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Jim Lee zur Zukunft von DC

Nachdem am Montag bekannt wurde, dass es bei Warner und DC massenweise Kündigungen geben wird (wir berichteten hier), stand nun DC-Herausgeber Jim Lee dem Hollywood Reporter Rede und Antwort.

„Diese Woche war nicht für mich wirklich hart, sondern für das gesamte Unternehmen“, teilte Lee dem Hollywood Reporter während des Interviews via Zoom mit. „Wir haben uns von einigen Leuten verabschieden müssen, die einen großen Anteil daran hatten, DC zu dem zu machen, was es heute ist.“

Der Hollwood Reporter konfrontierte Lee mit den Gerüchten, denen zufolge AT&T, der Mutterkonzern hinter Warner und DC, sich komplett aus dem Comic-Business zurückziehen wolle. „Unsere Geschäftsgrundlage besteht noch immer darin, Comics zu veröffentlichen“, sagte Lee dazu so viel, wie er nach momentanem Stand kann. Zu berücksichtigen bleibt, dass die Restruktierung bei DC erst in den nächsten zwei bis drei Monaten weitestgehend abgeschlossen sein wird und das Team derzeit noch an den letzten Finalisierungen für das DC FanDome Event am 22.August (Infos dazu hier bei uns) arbeitet. Lee ergänzte, dass keine Arbeiten an aktuellen Projekten gestoppt würden.

Lee ist sich aber zu 100 Prozent sicher, dass DC weiter Comics veröffentlichen wird:
 
„Es ist nach wie vor ein Eckpfeiler von allem, was wir tun. Geschichten zu erzählen und die Mythologie aktuell zu halten, ist wichtig für das, was wir tun. Das Unternehmen (damit ist der gesamte Konzern inkl. Warner gemeint) ist darauf angewiesen, dass wir die Inhalte teilen und etablieren, die sie für ihre weiteren Adaptionen benötigen. Damit wir Zuschauer auf der ganzen Welt ansprechen und erreichen können, betrachten wir natürlich Comics als wichtiges, unterstützendes Medium. Daher werden sie auf jeden Fall Teil unserer Zukunft sein.
 
Ich glaube nicht, dass AT&T generell unsere Comic-Veröffentlichungen stoppen möchte. Comics dienen vielen verschiedenen Zwecken und sie sind eine großartige Möglichkeit, neue Ideen zu testen und neue Franchiches zu kreieren. Wir möchten dies fortführen. Warum sollte man das stoppen? Warum sollte man neue Inhalte verhindern, die über den gesamten Konzern hinweg genutzt werden können?
 
Allerdings werden wir uns verkleinern und uns vor allem die unteren 20/25 Prozent der Serien anschauen, die nicht rentabel oder sogar Verlustgeschäfte waren.“
 
Lee nannte allerdings keine konkreten Titel, die eingestellt würden, aber nach einigen bereits bestätigten Serien („Batman & The Outsiders“, „Batgirl“, ,,Harley Quinn“, „Justice League: Odyssey“ oder auch „Red Hood: Outlaw“) kursieren auch Gerüchte um das Ende von Serien wie „Hawkman“, „John Constantine: Hellblazer“, „Teen Titans“, „Young Justice“, „Suicide Squad“ oder „Aquaman“.

Für uns Batman-Fans gibt es aber auch Entwarnung in Form neuer Inhalte. John Ridley, der für sein Drehbuch zu 12 Years a Slave 2014 einen Oscar in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“ gewann, wird eine Batman-Mini-Serie schreiben, die laut Jim Lee „eine große Auswirkung auf die restlichen Reihen haben wird“.

Lee selbst wird seinen Posten als Herausgeber behalten, daran werde sich nichts ändern. Er wird aber Unterstürzung durch einen „General Manager“ bekommen, der sich mehr auf das operative Geschäft konzentrieren soll. Der Manager, dessen Name noch nicht bekannt ist, wird im September seinen Dienst beginnen. Für Lee bedeutet dies einen stärkeren „Fokus auf den kreativen Inhalt und die Veröffentlichungsstrategien (Wie viele Hefte, welche Formate etc.)“. So sei seine Position laut Lee aber schon vor zehn Jahren geplant gewesen.

