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Offiziell: Das ist die Suicide Squad!

Warner Bros. gab heute offiziell die Besetzung der ‚Suicide Squad‘ bekannt und verrät auch, hinter welchem Namen sich welche Rolle verbirgt.

Überraschungen bleiben bei der Besetzung größtenteils aus, da die meisten Namen bereits seit längerer Zeit im Umlauf sind. Doch richtig interessant wird es, wenn es um die Zuordnung der jeweiligen Rollen geht – denn hier lag man teilweise etwas daneben.

Here we go:

Jared Leto – Der Joker

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Will Smith – Deadshot

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Tom Hardy – Rick Flagg

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Margot Robbie – Harley Quinn

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Jai Courtney – Boomerang

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Cara Delevinge (22, ‚Face of an Angel‘) – Enchantress

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Warner Bros. ist aktuell noch auf der Suche nach einer passenden Besetzung für Amanda Waller. Viola Davis, Octavia Spencer und Oprah Winfrey sollen bislang die Favoriten des Studios sein.

„Hier sind die Wurzeln von Warner Bros. klar zu erkennen. David Ayer kehrt nach ‚Training Day‘ zum Studio zurück um seine unglaubliche Fähigkeiten mehrschichtigen DC Schurken zu widmen, mit einer Besetzung bestehend aus den langjährigem Warner-Partnern Will Smith und Tom Hardy, sowie weiteren bekannten und neuen Warner-Gesichtern: Margot, Jared, Jai und Cara.

Wir freuen uns auf diese ausgezeichnete Besetzung, welche unter Ayers aussergewöhnlichen Führung neu definieren wird, was es bedeutet ein Schurke zu sein und was man unter einem Helden zu verstehen hat.“ – Greg Silverman, Warner Bros.

David Ayer wird die Regie sowie das Drehbuch übernehmen. Charles Roven und Richard Suckle (‚American Hustle‘) werden als Produzenten tätig sein, sowie Zack Snyder, Deborah Snyder, Colin Wilson und Geoff Johns als Ausführende Produzenten.

‚Suicide Squad‘ soll am 5. August 2016 an den Start gehen.

Quelle: Variety.com

Batcomputer
Gründer und Chefautor von Batmannews.de. Batman-Fan seit 1987.

52 comments

  1. Jack White sagt:

    Ich bin nicht rassistisch, aber F**k, Floyd Lawton ist schwarz! !!!!!!!! ):( Warner Bros verkackt es

    • batman01 sagt:

      tja das ist halt amerikas fragwürdiges verständnis von political correctness.
      ich mein es kann ja nicht sein, dass eine gruppe nur aus weißen besteht, es muss halt immer ein schwarzer dabei sein wie im echten leben! (sarkasmus meinerseits!)

    • RexMundi sagt:

      Hahaha ….“Ich bin nicht rassistisch, aber ich bin jetzt schon überzeugt, dass der ganze Film s(#€!&€ ist, einzig wegen der „falschen“ Hautfarbe.“ Hahahaha … Made my day 🙂

      Oh, achso, du meintest das ernst … Na dann … Also, ich bin jetzt kein Vegetarier ABER ich finde es schon doof, wenn Leute Fleisch essen. 😉

  2. batman_himself sagt:

    Wird ja auch mal wieder Zeit für einen Flop bei Warners;)
    Nee, keine Ahnung. Smith scheint jetzt auch kleinere Brötchen backen zu müssen.

    Oprah Winfrey kann nicht ernst gemeint sein. Es sieht ausserdem so aus, als würde der Joker eine große Rolle spielen.

    Ich habe bei dem Projekt sehr gemischte Gefühle. Aber wenn es so spannend wie Mission Impossible oder Ocean Eleven wird, warum nicht?

  3. Benny sagt:

    Ich finde es liest sich erst mal Klasse. Bin sehr gespannt wie die Charaktere umgesetzt werden.

  4. Deathstroke sagt:

    In letzter Zeit hat sich einiges getan in Sachen Batman: Arkham Knight.

  5. Thurgood sagt:

    Das auf dem unteren Bild ist nicht Cara Delevinge. 😉
    http://media.portable.tv/wp-content/uploads/2012/12/Cara-Delevingne.jpg

    Ansonsten finde ich den Cast ziemlich nice. Viele große Namen… viel Potential. Das kann ziemlich klasse werden! 🙂
    Und Deadshot kennt doch außer Comic-Fans kein Schwein. Da störts auch keinen, dass er in den Filmen nun schwarz ist. 🙂

  6. batman01 sagt:

    nö kimm, lass mich in ruhe warner. sorry aber smith als deadshot geht GAR NICHT!!!!!
    und sein sohn? welche rolle übernimmt dann jayden?

    ne, hat sich für mich erledigt. bleibt halt nur noch warners stammgruppe für mich:

    die justice league!

    will smith als deadshot. gehts noch?!
    selbst in arrow haben sie es besser hinbekommen!!!

