RSS Twitter Facebook YouTube

DC Films: Das DCEU gab es nie

Autor: Batcomputer | 01. Oktober 2017 um 16:44 Uhr | 8 Kommentare   

Eine kleine Anekdote zu dem erst kürzlich veröffentlichten Artikel zu der Zukunft der kommenden DC-Filme bietet der Autor des Originalartikels an. Abraham Riesman erfuhr bei seinen Recherchen, dass niemand bei Warner Bros. den Begriff „DC Extended Universe“, kurz DCEU, benutzt und auch keine offizielle Bezeichnung sei.

Geistiger Vater dieses Begriffes scheint Keith Staskiewicz zu sein, welcher erstmals diese Bezeichnung in einem Entertainment Weekly-Artikel aus dem Jahr 2015 benutzte. Riesman kontaktierte Staskiewicz und fragte, wie es zu der Eigenkreation kam. Für ihn war es schlicht die logische Schlussfolgerung dieses Universum so zu nennen. Hämisch verpasste er dem DC Extended Universe in dem Artikel noch ein ™, was den unbeabsichtigten offiziellen Charakter noch mehr untermauerte.

Bei Warner Bros. laufen die Filme unter dem Label ‚DC Films‘, welches wir von nun an auch für unsere News einsetzen werden.

Quelle: Twitter

8 Kommentare

  1. Geschrieben von Two Face am 01 Oktober 17 um 17:03

    Naja, passt ja irgendwie zu den widersprüchlichen Meldungen ein zusammenhängendes Universum zu schaffen das nicht zusammen hängt. Diese Aussage oben gehört so viel ich weiß zu dem Interview von Johns dazu. Für mich lässt das Interview eigentlich mehr Fragen offen als es beantwortet. Ist es jetzt ein zusammen hängendes Universum wie die aktuellen Filme mit Cameos von Batman andeuten, oder will man sich jetzt doch wieder davon entfernen ,was die Film Ankündigung eines eigenen Joker Films andeutet? Oder weiß man selber noch nicht so genau was man will??? Sehr schade. Auch die Aussage dass Wonder Woman doch ein Beweis dafür ist dass eigenständige Filme besser funktionieren kann ich nicht nachvollziehen. Der Grund warum Wonder Woman so gut funktioniert ist doch nicht weil er eigenständig ist, sondern weil Story, Hauptcharakter und Regisseur einfach wunderbar funktionieren. Der eine mag es abfeiern, ich finde es schade dass man die Chance eines zusammen hängenden Universums mit einer übergeordneten Story nicht ergreift. Aber Mal abwarten wie das ganze dann so aussieht. Wirklich Klarheit hat das Interview für mich nicht geschaffen.

    • Batcomputer
      Geschrieben von Batcomputer am 01 Oktober 17 um 17:47

      Ja, es wird weiterhin ein gemeinsames Universum geben. Aber dieses Universum zwingt keinen Film zu einer gemeinsamen größeren Handlung. Wonder Woman ist sozusagen der Prototyp: Sie wurde in BvS eingeführt, ihr eigener Film wird aber von den Ereignissen aus BvS nicht bestimmt und kann eine eigene Geschichte erzählen. Und so wird auch Aquaman eine eigene Geschichte erzählen, ohne sich auf ‚Justice League‘ stützen zu müssen.

      Kurz gesagt, man will ein gemeinsames Universum in der alle Figuren existieren und sich auch begegnen könnten (Justice League oder Cameo-Auftritte, sofern die Story es benötigt) sich aber darauf fokusieren eingenständige Geschichten zu erzählen.

      Und doch: Wonder Woman funktioniert auch deshalb so gut, weil er unabhängig ist. Hätte man dem Film auferzwungen stärker auf die kommenden Ereignisse in ‚Justice League‘ aufschließen zu müssen, hätten wir eine erzwungene Geschichte erlebt, die nur darauf aus ist ‚Justice League‘ zu stützen. Diese eigenständige gut erzählte Geschichte wie im finalen Produkt hätten wir dann nicht gesehen.

      Zudem wird es ein Sub-Label geben, bei dem sich Regisseure austoben können und ähnlich wie Elseworld-Storys im Comicbereich Geschichten auf eine eigene Art erzählen können.

      Ich fand die Aussagen in dem Artikel eigentlich recht klar.

