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SHAZAM! Ein neuer Anfang für DC?

Mit SHAZAM! bringt DC einen Superheldenfilm auf die große Leinwand, der erfrischend anders ist als alles, was im zeitgenössischen Blockbuster-Kino angesagt ist und dabei beweist, dass man auch heute noch Filme mit Herz drehen kann.

Erinnert sich eigentlich noch jemand an den Kinderdarsteller aus „Big“– jener großartigen Komödie aus dem Jahr 1988, die Tom Hanks endgültig zum Star machte? Niemand? Nun, sein Name ist David Moscow und seine Filmografie ist nicht gerade umfangreich. David Moscows größtes Problem bestand darin, dass er einfach nicht genügend Zeit auf der Leinwand hatte, um sich an ihn zu erinnern. „Shazam“ wird schon seit einiger Zeit als eine Art Quasi-Remake von „Big“ gehandelt und in seiner Grundidee, ein Kind im Körper eines Erwachsenen Menschen, ist dieser Vergleich sicherlich legitim. Aber in seiner Struktur und Machart geht „Shazam!“ andere Wege. Der wichtigste Punkt ist aber, dass in „Shazam!“ die Rolle von Billy Batson (Asher Angel) genauso wichtig ist wie die Rolle von Shazam (Zachary Levi).

Aber fangen wir von vorne an. Die Ankündigung von „Shazam!“ vor 2 Jahren kam scheinbar aus dem Nichts. Das DCEU steckte seit „BvS“ in der Krise und auch der Lichtblick „Wonder Woman“ konnte den tiefen Fall mit „Justice League“ nicht auffangen. Mit „Aquaman“ konnte DC zwar Ende letzten Jahres seinen ersten Milliardenhit seit „TDK“ und „TDKR“ an den Kinokassen einfahren, aber „Aquaman“ ist mehr Abenteuer- als Superheldenfilm und dies könnte mit ein Grund für seinen Erfolg gewesen sein. Obwohl „Aquaman“ wie auch „Wonder Woman“ für sich alleine stehen können, haftet ihnen trotzdem noch die Vergangenheit des gescheiterten DCEU an.

Mit „Shazam!“ steht jetzt der erste Film eines DC Filmuniversums an, das zwar miteinander verbunden ist, aber nicht zwingend auf andere Filme aufbaut. Interessanterweise sorgt genau diese Freiheit aber dafür, dass „Shazam!“ sehr wohl in diesem Universum spielt oder aber zumindest in einem Filmuniversum, in dem auch die anderen DC Helden zu Hause sind. Sei es Superman oder Batman, immer wieder gibt es Reminenzen und Referenzen zu den bekannten Helden. Gerade die Fans des Dunklen Ritters können sehr viel Spaß damit haben,  zu raten, welches Batman-Merchandising man gerade gesehen hat.

Die Story des Films folgt in weiten Teilen der Neuinterpretation des Helden durch Geoff Johns. Aus dem ursprünglich 9-jährigen Billy Batson wird ein 14-jähriger Teenager gemacht, der nicht nur „nett“ ist. Dieser Billy Batson hat schon einiges in seinem Leben mitgemacht. Wir lernen ihn als Jugendlichen kennen, der eine Mission hat und dafür auch bereit ist Grenzen zu überschreiten und der aufgrund seiner Vergangenheit in vielen Situationen auch selbstsüchtig reagiert. Nachdem er auf der Suche nach seiner Mutter schon dutzende Pflegefamilien hinter sich hat, landet er bei Rosa (Marta Milans) und Victor Vasquez (Cooper Andrews). Das Ehepaar – beide selbst Waisenkinder – versuchen eine Wohngemeinschaft zu führen, in der sie viele, auch schwierige Pflegekinder bei sich aufnehmen. Hier lernt Billy seinen „Bruder“ Freddy Freeman (Jack Dylan Grazer) kennen, ein Waisenjunge mit einer Gehbehinderung, der ebenfalls bei der Familie ein neues zu Hause gefunden hat.