  7. Frank Drebin sagt:

    Am meisten interessiert mich der Jared Leto als Joker und die Margot Robbie.
    Daniela Katzenberger wäre auch nicht so schlecht gewesen als Harley.

  8. Joker86 sagt:

    Jetzt verstehe ich es doch nicht mehr. Was soll das sein Suscide Squad ? Kommt hier nichtmal Batman vor? Somit macht das ganze sowieso keinen Sinn. Das könnten sie dann auch gleich Catwoman 2 nennen. Sorry so eine scheiße. Schon wieder Tom Hardy (Ich mag ihn ja schon) hier gibt es wohl einfach keine alternativen mehr. Will Smith ist hier schon der heftigste, was geht ab ? Wollte bestimmt anfangs die Rolle des Bruce Wayne haben. Stimmt Sohn,Tochter und Frau Smith könnte man ja auch noch irgendwo mit einbringen und noch je15 Mio Gehalt oben drau weil die so geil sind. Einzig Margot Robbie finde ich top und Jared Leto könnte passen. Aber wenn Interessiert diese kacke. Kommt hoffentlich nicht ins Kino sondern gleich als BlueRay oder auf SAT1 als Weltpremiere. Sowas macht einfach keinen Sinn ausser Kohle in die immer leeren Kassen spühlen. Falls hier doch wenigstens Batman vorkommt ziehe ich meine Meinung bis auf Hardy und Smiths zurück.

  9. 96 alte Liebe sagt:

    @Jack White
    Nööö, gar nicht. Wenn ein Satz schon mit „ich bin nicht rassistisch anfängt“, dann hat es schon einiges zu sagen.
    Wo liegt überhaupt dein Problem? Two- Face war bei Nolan blond, James Bond ist auf einmal und verdammt Heath Ledger und Jared Leto haben bzw. hatten gar keine grünen Haare.
    PS: Ist dir aufgefallen, dass Nick Fury ebenfalls schwarz ist? Und Hey, der Präsident der USA auch?
    Aber nööö, du bist nicht rassistisch.

    • Jack White sagt:

      Kumpel, ich sag das jetzt mal in ganz netten Worten: Ich habe genau 3 Lieblingscharktere, Der Joker, Deadshot und Black Mask. Und da ich darauf stehe, auf die Comics, den Charakter, vielleicht sogar auf einige ihrer Taten ist es eben mein Verdammtes Problem! Wenn du oder zum Teufel irgendwer Probleme damit hat das Ich meine Meinung kundtue dann erzähl es doch jemandem dem das Interessiert. Achja, ich bin keiner davon. Ps: Selbst wenn James Bond schwarz wäre, wäre es mir so wichtig wie als würde ich Müll wegschmeißen……….):D

    • RexMundi sagt:

      @JackWhite

      Dann erzähl aber bitte deinen Rassensc#ei% auch jemandem, den’s interessiert und welcher Charakter dein Liebling ist und blablabla … Wenn du hier deine Meinung rausseierst, kannst du nicht damit rechnen, dass sie widerspruchsfrei einfach hingenommen, sondern dass darauf reagiert wird. Du hast das Recht, deine Meinung zu äußern und wir haben das Recht einfach nicht hinzuhören oder dir zu Widersprechen. Das ist kein Grund, wie ein wütendes kleines Mädchen aufzustampfen …

    • EC sagt:

      Du bist einfach mal ein Bisschen bescheuert mein Freund. Es ist ja wohl völlig klar, dass eine Neubesetzung eines jungen Luke Skywalker mit einem Schwarzen Bullshit wäre, denn der Mann hat ein halbes Jahrhundert Charaktergeschichte hinter sich, in welcher er immer ein weißer gewesen ist. Da kannste jetzt mal schauen, wie lang es Deadshot bereits gibt, und wie er in seinen einzelnen Versionen ausgesehen hat. Du kannst auch nicht einfach einen Ferrari nächste Saison blau anstreichen, da gehen die Leute die Decke hoch. Das hier ist keine Frage von Rassismus, sondern von Kanonizität.

    • RexMundi sagt:

      Und du bist ziemlich unfreundlich, weshalb sich jeder weitere Kommentar verbietet.
      P.s: meine Freunde suche ich mir immer noch selber aus

  10. Leolie Elli sagt:

    Ich freu mich ganz viel auf den Suicide Squad Film !
    Das ist mir egal welche Hautfarbe jemand hat . . .
    Deadshot ist trotzdem episch ! Freu mich voll viel ! ^_^
    Den Joker mag ich aber nicht 😀

    • Frank Drebin sagt:

      Leolie, der Leto kann schauspielern.
      Wirst sehen der macht das schon.