Gerüchte, dass DC plane, einen Deal mit Marvel einzugehen, um Marvel die Comics von DC veröffentlichen zu lassen, dementierte Lee lachend:

„Da ist kein Fünkchen Wahrheit an diesem Gerücht. Ich weiß nicht, wo dieses Gerücht herkommt. Warum sollten wir das tun?!“

Hinsichtlich des Streaming-Dienstes DC Universe bestätigte Lee, dass der originäre DC-Content zur Plattform HBO Max wandern wird: „Ehrlich gesagt, ist es die beste Plattform für unseren Inhalt.“

Auch zur Zukunft von DC Direct gab es Informationen. Zukünftig soll eine Orientierung Richtung hochpreisiger Sammlerstücke und eines Lizenzierungsmodells stattfinden. Dazu wird DC Kooperationen mit verschiedenen Herstellern fortführen. Für den Konsumenten soll es dadurch aber „keine Veränderung in Bezug auf die Qualität der Produkte geben“, so Lee. Es verändere sich lediglich die Arbeit hinter den Kulissen. Einer der führenden Köpfe von DC Direct, Jim Fletcher, bleibt im Unternehmen und wird auf dem DC Fandome Event gemeinsam mit J. Scott Campbell ein eigenes Panel haben.

Auf die Frage, wo er DC in zwei Jahren sehe, antwortete Lee folgendes:

„Wir werden mehr digitalen Inhalt haben. Wir werden uns zukünfig am Beispiel „Injustice“ orientieren. Als digitales Comic war es damals das meistverkaufteste Comic des Jahres, es stach sogar Batman aus. Es brachte neue Fans zu Comics. Als wir Injustice dann in Heftform veröffentlichten, verkaufte es sich ebenfalls sehr gut und war sowohl in digitaler als auch physischer Form ein Wahnsinnserfolg. In Zukunft werden wir also mehr digitalen Inhalt veröffentlichen und die erfolgreichen Titel werden dann auch in physischer Form veröffentlicht.“

Im digitalen Markt lägen laut Lee die größten Chancen, da die Einstiegshürden deutlich geringer seien. Insbesondere die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass es deutlich leichter für die Leser sei, an digitalen Inhalt zu kommen.

Was das alles in Zukunft für die Comic-Landschaft allgemein, aber auch für den deutschen Comic-Markt bedeutet, bleibt abzuwarten. Wie seht ihr das? Lest ihr Comics schon überwiegend digital oder greift ihr doch lieber noch zum guten alten Heft? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Wir gehen derweil erst einmal Comics lesen (digital oder physisch).

Das Orginal-Interview mit Jim Lee könnt ihr in Englisch hier lesen.

Henning
Als ich in den 80ern als vierjähriger Junge auf dem Flohmarkt mein erstes Batman-Superman-Comic von Ehapa bekam, war es um mich geschehen und meine ewige Leidenschaft für maskierte Helden begann. An erster Stelle stehen natürlich der Mitternachtsdetektiv (wer auch sonst?!) und der Mann aus Stahl.

20 comments

  1. Florian Florian sagt:

    Mir kommen Comics nur in physischer Form ins Haus. Ich muss ein Comic in Händen halten,es durchblättern können. Auf die Haptik oder den Geruch des Papiers möchte und kann ich einfach nicht verzichten.

  2. Curry sagt:

    Ich habe noch nie ein Comic digital gelesen und das wird sich auch nicht ändern. Ich schaue mir lediglich die Preview-Seiten an, um meine Kaufentscheidungen zu treffen, da mir die Zeichnungen sehr wichtig sind.
    Mit der reinen Digitalisierung von Kunst und Kultur möchte ich generell nichts zu tun haben. Die Haptik spielt besonders bei Comics eine unverzichtbare Rolle. Wer das anders sieht mag ja Batman- oder Fan einer anderen Figur sein, die in Comics (noch abgedruckt) erscheint, ist aber meiner Ansicht nach kein wirklicher Comic-Kunst-Liebhaber. Ich bin´s halt.
    Nebenbei: Da ich auch Fan bin, habe ich natürlich auch gerne was im Regal stehen, an dem ich mich erfreuen kann. 😉

    PS: Jim Lee kann ja dann bald seine digitalen Comics auf Cons auch noch digital signieren. Das wird großartig!

    • Schiller Schiller sagt:

      Ich finde es nicht gut, wenn ich immer gleich kein „richtiger Fan/Liebhaber“ von irgendwas sein soll, weil ich dies oder jenes tue oder eben nicht. Ich habe zuhause nur begrenzten Platz und seit 1995 regelmäßig Comics gesammelt (bzw. gekauft), erst nur von DC, dann von Marvel, dann von allen anderen möglichen Verlagen usw. Mit den regelmäßigen Ausgaben habe ich erst vor ca. 2 Jahren aufgehört. Und abkaufen tut einem keiner mehr Comics von vor 10 – 20 Jahren. So und jetzt hab‘ ich (trotz sehr verständnisvoller besserer Hälfte) die Bude voller Comics, die ich wegschmeißen müsste, damit ich mir Neue holen kann. D. h., so für den „Liebhaber“ wichtigen/wertvollen Kram wie Bermejo-Comics oder z. B. die Großformate, die Panini für die Black Label Titel nutzt, hole ich mir weiterhin händisch (weil’s nunmal schöner ist – ist doch gar keine Frage) und den Rest hole ich mir digital, v. a. Ausgaben, die es nur auf englisch gibt (meistes sind das Jubiläumsbände zu einzelnen Figuren oder jetzt die „Batman Adventures Continue“). Ansonsten halte ich das wie Bernd (s. u.)

