Joe Manganiello über Ben Afflecks “The Batman”

Viel wurde schon über Ben Afflecks gecancelten Batman-Film gesagt. Jetzt geht Deathstroke-Darsteller Joe Manganiello etwas mehr ins Detail.

In Ben Afflecks ‘The Batman’ sollte Deathstroke Bruce Waynes Leben zerstören und systematisch seinen Status als Gothams Bürger Nr. 1 sowie dessen Identität als Batman zerstören.

“Die Story war wirklich sehr düster, in der Deathstroke wie eine Art Hai oder Bösewicht aus einem Horrorfilm rüberkam, der Bruce Waynes Leben von Innen heraus zerlegte. Es sollte systematisch ablaufen: Um sein Leben zu zerstören und ihn leiden zu sehen, hat er jede Person umgebracht, die Bruce nahesteht, da Deathstroke meint, Bruce wäre für etwas verantwortlich, das Deathstroke widerfahren ist.”

Laut Manganiello hätte es Ähnlichkeiten zu David Finchers ‘The Game’ gegeben..

© Warner Bros.

Der Ton des Films sollte sehr düster und hart werden. Der Schauspieler bestätigte auch, dass seine Szene mit Lex Luthor (Jesse Eisenberg) in ‘Justice League’ ursprünglich zu Ben Afflecks Batman-Film hinführen sollte.

“Ich dachte erst, meine Szene wäre komplett gestrichen worden. Dann rief mich Produzent Jon Berg an und meinte, ‘Wir haben die Szene überarbeitet und sie wieder in den Film gepackt.’ Ich war wie jeder andere auch überrascht.

Sie haben den gesamten Dialog mit Jesse neu gedreht, um ‘Justice League, Part 2’ anzuteasen, in der die Injustice League hätte vorkommen sollen. Aber ursprünglich ging es in unserem ganzen Gespräch nur um Batman. Letztendlich haben sie es in ‘Sollten wir nicht eine eigene Liga gründen?’ abgeändert.”

Quelle: Yahoo.com

 

Seit meinem siebten Lebensjahr bin ich Batman-Fan, daran waren meine Eltern (hervorheben möchte ich da meinen Vater) nicht ganz unschuldig-er selbst war leidenschaftlicher Comic-Nerd. Mit ihm hab ich mir 1989 dann Tim Burtons Batman auch im Kino anschauen dürfen und dieser Film hat mich umgehauen, auch heute begeistert mich dieser Film ungemein. Seit April 2018 mische ich mit sehr großer Freude bei Batmannews.de als Mitautor mit.

16 Kommentare

  1. Stanley Ipkiss sagt:

    Ay. Das hört sich großartig an. Supershame mal wieder, dass das alles nicht so gelaufen ist. Hätte mir wirklich vorstellen können wie Affleck seinem Regie Game noch mal ne neue Facette verpasst und mit ihm Manganiello ebenso. Abgesehen von der sowieso On-Paper supercoolen Story. Deathstroke v Batman-Story für den Big Screen wäre schon was. Hat irgendwie viel Potenzial in Theory, ob die Son of Batman-Animated Verarbeitung oder der kurze Encounter in Arkham Origins…

    Ich wäre hyped gewesen. Pity!

  2. Old Man Wayne sagt:

    Ein Batman-Film mit starkem Thriller Anteil, neben der physischen Auseinandersetzung hätte wohl noch eine psychische stattgefunden.

  3. Benjamin Souibi sagt:

    Wäre geil, wenn “David Finçher” tatsächlich mal Regie führen würde… 😃😃😃👍👍👍

    • Alex H sagt:

      Ja absolut ! 😁 David Fincher ist einer meiner Lieblingsregisseure und wenn man das hier oben so liest, glüht das Kopfkino. Schade, dass es nie zu diesem Projekt gekommen ist. Ben Affleck hätte einen tollen Streifen gedreht. Leider nur ein What If Moment geworden. Vielleicht bietet sich dennoch irgendwann noch mal die Gelegenheit nach Zack Snyders JL ein Duell zwischen Ben Batman und Deathstroke. 😊