    • Leolie Elli sagt:

      Ich mein den Joker ! Ich mag den Joker nicht !
      Die Harley Quinn mag ich auch nicht !
      Macht nix ist nicht schlimm 🙁
      Deathstroke mag ich am allermeisten und Deadshot !
      Und den KillerCroc ist auch episch
      Die anderen Bösewichte da kenne ich alle nicht
      Amanda Waller kenn ich aus Animations Serien und aus Arrow

  11. Tremor sagt:

    Eine DC-Enchantress kenne ich gar nicht.
    Wäre dies ein Marvel-Film könnte ich mir Delevingne aber auch gut in der Rolle der dortigen „Zauberin“ vorstellen.
    Courtney hat für „Stirb langsam 5“ viel Kritik einstecken müssen.
    Und in der Tat wirkt Smith (sorry) wie ein „Quotenschwarzer“, der noch unbedingt in den Film hineingezwängt werden musste.
    Schön, dass Robbie dabei ist – auch wenn sie nicht so wirkt als wäre sie jemals naiv oder lenkbar gewesen.
    Generell bin ich aber skeptisch:
    Antihelden („Guardians Of The Galaxy“) mögen okay sein. Aber ob irgendwer einer Bande von Schurken zujubelt?

  12. batmansonkelzweitengrades sagt:

    Also, erstmal finde ich es großartig, dass die Suicide Squad verfilmt wird. Ich freue mich echt ziemlich auf Jared Leto als Joker. Ich habe vollstes vertrauen, dass er meine Lieblingsfigur aus den Comics auf geniale Weise spielen wird. Und vielleicht trifft er in The Batman dann auch auf Batman, das wäre schon cool.
    Ich bin generell mit dem Cast sehr zufrieden, Will Smith hat eone Chance verdient. Deadshot kann ruhig schwarz sein, zeigt abee nur noch mehr, dass sie sich von der Chronologie der Serien abwenden. Leider!

    Und endlich wird mal Harley Quinn verfilmt!! Sie gehört zu Joker wie Robin zu Batman, meiner Meinung nach.
    Ich kann nur hoffwn, dass dieser Joker wieder großartig wird, wie die anderen beiden.
    Am liebsten wie in den Arkham Spielen 😀

  13. Tremor sagt:

    Kleine Korrektur batmandonkelzweitengrades:

    Sie gehört zum Joker wie ALFRED zu Batman.
    Robin hat er meines Wissens noch nie geküsst… 😉

    • batmansonkelzweitengrades sagt:

      Haha Richtig 😀

      Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden, sollten sich die Gerüchte von einem weiblichen Robin bewahrheiten…

  14. Batfreak sagt:

    Also sollte es die Idee hinter diesem Film sein, eine Reihe von Schurken vorzustellen und ihnen mehr Substanz zu verleihen, finde ich die Idee großartig.
    In den meisten Filmen wird doch schnell eine so genannte Hintergrundgeschichte zusammen gesponnen und fertig ist der platte ganz ganz böse Gegenspieler. Zod war in MoS das beste Beispiel für mich. Das der sich nicht auf den Boden geworfen hat und mit den Fäusten auf dem Boden hämmerte, während er bekundete, dass er doch nur ein besseres Crypton wolltCara Delevingee (menno), war ja wohl alles.

    Will Smith ist Schauspieler. Punkt. Irgendwo kam so ein merkwürdiger „schwarzer“ punkt bei Fishbone in MoS auf. Dabei wurde schon als Argument vorgebracht, dass die Comics in einer sehr weiß geprägten Zeit entstanden.
    Und dass man ihn jetzt mit einem Schauspieler besetzt, der schwarz ist, sollte doch egal sein. Von mir aus kann der Asiate sein. Erstens hat er meistens sein schickes Hütchen auf und zweitens sollten wir nicht so festgefahren sein.
    Außerdem kommt Harley Quinn. Ich liebe sie und freue mich sehr.
    Im Batman Universum mag ich persönlich mehr, als nur Batman.

    • batman01 sagt:

      ja schon klar, wenn aber plötzlich ein schwarzer charakter von einem weißen gespielt wird, ist sowas plötzlich rassistisch und wenn man sich gegen so ein casting wie hier beschwert ist es auch rassistisch. wo ist da denn noch die logik?
      dann soll hollywood gefälligst vorlagengetreu besetzen!

      sonst haben wir wieder den selben bullshit wie beim fantastic four „reboot“, wo die origin des COMIC-CHARAKTERS, also der vorlage so geändert wird, damit der schauspieler auf die rolle passt. anstatt einfach passend zu besetzten.

      aber was solls der film wird eh nicht reinhauen geschweige denn ein eigenes franchise aufbauen können. dafür ist er für nicht comic kenner einfach zu uninteressant und für comic kenner falsch besetzt. letztlich wird der film nur ein generischer police/squad/special-unit actioner von einem regisseur der … trommelwirbel … bisher nur police/squad/special-unit actioner gedreht hat.

      meine einzige sorge ist, dass dieses casting dann auch die restlichen dc-filme beeinflussen wird und in einem batman standalone film dann irgendwann will smith als deadshot nochmal auftritt.

    • RexMundi sagt:

      … du bekommst den Preis für den schönsten Kommentar. Dem gibts nichts hinzuzufügen.

    • RexMundi sagt:

      Ich meinte natürlich den von Batfreak.