      Allerdings kaufe ich meine Digitalausgaben ausschließlich bei einem einzigen (englischsprachigen) Anbieter, weil die Qualität der digitalen deutschen Ausgaben in keinster Weise das Geld Wert ist, das man für sie ausgibt und weil viele andere Anbieter nicht DEN Guided View nutzen. Und in einzelne Panels so dermaßen reinzoomen zu können, ist bei bestimmten Künstlern eine wahre Freude und im händischen Comic manchmal nur mit der Lupe möglich.

      • Lars sagt:

        Da bin ich genau bei dir. Selbst wenn man noch nicht so viel hat, ist es eine Platzfrage.
        Frage: gibt es zu den Batman adventures irgendwelche Infos, ob die auch hier auf Deutsch erscheinen werden?

      • Schiller Schiller sagt:

        Davon gehe ich erstmal aus. Hard Facts gibt es dazu aber nicht. DC plant eine spätere Veröffentlichung in Buchform. Panini wird sicherlich darauf schauen, wie sich das in den USA verkauft, hat aber schon Sammelbände zu Nachfolgeserien 2016 & 2017 herausgebracht.

      • Curry sagt:

        Ich lese aus deiner Antwort raus, dass du gedruckte Comics eigentlich bevorzugst („Weil´s schöner ist – keine Frage“) und die digitalen Varianten lediglich nur als Zusatzangebot aus persönlichen Gründen nutzt, weil du – wie wir Fans das halt machen – überdurchschnittlich viel konsumierst und dadurch schon Platzmangel hast. Dabei pickst du dir ja dann immer noch deine persönlichen Comic-Rosinen aus dem großen Comic-Kuchen raus, für die du noch Platz hast. Oder verstehe ich dich da falsch? Warum fühlst du dich jetzt persönlich angegriffen („Ich finde es nicht gut, dass ich immer gleich kein richtiger Fan/Liebhaber sein soll, weil ich dieses oder jenes tue“.)? Danach schreibst du, dass du dir für dich relevante Comics händisch holst… Ich kann jetzt nicht so ganz nachvollziehen, warum du dich persönlich angesprochen und angegriffen fühlst? Ich verstehe jetzt auch nicht, warum du meinst dich rechtfertigen zu müssen?

        Also, Leute die eh überdurchschnittlich oder viele gedruckte Comics konsumieren, werden zum Wandel der Zeit, hin zur REINEN DIGITALISIERUNG nicht das notwendige beitragen, um Printmedien weiter zu reduzieren und bestimmt nicht großartig von AT&T in einer langfristigen Vermarktung zur Gewinnoptimierung in digitaler Form berücksichtigt werden. Natürlich wird auch unser Kaufverhalten durch Lockangebote und exklusiven Content beeinflusst. Auf Fan-Seite wird dadurch – kurzfristig gedacht – wohl digital erstmal nur ZUSÄTZLICH digital gelesen. Über die für alle möglichen comic-kulturellen und auch wirtschaftlichen Folgen (durch evtl. finanziell effizienteren Vertrieb digitaler Comics gegenüber den gedruckten Comics) auf internationaler und nationaler Ebene zu diesem Thema, können wir uns gerne sachlich und intensiv im Forum austauschen. Das würde ja aufgrund der Komplexität des Themas die Kommentarfunktion hier völlig ausreizen. ;D

        Um eine Aussage von mir nochmal genauer zu erläutern. Ein Batman-Fan muss ja nicht gleich ein Comic-Kunst-Liebhaber sein. Das meine ich so und ist auch völlig okay für mich. Warum sollte jemand nicht die filmischen Darstellungen lieben und ein Fandasein führen, ohne innigen Bezug zur Comickultur, so wie wir sie kennen? Damit meine ich ja nicht, dass er kein richtiger Batman-Fan ist. Evtl. kauft er sich lieber jede Hot Toys Figur. Ihm wird es aber egaler sein, was mit der Comicindustrie zukünftig passiert. Er wird evtl. sogar eher mal zum digitalen Comic in der Bahn greifen, anstatt mehr Geld dafür am Bahnhofskiosk auszugeben. Das ist nicht böse oder persönlich gemeint, sondern einfach Fakt. Ich wollte damit nur deutlich machen, dass der Bezug zum gedruckten Comic den man persönlich hat, natürlich auch die eigene Meinung beeinflusst.