Freddy ist ein begeisterter Fan von Superhelden und besitzt eine umfangreiche Sammlung von Erinnerungsstücken der Helden, die er verehrt. Billy ist zu Anfangs in keinster Weise begeistert davon, schon wieder bei einer Pflegefamilie gelandet zu sein. Und auch von Freddy und seiner Begeisterung für Superhelden ist er eher genervt als angetan. Trotzdem hilft er Freddy in einer Notlage und diese Ereignisse führen dazu, dass er dem Magier Shazam begegnet. Dieser, der letzte seiner Art, sucht verzweifelt einen Champion, dem er seine Kräfte übertragen kann und Billy entpuppt sich als der Richtige. Was danach folgt gleicht einem Ritt durch 80 Jahre Superheldengeschichte…

Das Erste was einem bei „Shazam!“ auffällt, ist der betont realistische Look, den der Film ausstrahlt. Während die bisherigen DC Filme seit „MoS“ durch ihr extremes Grading auffielen, verzichtet „Shazam!“ darauf bzw. setzt es nur dezent ein. Dadurch wirkt der Film in weiten Teilen sehr natürlich.

Der nächste Kunstgriff von „Shazam!“ wurde direkt von „MoS“ inspiriert: der Film versucht sich tatsächlich daran, darzustellen wie es wohl sein könnte solche Kräfte zu besitzen. Während bei „MoS“ der negative Aspekt im Vordergrund stand, ist es bei „Shazam!“ die pure Situationskomik, die daraus resultiert.

Schon 1989 setzte Tim Burton auf einen Komiker in der Hauptrolle als Helden und lag damit genau richtig. Mit Zachary Levi hatte Regisseur David S. Sandberg genau den richtigen Riecher. Levy spielt diese Rolle nicht, er lebt sie. Man nimmt ihm jede Sekunde ab, dass sich in seinem gestählten Körper der Geist und die Seele eines 14-jährigen Jungen befinden. Seien es die ungelenken Bewegungen bis hin zu seinem Lächeln, in dem sich die pure kindliche Freude widerspiegelt, wenn er seine Kräfte nach und nach entdeckt. Gerade dieses Erkunden der Kräfte sorgt oft dafür, dass man minutenlang nicht mehr aus dem Lachen herauskommt. Dabei ist dieser Humor nie aufgesetzt. Er entsteht immer aus den Situationen, die gerade auf der Leinwand stattfinden. Levi ist aber nicht omnipräsent, sondern er teilt sich die Rolle gerecht mit Asher Angel als Billy Batson. Hier muss man den Mut der Macher würdigen, die dem bis jetzt nur aus der Fernsehserie „Andy Mack“ bekannten Angel die Aufgabe zukommen lassen, die emotionale Entwicklung des Helden darzustellen. Angels Billy Batson nimmt man ab, dass er auf der Straße großgeworden ist und schon viel in seinem Leben mitgemacht hat. Hier offenbart sich auch der größte Unterschied zu „Big“. Billy Batson wirkt weitaus erwachsener als sein Alter Ego Shazam. Und so ist es Asher Angel, der die vielleicht beste und emontionalste Szene des Films trägt.

Der heimliche Star des Filmes aber ist Jack Dylan Grazer. Behindert, aber nicht auf den Kopf gefallen hat er immer einen kessen Spruch auf den Lippen und gerät dadurch permanent in Schwierigkeiten. Er übernimmt in „Shazam!“ die Rolle des Mentors. Anfangs nicht ganz uneigennützig, macht er diverse Experimente zur Erkundung der Kräfte von Billy. Im späteren Verlauf des Filmes ist er aber die Person, die Billys Handeln in Frage stellt und ihm den Weg weist. Grazer spielt diesen Freddy Freeman mit einer Lebensfreude, die ansteckend ist.

Abgerundet wird das Ganze von Mark Strong, der den Bösewicht Dr. Sivana spielt. Strong ist bekannt dafür, dass er bei solchen Rollen einfach abliefert und das tut er auch. Eines der größeren Probleme der letzten Antagonisten in DC Filmen bestand darin, dass diese einfach langweilig waren. Ihre Motivation war für den Zuschauer nicht wirklich erkennbar oder wichtig. Auch diesen Fehler begehen die Macher nicht, sie haben Dr. Sivana eine sehr passende und tragische Hintergrundgeschichte geschrieben, die ihn uns Zuschauern näher bringt. Desweiteren sind seine Ziele nicht dermaßen überzogen, dass man wieder mal die Welt retten muss, sondern sie sind eher persönlicher Natur.