      @batman01 – mir ist kein Fall bekannt, wo ein schwarzer Charakter mit einem weißen Schauspieler besetzt wurde. Das wäre mir persönlich auch ziemlich egal.

      Wenn du vorlagengetreue Comics willst, dürfen Frauen auch keine eigene Meinung äußern oder über ihre Rechte reden. Denn aus so einer Zeit stammen nunmal die meisten Vorlagen (wo eben Schwarze äußerst selten ne Führungsposition inne hatten – bis heute). Es gibt Comics in denen Nick Fury weiß und welche, in denen er schwarz ist. Nick Fury hat auch im zweiten Weltkrieg gekämpft, was in den (wirklich durch die die Bank gefloppten) Marvelfilmen nicht so ist. An welche Vorlage soll man sich denn da nun halten?!

  15. Sephiroth sagt:

    Joar… Deadshot ist jetzt mal wirklich komisch besetzt… finde das passt nicht… Warum geben sie Smith nicht die Rolle als Black Spider? Der is ja auch Teil des Teams in Assault of Arkham (btw. verdammt geiler Film, wenn der Realfilm auch in die Richtung geht, wird der super)

    Öhm.. Boomerang = Captain Boomerang (= Flash Gegner)? Oder ist das noch ein anderer Schurke jetzt?

    Von Rick Flagg hab ich noch nie was gehört….

  16. SladeWillson sagt:

    Ich versteh gar nicht wieso alle wegen einem schwarzem Floyd Norton rumheulen 😀 Will wird das schon richtig machen

  17. Captain Harlock sagt:

    Will Smith als Deadshot geht 😉 aber nur wenn er kein einziges mal die Maske abnimmt !!!

    Ansonsten könnte er noch Amanda Waller spielen, im Fatsuit wie bei Big Mama 😀
    Genau wie in der Zeichentrickserie !!!

    …und wenn Will Smith seine Familie mit in den Film holen will, dann
    soll er Die Simpsons verfilmen, da ist für jeden eine passende Rolle dabei. 😉 🙂 😀

  18. Tremor sagt:

    @ RexMundi:

    Es geht ja nicht darum, ob es schon getan wurde, sondern darum, wie dann wohl die Reaktion wäre. Und würde man einen schwarzen Charakter durch einen weißen Schauspieler verkörpern lassen, wären die Reaktionen sicher heftig.

    Ich stehe da voll auf der Seite von batman01.
    Natürlich ist gegen Modernisierungen nichts zu sagen, wenn die entsprechenden Filme in der Gegenwart spielen.
    Doch warum muss man einen bestehenden Charakter auf Gedeih und Verderb politisch korrekt anpassen?
    Ist es so rassistisch, wenn ein Weißer ein Weißer und ein Schwarzer ein Schwarzer bleibt?
    Ich jedenfalls will eine möglichst werkgetreue Umsetzung sehen.
    D. h. jede verfilmte Comicfigur sollte dem Kanon der Mehrzahl ihrer Vorlagen treu bleiben.
    Ich will weder einen weiblichen Robin noch einen schwarzen Deadshot.
    Zumal Will Smith sich bislang ja eher nicht als Schurkendarsteller hervorgetan hat.
    Die Marvelfilme sind „durch die Bank gefloppt“?
    Offenbar leben wir in unterschiedlichen Universen.
    In meinem sind es grandiose Kassenerfolge.

    • RexMundi sagt:

      Also, was passieren WÜRDE wenn x durch y ersetzt WÜRDE, weil sich dann z darüber ereifern WÜRDE bleibt eine bloße Vermutung. Das kann nicht als Gegenargument gelten, wenn man sich dem Vorwurf ausgesetzt sieht, einen Schauspieler aufgrund seiner Hautfarbe abzulehnen, sorry. Vor allem nicht dann, wenn es so konfus geschieht wie bei batman01 (Stichwort: Logik).

      Deine Argumente hingegen kann ich zum Großteil nachvollziehen. Selbstverständlich ist es nicht rassistisch, wenn ein Weißer ein Weißer und ein Schwarzer ein Schwarzer bleibt“. Dennoch ist auch die Unterstellung, wenn anders verfahren wird, dies geschehe aus PC-Gründen, lediglich eine Vermutung. Bei den Castingagenturen gibt es bestimmte Raster. Oft gibt es da keine Angaben zur Hautfarbe des gesuchten Schauspielers, sondern nur: Charakter ist zwischen … Jahre alt, sollte in guter körperlicher Verfassung sein etc. … Wenn man dann eine Kassenmagneten wie Will Smith hat, freut man sich natürlich, wenn der einen der Charaktere spielt. Was wir auch nicht wissen, ist, ob er sich einen Charakter aussuchen durfte oder nachträglich getauscht hat o. Ä. Fakt ist, dass immer wieder Schauspieler besetzt werden, die zunächst nicht der Vorlage entsprechen, selbst, wenn man es im Film anpassen könnte (siehe Keanu Reeves als Constantine). Allein, dass wir hier überhaupt so intensiv über die Hautfarbe reden (mehr als es bei Haar- oder Augenfarbe der Fall wäre) macht das ganze bzgl. Rassismus relevant, denn es wird ein Unterschied betont und daraus werden negative Eigenschaften hinsichtlich des Films abgeleitet.

