Mo. 15. Dezember 2025

DC RoundUp: DC Crime / Man of Tomorrow / V for Vendetta

Seitdem „Superman“ in den Kinos den Auftakt für das DCU bildete, hat sich einiges getan. So sollen sich mit „DC Crime“, einer Serie über Jimmy Olsen, den Fotoreporter des Daily Planet, und „V for Vendetta“ zwei Projekte für HBO in Arbeit befinden. Aber auch mit dem Mann aus Stahl hat man Großes vor, denn mit „Man of Tomorrow“ steht der nächste DCU-Kinofilm bereits in den Startlöchern.

DC Crime

Wie das Branchenmagazin The Hollywood Reporter berichtet, werden die Mockumentary-Veteranen Dan Perrault und Tony Yacenda (beide: „American Vandal“ & „Players“) als Drehbuchautoren, ausführende Produzenten und Showrunner für die schon seit dem Sommer vielgerüchtete Jimmy Olsen-Serie bei HBO Max fungieren.

© Warner Bros Discovery

Das würde passen, denn die Variety will erfahren haben, dass es sich bei „DC Crime“ inhaltlich um ein True Crime-Format handeln soll, das von Jimmy Olsen (Skyler Gisondo) moderiert wird.

In der ersten Staffel der Serie bekommt es der pfiffige Fotoreporter und Frauenschwarm wahrscheinlich mit Gorilla Grodd zu tun, einem hochintelligenten und bösartigen Affen, der die geheimnisumwitterte afrikanische Stadt Gorilla City beherrscht. Seinen Einstand feierte der Schurke bei DC Comics im Mai 1959 in The Flash #106. Erschaffen wurde die Figur von den Comickünstlern John Broome und Carmine Infantino.

Man of Tomorrow

Bereits kurz nach dem Kinostart von „Superman“ kündigte James Gunn mit „Man of Tomorrow“ sein nächstes Regieprojekt an. Die Hauptrollen werden wieder David Corenswet als Clark Kent/Superman und Nicholas Hoult als Superschurke Lex Luthor übernehmen.

Man of Tomorrow. In theatres July 9, 2027

James Gunn (@jamesgunn.bsky.social) 2025-09-03T16:46:31.775Z

Im September gab James Gunn auch schon bekannt, dass er die Arbeiten am zweiten Entwurf des Drehbuchs fertiggestellt hat.

Kurz darauf verriet der DCU-Chef in einem Interview mit Talkradiolegende Howard Stern einige Details über den Plot des Films und den geplanten Beginn der Dreharbeiten. So müssen sich in „Man of Tomorrow“ Superman und Lex Luthor gezwungenermaßen zusammentun, um sich gemeinsam einer größeren Bedrohung entgegenzustellen. Offenbar ist nicht zwingend Superman mit dem Mann von Morgen gemeint und es könnte außerdem sein, dass Lex weit mehr im Fokus steht als der Stählerne. Es sei geplant, nächstes Jahr im April mit der Produktion des Films zu beginnen.

Der Kinostart ist für den 9. Juli 2027 in den US-Kinos vorgesehen.

V for Vendetta

Wie Variety erfahren haben möchte, entwickelt man bei HBO gerade eine Serie, die auf der dystopischen Graphic Novel von Alan Moore und David Lloyd basiert. Pete Jackson („The Death of Bunny Munroe“) soll die Drehbücher für die Serie verfassen. James Gunn, Peter Safran, Ben Stephenson („Lisey’s Story“) und Leanne Klein („Die Kinder von Windermere“) sollen das Projekt als ausführende Produzenten betreuen.

Doch Obacht: Bislang gibt es keine offizielle Bestätigung.

Florian
Florian
Seit meinem siebten Lebensjahr bin ich Batman-Fan. Daran waren meine Eltern (hervorheben möchte ich hier meinen Vater) nicht ganz unschuldig: er selbst war leidenschaftlicher Comic-Nerd. Mit ihm hab ich mir 1989 Tim Burtons Batman auch im Kino anschauen dürfen. Dieser Film hat mich umgehauen und begeistert mich auch heute noch ungemein. Seit April 2018 mische ich mit sehr großer Freude bei Batmannews.de als Co-Autor mit.