Die Inszenierung von David S. Sandberg ist auf den Punkt genau stilsicher. Dabei scheut er sich nicht bei den großen Vorbildern abzuschauen und entsprechend zu variieren. Von „MoS“ übernimmt er die Inszenierung von Action bei den Flugszenen. Seine eigene Horrorfilmvergangenheit setzt er ebenfalls geschickt ein und man darf sich nicht wundern, dass er auch Jumpscares einsetzt. Das wichtigste aber ist, dass trotz des Humors der Film eben keine reine Komödie ist, sondern ein ernsthaftes Superhelden-Abenteuer. Teilweise wartet er mit Schockeffekten auf, die man so nicht erwartet.

Bei der Charakterisierung der Figuren geht er den klassischen Weg. Ja, auch dieser Film ist mehr als nur inspiriert von Richard Donners „Superman“. Man kann sogar sagen, dass sich der Geist von Donner durch den ganzen Film zieht. Mit ca. 130 Minuten ist der Film zwar lang, aber eben nicht zu lang. Sandberg nimmt sich aber ausreichend Zeit seine Figuren vorzustellen und spendiert allen Figuren ihre Momente. Er lässt die Szenen atmen und hetzt nicht von Einstellung zu Einstellung. Und wenn man als Zuschauer denkt, jetzt könnte es aber weitergehen, dann passiert es auch. Gerade das Pacing von „Shazam!“ ist ganz klassische Filmschule.

Trotz aller Action und vielen turbulenten Szenen stellt der Film die richtigen Fragen und regt zum Nachdenken an. Tatsächlich geht es in „Shazam!“ um den Verlust der Familie und den Verlust von Heimat und was dies für Kinder bedeuten kann, die unter solchen Umständen aufwachsen müssen. Im Gegensatz zu Snyder scheut sich Sandberg nicht davor Figuren auf der Leinwand zu bringen, die komplett altruistisch handeln. Rosa und Victor Vasques handeln aber genauso. Obwohl sie Billy erst seit kurzem kennen, versuchen sie ihm, trotz seiner Eskapaden, ein Zuhause zu geben. Damit verkörpert „Shazam!“ dann tatsächlich die Hoffnung, von der in „MoS“ und „BvS“ immer geredet wird, die aber nie Einzug in die Filme erhalten hat.

„Shazam!“ ist ein Film, der das Herz am rechten Fleck hat. Anstatt überzogener Depristimmung versprüht er Optimismus, anstatt künstlichen Tiefgangs überzeugt er mit seiner Leichtigkeit. Und gerade weil der Film voller Komik steckt, besticht er durch seine Menschlichkeit. Auf eine fast naive Weise, die aber in der Tradition der klassischen Superhelden-Comics steht, beweist er uns, dass in jedem von uns ein Held stecken kann – wir müssen ihn nur herauslassen.

Es muss nicht immer die ganze Welt gerettet werden. Manchmal reicht es, einfach einem verloren geglaubtem Jungen eine neue Welt zu schaffen. Und wenn „Shazam“ tatsächlich so etwas wie ein Neubeginn für DC sein sollte, dann freue ich mich auf die Filme, die da noch kommen.

– Gerd

„Shazam!“ startet am 04. April in den deutschen Kinos.

 

torsilinfo
Grumpy Old Man, Mediengestalter Bild- und Ton, Film- und Superheldenfan seitdem ich laufen kann. Begeisterter Hobbypodcaster bei www.batmannews.de.

25 Kommentare

  1. Avatar Visual Noise sagt:

    Unerwartet positiv formulierte Kritik…hört, hört! ^^

  2. Avatar gertthedevil sagt:

    Noch bleibe ich ein wenig skeptisch. Mir gefallen zwar Trailer und so weiter, aber nach Justice League war ich ziemlich enttäuscht, das man nicht konsequent den Weg weitergegangen ist. Deswegen habe ich von Aquaman auch bisher die Finger gelassen. (wird aber demnächst nachgeholt)

    Das hier klingt in der Tat arg positiv… Ich werde schon alleine aufgrund der Trailer ins Kino gehen, aber bisher bin ich einfach skeptisch ob erstens der Film mal wirklich sehr gute Kritiken bekommt (Aquaman hab ich gemischter mit Richtung gut in Erinnerung) und ob er an den Erfolg von Aquaman anknüpfen kann.