      • Geschrieben von Two Face am 01 Oktober 17 um 19:44

        Das es keine übergeordnete Story gibt finde ich persönlich zwar schade, kann aber damit leben. Was mir aber nicht so ganz klar ist: Wird man jetzt komplett auf Cameos verzichten oder bleibt es dabei wie bisher. Im Moment würde ich sagen dass Batman, ähnlich wie Iron Man bei Marvel, so als verbindendes Element fungiert. Was für mich schon Sinn macht da ich ihn als eine Art Anführer der JL sehen würde. Oder setzt man jetzt zukünftig noch mehr auf Eigenständigkeit? Abgesehen davon, wenn der Flash Film wirklich auf die Flashpoint Story zurück greift oder zumindest teilweise umsetzt, wird es doch zwangsläufig zu Gastauftritten der anderen Helden kommen. Ich persönlich würde mich freuen wenn es weiterhin Cameos geben würde. Und gerne kann man auch mal auf Geschehnisse aus anderen Filmen Bezug nehmen. Wenn jetzt Steppenwolf in JL die ganze Welt versklaven will, ist das schon mal ein einschneidendes Erlebnis das man auch mal in den Einzelfilmen aufgreifen, bzw. mal erwähnen kann. Was die Eigenständigkeit von Wonder Woman betrifft ergibt sich das ja schon zwangsläufig aufgrund der Zeit in der der Film spielt. Für mich ist diese Eigenständigkeit jetzt nicht zwangsläufig ein Qualitätsmerkmal, aber das ist wohl Ansichtssache… Jetzt mal ganz davon abgesehen: Weiß man schon wann die Special Edition von WW mit Statue raus kommt. Amazon will mich zwar informieren aber da kommt nix…

  2. Geschrieben von LA10 am 01 Oktober 17 um 19:55

    Den Namen gibt es gar nicht… ich werd nicht mehr…
    Ansonsten finde ich es gut wie sie das ganze angehen.

    Nur sehr schade wie sehr man sich teilweise verrückt gemacht hat… und das gewisse Anspielungen aus BvS möglicherweise im Sande verlaufen. Letztlich musste BvS unter der ganze Sache (Einführung JL Mitglieder – Cameos, Traumsequenzen etc…) leiden!

  3. Geschrieben von Arieve am 02 Oktober 17 um 08:58

    Ich sehe diese Neuausrichtung des Filmuniversums, wie auch immer es heißt, etwas zwiespältig. Ja, DC war immer mehr Filmmaker-Driven als andere Firmen und mit dem DC-Universum hat man versucht dies zugunsten einer Verzahnung der Filme zu beschneiden. Zack Snyder hat mMn versucht diese Verzahnung so zu lösen, dass sie fester ist als beim Anfang des MCU, als es mehr oder weniger über die Post-Credit-Szenen ging. Er hat Story-Elemente des Hauptplots benutzt um damit die Grundlage des nächsten Films zu legen. Das hat man ihm leider schon nach MoS um die Ohren gehauen. Superman wäre zu dunkel und die Collateralschäden am Ende gingen so gar nicht.

    Diese Kritik hat mir sehr weh getan, weil mir klar war, dass man hier endlich mal die beliebten Charaktere ernst nimmt und versucht eine Charakterentwicklung über mehrere Filme aufzubauen und nicht immer und immer wieder unterschiedliche Story mit einem festgeklopften, sich kaum verändernden Charakter zu zeigen. Die Kritiker und die Zuschauer haben es ihm leider nicht gedankt. Sie wollen eine geradlinige Story, nicht zu verschachtelt und verzweigt und am besten ohne nötiges Vorwissen, schade. Und Warner/DC ist dann spätestens nach BvS, wo Snyder das sehr konsequent du mutig weiter durchgezogen hat umgefallen. Sie haben ihr ach so Filmmaker-Drivenes Credo beiseitegelegt und massiv eingegriffen und noch viel mehr bei Ayers Skwad-Film, was dann sowas von in die Hose ging, glücklicherweise jedoch nicht an der Kinokasse.