6 Kommentare

  1. Die große Frage lautete, gegen welchen Superschurken Lex, Superman und Supergirl antreten werden.
    Wie ich gehört habe, soll der betreffende Schauspieler eine gewisse körperliche Fitness mitbringen.
    Das kann sich laut Theorie auf zwei Charaktere beziehen, Brainiac oder Morgul. Darkseid schließt Gunn momentan aus, weil es in seinen Augen zu früh ist, zum einen, weil Darkseid schon im DCEU seinen Auftritt hatte, zum anderen will man Darkseid und alles was mit ihm zu tun gründlich vorbereiten. Und laut meiner Theorie werden wir den großen Big Bad von Man of Tomorrow schon in Supergirl angedeutet kriegen.

    Weil die Hintergrundgeschichte von Kara aus dem DCU finde ich sehr interessant, von dem, was schon erfahren haben

    2
  2. Jimmy Olsen könnte für mich nur funktionieren, wenn es wirklich etwas ernster wird , True Crime sagt ja schon der Name , allerdings haben andere Quellen behauptet es handelt sich um einen eher parodistischen Ansatz, also abwarten, Gunn und DC ändern ja jetzt ihre Pläne gefühlt monatlich. Desweiteren hoffe ich das Gunn endlich mal seine vulgären Witze lässt , die ja auch in Peacemaker zu hören waren in Richtung einer gewissen Anstalt und einen gewissen Charakters mit Drachenhaut. Das Warner das so zu lässt versteh ich nicht
    Supergirl bin ich echt gespannt, und Man of Tomorrow nen Buddy Movie mit Lex sorry nicht mein DC.

    • Es wäre nicht das erste Mal, wo Superman mit Luthor zusammen arbeiten muss.
      Denk mal an das Serienfinale von Bruce Timms Justice League Unlimited oder in den 90ern als die gelbe Sonne gestarb arbeitet Lex und Superhelden zusammen um die Sonne zu retten. Letztlich ist doch so, dass Luthor durch eine zusammen Arbeit mit Superman immer einen Vorteil daraus zieht. Vielleicht kriegt er im DCU seine Firma zurück oder noch fataler Luthor nutzt das ganze um als Präsident der USA zu kandieren und zu gewinnen, was für die Metamenschen fatal were.

      • So wie du es beschreibst klingt es ja gar nicht so unspannend ,leider war ich persönlich von den neuen Superman Film extrem entäuscht und es liegt einfach daran.Vielleicht sollte ich ja Man of Tomorrow und Gunn noch eine allerletzte Chance geben. Ich mag persönlich nicht, wie Gunn sich über einige DC Figuren lustig macht ,klar ist das sein Humor und seine Art und anscheinend kommt es ja gut an..warten wir es ab. Nächsten Monat soll ja zumindest der Supergirl Trailer kommen ,mal sehen was uns da erwartet

  3. Bei DC Crime würde ich allerdings nicht darauf hoffen, dass das ganze allzu ernst wird. Wie es im Artikel steht, sind die Produzenten Mockumentary-Experten. Das sind in der Regel Formate, die den Dokumentationsstil eher parodieren, wie The Office, Stromberg, Modern Family oder das über alle Zweifel erhabene Parks & Recreation. In einigen Aufzählungen fallen da auch so Filme wie Blair Witch Project oder Cloverfield drunter, aber die Showrunner sind schon eher für Serien aus der Kategorie der erstgenannten Titel bekannt.

    7
    • Ich möchte an der Stelle dringend noch Trailer Park Boys ergänzen. Ich dachte lange Zeit als Jugendlicher,dass wäre normaler Status quo in den USA. 🤦🏽‍♀️ (Mal abgesehen davon, dass die Serie glaube ich in Kanada spielt?)

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