      Zur Vorlagentreue: Wo sollen wir anfangen? Wann wird man der Vorlage noch gerecht, wann nicht? Sollen wir uns an Comics aus den 30ern orientieren (da waren nun mal alle, die was zu sagen hatten, weiße Männer) oder an den aus den 90ern (da bin ich aufgewachsen und ich verfluche Geoff Johns bis heute, dass er mir Kyle Rainer weggenommen und durch den mMn nach großartig verstorbenen Hal Jordan ersetzt hat – und trotzdem lese ich noch GL und trotzdem habe ich keine Sekunde rumgeheult, dass Ryan Reynolds damals eben Hal Jordan gespielt hat). In den Comics gab es schon 2 weibliche Robins (mindestens eine gehört zum Kanon). Lois Lane ist mittlerweile eine toughe selbstständige und damit zeitgemäße Frau. Das war sie in den originalen Comics bei Weitem nicht und das ist auch kein Wunder – waren sie doch Spiegel ihrer Zeit. Kein Mensch stört sich mehr dran, dass Nick Fury selbst in einem der Marvel Universen und in den Filmen schwarz ist oder dass Robin nicht ewig ein achtjähriger Junge bleibt … Und und und

      Die Übertragung im selben oder auf ein anderes Medium kann nur erfolgreich sein, wenn sie entsprechend zeitgemäß ist und die Erlebenswelt des Publikums wiederspiegelt und bei Comics ist da im wesentlichen das US-Publikum gemeint, dessen schwarzer Präsident übrigens ein riesen Spider-Man-Fan ist. Diesen Ressentiments gegen nicht vorlagengetreue Filmumsetzungen wird in der Vorlage selbst übrigens ständig scharf ins Gesicht geblasen; da gibt es aller Nase lang Umbesetzungen, Tode und krasse Typveränderungen, vollkommen geschlechts- oder ethnienunabhängig.

      Die Personalie Will Smith steht im übrigen auf einem ganz anderen Blatt; bis auf Hancock fand ich seine letzten Filme grauenhaft (was über Suicide Squad überhaupt nichts aussagt).

      Das mit den Marvelfilmen war ironisch gemeint. Dort entspricht Nick Fury in keinem Punkt seiner ursprünglichen Vorlage (außer Direktor von Shield) und die Filme sind trotzdem immens erfolgreich und die meisten davon auch zurecht. Wollte damit sagen: Die Qualität der Rolle und des Schauspielers hängen offenbar nicht von seiner Hautfarbe ab.

    • 96 alte Liebe sagt:

      @Rex Mundi

      Dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen.
      Würden alle Rollen vorlagengetreu besetzt werden, blieben für andere Ethnien ja fast keine Rollen mehr übrig. Die Schwarzen würden beispielsweise immer den Diener spielen, die Indianer die Indianer, die Asiaten den Karatemeister und dann könnte man auch anfangen wie homosexuelle Schauspieler bitteschön heterosexuelle Rollen sdarstellen sollen.

      Ich denke nicht, dass DC hier so sehr auf politisch korrekt getan hat und es deren Ziel war. It´s all about the benjamins. 😉
      Ich gehe eher davon aus, dass die Chance da war Will Smith zu bekommen (der bis auf seinen letzten Film, ein Kassenmagnet sondergleichen ist) und da es nun mal keine coolen schwarzen Comicvorbilder gibt (Black Spider ist doch ein Klischee vor dem Herrn und auch ziemlich öde, wie ich finde), wurde ihm Deadshot zugewiesen, oder er hat sich ihn selber ausgesucht. Kein Plan.
      Ich finde, dass Will Smith ein cooler Schauspieler ist und er sein Ding schon machen wird.

    • 96 alte Liebe sagt:

      „Ich denke nicht, dass DC hier so sehr auf politisch korrekt getan hat und es deren Ziel war. It´s all about the benjamins“- DC bitte durch Warner ersetzen.
      Asche auf mein Engelshaar.

  19. batman-fan89 sagt:

    Freu mich auf Suicide Squade Film sind schon tolle Namen dabei.
    Leto wird bestimmt einen guten Joker abgeben.
    Was ich mich nur an der ganzen Sache stört ist warum Will Smith als Deadshot ?
    Mir egal ob die Figur eine andere Hautfarbe hat,aber Er passt überhaupt vom ganzen Bild gar nicht in den Film rein.
    Finde seine Leistungen in den Filmen echt Kitschig und auch albern,halt die ganze Art.
    Sicherlich wäre Jammie Foxx die bessere Wahl gewesen….

  20. PoisonBoy101 sagt:

    Ich finde Jared Leto als Joker einfach perfekt!