      • Schiller Schiller sagt:

        @Curry – Als Angriff hatte ich es auch nicht verstanden, habe mich aber dennoch angesprochen gefühlt. Und ich wollte mich auch nicht rechtfertigen, sondern eine andere Perspektove aufmachen. Denn wo ich mich vielleicht nicht klar ausgedrückt habe: Seit knapp 2 Jahren kaufe ich fast nur noch digital und höchstens mal Black Label Titel oder Sonderausgaben händisch. Wenn ich könnte, würde ich immer Print bevorzugen, aber das ist in vielerlei Hinsicht unpraktisch. Dazu habe ich mich sehr schnell in den Guided View verliebt und die Comixology-Deals sind zum Teil unverschämt günstig. Das kann Print so nicht (mehr) leisten.

        Ich glaube aber, dass der Trend nicht mehr aufzuhalten ist und Corona hat hierzu sein Übriges getan. Neben all dem, was das an berechtigter Kritik aufbringt, finde ich zudem bedenklich, dass eben der Digitalkauf Comics noch mehr zu einem Gut macht, das (so nebenbei) wegkonsumiert werden kann. Meine Digitalbibliothek ist voller ungelesener Titel. .. Aber naja, ich kann auch geschlachtete Tiere schwer ertragen und esse trotzdem Fleisch …

      • Curry sagt:

        Zum Glück entscheiden wir Konsumenten selbst, welchen neuen Trend wir mitmachen und welchen nicht. Corona ist für mich nur ein Grund mehr, mein Geld dort auszugeben, wo aufgrund der Pandemie zu wenig ankommt. Das beziehe ich jetzt nicht nur auf die Comics, schließt aber Anbieter von Comics mit ein.

        Zu Comixology:
        Ich habe zum Glück schon mit meinem Durchschnittseinkommen den „Luxus“ der finanziellen Möglichkeiten, dass ich Monopolbuilding nicht unterstützen muss, gebe lieber etwas mehr Geld woanders aus und muss trotzdem dadurch auf nur sehr wenig verzichten. Daher locken mich auch diese „unverschämten“ Angebote von Amazon generell nicht. Das kann und darf gerechter Handel ja gar nicht leisten. Hoffe, das Bundeskartellamt kann da bald etwas bewirken. Entscheiden muss es ja jeder für sich, aber wenn man Einkaufen geht, sollte man nicht nur an sich und den eigenen Geldbeutel denken, sondern auch mal an soziale Gerechtigkeit – egal wie gutmenschhaft das jetzt klingen mag.

        Daher freut es mich, dass du deine digitalen Comics nicht bei Comixology kaufst. 😊

  3. klausi sagt:

    Ich persoenlich habe nichts gegen digitale Ausgaben, aber das Preisniveau ist fuer mich nicht attraktiv. Mir ist klar dass der Preis nicht stark fallen kann da die Druckkosten keinen grossen Anteil haben, aber fuer mich ist der Mehrwert einer gedruckten Ausgabe einfach groesser als der Preisnachlass. Deshalb sind die Printausgaben weiterhin meine Lieblinge.

    • Batcomputer Batcomputer sagt:

      Wobei die regelmäßigen Sales-Preise bei Comixology schon sehr verlockend sind. Bis zu 80% – da nimmt man schon mal ein paar Graphic Novels-Wälzer für knapp 5 Euro mit. Klar, sind dann meistens keine brandaktuellen Titel – aber das Glück kommt ja bekanntlich zu dem, der warten kann 🙂 Aber ja, auf dem deutschsprachigen Markt sieht es da etwas dünner aus, was den preislichen Vorteil digitaler Comics angeht. Immerhin tut sich was.

      Ich handhabe es inzwischen wie mit Filmen: Was ich mal gesehen haben will, hol ich mir digital – was ich unbedingt haben will, kauf ich in physischer Form.

      • Lars sagt:

        Schön wären solche Angebote auch auf deutsch. Das sind schon krasse Rabatte.

      • Schiller Schiller sagt:

        Mit dem digitalen Vorstoß steht natürlich die Gefahr im Raum, dass sich DC einfach ein paar Übersetzer als Fremdsprachenredakteure holt und dann den eigenen Content ohne dieses ganze Lizenzwirrwar direkt auf die entsprechenden (Digital-)Plattformen schmeißt. Ähnliche Vorstöße gab es schon in der Vergangenheit. Da sähe es für Panini sicher nicht allzu rosig aus.

