Matt Reeves über Ben Afflecks „The Batman“ und das DCEU

Gegenüber dem Esquire erklärt Matt Reeves, warum er nicht Ben Afflecks Ansatz zu ‚The Batman‘ übernommen hat und sich zudem vom DCEU lösen wollte.

„Ich hab ein Drehbuch zum Film gelesen, was durchaus ein legitimer Ansatz für den Film hätte sein können. Er war voller Action und sehr tief mit dem DCEU verwoben, in dem auch Hauptfiguren aus den anderen Filmen und Comics aufgetaucht sind. Mir wurde dann schnell klar, dass dieses spezielle Drehbuch nicht in die Richtung ging, wie ich es machen wollte.“

„Ich sagte ihnen, ich wäre nicht die richtige Person für dieses Vorhaben. Ich erklärte ihnen dann, warum ich diese Figur so sehr liebe und es bereits schon so großartige Filme gab – aber wenn ich den Film machen soll, dann muss das etwas persönliches werden, damit ich auch verstehe, was ich mit der Figur vorhabe, wohin ich die Kamera stellen soll, was ich den Schauspielern erklären soll, und damit ich weiß, wohin die Story führen soll. Ich zeigte auf das Drehbuch und meinte, dies hier ist ein völlig legitimer und aufregender Ansatz, fast schon wie ein James Bond-Film, aber nichts womit ich mich identifizieren könnte.“

Auch gab Reeves den Grund an, warum sein Batman nicht Teil des übergreifenden DCEUs sein sollte:

„Ich meinte zu ihnen, ‚Es ist so: Ich respektiere, dass aus dem DC Universum ein erweitertes Universum wurde und die Filme irgendwie miteinander verknüpft sind. Aber ein weiterer Batman-Film sollte nicht die Last auf den Schultern tragen müssen, die Figuren aus den anderen Filmen zu vernetzen. Ich will sie da nicht mit drin haben.'“

Quelle: Esquire.com, Esquire.com/uk

Gründer und Chefautor von Batmannews.de. Batman-Fan seit 1987.

15 comments

  1. D. sagt:

    Schade das er nich Affleck besetzt hat !! Dann wär dir vorfreude auf den Film Mega gewesen !!

    • Matt Hagen sagt:

      Ich finde, dass der Film von Matt Reeves dennoch einige Parallelen zu Afflecks Batman hat. Der Kampfstil zum Beispiel sieht dem sehr ähnlich. Mal schauen wie der Film Batman ans sich abrundet. Aber anhand der Trailer und TV Spots, sieht das für mich aus, wie die Anfangsjahre des Affleck-Batmans.

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    • Captain Harlock sagt:

      … so unterschiedlich sind die Meinungen:

      Ich bin ganz froh, daß er nich Batfleck besetzt hat.
      Der passte mir zwar als Bruce Wayne, aber nicht als Batman.

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      • Matt Hagen sagt:

        Bin nicht von Pattinson abgeneigt. Im Gegenteil. Hätte aber auch gerne Afflecks Version in einem Solofilm gesehen. Die Art und Weise von Afflecks Batman, war für mich persönlich den Comics am nächsten. So habe ich mir das in Gedanken beim lesen immer vorgestellt. Da hätte ich gerne mehr gesehen. Aber mir gefällt auch, was ich von Reeves sehe und bin gespannt.

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  2. Florian sagt:

    Hmmm, eine Ähnlichkeit von Pattinsons Batman zu Afflecks kann ich überhaupt nicht erkennen.

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  3. Benjamin Souibi sagt:

    „„Ich meinte zu ihnen, ‚Es ist so: Ich respektiere, dass aus dem DC Universum ein erweitertes Universum wurde und die Filme irgendwie miteinander verknüpft sind. Aber ein weiterer Batman-Film sollte nicht die Last auf den Schultern tragen müssen, die Figuren aus den anderen Filmen zu vernetzen. Ich will sie da nicht mit drin haben.“

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  4. Christoph sagt:

    Eine sehr gute Entscheidung von Matt Reeves. Einen Film zu machen hinter dem man als Künstler nicht 100% steht endet in den meisten Fällen in einem schlechten Film oder manchmal sogar in einer Katastrophe. Das er hier die Freiheiten bekommen hat um seinen Film zu machen stimmt mich demnach sehr positiv und erhöht die Vorfreude auf den Film.

    Aus Sicht von Warner Bros sehe ich dies allerdings als eine eher fragwürdige Entscheidung an, wenn deren Ziel es gewesen wäre ein DCEU zu etablieren. Evtl wäre es also besser gewesen einen Auftragsregisseur zu finden, der das Script umsetzt (und viele Quellen behaupten ja durchaus dass es gut gewesen sein soll, was aber natürlich auch nichts heißt) und wir ein einheitliches DC Filmuniversum haben. So ist es jetzt allerdings ein Fleckenteppich. Dies soll allerdings keineswegs Negativ gemeint sein. Ich stelle lediglich die Zielsetzung seitens Warner Bros in Frage.