    • H3llNuN H3llNuN sagt:

      Aquaman habe ich auch sehr spät nachgeholt.
      Aber eher aus der Not heraus, unser kleiner war am Startdatum ausgezählt :-D
      Fand ein paar Gags zu Marvelmäßig, ansonsten ein super Film. Für mich eher ein Abenteuerfilm als Actionfilm, hatte was.

  3. RexMundi RexMundi sagt:

    Äußerst freudige Nachrichten. Kling sehr gut. Und ist wahrscheinlich nicht zuuuu albern. Ganz nach meinem Geschmack.

    Wie kommst du eigentlich immer an diese Preview-Termine? Bist du da irgendwie zertifiziert?

  4. Florian Florian sagt:

    Tolles Review :)

    Dann freue ich mich mal auf eine großartige Comicverfilmung.

  5. Avatar Comicheld sagt:

    Es wäre nur gerecht, wenn dieser Film erfolgreicher wird als Captain Marvel.
    Aber wenn ich mich in meinem Umfeld so umhöre, dann hab ich da wenig Hoffnung :(

    A Propos: Wird der Name des Helden im Film eigentlich genannt? Soweit ich weiß darf DC „Captain Marvel“ nur nicht als Titel verwenden, oder?

  6. Avatar LA10 sagt:

    Interressant und gut geschrieben!

    Dennoch ist Shazam definitiv kein Film für mich, da steckt zuviel Marvel drin – gefällt mir einfach nicht! Ich weiß, habe den Film noch nicht gesehen – werde ich zu 95% auch nicht, weder im Kino noch zu Hause.

    Überraschungshit Aquaman werde ich demnächst tatsächlich auch noch nachholen…

    • RexMundi RexMundi sagt:

      „da steckt zuviel Marvel drin“

      Ich wage mal folgende Unterstellung: Wenn dem tatsächlich so wäre, dann hätten wir nicht so eine optimistische Bewertung vom Grumpy Old Gerd bekommen.

      • Avatar Visual Noise sagt:

        Als „typisch Marvel“ gelten doch hauptsächlich aufgesetzte unpassende Oneliner und unnütze Bösewichte,oder? Nach der Kritik könnte ich mir durchaus vorstellen,dass in AQUAMAN mehr Marvel steckte,als es in SHAZAM der Fall sein wird…

        …und ich glaube du meintest Grumpy Golden Gerd! xD

      • Avatar TheFan sagt:

        Also für mich ist typisch „Marvel“ gleichbedeutend mit einem Adelsschlag im Blockbusterbereich, denn wo sonst gibt es so viele tolle, tragische und sympathische Charaktere, mit denen ich weinen UND lachen kann? Die ihre Fehler haben, die sich entwickeln. Geniale Bösewichte lassen sich zwar nicht überall finden, aber es gibt sie. Und Mr. T kann es mit Mr. J locker aufnehmen, auch wenn die beiden psychlogsisch grundsätzlich unterschiedliche gelagert sind. Ich liebe beide, Thanos aber noch mehr, weil er jemanden lieben kann. Aber das ist Geschmackssache. Aber weiter, wo sonst gibt es eine so unfassbar epische bzw. breitangelegte Saga, wo sonst so ein großangelegtes, detailliertes, progressives Storytelling mit teils wunderbaren Dialogen und scharfsinnigen wie schlagfertigen Onelinern. Das ist es, was Kinomagie für mich bedeutet.
        Insofern darf sich Aquaman und auch Shazam durchaus geehrt fühlen in meinen Augen. Die Marvel Studios sind die besten, mit denen man sich im diesem Genre messen muss. Sie sind Vorbilder, und ich kann es Warner nicht verübeln, schließlich hat man mit den bisherigen Filmen so einiges falsch gemacht. Nicht umsonst hat man sich James Gunn geangelt. Er kommt aus der besten Schule. Gruß

      • Avatar LA10 sagt:

