The Batman: Interview-Round-Up

In letzter Zeit wurden einige der Hauptdarsteller von „The Batman” um Wortspenden gebeten. Wie üblich sind diese im Vorfeld nicht sonderlich gehaltvoll, was den Inhalt des Filmes betrifft. Allerdings gab es ein paar Einblicke in den Entstehensprozess bzw. ein paar persönliche Gedanken der Schauspieler hierzu, welche wir euch nicht vorenthalten wollen.

Batman-Darsteller Robert Pattinson hat allerdings nicht viel zu sagen, außer dass er schon Teile des Films gesehen habe und diese „wirklich cool“ fand.


Jeffrey Wright indes verlor ein paar Worte über seinen Filmpartner Robert Pattinson. In einem Interview zum neuesten James Bond-Film „Keine Zeit zu sterben” mit der Entertainment Tonight äußerte sich der künftige James Gordon zur Batman-Darstellung:

„Wir haben innerhalb einer Matt Reeves-Vision gearbeitet. Robert tut also was Robert eben so tut und ich glaube, es wird ziemlich abgefahren werden.”

Über die Zusammenarbeit mit Pattinson verriet er:

„Ich habe sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet. Ich liebe seine Herangehensweise und seine Energie und die Art und Weise, wie er verschiedene Ebenen in die unterschiedlichen Teile der Geschichte eingebracht hat. Und wir haben uns gegenseitig ergänzt. Ich habe einfach versucht, ihm Gordon-Sachen zu geben und er hat sein Batman-Ding gemacht.”


Zoë Kravitz, die im Film Selina Kyle spielen wird, gab vergangene Woche dem AnOther Magazin ein Interview. Dort wurde sie unter anderem gefragt, wie sie zu der Rolle gekommen sei.

Kravitz beschreibt, wie sie als eine der Wunschkandidatinnen über ihren Agenten angefragt wurde und dann zunächst Regisseur Matt Reeves in Los Angeles traf.

„Ich habe das Drehbuch gelesen. Dann hat er [Matt Reeves] noch einmal mit mir gesprochen, um meine Gedanken zu hören und um zu sehen, ob wir auf einer Wellenlänge sind. Ich kannte ihn nicht gut. Deshalb war es ein kleiner Findungsprozess. Wenn sich diese großen Gelegenheiten bieten, diese großen Rollen, und man will sie wirklich haben, ist es wirklich niederschmetternd, wenn man sie dann nicht bekommt. Man steckt da also eine Menge Energie hinein.”

Beim anschließenden Vorsprechen wollte Zoë Kravitz dem Regisseur aber einen Eindruck davon vermitteln, wie dann tatsächlich die Arbeit mit ihr am Set aussehen würde:

„[Ich wollte ihm eine Vorstellung davon geben], was ich wirklich denke und […] welche Fragen ich am Set stellen würde. Ich habe versucht, die Sache so anzugehen, dass ich ihm zeige, wie ich über diese Figur denke und fühle. Ich glaube, das ist der Grund, warum ich die Rolle bekommen habe. Matt ist ein fantastischer Regisseur, und er spricht wirklich gerne über die Charaktere. Wir hatten einige wirklich gute Gespräche. Nachdem ich das Drehbuch gelesen hatte, hatte ich auch ein paar Gedanken zu der Rolle, und die waren dann auch erwünscht.

Dann führt Kravitz weiter aus, dass sie alle vorherigen Batman-Filme gesehen und ein paar Comics gelesen habe. Ihre Annäherung an die Selina Kyle habe aber weniger über eine stereotype Catwoman funktioniert. Vielmehr habe man sich gefragt, wie man eine reale Person in dieser Rolle darstellen könne.

Auch über die Hardcorefans sei sie sich bewusst gewesen.

„Weil ich sie aber so sehr respektiere, habe ich mich entschieden, bei der Produktion des Films nicht über sie nachzudenken. Wenn ich nur daran denke, dass er allen gefallen soll und dass alle Fans ihn mögen sollen, werde ich nicht wirklich eine reale Person zum Leben erwecken. Matt hat eine wirklich interessante Geschichte mit einem komplexen Charakter geschrieben, und die Beziehungen sind wirklich spannend. Alles, was ich tun wollte, war, diese Geschichte zu würdigen.

Und weiter:

Bei wirklich großen Filmen hat man manchmal das Gefühl, nur eine Marionette und Teil dieser großen Maschinerie zu sein. Dieser Film fühlte sich aber wie ein Independent-Film an, weil wirklich Herz und Seele und Gedanken in den Prozess und in jede Szene gesteckt wurden. Es war eine unglaubliche Zusammenarbeit. Matt ist sehr präzise. Wegen Covid hat er ein Jahr gebraucht, um den Film zu machen.”

Zu den Produktionsbedingungen sagt sie schließlich:

Wir waren in dieser Blase, wirklich in dieser Welt und es war eine unglaubliche Erfahrung. Man verbringt ein Jahr seines Lebens damit und es ist körperlich sehr anstrengend … Ich musste in einer ganz besonderen Form sein und gleichzeitig ist Pandemie. Ich wurde jeden Tag um 7 Uhr morgens in einen Catsuit geschnürt, arbeitete 12 Stunden am Tag und kam dann nach Hause und trainierte. Das war schon heftig.”


Zum Schluss haben wir noch Andy Serkis, der der Seite Uproxx nicht so recht etwas zu Alfred oder „The Batman” verraten möchte, aber auf Nachfrage, warum er im Film mitspielen wollte, gibt er an, dass er das definitiv wegen der neuerlichen Zusammenarbeit mit Matt Reeves getan habe.

Batmanfan seit frühester Kindheit; besonders geprägt durch die Animated Series und die Dino-Comics.

6 Kommentare

  1. Visual Noise sagt:

    Diese Geheimniskrämerei um Alfred finde ich langsam verdächtig… Da ist doch was im Busch!? 🧐

    3

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