluter Müll-Film wie der erste Suicide Squad damals 750 Millionen einsacken konnte, muss man sich dann doch an den Kopf fassen. Wenn der Herrgott heute Abend zu Gunn hinuntergleiten und ihm die Hand reichen würde… er würde einschlagen und die 750 Millionen nehmen. Selbst wenn mir der Film nicht gefallen sollte (bin morgen drin), so hoffe ich doch, dass die Nummer nicht mit dem Gesicht zuerst im Ringstaub landet, denn noch ein Reboot bzw. eine harte Kurskorrektur würde ich kaum aushalten. Ich will schon sehen, was man da alles für die nächsten Jahre in die Wege geleitet hat.

    Schöne Grüße und viel Spaß mit dem Film!

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  6. Super guter Artikel! Gerne mehr davon auf Batmannews!
    Ich drücke dem Film richtig die Daumen – ich fühle mich fast schon wie ein Fußballfan der vor dem großen Finale
    aufs eigene Team hofft. Die Spannung ist kaum auszuhalten.

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  7. GELÖSCHT

    Im Artikel oben steht recht eindeutig:

    "Inhaltlicher Austausch zum Film und vor allem Spoiler sind hier aber in den Kommentaren strengstens verboten. Dafür haben wir einen eigenen Spoiler-Kanal auf Discord."

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  8. „ich fühle mich fast schon wie ein Fußballfan der vor dem großen Finale
    aufs eigene Team hofft. Die Spannung ist kaum auszuhalten.“

    Fühle ich ähnlich. 😉

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  9. GELÖSCHT

    Im Artikel oben steht recht eindeutig:

    "Inhaltlicher Austausch zum Film und vor allem Spoiler sind hier aber in den Kommentaren strengstens verboten. Dafür haben wir einen eigenen Spoiler-Kanal auf Discord."

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