        Wir werden sehen – bzw ich nicht :-).
        Weiß nicht, bezeichne mich mittlerweile nicht mehr als DC Fan, dafür haben sie einfach zuviel verbockt die letzten Jahre! Bin Batman/Superman Fan :-)… Als man das DCU geplant hat, hatte ich damals schon kein gutes Gefühl. Aber ich dachte mir Hey, Batman und Superman sind dabei, also bin ich es auch! Und was haben wir mit dem DCU jetzt bekommen? Ein super planloses durcheinander das mittlerweile so nicht mehr existiert. Hätte viel lieber die anfangs geplante Superman Trilogie gesehen. Das muss man sich mal überlegen, das Comic Superhelden Geschäft Boomt seit 10 Jahren, und die bekommen es nicht hin Superman vernünftig weiter zu verfilmen, obwohl alle Voraussetzung (trotz JL) optimal wären. Ich Liebe zwar BvS, aber auch hier hat man viele Fehler gemacht und der Film hätte wesentlich besser bzw nicht nur ein Nischen Film werden können. Zum Glück und Gott sei dank machen sie wenigstens mit dem Dark Knight weiter…

        So jetzt aber Fussball vs Oranjie :-)

  7. Gerd Richter Gerd Richter sagt:

    Also ich würde weder „Aquaman“ noch „Shazam“ als Marvellastig bezeichnen. Beide Filme ziehen ihr Ding durch. Das ich „Shazam“ besser bewerte als „Aquaman“ hat einfach den Grund das ich „Aquaman“ vom Handwerk nicht so gut gemacht finde. Zu abgehackt in der Erzählstruktur, zu lang im Mittelteil und die Coolness von Jason Momoa war mir irgendwann zu viel. Was aber nicht heißt das der Film mich nicht unterhalten hat. Aber er hat mich auch in keinster Weise berührt.

    So ähnlich ging es mir auch mit „Captain Marvel“, der Film ist auf einem hohen technischen Standard, typisch Marvel eben, die Action stimmt, die Darsteller sind perfekt gewählt, aber weder die Hauptfigur noch der Film haben mich irgendwie berührt.

    Marvel hat seine Erfolgsformel perfektioniert, aber inzwischen wirken ihre Filme ziemlich seelenlos. Blockbuster Kino das nur für den Moment funktioniert.

    „Shazam!“ braucht weder den Bombast von „Aquaman“ noch das Schema F der Marvelfilme. Er steht für sich so wie er eben ist und nebenbei ist es noch einer der akkuratesten Comic-Umsetzungen überhaupt.

  8. Avatar Vartox sagt:

    Ich kann Gerd zu 100 % zustimmen. Dieser Film hat das Herz am rechten Fleck. Man kann ihn auch nicht mit Marvel vergleichen. Der Film hat seinen Humor aus den Figuren heraus.
    Ich fand keinen Witz zum fremdschämen. Der ganze Film wird getragen durch charmante Figuren, einen Hauptdarsteller der sichtlich Spass hatte und erinnert kurzweiligen Handlung.
    Ich mochte Aquaman auch, aber bei Shazam wird sehr viel mehr richtig gemacht :)

  9. Avatar TheFan sagt:

    Freut mich, dass der Film gut ankommt. Die Kritiken sprechen für den Film.
    Ich kann dem Film leider nur überhaupt nichts abgewinnen. Mir fehlt da zum einen einfach die epische Tragweite des MCU und die genialischen Schauspieler noch dazu. Alles ist einfach nur voller toller Charaktere, um die ich mich sorge, die mir etwas bedeuten. Für die mein Herz Im Kino und vor TV schlägt. Mitfiebern. Im DCEU hatte ich das Gefühl nur 1x und das war bis BVS bei Superman. Alle anderen Charaktere berühren mich nicht.
    Auch komme ich an Levi einfach nicht heran, hat für mich null Charisma und wirkt völlig deplatziert. Wie Aquaman werde ich den Film also nicht mit einem Kinobesuch belohnen, weil sich das ganze Franchise mittlerweile für mich „falsch“ bzw inkohärent anfühlt.
    Ich werde mir den mal im August dann für 2 Euro leihen und gut ist. Dafür investiere ich lieber nochmal in einen zweiten Captain Marvel Kinobesuch, damit der auch ja die Milliarde knackt (^^). Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis und beruflichem Umfeld so umhöre, da interessieren sich so gut wie gar keine Leute für den Film, geschweige denn wissen etwas über Shazam. Aber das hat ja bekanntlich nichts über Qualität auszusagen. Genauso wenig wie die Trailer, die bei vielen Leuten auch eher Ablehnung stießen.