    Meine persönliche Meinung als Batman-Fan ist auf alle Fälle, dass ich es gut finde das man Batman quasi von den anderen Helden trennt. Mochte Batman eigentlich nie so richtig in der JLA.

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    • Matt Hagen sagt:

      Ich bin, an und für sich, auch jemand, der Batman eigentständig sieht. Sogar von Robin war ich immer abgeneigt. Ich wollte Batman immer alleine sehen. Mittlerweile bin ich aber offen dafür auch einen Robin zu sehen, wenn dies gut umgesetzt wird. Für den Pattinson Batman kann ich mir momentan aber trotzdem noch keinen Robin vorstellen, da ich ihn momentan noch zu jung für einen Sidekick halte. Wenn die Zeitsprünge zwischen den geplanten Filmen recht groß ausfallen, kann ich mir das schon vorstellen. Sollten die Filme zeitlich aneinander anknüpfen, wärs schon was anderes, denn am Ende ist Batman ja immer noch recht jung.
      10 Jahre sollte er schon auf dem Buckel haben, bevor ein Robin dazu stößt.

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      • Christoph sagt:

        Bei Robin stimme ich dir voll zu und wäre in Reeve’s Universum durchaus auch interessant zu sehen was er mit dem Charakter machen würde.

    • Batcomputer sagt:

      „Evtl wäre es also besser gewesen einen Auftragsregisseur zu finden, der das Script umsetzt (und viele Quellen behaupten ja durchaus dass es gut gewesen sein soll, was aber natürlich auch nichts heißt) und wir ein einheitliches DC Filmuniversum haben. So ist es jetzt allerdings ein Fleckenteppich. Dies soll allerdings keineswegs Negativ gemeint sein. Ich stelle lediglich die Zielsetzung seitens Warner Bros in Frage.“

      Die Zielsetzung dürfte wohl gewesen sein, die Marke „Batman“ zu retten. Zum damaligen Zeitpunkt hatte das DCEU in seiner Form schon keine Zukunft mehr. Justice League floppte, Affleck war intern schon raus – sei es als Autor, Regisseur und Batman-Darsteller. Reeves Lösung, Batman aus dem ganzen bröckelnden Szenario rauszulösen, scheint WB überzeugt zu haben – und da blinzelte wohl wieder die alte Director Driven-Mentalität hervor, die ein großes Vertrauen in den Regisseur voraussetzt. Nach Affleck wollte man wohl auch einen weiteren Namen, der für Qualität steht – und den hätte man bei Auftragsregisseuren wohl nur bedingt gefunden.

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      • Christoph sagt:

        Das ist mir durchaus bewusst, allerdings zeigt es ja nur, dass es Warner Bros scheinbar nie wirklich ernst war mit dem DCEU, den Wonder Woman und Aquaman haben ja klar bewiesen, dass auch aus dem bröckelndem Szenario noch ganz gut was zu machen ist.
        Ich bin überhaupt kein Fan von dem was Zack Snyder produziert hat (ganz im Gegenteil), allerdings waren seine Casting Entscheidungen durchwegs top und selbst mit diesem schrecklichen Start in ein Cinematic Universe hätte man noch genug draus machen können.

        Dass es jetzt so gekommen ist wie es ist, bin ich vollkommen zufrieden damit, allerdings werden wir definitiv in längerer Zeit kein vergleichbares Universum wie das MCU sehen, was mich jetzt auch nicht stört, da das seine Vor- wie auch Nachteile hat.

  5. TheDarkKnight81 sagt:

    Auf einer Art kann ich Reeves verstehen aber wiederum hätte ich gerne dass er seine Batman Version ins DCEU zusammen gebracht bzw eine Verbindung hätte. Weil ich denke mal dass irgendwann wieder ein Justice League Film zustande kommt ,entweder ein Neustart oder eventuell ein zweiter Teil,da Wonder Woman, Aquaman ,The Flash und eigentlich Superman ( falls er es bleibt ) sehr gut besetzt sind und es schade wäre es nicht weiter voranzubringen!

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  6. Visual Noise sagt:

    Ich könnte wohl nicht zufriedener sein… Reeves wird eine herausragende Batman-Interpretation auf die Leinwand bringen, Battfleck wird verabschiedet und Michael Keaton kommt als mögliche Mentorenfigur ebenfalls zurück! Ich glaube es ist ein gutes Jahr um Batman-Fan zu sein! 😀

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    • Fluchtwagenfahrer aus Hollywood sagt:

      Dem kann ich nur zustimmen, denke auch das damit viele Batman Fans bedient werden und da können wir doch sehr dankbar für sein.

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