  4. RexMundi sagt:

    Meh. Ich hatte einer eventuellen HBO Max Serie mit Batfleck entgegengefiebert. Aber wenn ich das so lese. Nein danke. Ich dachte ja die lösen sich noch aus dem Dunstkreis von Snyder aber so klingt das mal gar nicht. Wen wollen sie denn bei diesem Batman noch alles umbringen? JEDE Person. Sein Leben zerstören. Ihn leiden lassen. Auf jeden Fall immer schön düster, superdüster am besten *augenroll* Da kann man fast froh sein, dass sie nicht gleich noch Batman rausgeschrieben haben.

    Auf den ersten Blick klingt das ganz gut aber auf den zweiten Blick – bei all dem was Snyder und Warner bisher abgeliefert haben würde das kein Film mit Fincher-Qualität. Das klingt eher nach einem billigen Old Man Logan Setting oder der teuren Variante vom Plot der zweiten Titans-Staffel. Ich bin mittlerweile richtig erleichtert, dass sie dieses Universum so langsam zu Grabe tragen.

    • GothamKnight sagt:

      Dir ist aber schon bewusst das Snyder bei dem Film lediglich Produzent gewesen wäre oder ?

      Das Drehbuch hat Affleck selber geschrieben.

      • RexMundi sagt:

        Ja klar. Und? Das macht es sogar noch schlimmer. Wieder muss es ein Gigantismus a la Snyder sein. Der Leidensweg des Bruce Wayne. Ein Film wo er gleich alles verliert anstatt einfach einen normalen Batmanfilm zu machen.

      • GothamKnight sagt:

        Was ist für dich ein
        normaler Batman Film ?

        Batman 89 ?
        Batman‘s Rückkehr ?
        Batman & Robin

        Die Nolan Trilogie ?

        Man sollte doch offen für neues sein… Matt Reeves The Batman wird n ganz eignen Charakter haben.
        Vielleicht sagst du da auch das es kein normaler Batman Film ist.

        Und wenn es den vielleicht gegeben hat, sollte man es doch nicht wieder so machen. Dann braucht man es garnicht zu machen. Auch in den Comics gibt es doch SOOO VIELE Interpretationen von der Figur, das sich jeder da seinen Favoriten rauspicken kann.

      • RexMundi sagt:

        Also erst einmal musst du mit mir nicht reden, als wäre ich 12 Jahre alt. Ich verstehe was du sagst. Ich habe nicht einmal einen deiner Punkte bestritten. Also weiß ich auch nicht, warum du gleich so ausholen musst. Ob ich offen für Neues bin, kannst du nach dem kurzen Kommentar auch nicht beurteilen. Deshalb würde ich gern auf deine Belehrung zu Mindset und Lebensführung verzichten, bis ich konkret danach frage, wenn’s denn recht ist.

        Punkt 2: Wenn du mir meine eigenen Favoriten zugestehst, würde ich es sehr schätzen, wenn ich meinen Missmut gleichermaßen zum Ausdruck bringen dürfte.

        Punkt 3: “Normaler Batmanfilm” ist uneindeutig, zugegeben. Ich meine damit Folgendes. Nach Nolan haben wir mit Snyders Ankündigungen zu BvS einen Batman versprochen bekommen, der nach dem neuesten Stand der Technik so nah am Comic aussieht wie möglich und der schon einige Jahre seine Mission durchzieht. Bei BVS lief das lediglich auf eine verkrüppelte Version von The Dark Knight Returns hinaus. Geschenkt.

        Dann kam die Ankündigung Affleck als Regisseur. Grandios! Der machts auf jeden Fall besser als Snyder. Wenn du die Filme der beiden vergleichst liegt das auf der Hand. Nach Nolans Trilogie bekomme ich also endlich einen modernen Batman, der schon einige Jahre kämpft, sich in einem Gotham bewegt, das ihn und seine Mitstreiter kennt und man ohne großes Tamtam auf viele schon etablierte Gegner zurückgreifen könnte. Unterstützt wurde dieser Eindruck durch Gerüchte The Batfleck spiele zeitlich vor BvS.

