Matt Reeves erweitert sein „The Batman“-Universum

Wenn es nach Matt Reeves geht, soll es künftig nicht nur eine „The Batman“-Fortsetzung geben, sondern auch tiefer in die Welt der Batman-Schurken abgetaucht werden.

Wie der Hollywood Reporter berichtet, arbeitet Regisseur Matt Reeves weiterhin an der Fortsetzung zu „The Batman“ und die Dreharbeiten zum TV Spin-off „The Penguin“ mit Colin Farrell in der Hauptrolle beginnen Anfang nächsten Jahres. Aber Reeves will sein Universum weiter ausbauen – nicht nur anhand von Serien, sondern auch Filmen.

So trifft sich der Filmemacher aktuell mit Autoren und Regisseuren, um über bestimmte Filmprojekte aus dem Batman-Universum zu sprechen, die sich um Batmans Schurkengalerie drehen. Darunter etablierte wie auch eher unbekannte Figuren ala Scarecrow, Clayface oder Professor Pyg.

Diese Projekte befinden sich noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung.

Quelle: HollywoodReporter.com

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Gründer und Chefautor von Batmannews.de. Batman-Fan seit 1987.

8 comments

  1. Comicheld sagt:

    Zur Abgrenzung vom DCEU könnte man die Projekte immer mit einem The benennen, also The Scarecrow, The Clayface, The Pyg etc.

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  2. Alex H sagt:

    Spannend finde ich ja, dass Clayface erwähnt wird. Ich hoffe wir bekommen in Zukunft im Reeves-Universum mehr oder überhaupt übernatürliche Antagonisten.

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    • Florian sagt:

      „Ich hoffe wir bekommen in Zukunft im Reeves-Universum mehr oder überhaupt übernatürliche Antagonisten.“

      Übernatürliche Gegner hab ich für das Reeves-Universum auch noch nicht abgehakt. Ein Clayface oder „richtig“ umgesetzter Ra’s al Ghul wäre im Realfilmbereich sowieso mal fällig.

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  3. LA10 sagt:

    Interessant…
    aber die größte Nachricht von WBD/DC ist heute eine andere 😉

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  4. Edgenson sagt:

    Professor Pyg einer der uninteressantesten Gegner Batmans , als Nebencharaktere könnte der aber in nen Batman Film funktionieren. Matt Reeves sollte sich aber lieber Gedanken machen wie er ein größeres Publikum erreicht. The Batman war leider nix , an Pattinson lag es aber definitiv nicht.

    • Florian sagt:

      “ als Nebencharaktere könnte der aber in nen Batman Film funktionieren.“

      Gerade in Matt Reeves Gotham City kann ich mir so jemanden wie Professor Pyg sehr gut vorstellen. Passt für mich wie die Faust auf’s Auge. 😉

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      • Avatar-Foto Marian sagt:

        Da wäre ich vor dem ersten Film noch bei dir gewesen. Aber jetzt wäre das irgendwie mehr vom Selben … Zumindest will ich den nicht im nächsten The Batman-Film (als Hauptgegner) sehen.

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  5. Jolly D. Roger sagt:

    Der Film The Batman…Matt Reeves…also ich weiß nicht. Ich mag Batman, ich mag auch die gängigen Antagonisten. Herrgott ich bin selbst einer wenn es um unsere reale Gesellschaft geht. Natürlich nicht die Psychopathen Sorte, oder in irgendeinerweise gewalttätig. Aber ich fande, und empfinde es noch, als unglaublichen Fehler dieses Schauspieler Ensemble zu engagieren. Vom Wayne Darsteller bis zum letzten Antagonisten. Außer Collin taugen sie alle nichts. Und dazu kommt noch die Darstellungsweise bzw Filmweise. Also wie die Aufnahmen gemacht wurden, Effekte, Kameraführung, Farbgebung usw. Einfach nichts davon will mir gefallen. Ich empfand schon Affleck als Cast schlimmer als George Clooney und der andere dessen Namen ich immer wieder vergesse. Die bisher einzigen Batman Darsteller die ich authentisch und generell überzeugend fand, waren und bleiben wohl auch weiterhin die beiden Keaton & Bale. Die zwei haben den Character meines Erachtens einfach am Besten getroffen. Die anderen schienen Batman einfach nur zu spielen. Bei den Antagonisten wiederum hat mich der Scarecrow aus der Nolan Trilogie, Max Shreck & Riddle aus Tim Burtons zweitem und dritten Film wohl am meisten überzeugen können. Von der Mimik über die Gestik bishin zu Dialogen. Tommy Lee Jones war zwar ebenfalls gut als TwoFace aber ein kleinen Tick zuviel davon. Also nicht mehr ganz authentisch gewesen. Oder sagen wir überspielt.