  21. Tremor sagt:

    @ RexMundi:

    Konfusion hat sich bei mir ob batman01′ Posting eher nicht eingestellt.
    Und meiner Meinung nach sollte durchaus die Frage erlaubt sein, ob hier nicht mit zweierlei Maß gemessen wird:
    Wird ein weißer Charakter von einem Schwarzen gespielt, interessiert das nur wenig(e).
    Wäre es umgekehrt, würde ich zumindest erregte Diskussionen erwarten.
    Zuweit hergeholt? Sicher nicht.
    In Einzelfällen (!) kannich eine deutliche Abweichung von der Comicvorlage akzeptieren (wie Michael Clarke Duncan in „Daredevil“),
    Im Regelkfall aber sollte für mich die Filmumsetzung eines Comics aber visuell nur wenig vom Original abweichen.
    Man stelle sich vor, Clar Kent, Bruce Wayne oder Peter Parker hätten in einem anderen Film eine andere Hautfarbe. Jede deutliche Abweichung vom Original (Batman mit Glatze? Superman mit roten Haaren? Spider-Man mit Übergewicht?) wäre für mich inakzeptabel.
    Zweifellos ist es eine Vermutung, dass bez. Smith aus Gründen der politischen Korrektheit so verfahren wurde. Doch warum sonst nimmt man einen Schauspieler, der sich schon äußerlich dermaßen vom Original unterscheidet (und – wie gesagt – nicht gerade ein bewährter Schurkendarsteller ist)?
    Was die Vorlagentreue betrifft, sollten wir nicht spitzfindig werden. Denn (wie ich bereits anderswo erörtert habe) gibt es natürlich Abweichungen innerhalb der vielen Comics. Nichtsdestotrotz aber auch Gemeinsamkeiten, die sich die meisten Versionen hindurch gehalten haben.
    Würde es die Fans beispielsweise freuen, wenn der Joker in irgendeiner Verfilmung urplötzlich blaue oder pinke Haare und dazu ein schwarzes, lilafarbenes oder grünes Gesicht hätte?
    Ich bezweifle das.
    Daher sollten sich Verfilmungen am Gros der Vorlagen orientieren. Weichen sie zu stark davon ab, haben wir etwas, das ich als „Nolan-Problem“ bezeichnen möchte:
    Statt die vielgeliebten Comics zu verfilmen, müssen wir uns (auch wenn das vielen gar nicht schmeckt) damit auseinandersetzen, wie irgendein „Künstler“ die Sache interpretiert und nach eigenem Gusto umgestaltet – ob es einen Sinn ergibt oder nicht.
    Dass Schwarze, Frauen und diverse andere Personengruppen in den alten Comics unterrepräsentiert waren und selten eine adäquate (= respektvolle) Behandlung erfuhren, ist ein bedauerlicher Fakt.
    Doch um Dich mal zu zitieren: „Wo sollen wir anfangen?“. Sollen etwa auch Sherlock Holmes (in den ALTEN Geschichten), die Drei Musketiere und diverse andere klassische Helden (bzw. deren Gegenspieler) von beispielsweise von Schwarzen gespielt werden, weil… ja… warum eigentlich?
    Aus Gründen politischer Korrektheit?
    Um weiter Zielgruppen zu erschließen?
    Leider muss ich Dir aber in Bezug auf Nick Fury widersprechen:
    Von Hautfarbe und Frisur mal abgesehen, entspricht er durchaus der Vorlage.
    Okay: Sam Jackson ist wohl Nichtraucher, doch ansonsten habe ich keine größeren Unterschiede feststellen können.
    Natürlich ist die Qualität einer Verfilmung nicht hautfarbenabhängig.
    Und selbstverständlich muss man Abweichungen gegenüber den Vorlagen mitunter akzeptieren (mir ist beispielsweise Robert Downey zu klein, Chris Hemsworth zu haarig und Chris Bale nicht wuchtig genug).
    Doch kann ich in der Besetzung Deadshots durch Will Smith einfach keinen Sinn erkennen (außer vielleicht, mit seiner Bekanntheit Kasse zu machen).
    Was ihn darüberhinaus für diese Rolle qualifiziert, erschliesst sich mir einfach nicht.
    Warum also nicht jemanden nehmen, der der Mehrzahl der Comicvorlagen dieser Figur zumindest ÄHNELT?

    • 96 alte Liebe sagt:

      @Tremor
      Boah, du checkst es einfach nicht.
      Auch wenn du es nicht wahr haben möchtest, aber das ist krass rassistisch.
      Das ist aber schön, dass du Clark Duncan in Daredevil akzeptiert hast. Da kann sich ja der Boy glücklich schätzen. Hast du auch Electro in Spider- Man akzeptiert? Darf sich Jammie Fox nun auch glücklich schätzen?
      Nenn mal ein Beispiel wann ein weißer Schauspieler einen schwarzen Character spielt?
      Nur einen?

