Batman: The Animated Chronicles, Kapitel 4 – Splicer, Monster, Schöpfer und Geschöpfe

Fazit

Ich halte mich kurz. Mehr als das Wesentliche ist zu allen Storys und Figuren schon gesagt. In der Gesamtschau sticht hier „Tiger, Tiger“ eindeutig heraus, denn die beiden Milo-Folgen sind mehr als enttäuschend. Die hohe Qualität der Dorian-Geschichte habe ich schon vielfach besungen, aber der Episode gelingt es natürlich noch leichter zu scheinen, wenn sie zwischen diesen beiden Rohrkrepierern präsentiert wird. Ich gewinne auch nach und nach das Gefühl, dass man uns in den Milo-Episoden zwanghaft Messages vermitteln wollte. „Ein teuflischer Plan“ versucht recht amateurhaft Tierversuche anzuprangern und „Wolfsmond“ scheint auch eine Art Plädoyer gegen Drogen oder sog. Enhancer (wie Steroide) zu halten. Ich kann mich aber auch irren.

Wir haben hier auch mehrere Facetten Batmans präsentiert bekommen; teilweise etwas schräg aber im Großen und Ganzen noch im Rahmen. Ich würde sagen, etwas fundamental Neues haben wir über ihn nicht erfahren.

Nach Staffel 1 wird es keine Splicerfolgen in dem Sinne mehr geben. Diese Geschichten waren offenbar auserzählt und wir treffen nur noch auf bekannte Monster, wie Man-Bat, Killer Croc oder Etrigan. Nichtsdestotrotz haben wir es eigentlich mit jeder Menge interessanter Figuren zu tun, die man uns teilweise nur hätte besser präsentieren können. Der boshafte und verschlagene Milo, der tumbe Werwolf Romulus, der anmutige und zu Bewusstsein kommende Tygrus und der von der Welt sowie seiner Menschlichkeit entrückte Dorian. Gerade die beiden Letzteren hätte ich gern nochmal in einer animierten Folge gesehen. Aber man bekommt nicht immer, was man sich wünscht.

Bleibt zum Schluss also nur noch eine Frage: Was wurde eigentlich aus Garth?!

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