„Batman Begins“ war ein Trostpreis

Nachdem Christopher Nolan 2002 „Insomnia“ für Warner Bros. inszeniert hatte, wollte das Studio den Regisseur an sich binden und lockte ihn mit dem Projekt „Troja“. Doch das Schicksal hatte einen anderen Plan.

„Ursprünglich wurde ich von Warner Bros. engagiert, um Troja zu drehen. Wolfgang Petersen hatte das Projekt bereits entwickelt, und als das Studio sich dann entschied, seinen Superheldenfilm Batman vs. Superman nicht weiterzuverfolgen, wollte er das Projekt zurück“, erinnert sich Nolan gegenüber dem Empire Magazine.

„Am Ende des Tages war das eine Welt, die ich wahnsinnig spannend fand und unbedingt erkunden wollte. Sie ging mir sehr lange nicht mehr aus dem Kopf – bestimmte Bilder vor allem. Zum Beispiel solche Dinge, wie ich das Trojanische Pferd inszenieren wollte.“

Das Studio entschied sich letztendlich „Troja“ wieder an Petersen zu geben und Nolan wurde „Batman Begins“ als „Trostpreis“ angeboten, wie es „Batman Begins“-Autor David S. Goyer in einem Interview mit Josh Horowitz bezeichnete:

Der Rest ist Geschichte. „Troja“ bekam gemischte Kritiken und spielte weltweit 490 Mio. Dollar an den Kinokassen ein. „Batman Begins“ kam zwar nur auf 372 Mio. Dollar, wurde von den Kritikern gefeiert und der Beginn einer der erfolgreichsten Trilogien der Filmgeschichte.

Mit „Die Odyssee“ hat Christopher Nolan nun wieder die Möglichkeit, ein griechisches Epos von Homer filmisch zu inszenieren. Ab dem 16. Juli 2026 im Kino.

Bernd
Berndhttps://www.batmannews.de
Gründer und Chefautor a.D. von Batmannews.de. Batman-Fan seit 1987.

5 Kommentare

  1. Es muss Odyssee heißen (kann mir das selbst nie merken). Bei griechischer Mythologie hört der Spaß eben auf. LOL

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