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Tim Burtons Erinnerungen an Catwoman

Wer aufmerksam dem Audiokommentar der ‚Batmans Rückkehr‘-Special Edition gelauscht hat, wird vielleicht genauso erstaunt wie ich darüber gewesen sein, dass Catwomans berühmte „Birdy“-Szene kein Special Effect war. Ein Moment, an den sich Tim Burton auch heute noch voller Ehrfurcht zurückerinnert.

Für seinen neuen Film ‚Dark Shadows‘, der Kinoadaption einer Gothic Soap Opera aus den 60er Jahren, verpflichtete Burton neben Johnny Depp und Eva Green auch Michelle Pfeiffer für eine Rolle, mit der er zuletzt 1992 in ‚Batmans Rückkehr‘ zusammenarbeitete.

„Die Dreharbeiten erinnerten mich wieder daran, wie toll es ist mit ihr zu arbeiten“, erzählt er gegenüber Total Film. „Ihre Leistung als Catwoman ist eine der besten meiner Filme. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie sie mich damit beeindruckte einen lebendigen Vogel aus ihrem Mund fliegen zu lassen und mit High Heels auf Dächern rumzutanzen.“

‚Dark Shadows‘ startet am 10.05.2012 in den deutschen Kinos.

Quelle: TotalFilm.com

Batcomputer
Gründer und Chefautor von Batmannews.de. Batman-Fan seit 1987.

11 comments

  1. es ist der pinguin ! sagt:

    Batmans Rückkehr ist mit großem Abstand der beste Batman-Realfilm der je gedreht wurde. Somit ist er auch mein absoluter “Lieblingsfilm“ weil er auch mit Abstand der düsterste ist.Tim Burton hat den Pinguin so genial inszeniert, dass der auch zu meinem Lieblingsschurken wurde. Ich habe mir sogar Tage in meinem Kalender markiert an denen ich dieses Meisterwerk genieße, damit ich immer wieder von dem wahnsinnig genialen Zusammenspiel zwischen Musik, Spezialffekten und Schauspiel gebasht werde.
    Ich liebe diesen Film einfach so sehr das ich das hier euch mitteilen musste.

    • Sandro sagt:

      Finde den Film in Sachen Atmosphöre, Ausstattung und Musik auch genial, meiner Meinung nacht hinkt die Story manchmal etwas.

    • Nick Benjamin sagt:

      Der Film „basht“ dich? Da würd ich mir aber nochmal überlegen ob ich ihn dann „Lieblingsfilm“ nennen würde 😀

    • BatBoy sagt:

      nur eine Sache stört mich an den Burton-Filmen: Batman geht IMO zu brutal vor. Ich kann damit leben, wenn James Bond seine Widersacher reihenweise umbringt, nur verstehe ich da bei Batman keinerlei Spaß! Zumal es Burton ein bisschen übertrieben hat. Es gab nämlich so gesehen keinen Grund, den Tattoed Strongman in die Luft zu jagen oder den Feuerteufel in Brand zu stecken. Von daher agiert Batman ein bisschen verstörend. Nichtsdestotrotz schaffen Burtons Filme eine einmalige Atmosphäre, die ich mir gerne immer wieder rein ziehe. Nur ist das leider nicht „unser“ Batman aus den Comics.

    • Heiko sagt:

      Das ist halt ein Batman aus einer anderen (burton’schen) Dimension. Finde es gerade bei dieser Comicreihe sehr wichtig, dass der jeweilige Regisseur seine eigene Vision beisteuert (Mit Ausnahme von Schumacher vielleicht, aber seine Filme blende ich sowieso grundsätzlich aus). Das verleiht den beiden Batman-Franchises auch ihre künstlerische Note und hebt sie so stark von anderen Comicverfilmungen ab, wie z.B. den bisherigen Avengers-Filmen, wo kaum eine Handschrift des spezifischen Regisseurs spürbar wird (da macht auch Branaghs Thor keine Ausnahme) und die eindeutig zur durchschnittlichen Hollywood-Massenabfertigung gehören….

    • Sandro sagt:

      Obwohl es ja auch in Nolans Filmen ein Thema ist, das Batman nicht tötet, fand ich es manchmal ziemlich cool als Batman in den Burton Filmen einfach Leute in Flammen gesetzt hat und natürlich den grossen Typen in die Luft gesprengt hat 😀

  2. XXX sagt:

    Stimmt es eigentlich, dass Catwoman ursprünglich zusammen mit Max hopps ging und das jetzige Ende erst dank einem Testpublikum hinzukam?

    • Batcomputer Batcomputer sagt:

      Jein. Auf der Special Edition erzählt Tim Burton, das die letzte Einstellung mit Catwoman vor dem Batsignal erst im letzten Moment hinzu kam, da sich sonst das Ende für ihn „nicht richtig“ angefühlt hätte. So musste die Szene anhand von einer Animatronic-Puppe nachgedreht werden. Diese überzeugte Burton aber nicht und so nahm man dann doch eine echte Schauspielerin (wenn auch nicht Michelle Pfeiffer).

      Ob es überhaupt eine Testvorführung gab würde ich bezweifeln. Da hätte Warner sehr schnell gemerkt, das der Film nichts für Kinder ist – was dem Film ja später groß angekreidet wurde. Zudem war der Produktionsprozess des Films so eng getimed, das die Filmrollen erst kurz vor Release des Films fertig wurden.

  3. QN_Eisenmann sagt:

    Catwoman ist fürwahr mitunter der Grund, warum Batman Returns für mich bis dato der beste Batman-Film ist. Kein Film war düsterer, mystisch und musikalisch wunderbarer.
    Mal sehen, ob die Nolan-Filme die strenge Prüfung der Zeit durchstehen und wenn ja, wie …

  4. Heiko sagt:

    Ich finde die Burton-Filme auch nach wie vor (bzw. trotz Nolan) ganz toll! Batman Returns jagt mir an gewissen Stellen auch heute noch immer einen kalten Schauer über den Rücken. Das ist mitunter auch dem tollen Soundtrack von Danny Elfman zu verdanken. Bisher für mich das Batman-Movie mit dem höchsten Gruselfaktor, obwohl das ja eigentlich nicht zu den Kriterien für einen guten Batman-Film gehört (trotzdem ein netter Nebeneffekt)! 😉

  5. Batman94 sagt:

    Kann mir die Burton-Batman Filme auch noch gut ansehen, allerdings passt es einfach nicht wenn Batman reihenweise Menschen tötet.

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