Möglicher Regisseur für „Deathstroke & Bane“-Film gefunden?

Laut Deadline kristallisiert sich wahrscheinlich ein Regisseur für das mögliche „Deathstroke & Bane“-Filmprojekt heraus.

So soll Greg Mottola der aktuelle Hauptkandidat für den Regieposten sein. Allerdings ist von offizieller Seite noch nichts bestätigt und der Film befindet sich noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium.

Tatsächlich dürften viele das Deathstroke & Bane“-Projekt gar nicht mehr auf dem Schirm haben – verständlich, denn seit der ersten Meldung im September 2024 war es ziemlich still um den Film geworden. Damals berichtete The Hollywood Reporter, dass der britische Autor Matthew Orton („Captain America: Brave New World„, „Moon Knight„) ein Drehbuch für DC Studios entwickle, in dem eben die beiden Batman-Schurken Bane und Deathstroke gemeinsam auftreten sollen. Seitdem verschwand das Projekt weitgehend von der Bildfläche.

In der Vergangenheit kursierten lediglich Gerüchte, dass es sich bei dem Ganzen möglicherweise um eine Adaption der Secret Six handeln könnte, einer wechselnden Gruppe von DC-Superschurken, die als Anti-Helden agieren. In verschiedenen Comic-Inkarnationen gehörten neben Bane auch Figuren wie Catman, Elongated Man, Black Alice oder Deadshot zu dem Team. Die Gruppe operiert für gewöhnlich in einer moralischen Grauzone und erledigt oft schmutzige Jobs, die selbst anderen Schurken zu heikel sind.

Interessanterweise war Deathstroke allerdings nie Teil der Secret Six, sondern trat als deren Gegner auf. Ob das Filmprojekt tatsächlich in solch eine Richtung geht und wie das Verhältnis zwischen Bane und Deathstroke aussehen wird (Duo, Secret Six oder sogar Kontrahenten), bleibt abzuwarten.

James Gunn selbst hat das Projekt nie offiziell bestätigt und sprach in einem früheren Interview lediglich davon, dass Orton an „etwas, das so ähnlich wie“ eine Deathstroke/Bane-Geschichte sei, arbeite. Es ist also durchaus möglich, dass neben den beiden titelgebenden Schurken noch weitere Figuren eine Rolle spielen könnten oder dass sich das Konzept insgesamt noch ändern wird.

Dass nun ausgerechnet Greg Mottola, eher bekannt für Comedy-Filme wie „Superbad“ (2007), „Adventureland“ (2009) und „Paul“ (2011), als Kandidat gehandelt wird, dürfte auf den ersten Blick überraschen. Bane und Deathstroke würden schließlich eher eine Action-Umsetzung vermuten lassen. Allerdings hat Mottola bereits für DC Studios gearbeitet. Er inszenierte zwei Episoden der zweiten „Peacemaker„-Staffel („Ein Mann ist nur so gut wie sein Vogel“ und „Das ist nur ein Rick„) und ist damit bereits Teil der DCU-Familie.

Mottola ist bislang allerdings nur der Frontrunner in einem Rennen, in dem es offenbar auch noch andere Kandidaten gibt. Zudem befindet sich das Projekt noch in einer sehr frühen Phase. Weder liege ein fertiges Drehbuch vor, noch seien bisher Verträge unterzeichnet worden, so Deadline.

© DC Comics

Eine der weiteren offenen Fragen ist, ob der Film überhaupt Teil des DC Universe unter James Gunn und Peter Safran sein wird oder ob er – ähnlich wie „The Batman“ – als eigenständiges Elseworlds-Projekt konzipiert ist. Bislang gibt es auch dazu keine offiziellen Informationen.

Bis ein Drehbuch vorliegt bzw. ein Regisseur offiziell bestätigt wird, sollte man also derartige Meldungen mit Vorsicht genießen. Dass sich aber überhaupt wieder etwas tut, zeigt ja, dass es spannend bleibt im DCU … oder was meint ihr?!

Florian
Florian
Seit meinem siebten Lebensjahr bin ich Batman-Fan. Daran waren meine Eltern (hervorheben möchte ich hier meinen Vater) nicht ganz unschuldig: er selbst war leidenschaftlicher Comic-Nerd. Mit ihm hab ich mir 1989 Tim Burtons Batman auch im Kino anschauen dürfen. Dieser Film hat mich umgehauen und begeistert mich auch heute noch ungemein. Seit April 2018 mische ich mit sehr großer Freude bei Batmannews.de als Co-Autor mit.

3 Kommentare

  1. .
    …als „Deathstroke & Bane“

    könnte ich mir gut

    „Jason Statham & Dwayne Johnson“

    vorstellen …

    „🧨 & 💣“

    2
    • Das Problem ist das Dwayne Johnson keine Schurken darstellt. Also, wenn sie wirklich daran festhalten das Clayface in kommenden Film wirklich als Vorgeschichte eines Schurken sein wird, dann müssen sie das auch mit Bane machen. Ich glaube kaum das James Gunn denselben Fehler machen wird wie es das Sony Spiderverum ohne Spider-Man machen wird ins Besondere, weil alle bis auf Venom Flops waren. Alle Schurken aus Spider-Man plötzlich zu Anithelden machen wie jetzt Kraven the Hunter. Deathstroke kann noch als Antiheld durchgehen.

      Nachdem wie er sich bei Black Adam benommen hat, glaube ich nicht das DC-Studio mit Johnsons zusammen arbeiten will.

      1
      • Mittlerweile war Bane genausooft ein Antiheld wie er ein Schurke war. Ich denke da an Batman Niemandsland, Secret Six und Bane Conquest.

        Ohne die Tonalität zu kennen, wenn ich jetzt nur anhand des Regisseurs spekuliere wird das eher wie Peacemaker und weniger wie Raid, Dredd und Sicario? Naja, mal sehen.

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