      Du vergleichst schwarze Hautfarbe mit Übergewicht? Gehts noch?
      Mann, die Comicverfilmungen sind im Moment krass erfolgreich und Will Smith ist ein Megastar.
      Nach deiner Sicht dürften schwarze Menschen in gar keinen alten Romanen, Comics etc. spielen.

  22. Captain Harlock sagt:

    Wenn schon der Smith Will unbedingt dabei sein muß, dann soll er doch
    den Green Lantern John Stewart spielen.

  23. RexMundi sagt:

    Sorry, das geht nur so zu beantworten

    @ Tremor

    „Und meiner Meinung nach sollte durchaus die Frage erlaubt sein, ob hier nicht mit zweierlei Maß gemessen wird“

    Natürlich

    „Wird ein weißer Charakter von einem Schwarzen gespielt, interessiert das nur wenig(e).“

    Das ist gerade nicht meine Erfahrung. Du kannst dir gerne hier die Beiträge zu den entsprechenden Newsmeldungen  ansehen. Jedes Mal nehme ich mir vor, vor den einschlägigen Kommentaren eine Countdown runterzuzählen 😉 , weil dieser Beißrefelex immer funktioniert (ich bin halt immer zu spät). Der erste Kommentar hier beweist das äußerst anschaulich …

    „Wäre es umgekehrt, würde ich zumindest erregte Diskussionen erwarten.“

    OK. Das sei dir belassen, aber wir wissen es nicht. Offenbar kennen wir beide kein Beispiel.

    „Zuweit hergeholt? Sicher nicht.“

    Ich glaube nicht, dass du es nötig hast, deine eigenen Fragen zu beantworten, um ein Statement abzugeben.
    Es handelt sich dabei zumindest um eine Vermutung, die bisher von uns nicht bewiesen oder widerlegt werden kann.
    Deswegen finde ich Batman01′ Antwort auch konfus. Er setzt darin voraus, dass jene, die sich über schwarz-weiß aufregen auch gleichermaßen aufgeregt bei weiß-schwarz reagieren und stellt das als unlogisch hin, obwohl diese Behauptungen auf keiner validen Annahme fußen.

    „In Einzelfällen (!) kannich eine deutliche Abweichung von der Comicvorlage akzeptieren (wie Michael Clarke Duncan in “Daredevil”),
    Im Regelkfall aber sollte für mich die Filmumsetzung eines Comics aber visuell nur wenig vom Original abweichen.
    Man stelle sich vor, Clar Kent, Bruce Wayne oder Peter Parker hätten in einem anderen Film eine andere Hautfarbe. Jede deutliche Abweichung vom Original (Batman mit Glatze? Superman mit roten Haaren? Spider-Man mit Übergewicht?) wäre für mich inakzeptabel.
    Zweifellos ist es eine Vermutung, dass bez. Smith aus Gründen der politischen Korrektheit so verfahren wurde. Doch warum sonst nimmt man einen Schauspieler, der sich schon äußerlich dermaßen vom Original unterscheidet (und – wie gesagt – nicht gerade ein bewährter Schurkendarsteller ist)?
    Was die Vorlagentreue betrifft, sollten wir nicht spitzfindig werden. Denn (wie ich bereits anderswo erörtert habe) gibt es natürlich Abweichungen innerhalb der vielen Comics. Nichtsdestotrotz aber auch Gemeinsamkeiten, die sich die meisten Versionen hindurch gehalten haben.
    Würde es die Fans beispielsweise freuen, wenn der Joker in irgendeiner Verfilmung urplötzlich blaue oder pinke Haare und dazu ein schwarzes, lilafarbenes oder grünes Gesicht hätte?
    Ich bezweifle das.
    Daher sollten sich Verfilmungen am Gros der Vorlagen orientieren. Weichen sie zu stark davon ab, haben wir etwas, das ich als “Nolan-Problem” bezeichnen möchte:
    Statt die vielgeliebten Comics zu verfilmen, müssen wir uns (auch wenn das vielen gar nicht schmeckt) damit auseinandersetzen, wie irgendein “Künstler” die Sache interpretiert und nach eigenem Gusto umgestaltet – ob es einen Sinn ergibt oder nicht.“

    OK. Das ist der Teil, wo ich mitgehen kann. Ich selber habe damit eher kein Problem, wenn das Ganze in anderen Medien anders dargestellt wird. Ich bin mir aber bewusst, dass ich das nicht von anderen verlangen kann und will das auch gar nicht. Es muss natürlich Sinn ergeben. Einen schwarzen Superman oder einen asiatischen Batman kann ich erklären und nachvollziehen. Einen dicken Spider-Man müsste man mir erklären, einen blauhäutigen Joker auch. Ich persönlich finde es aber eher interessant mir andere Ansätze anzusehen. Unterhalten muss es mich. Zur Not habe ich ja immer noch die Comics oder alte Filme, auf die ich mich zurückziehen kann. Aber gut …

    „Dass Schwarze, Frauen und diverse andere Personengruppen in den alten Comics unterrepräsentiert waren und selten eine adäquate (= respektvolle) Behandlung erfuhren, ist ein bedauerlicher Fakt.“

    Richtig. Das hatte aber eben Einfluss auf die damalige „Popkultur“ und damit eben auch auf die Comics. Heute ist die Kultur anders und deswegen werden kleine Teile(!) der Vorlage zeitgemäß angepasst. Nicht der Großteil der US-Bürger ist dunkelhäutig. Aber einige sind es halt und das darf man jetzt auch zeigen. Außerdem: er spielt ja nun einen Verbrecher und nicht Batman oder so, also passt das doch auch in das Weltbild der meisten.

