Robert Pattinson erklärt, wie sein Batman entstand

Im Gespräch mit GQ blickt Robert Pattinson auf die Entstehung seiner Fledermaus-Interpretation in „The Batman” zurück. Dabei verrät er seine Inspiration aus den Comics, die Entwicklung seiner Batman-Stimme und wie es zu einem der ikonischsten Momente des Films kam.

Robert Pattinson ist gerade auf Promotour und hat dabei auch schon seinen Eindruck zu „The Batman: Part II” und noch mehr geteilt (hier nachzulesen). In einem weiteren Interview mit dem GQ Magazine hat er auch nochmal einen Rückblick auf den ersten Film gewagt.

Unter anderem wurde er gefragt, wie er eigentlich seine Batman-Stimme entwickelt habe bzw. wie diese entstanden sei.

Robert Pattinson on how he developed his Batman voice for ‘THE BATMAN’

(via @GQMagazine) pic.twitter.com/ACkQv6iIkp

— The Batman Saga News (@TheBatmanSagaNW) September 25, 2026

Wie gewohnt, antwortet der Schauspieler zunächst etwas flapsig, erklärt dann aber ernsthafter, wie er – auch im Vergleich zu seinen Vorgängern – zu seiner Stimmer gefunden habe:

„Ich bin mitten in der Nacht viel durch Bayswater gestreift und habe dabei vor mich hingemurmelt. Es war sehr kalt im Januar.
…
Ich habe versucht, etwas zu finden, das vor allem eine tiefe Traurigkeit ausdrückt. Das war meiner Meinung nach das, was in den anderen Filmen bislang noch nicht wirklich thematisiert worden war.”

Auch zu seinem ersten Auftritt im Film als Batman und zur sehr bekannten „I am Vengeance”-Szene verliert er ein Wort, denn diese sei wohl ursprünglich anders geplant gewesen.

Die Szene sollte so ablaufen: Ich komme raus und die fragen: „Wer bist du?“ und ich sage: „Ich bin Vergeltung“ und dann verprügle ich alle und ich sagte dann am Set: „Nee, du solltest gar nicht erst antworten … Sobald der Typ so gut wie bewusstlos ist, flüsterst du es ihm ins Ohr. Wenn er dann in die Ohnmacht abgleitet, dringt es in seine Träume ein.“

Eine weitere Frage der GQ bezog sich auf Pattinsons Inspiration aus den Comics. Diese beantwortete er ähnlich, wie schon in einigen damaligen Interviews zum Filmstart:

Es gab bereits großartige Interpretationen dieser Figur und ich habe versucht herauszufinden, welche Facette noch nicht wirklich untersucht worden war. Ich habe so viele Graphic Novels gelesen und bin auf eine namens „Shaman” gestoßen, die ausschließlich die metaphysischen Aspekte der Symbolik dieser speziellen Fledermaus behandelte. Es ging eher darum, die Idee zu abstrahieren. Anstatt also zu sagen: „Ich nehme die eigentliche, rationale Logik hinter dem Batman-Werden raus“, hieß es vielmehr: „Nein, ich werde zu diesem anderen Wesen.“ Es geht nicht nur darum, Kriminelle zu erschrecken, sondern um sich selbst. Weil man eine tiefe Verbindung zu diesem Wesen spürt, das man selbst erschaffen hat, von dem man dann glaubt, dass man selbst zu ihm wird oder dass man es tatsächlich selbst ist, auch wenn man es sich selbst ausgedacht hat. Ich führe so viele Gespräche und mache so viele Dinge in diesem Kostüm, und denke mir: „Du musst daran glauben, dass es kein Kostüm ist, sondern einfach deine Haut”. Ich habe versucht, viel aus diesem Comic zu schöpfen und fand das sehr hilfreich.

Robert Pattinson says he took inspiration from ‘Batman: Shaman’ comic for his take on Batman in ‘THE BATMAN’

“There’d been amazing interpretations of the character and I was just trying to find out what is the thing that hasn’t really been found. I read so many of the graphic… pic.twitter.com/sm2d6dKiqI

— The Batman Saga News (@TheBatmanSagaNW) September 25, 2026

„Batman: Shaman” ist ein fünfteiliger Story-Arc aus den frühen 90ern von Denny O’Neil und Ed Hannigan, der als Teil der Legends of the Dark Knight-Reihe erschien. Auf deutsch ist der Band als „Batman – Legenden des Dunklen Ritters 1 – Der Schamane“ erhältlich.

Was waren für euch die prägendsten Moment von Pattinsons Batman? Von welchen Aspekten seiner Interpretation würdet ihr gern mehr sehen bzw. was soll eurer Meinung nach noch hinzukommen?

Marian
Marian
Batmanfan seit frühester Kindheit; besonders geprägt durch die Animated Series und die Dino-Comics.

1 Kommentar

  1. Ich fand es gut endlich mal Detektivarbeit in einem Batman Realfilm zu sehen. Davon sehr gerne mehr. Eine Batman Geschichte darf gerne einen Sherlock Holmes/Poirot Twist bereit halten – solange es die Möglichkeit gebe, auch als Zuschauer selbst auf die Lösung zu kommen. Auch die Stimmung, gerade in der ersten Stunde fand ich toll. Gotham wirkt wirklich wie ein eigener Charakter – was dann durch die Penguin Serie nur noch unterstrichen wird. Pattinsons Batman fand ich großartig (bis auf den kugelsicheren Suit und die Adrenalinspritze). Ich hoffe es kommen noch mehr klassische Batman Elemente (Fledermausschwarm, Gleiten etc.) dazu. Ganz wichtig wäre mir allerdings die Weiterentwicklung von Bruce Wayne. Er muss ja nicht unbedingt der bekannte Playboy werden aber etwas mehr Substanz wäre schon wünschenswert. Und dazu dann noch ein netterer Umgang mit Alfred^^

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