      • Curry sagt:

        @Schiller: Genau das ist auch einer meiner Befürchtungen für die Zukunft. Und dann bleibt nur noch die Wahl zwischen Digital oder Nix.

        Wenn DC damit Erfolg hat, wird sich das auf die Dauer dann auch auf den gesamten Comicmarkt auswirken.

        Das habe ich hier von Dir jetzt erst gelesen… Aber ich denke, unsere schlimmsten Befürchtungen sind schoma die selben.

  4. Visual Noise sagt:

    Das einige Serien beendet werden sollen,weil sie nicht rentabel (genug) sind, muss man ja leider einsehen, aber kratzt natürlich an dem vielfältigen Angebot!? Wie bei Filmen wird mit Blockbustern Kohle eingefahren, um kleinere Projekte zu realisieren oder nicht? Im schlimmsten Fall gibt es dann nur noch die dicken Blockbuster für die blätternden Hände und kleine Topstories nur digital oder mal in einem Sammelsurium fürs Regal…

    Da es noch kein Digital-Angebot gibt, was mich in Qualität, Quantität und Handhabung (Bibliothek-App xD ) anspricht, bleibe ich vorerst bei dem, was mir noch vor die greifbaren Füße gedruckt wird… Sollte es aber mal einen grandiosen Digital-Vertrieb geben, wäre mir der Preis tatsächlich auch fast egal… „DC Univers“ für Europa zum Beispiel!?

  5. Sven sagt:

    ich Lese Comics Lieber in Physischer Form Statt digital Ich sammle schon ewig Comics
    Und Höre jetzt auch nicht damit auf.

  6. Tim sagt:

    Red Hood geht im November mit neuem Team und Nummer 51 in dem Staaten weiter.

  7. ejb sagt:

    man muss sich vor allem bei miniaturerscheinungen fragen, ob sie wirklich noch zeitgemäß sind. jeder nicht-rechtschaffene mensch mit internetzugang kann sich jederzeit auf readcomicsonline oder vergleichbaren portalen den originalcontent zeitnah und ohne dafür zu bezahlen ansehen, wie er lustig ist – ohne dafür monatelang auf die oftmals himmelschreiend schlechte deutsche übersetzung zu warten – oder überhaupt zu warten, denn wozu mehrere miniaturveröffentlichungen verfolgen, wenn man abertausende vollausgeführt online bekommen kann, in einem rutsch. dieser realität muss man sich stellen, und an einem konzept arbeiten, was damit umzugehen versteht. und das kann man sich nur schwer in form von zeichnerisch wie auch erzählerisch minderwertigen cliffhangerveröffentlichungen vorstellen. der weg kann nur sein, die printauflagen derart aufzuwerten, dass sie einen bibliophilen charakter haben, welcher online nicht transportiert werden kann, weil er die grenzen des mediums sprengt. dazu kann es nicht schaden, sich einfach mal an den kunsthochschulen umzuschauen. bspw. habe ich hier ein „comic“ auf sehr durchsichtigem pergament, welches in erinnerungen funktioniert, und zwar so, dass die seiten sich stark ineinanderdrängen, weil sie eben durchscheinen, was das gefühl eines nebels der erinnerungen erzeugt. solche dinge werden vermutlich immer sehr viel teurer sein als der normale comicheftprint, aber hey – wofür haben die marketingprofis, wenn sie nicht in der lage sind, eine ziegruppe für ihre idiosynkrasien zu gewinnen.

  8. Bobby_ sagt:

    >…Die „Superb-en Sechs“ (bzw. AC/DC „inkl.“ SUPERBOY-/SUPERGIRL-/BATWOMAN-„Backups“) + JUSTICE LEAGUE (+ „das eine oder andere“ weitere „(Figuren-sammelnde) Team-playing“ bzw. `Showcase`-Format) – …“reicht“…!? °°

    #WenigerIst..(Essentielles)Heilfasten

    • Visual Noise sagt:

      Wann erklärst du eigentlich mal deinen Schreibstil? Ich kann eine Struktur deuten,aber verstehen kann ich es immernoch nicht!? Das meine ich nicht mahnend,sondern durchaus interessiert!? O.o

      • Bobby_ sagt:

        …>“Kein“ Satz … „zu viel“ – „keine“ … „(verdeutlich..aus-gleichende) Akzentuierung“ … „zu wenig“…! 😉

        #ReduktivesSprach-spiel
        #N!xFürUn..Peace

        🙂

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