    Der neueste Batman dagegen…wirkt auf mich alten Hasen in meinen noch frühen Dreißigern wie eine Ohrfeige für alle Superhelden-Film „Fans“. Wobei ich mich weniger als Fan bezeichnen würde, als vielmehr Bewunderer der Filmkunst. Und da haben Tim Burtons Batman I & II, sowie Nolan’s Trilogie einfach über alle Maßen geglänzt. Naja bis auf das Catwoman Kostüm, das war die Hölle. Lack & Leder….uff. Schon wie das klang wenn die gute Katenfrau ging, war überaus störend wie das kratzen mit Fingernägeln auf einer Schultafel. Also abgesehen davon dass das mit der Tafel mir nie Probleme machte, aber ich erwähne es gern in solche Fällen als nachvollziehbares Beispiel. ^^
    Na jedenfalls…denn die Tim Burton Teile I & II hatten einfach diese geniale Atmosphäre, dank der echten und aufwendigen Sets, der liebe zum Detail und Comics, plus die Fähigkeiten der Schauspieler. Ich mein…allein der Burton Joker Nicholson, irgendwie absurd, aber absurd gut. Allerdings muss ich auch gestehen, bisher gab es nicht eine einzige Joker Umsetzung die mich wirklich überzeugt hat. Und zwar jedesmal wenn es um seine Psychopathie ging. Es scheint als kannten sich bisher alle Batman Filmemacher überhaupt nicht mit dem Thema aus. Psychopathen zeichnet meist aus, dass sie durchschnittliche und scheinbar harmlos ruhige Leben führen. Joker ist natürlich schon durch seine Schöpfer übertrieben und schrill, und das ist absolut ok so finde ich. Nur in Filmen funktioniert das nicht. Abgesehen davon, haben natürlich der Joker Darsteller aus Burtons und Nolan’s Filmen noch am meisten überzeugen können.

    Warner Bros., Reeves und Co sollten unbedingt aufhören auf dieser Basis schon wieder ein neues Batman Universum aufzubauen und lieber auf dem zuletzt aufgebauten Universum aufbauen. Ich finde zwar dass es irgendwie überhaupt nicht funktioniert, da völlig unpassend, weil Wonder Woman, Superman und Batman, und Flash und Cyborg und und und, nicht so recht zusammenpassen wollen wie es die Helden von Marvel leider ziemlich gut tun. Darum sollte man sich im Hause DCU unbedingt darauf besinnen zwar einige Crossover Filme anzugehen, aber den Schwerpunkt auf quasi Trilogien zu legen. Wie schon bei Nolan. Gut, Burton war da etwas mehr aber macht ja nichts. Können auch mal vier Teile sein. Nur eben nicht hergehen und weiterhin so erzwungen Marvels MCU nacheifern. Das hieße nämlich auch man macht den selben Fehler.

    Ich habe aufgehört Marvel Filme zu gucken, größtenteils, weil es mir schlicht zuviel wurde. Zuviel Querverweise, zuviel Sensation, aber viel zu wenig Substanz und wieso? Weil man versuch ein immer breiteres Publikum anzusprechen, doch dabei verwaschen sich die Stärken dieser MCU Idee zu Schwächen. Natürlich ist das alles irgendwie aufregend und sensationell, aber eben ohne Substanz.

    Ich kein habt ihr mal gesehen wie sich Kinder heutzutage benehmen? Teilweise glauben sie zB in der USA so stark daran fliegen zu können dass sie in Amateur Aufnahmen von Dächern springen und sich übelst verletzen.. Naja, ist ja kein Wunder. Die Kids haben ja außer Superhelden kaum mehr Vorbilder, wenn die Eltern den ganzen Tag beide arbeiten sind und auch sonst in den Medien die sie von klein auf konsumieren, ja auch Filme wie The Batman, Jumanji und dergleichen sind zwar für Erwachsene tolle Filme, obgleich sie kindisch wirken, aber Kinder begreifen dabei eben noch nicht dass das alles nur Spaß ist. Doch darum solls jetzt gar nicht gesehen. Sondern nur darum, dass es mittlerweile in Hollywood, und ich will eben Jean Reno halbwegs zu zitieren versuchen „in Hollywood findest du kaum noch ein Engagement, keines das nicht mit Superhelden zu tun hat, bzw Marvel oder DC“ und darum hat er sich aus eigenen Angaben etwas mehr von Hollywood zurückgezogen im wieder mehr in Europa Filme zu machen. Finde ich auch wirklich toll. Nur hoffentlich keine deutschen Filme, die sind nämlich fast immer komplett eigenwillig gedreht und dargestellt. Oder ums anders zu sagen, meist völlig unauthentisch. Naja, aber all das ist nur meine eigene, äußerst differenzierte Betrachtungsweise und auch (teilweise emotionale) Wahrnehmung der ganzen Marvel und DC „Universen“.

    Ich mein findet ihr es denn gar nicht widersprüchlich, dass jetzt mit Superhelden immer mehr Milliarden gescheffelt werden, wo doch genau das Geld der Grund dafür ist, dass die Welt in einen Zustand geraten ist, indem wir Zuflucht in solchen fiktiven Universen suchen?! Ich will einfach nicht schweigend zusehen wie aus etwas so tollem wie den Superhelden, die ja auch längst zum Ersatz des Götter-Glaubens und Erzählungen geworden sind, komplett ausgebeutet werden, bishin zur totalen Verwaschung. Falls ihr begreift was ich meine. Das Phänomen, oder eher Problem, des Farben Auswaschens beim Wäsche waschen.

    So, versprochen, mehr habe und werde ich dazu nicht sagen oder schreiben.

    LG

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