        Aber nein, es muss wieder die ganz große Geschichte sein, am Ende aller Tage. Batman MUSS leiden, sonst ist er nicht düster genug. Der darf nicht einfach Gegner haben und diese zur Strecke bringen. Oder einen Kriminalfall lösen. Nein! Alle in seinem Umfeld müssen erst sterben bevor er gegen Deathstroke kämpfen darf. Denn, seien wir mal ehrlich – anderenfalls wäre das doch kein richtiger Film mehr auf Höhe der Zeit. Siehe BvS, JL oder Suicide Squad. Es muss immer erst die Welt von jedem erschüttert werden, es muss alles auf dem Spiel stehen. Eine Nummer kleiner lockt ja niemandem mehr hinter dem Ofen hervor. Pffffff …

      • GothamKnight sagt:

        Sorry wenn mein Kommentar so rüberkam, als würde ich dich in irgendeiner Weise belehren wollen.

        War nicht meine Absicht…

        Vielleicht hast du Recht wenn du schreibst das eine normale defektiv Version der Figur ohne großes Feuerwerk nicht mehr in die heutige Zeit passt. Ich persönlich fand dass das DCEU/Snyder Konzept durch das einfügen unserer Lieblingshelden wie Superman, Aquaman und Wonder Woman mehr als geil. Ohne Feuerwerk gehts da auch irgendwie nicht.

        Aber vielleicht kriegen wir genau diese Detektiv Story, die du dir wünscht und ohne großes Feuerwerk in Matt Reeves The Batman.

      • RexMundi sagt:

        Ja OK, nichts für ungut. Zum Punkt. Justice League darf von mir aus drüber sein. Batman hätte ich gerne in seiner Welt fest verankert. Ich brauche keine Detektivgeschichte. Von mir aus darf er sich die ganze Zeit mit Mr. Freeze oder Clayface prügeln oder was auch immer. Ich würde gern mal wieder einen Batman sehen, der arbeitet und einfach sein Ding macht. Der nicht am Anfang oder am Ende von irgendwas steht. Wo es in erster Linie um den Fall oder den Gegner geht und Batman dann der Held ist. Niemand kommt hinter sein Geheimnis, niemand bringt irgendjemanden aus Bruce Waynes Umfeld um, Batman muss sich keine Gedanken über seinen Weg machen, denn er geht ihn schon. Wenn das schon zu viel verlangt ist, na dann gute Nacht.

  5. Fleck sagt:

    Also ich würde mich nach wie vor über eine Miniserie mit Affleck freuen, da ich den physischen Ansatz sehr gemocht habe!! Zudem ist mir zu Ohren gekommen, dass seiner Zeit auch ein Deathstroke Solofilm mit Manganiello geplant gewesen ist, welcher vom The Raid Regisseur inszeniert werden sollte?? Ich hätte richtig Lust drauf, da ich gerade die unterschiedlichen Interpretationen sehr schätze

  6. Face sagt:

    Klingt stark nach Daredevil – Born Again von Frank Miller (von dem Affleck ja ein großer Fan sein soll)…Her damit auf HBO Maxx…

  7. Jonathan Hart sagt:

    Vielleicht wird es ja noch was.
    Ich kann mir nicht helfen, aber irgend wie ist da ein Mittelfinger bei der Hauptseite zu sehen, quasi für das abgesagte The Batman Projekt.

  8. GothamKnight sagt:

    Schönes Interview mit JM.

    Aber bitte dran denken dass die Geschichte von der er erzählt, eine Fassung des Drehbuchs war, diese dann geändert wurde, sonst dürfte er glaub ich auch nicht so „frei“ darüber erzählen. Ich habe gehört das Alfred durch Deathstroke getötet hätte werden sollen.

    ich finde es ne spannende Geschichte mit vielen Psycho Spielchen, wohl auch an den arkham Games angelehnt.

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