Sam Raimi ist zurück. Der kreative Kopf hinter der Evil-Dead-Reihe – und allen Comic-Fans spätestens seit der ersten Spider-Man-Trilogie aus den 2000er-Jahren bekannt- kehrt mit „Send Help“ auf den Regiestuhl zurück. Im Zuge der Promotour verriet Raimi jetzt, dass er auch sehr daran interessiert war/ist, den Dunklen Ritter aus Gotham City zu inszenieren.
„Ich liebe Batman. Ich habe versucht, einen Batman-Film zu machen. Leider konnte ich die Rechte nicht bekommen. Ich liebe auch The Shadow. Auch dafür habe ich die Rechte nicht erhalten. Superman war schon immer einer meiner Lieblingscharaktere. Ja, es gibt unzählige DC-Charaktere, die ich liebe, und es bräuchte nur ein paar Drehbuchautoren, die eine originelle Geschichte über ihren Charakter entwickeln, die dem Charakter und seinem Universum gerecht wird – etwas, das die Fans nicht enttäuscht, sondern auf ihrer Liebe zum Charakter basiert und die besten Momente dieser Charaktere und ihre Konflikte oder die richtigen Herausforderungen für den jeweiligen Helden hervorhebt. Wenn es eine Geschichte wäre, die eine echte Entwicklung für diese Person erzählt, dann würde ich den Film liebend gerne machen.“
Gegenüber der Website „MovieWeb“ verriet Sam Raimi, dass er bereits erfolglos versucht hat, einen Batman-Film zu drehen… und auch weiterhin daran interessiert wäre. Nach den Äußerung des Regisseurs bleibt unklar, warum er letztlich nicht die Rechte für eine DC-Adaption erwerben konnte oder wann er tatsächlich den Versuch unternommen hat. Gerade die Zeit nach „Batman & Robin“ ist gekennzeichnet mit verschiedentlichen Wiederbelebungsversuchen der Marke, die alle „Rejected“ wurden, bis Christopher Nolan übernahm. Jedoch sind alle zeitlichen Einordnungen ohne nähere Angaben von Raimi selbst nur Spekulationen, was ebenso für einen möglichen Plot gilt. Dennoch wäre eine Regiearbeit von Raimi mit all seinen Einzigartigkeiten wie unnachahmlichen Kamerafahrten oder kreativen (Horror-)Inszenierungen insgesamt eine interessante Wahl für die Umsetzung eines düsteren Batman-Film mit dunklem Humor, hat Raimi doch mit der „Pionierarbeit“ der Spider-Man-Trilogie bereits nachhaltige Fußspuren im Comicfilm-Business hinterlassen.



Wäre inszenatorisch sicher spannend geworden, allerdings war einer der Schwachpunkte seiner Spidey-Trilogie der überbordende Kitsch, der speziell in der Beziehung zwischen Peter und MJ hervortrat. Hätte aber sicherlich schlimmer kommen können, wenn er denn auf dem Regiestuhl gelandet wäre.
Nun hoffen wir mal James Gunn Raimi auf den Schirm hat für kommende DC Projekte. Wobei ich Gunn mehr zu traue Raimi machen zu lassen, was er will, als jetzt Disney und das MCU.