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The Batman: Matt Reeves lässt sich von „Dr.Jekyll und Mr.Hyde“ inspirieren

Autor: Florian | 30. September 2018 um 22:49 Uhr | 8 Kommentare   

Im Zuge der „Television Critics Association“- Pressetour wurde Matt Reeves von „IndieWire“ auf die wahre Identität des dunklen Ritters angesprochen: Ist jetzt Batman oder Bruce Wayne die reale Person?

Für Matt Reeves ist diese Frage sehr schwer zu beantworten, er selbst hat sich aber während der Arbeiten am Drehbuch genau darüber Gedanken gemacht.

So hat Matt Reeves während seiner Arbeit am Drehbuch auf Dr.Jekyll und Mr. Hyde zurückgeblickt und auf den Gedanken an ein „Verborgenes Ich im Schatten“; dass jede Person verschiedene Identitäten in sich tragen kann. Weiterhin meint Matt Reeves: „Ich denke, dass die Batman-Identität in manchen Zeiten nur als Verkleidung dient, in anderen Zeiten wiederum kommt dann sein wahres Ich an die Oberfläche. Durch diese Verkleidung kommt was sehr reines und instinktives ans Licht.

Laut Matt Reeves Meinung haben wir Menschen verschiedene Aspekte in uns, die uns zu dem machen, was wir letztendlich sind. So könne man zum Beispiel keinen Menschen auf Grund seiner Ausdrucksform auf einen Teil seines Charakters reduzieren. Gerade deswegen macht die Arbeit an Bruce Wayne/Batman so eine große Freude: „Es ist so, als ob ein hell leuchtendes Licht seine dunkle Schattenseite sichtbar macht.

Quelle: IndieWire.com

 

 

 

8 Kommentare

  1. Geschrieben von Ich am 30 September 18 um 23:37

    IMHO hat er das so nicht gesagt. Diese Aussage ist von einigen Seiten im Web aus dem Zusammenhang gerissen worden und in Hinblick auf die Story von The Batman umgedeutet worden.

  2. Geschrieben von Captain Harlock am 01 Oktober 18 um 19:29

    Das würde aber auch gut zu Two-Face als Gegner passen.
    Er verwandelt sich je nach der Seite der Münze wie sie geworfen wurde.
    So wie in den 1. Comics, wenn die schöne Seite der Münze kommt tut
    er Gutes und bei der häßlichen Seite Böses.
    … und die eine Seite weiß nix von der anderen.

  3. Geschrieben von GothamKnight am 01 Oktober 18 um 20:01

    Aber das ist doch allseits bekannt das Bruce Wayne nur eine Fassade von Batman ist.
    Das hat ja schon Keaton damals gesagt…

    Ich finde es auch super, das alle guten Schauspieler der Figur (Affleck,Keaton,Bale) immer gesagt haben, das es die spannende Aufgabe ist Wayne zu spielen als Batman.

  4. Geschrieben von TheDarkKnight10 am 02 Oktober 18 um 06:47

    Das ist ja jetzt irgendwie auch nichts Weltbewegendes. Gerade in „Batman Begins“ und „The Dark Knight“ gab es neben Batman noch einen falschen Bruce und damit verbunden ein paar Szenen, wo es den Switch zwischen den beiden Bruce-Identitäten gab. Rachel sagt am Ende von „Batman Begins“ ja auch, dass sie Bruce nun für die eigentliche Maske hält. In „Batman“ fragte Vicky recht früh im Film Bruce wer den eigentlich hier Bruce Wayne sei und er antwortet „So genau weiß ich das auch nicht.“ Und das zieht sich im Film auch durch.
    Die Vielschichtigkeit eines Bruce Wayne ist in meinen Augen Grundbestandteil einer vernünftigen Batman-Figur. Ich finde ein derartiges Interview, wenn es denn so gegeben wurde, dann irgendwie nervig, weil es erst so wirkt als hätte man jetzt was neues entdeckt und einfließen lassen. Und das ist in meinen Augen das Grundproblem mit den derzeitigen DCU-Filmen, insbesondere mit Batman-Beteiligung. Die Filme probieren krampfhaft mehr zu sein als sie sind, verlieren dabei aber was Wesentliches aus den Augen: glaubhafte Charaktere in einer gut durchdachten Story.

    • RexMundi
      Geschrieben von RexMundi am 02 Oktober 18 um 08:13

      Besser hätte man es nicht sagen können!

  5. Geschrieben von Gerd Richter am 02 Oktober 18 um 13:03

    Matt Reeves hat also die Dualität von Batmans/Bruce Waynes Persönlichkeit erkannt. WOW da kann ja nun wirklich nichts mehr schiefgehen. Preiset den Herren………….

    Nein Ernsthaft. Spätestens seit Neal Adams und Dennis O´Neils Batman Run in den 70er Jahren, also vor fast 40 Jahren ist diese Dualität das Hauptthema von Batman. Und im Gegensatz zu allen anderen Superhelden war und ist Bruce Wayne/Batman nie ein gefestigter Charakter. Gerade die Ambivalenz macht diese Figur aus.

    Tatsächlich machen es sich die Filme da sogar ein bischen zu einfach in dem sie den klassischen Ansatz wählen, das Batman die reale Persönlichkeit ist und Bruce Wayne die Maske. Kann man machen und hat auch funktioniert. Aber eigentlich ist viel interessanter zu zeigen, warum und wann die eine Persönlichkeit über der anderen gewinnt.

    Fast alle guten Comicstorys haben auf der Metaebene eigentlich immer diesen Twist mit eingebaut. Nehmen wir zum Beispiel Batmans Ehrenkodex niemals zu töten. In TDK von Miller erleben wir wie die Persönlichkeit Batman die Oberhand gewinnt, weil Bruce Wayne von sich selber schon nicht mehr als lebendig spricht, In zwei der absoluten Höhepunkte des Comics lässt Miller aber den Menschen Bruce Wayne wieder die Oberhand gewinnen:

    Bei der Jagd auf Harvey Dent sieht eine geschunde Seele in die Seele einer anderen geschundenen und getriebenen Seele. Bruce Wayne erblickt Harvey Dent, nicht Batman. Und bei der Verfolgungsjagd mit dem Joker ist es ebenfalls Bruce Wayne der den Joker eben nicht töten kann, trotz oder gerade wegen Jokers entsetzlicher Verbrechen begreift Bruce Wayne das wenn er diese Grenze überschreitet nur noch Batman übrigbleibt.

    Hoffen wir, das Matt Reeves das auch begriffen hat……………..

  6. Geschrieben von Jonathan Hart am 03 Oktober 18 um 09:41

    Habt Ihr die neuesten Bilder von Ben Affleck gesehen?
    Vielleicht kommt er ja wieder zurück?

  7. Geschrieben von Luca RaduTV am 03 Oktober 18 um 12:53

    Ich hoffe es das Ben wieder zurück kommt und das der Film Bombe wird !!!! So eine Art Batman Begins nur als Return mit toller Story und wenig CGI mehr handgemachte Action und dann wird das auch was !!!!

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