Gotham Knights: Neues Kampfsystem und Skalierende Gegner

Patrick Redding und Fleur Marty von WB Montreal haben neben schon bekannten Details noch ein paar vertiefende Einblicke in das kommende Videospiel „Gotham Knights” gegeben.

 

Schon dieses Jahr soll es so weit sein –  das nächste Videogame mit Bezug zum dunklen Ritter (mehr als ein Bezug wird es wohl nicht sein) soll unsere Controller zum Glühen bringen. Nachdem „Gotham Knightsim letzten August angekündigt und auf dem DC FanDome vorgestellt wurde, verrieten Creative Director Patrick Redding und Senior Producer Fleur Marty von der Spieleschmiede WB Games Montreal („Batman: Arkham Origins”), inwieweit sich das Spiel von der Arkham-Serie abheben und welche Neuerungen es mit sich bringen wird (hier unsere Zusammenfassung von damals).


Die spielbaren Helden: Nightwing, Batgirl, Robin & Red Hood |
Bildnachweis: ©Warner Bros. Interactive


Dieser Tage erschien ein Interview der beiden Entwickler mit Gamesradar+, in welchem sie die meisten schon bekannten Details wiederholten. Dennoch gab es auch einige vertiefende Aussagen. Wir fassen zusammen:

 

Die Ausgangslage

Zum Zeitpunkt des Spieleinstiegs sorgt Batman seit ca. 15 Jahren für Ordnung auf Gothams Straßen. Doch Commisioner Gordon wurde ermordet. Kleinkriminelle und prominente Vertreter aus Batmans Rogue Gallery versuchen die Stadt zu übernehmen, während das Gotham City Police Department nicht gut auf Vigilanten zu sprechen ist.

Wie im DC FanDome-Trailer zu sehen, ist offenbar auch Bruce Wayne tot. In einer letzten Nachricht hat er Nightwing, Batgirl, Robin und Red Hood gebeten, den Kampf um Gotham fortzusetzen. Dafür hat er eine neue Einsatzzentrale – den Glockenturm – eingerichtet.


©Warner Bros. Interactive


Die Welt

Die Spieler ziehen also unter erschwerten Bedingungen los, um die fünf Bezirke Gotham Citys nach und nach zurückzuerobern. „Gotham Knights” präsentiert dafür ein von Beginn an voll begehbares Open-World-Szenario. Als Gegner hatten wir bereits Mr. Freeze gesehen. Zudem ließ der Trailer eine Konfrontation mit dem Rat der Eulen vermuten.


©Warner Bros. Interactive

Das Gameplay

Um diesen Gefahren adäquat zu begegnen, setzt das Studio auf einen Koop-Modus für zwei Spieler – sozusagen die spielerische Umsetzung eines dynamischen Duos. Dafür sei das Kampfsystem (wie man es u. a. noch aus den Arkham-Spielen kennt) vollkommen neu gestaltet worden.

Die Koop-Variante scheint sehr zentral in der Vision des Studios zu sein. Dennoch ist es auch möglich solo zu spielen. Hier besteht aber jederzeit die Möglichkeit, dass ein Mitspieler per Drop-In-Verfahren dazustoßen aber das Spiel auch wieder schnell verlassen kann.

Über zwei Spieler wird dieser Modus nicht hinausgehen. Dennoch hat man die Möglichkeit, jederzeit zwischen den 4 Charakteren zu wechseln (muss dafür aber jedes Mal in den Glockenturm zurück).


©Warner Bros. Interactive


Jeder Charakter bringt hierfür seine eigenen Gadgets, Techniken und Fähigkeiten mit, welche man mit der Zeit aufleveln und per Erfahrungspunktesystem ausbauen kann. Im Glockenturm könne man dann Ausrüstung, Anzüge und den eigenen Spielstil  anpassen. „Gotham Knights” sei aber so designt, dass ein Grinden nicht notwendig werden soll.

Denn auch die ungenutzten Charaktere bleiben in ihrer Entwicklung nicht stehen. Zugunsten der Dynamik leveln diese im Hintergrund ebenfalls mit hoch. Spielerisch sei das so eingebunden, dass die unbespielten Mitglieder der Batfamily ebenfalls durch die Stadt patroullieren, während man sich selbst auf Mission befindet. Dadurch können diese sich auch weiterentwickeln und stärker werden.


©Warner Bros. Interactive

Ähnliches trifft wohl auf die Feinde zu, denn es wird ein Enemy-Scaling geben. Das heißt, je nach Fortschritt, Ausstattung, Fähigkeit und Spielstil des aktuellen Helden wird sich das Schwierigkeitsniveau der Gegner ebenfalls anpassen.