    Andererseits, geht mir Marvels hang Filme zu machen die eigentlich kaum eine eigene Story haben, sondern nur weitere Folgefilme vorbereiten mittlerweile etwas auf den Keks. Klar es ist unterhaltsam und macht Spaß, aber als wirklich eigenständige Filme sind sie häufig etwas dünn, funktionieren aber super als Filmverbund. Da bieten sehr lose verknüpfte Filme, die jedoch den Regisseuren die Möglichkeit bieten in gewissen grenzen, aber ohne großes Korsett ihre Vision auszuleben schon wesentlich interessante Möglichkeiten. Daher begrüße ich die Neuausrichtung hin zu alten Tugenden schon.

    Weh tut es mir um das bisherige Wordbuilding, das anscheinend weitgehend für die Katz war und dass man sich im Gegenzug zur kreativen Freiheit beschneidet was kontinuierliche Charakterentwicklung und Filmübergreifende Storyplots angeht. Ich liebe komplexe Filme, bei denen man mitdenken muss und das in Verbindung mit einem Universum bietet eigentlich faszinierende Möglichkeiten, die man jetzt leider nicht wirklich nutzen kann. Diesbezüglich begrüße ich die Neuausrichtung, die das beschneidet nicht wirklich.

    Es hat alles Vor- und Nachteile und ob die Entscheidung für meinen Geschmack gut ist oder nicht wird sich darin zeigen wie das jetzt umgesetzt wird. Für JL tut es mir extrem leid, weil der Film anscheinend was man hört viele Andeutungen für zukünftige Dinge hatte, Personen, die übergreifende Dinge ankern sollten usw und diese jetzt alle radikal entfernt worden sind. Man wird es merken, egal wie gut man es kaschiert und damit zerstört man auch Zack Snyders Vision als Filmmaker, die mir persönlich sehr gut gefallen hat und die ich gerne bis zum Ende gesehen hätte. Warten wir ab wie die zukünftigen Filme des Universums werden, ihnen gebe ich jedenfalls sicherlich eine Chance.

    Das Universum ist nicht tot. Diese alleinstehenden Filme dagegen werde ich mir im Vorfeld sehr genau anschauen und dann entscheiden ob ich das mit einem Kinobesuch unterstützen werde. Die Idee klingt zwar gut und bietet natürlich wieder die Möglichkeit einige sehr interessante und vom Hauptuniversum abweichende Storys zu verfilmen, aber man tut sich damit keinen Gefallen, da es dem Filmuniversum eigene Konkurrenz macht und die weniger bewanderten nur verwirrt, was dann das eigentliche Filmuniversum wieder ausbanden darf, wie ich befürchte.Aber warten wir es ab, immerhin wird sich mal klar geäußert, daran zumindest sollte man anknüpfen.

  4. Geschrieben von batman01 am 02 Oktober 17 um 13:15

    wenn WB beweisen möchte, dass sie es mit diesem neuen label (wie auch immer es nun heißen mag) ernstmeinen, dann könnten sie es beweisen, in dem sie tim burton zurückholen um mit michael keaton einen dritten batman film zu machen. der muss dann aber ein sequel zu batman und batman returns sein!

    das wär mal was! das fänd ich mal richtig klasse. ein weiterer tim burton batman film unter dem banner des neuen labels völlig ohne einmischung von WB.

  5. Geschrieben von batman01 am 02 Oktober 17 um 15:20

    dann denk ich mal wird es nur noch eine frage der zeit sein bis ben affleck bekannt gibt, dass er nicht mehr als batman zur verfügung steht und ein neuer darsteller als batman bekanntgegeben wird, dessen filme dann unter diesem neuen label laufen (matt reeves batman film höchstwahrscheinlich!).

    und was das dc mikro-film-universum angeht schätz ich mal wird nach wonder woman 2, suicide squad 2 und aquaman schluss sein und nicht weiter drauf eingegangen weil abgeschlossen.

    wird schön sein, sich dann wieder an neue darsteller zu gewöhnen. theoretisch steht jetzt die tür offen für eine unbegrentzte zahl an batman, superman, wonder woman etc. interpretationen; dargestellt von jedesmal neuen darstellern!

  6. Geschrieben von Benjamin Souibi am 08 Oktober 17 um 10:14

    Klingt so, als wär‘ man mit dem “Arsch rum“…

Diese News kommentieren

HINWEIS: Nehmt bitte Rücksicht und zitiert in euren Kommentaren keine Spoiler aus den News. Danke.