    • Avatar Visual Noise sagt:

      Na ein Glück sind Geschmäcker, Ansichten, Wahrnehmung und Vorlieben verschieden! xD

      • Avatar TheFan sagt:

        Glück hin oder her (auch nur Ausdruck der eigenen Sichtweise). Ich wünsche dir trotzdem viel Spaß mit Shazam. Hoffe, er gefällt dir. Glaube, 1 Woche später läuft Hellboy an. Da haben mich die Trailer mehr angefixt. Mal schauen.

      • Florian Florian sagt:

        @Visual Noise: Richtig, da er mit der Wahrnehmung zu „Aquaman“ im letzten November schon falsch lag.

  10. Avatar Visual Noise sagt:

    Rundum gelungener Film mit einer nahezu identischen Comicaufmachung! Bin sehr zufrieden aus dem Kino geschlendert! ^^

    • Avatar Visual Noise sagt:

      Achso…ich war etwas überrascht,wie derbe teilweise Gewalt dargestellt wurde und wie fies die Kreaturen aussahen!? Das man das mit FSK12 durchboxen konnte…naja…waren immerhin keine Nippel,das veträgt Amerika ja immer schlechter,wa!?

  11. Avatar Totti211 sagt:

    Ich bin auch gerade aus dem Kino gekommen…puuuh….Der Film hat mich von der ersten bis zur letzten Sekunde…nicht…mitgenommen. Sorry, aber für mich persönlich ziemlich platt und langweilig.

  12. Florian Florian sagt:

    Gestern konnte ich mir endlich „Shazam!“ im Kino anschauen und bin glückselig grinsend aus dem Kinossal gewandert. Nach „Aquaman“ eine Comicverfilmung nach meinem Maß: Die Vorlage ernstnehmend ,rührend, ehrlicher Humor und spannend. Auch die Schauspieler haben mir ausnahmslos gut gefallen, so ein sympathisches Ensemble ist einfach Balsam für meine Seele-hervorheben möchte ich da Zachary Levi, Asher Angel, Jack Dylan Grazer plus die restlichen Kids, Mark Strong und die „Pflegeeltern“ Marta Vilans und Cooper Andrews.

    Ehrlich überrascht war ich wie gut „Shazam!“ verschiedene Genres gemixt hat, in diesem Fall die Komödie gemischt mit Horrorelementen die auch so aus einer Kurzgeschichte H.P.Lovecrafts stammen könnte (Stichwort: Meeting des Vorstands von Sivana Industries), meiner Meinung nach ganz große Kino.Was die letzte Szene vor dem Abspann übrigens überragend unterstrich und mir wieder mal gezeigt hat das es wirklich schön und großartig ist DC-Fan zu sein. Ein bisschen schade hab ich es gefunden, den Film leider nicht mit den Jungs von Batmannews und den ein oder anderen aus dem Forum gesehen zu haben da ich nach dem Film enormen Gesprächsbedarf hatte und meine Begleitung erstmal einiges auszuhalten hatte.

    Auf „Shazam!“-Teil 2 freu ich mich schon jetzt.

    • RexMundi RexMundi sagt:

      „Ein bisschen schade hab ich es gefunden, den Film leider nicht mit den Jungs von Batmannews und den ein oder anderen aus dem Forum gesehen zu haben da ich nach dem Film enormen Gesprächsbedarf hatte“

      Na das klingt mal nach einer Idee. Wenn dann so ne kleine Batman-Community aus diesem Internet ins Kino einreitet. Am besten gleich so viele wie Möglich aus dem Forum und dem Kommentarbereich hier. Wäre ein krasses Event, spätestens bei The Batman 😉

  13. Avatar Visual Noise sagt:

    Zweite Sichtung hat mir noch mehr Spaß gemacht… Finde zwar die Gewaltinszenierung für Kinder immer noch grenzwertig,aber für mich genau das Richtige um sich von den Kloppereien anderer Comic-Liebeleien abzugrenzen!

    Habe bei der Szene mit der Vorstandsrunde ähnlich beklemmende Gefühle gehabt,wie damals zu Batman ’89 als der Joker das Meeting besucht!

  14. Florian Florian sagt:

    „Habe bei der Szene mit der Vorstandsrunde ähnlich beklemmende Gefühle gehabt,wie damals zu Batman ’89 als der Joker das Meeting besucht!“

    Die Szene hatte wirklich was bedrohliches, aber mir gefiel die Konsequenz.

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