©Warner Bros. Interactive

Nach dem, was Marty und Redding in dem Interview mehrfach betonen, scheint der Fokus auf Anpassung bzw. Individualisierung der jeweiligen Helden, deren Fähigkeiten und Kostümen usw. zu liegen. Offenbar hat man als Spieler die Möglichkeit, seine Spielstile durch deratige Modifikationen dynamisch zu verändern und so unterschiedliche Spielerfahrungen machen zu können. Außerdem scheint das Zwei-Spieler-Koop-System ein weiterer Schwerpunkt des Spiels zu sein.

Inwieweit all das den Spieler dazu befähigt, in dieses Gotham einzutauchen, werden wohl erst die ersten Hand-Ons zeigen.

Was meint ihr? Habt ihr schon Erfahrungen mit Hintergrundleveln und skalierten Gegnern in Videospielen? Was haltet ihr von den bisherigen Ankündigungen?

Batmanfan seit frühester Kindheit; besonders geprägt durch die Animated Series und die Dino-Comics.

10 Kommentare

  1. Bertman sagt:

    skalierende gegner, wer liebt sie nicht. 😉

  2. Fluchtwagenfahrer aus Hollywood sagt:

    Es war ne single player Reihe und jetzt liegt der Fokus auf coop, hoffe das der Einzelspieler Modus nicht darunter leidet.

  3. Batbleuler90 sagt:

    Das wird nix… Schade! Rat der Eulen in einem Arkham Game…das wäre Grandios geworden!

  4. Osmotastisch sagt:

    Ich bin da auch eher kritisch. Ich war an dem DC Fandome ziemlich enttäuscht über ein RPG, ich denke damit verliert das Spiel (auch wenn es nicht zur Arkham-Reihe gehört) massiv an Atmosphäre und Spielspass.

  5. TheDarkKnight81 sagt:

    Ich kann mir ein Arkham Spiel ohne Batman irgendwie nicht vorstellen!
    Mag sein das es ein sehr gutes Spiel wird /ist aber sorry Arkham, Gotham ohne Batman….

  6. Samuel Hesselbarth sagt:

    Ah das klingt schon ein wenig mach dem verkorksten Avengers Spiel.Ich bleibe skeptisch.

  7. MatchesMalone sagt:

    Optisch sieht es ganz gut aus – aber das ist für mich heutzutage kaum noch ein Bewertungsmaßstab. Die Musik während der Kämpfe ist mir teilweise zu entfernt von der Batman Thematik. Wenn schon fetziger Elektrosound, dann so wie bei Batman Beyond, wo noch Versatzstücke aus klassischen Themen zu hören sind.

    Coop-Mode finde ich klasse! Ich hoffe dann gibt es aber auch eine Split-Screen Variante. Auf dem PC kann ich den Onlinezwang nachvollziehen aber eine Konsole ist m.M. auch dazu da, mit Freunden auf dem heimischen Sofa zu zocken.

    Das Batman selbst nicht zu spielen ist und wahrscheinlich nur in Schlüsselsequenzen vorkommt kann ich auch verschmerzen. Dadurch kriegt die übrige Bat-Familie mal mehr Rampenlicht. Der Court of Owls mit den Talons ist auch ein super Gegner.

    Das Levelsystem ist für die Arkhamreihe ungewohnt… andere Spielereihen wie z.B. Assassins Creed haben dadurch sehr gelitten. Ich hoffe dass Kämpfe überwiegend ähnlich zu spielen sind wie der Fight gegen Mr. Freeze in Arkham City. Im Video sieht das ja eher so aus, als wenn das eigene Level entscheidend wäre und nicht so sehr die Strategie. Naja mal sehen wie das dann im fertigen Produkt aussieht.

  8. Visual Noise sagt:

    Bin absolut enthyped… Gerade das aktuellste GOD OF WAR und das fantastische JEDI FALLEN ORDER haben doch deutlich gemacht,wie großartig intensiv Einzelabenteuer mit einem taktischen Kampfsystem funktionieren…

    Rumgekloppe mit skalierenden Gegnern? Das macht man doch um sich ein gutes Balancing zu sparen oder? xD Aber vielleicht wird es ja der Knüller, ich verlasse erneut meine Komfortzone und möchte den Koop-Modus nie wieder missen…

  9. Benjamin Souibi sagt:

    Spielt dieses Spiel eigentlich im Arkham-Universe??? ???

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