    „Doch um Dich mal zu zitieren: “Wo sollen wir anfangen?”. Sollen etwa auch Sherlock Holmes (in den ALTEN Geschichten), die Drei Musketiere und diverse andere klassische Helden (bzw. deren Gegenspieler) von beispielsweise von Schwarzen gespielt werden, weil… ja… warum eigentlich?
    Aus Gründen politischer Korrektheit?
    Um weiter Zielgruppen zu erschließen?“

    … Oder eben aus den Gründen die ich schon nannte (Kassenmagnet; Einfluss des Schauspielers etc.). Was mich stört ist die ewige Betonung des eine Grundes unter so vielen: „Oh Mann, den haben sie nur wegen politischer Korrektheit eingestellt ….“ Als sei nichts anderes überhaupt denkbar. Das ist eine pauschale Abwertung der Person und dessen Reduzierung auf ein einziges Merkmal, nämlich seine Hautfarbe. Und weil ALLE in Hollywood ebenso oberflächlich sind [sic!], stellen sie den auch nur deswegen für die Rolle ein. Diese Annahme und die einhergehende Abwertung anhand der Ethnie sind per Definition rassistisch (wo ich mich immer frage, warum Leute das so kategorisch von sich weisen, sollen sie’s doch sagen).
    Übrigens: in einer sehr freien Sherlock Holmes – Version namens Elementary wird Watson von Lucy Liu dargestellt und ich finde die Serie hat nach der ersten Staffel deutlich an Qualität zugenommen (auch, wenn es mit dem Cumberbatch-Holmes nicht zu vergleichen ist) und ich liebe Sherlock Holmes. Das war mein zweiter Held neben Batman 🙂 Und zu Weihnachten kommen die drei Musketiere als neue Serie ins deutsche Fernsehen. Einer davon ist schwarz. Ich bin mir sicher, dass die Hautfarbe im Werk von Alexandre Dumas nicht näher erwähnt wurde. Unwahrscheinlich ist es allerdings nicht, da Dumas selbst dunkelhäutig war.

    „Leider muss ich Dir aber in Bezug auf Nick Fury widersprechen:
    Von Hautfarbe und Frisur mal abgesehen, entspricht er durchaus der Vorlage.
    Okay: Sam Jackson ist wohl Nichtraucher, doch ansonsten habe ich keine größeren Unterschiede feststellen können.“

    Da sind wir uns doch absolut einig. Es gibt keine nennenswerten Unterschiede (bis eben auf Hautfarbe und den WW2-Hintergrund) und diese sind absolut vernachlässigbar. Es gibt keinen Grund wegen der Hautfarbe so ein Bohei zu machen. Nix anderes sage ich die ganze Zeit.

    „Natürlich ist die Qualität einer Verfilmung nicht hautfarbenabhängig.
    Und selbstverständlich muss man Abweichungen gegenüber den Vorlagen mitunter akzeptieren (mir ist beispielsweise Robert Downey zu klein, Chris Hemsworth zu haarig und Chris Bale nicht wuchtig genug).“

    Da gehen wir auch da core (also, nicht bei den Avengervergleichen 🙂 )

    „Doch kann ich in der Besetzung Deadshots durch Will Smith einfach keinen Sinn erkennen (außer vielleicht, mit seiner Bekanntheit Kasse zu machen).“
    Na das ist doch schon mal ein Grund, der hautfarbenunabhängig ist. Auch da stimmen wir überein. Sicherlich gibt es aber auch andere nachvollziehbare Gründe (s. o.). Dass die meisten davon mit Geld zu tun haben, halte ich für wahrscheinlich.

    „Was ihn darüberhinaus für diese Rolle qualifiziert, erschliesst sich mir einfach nicht.“
    Das erschließt sich mir oft nicht bei Schauspielern, ich warte dann gelassen und wenn es gut läuft, überraschen sie mich positiv (zB Anne Hathaway).

    „Warum also nicht jemanden nehmen, der der Mehrzahl der Comicvorlagen dieser Figur zumindest ÄHNELT?“

    Eben aus den Gründen, die wir hier beide zusammengetragen haben. Ich finde, dass wir viele Ansichten teilen, auch wenn ich mich wahrscheinlich nicht so an Vorlagen gebunden fühle wie du. Ich mag die Herr der Ringe Bücher und auch die Filme und kann sie als eigenständige Werke nebeneinander akzeptieren. Da ergibt sich für mich kein Widerspruch. Keiner der bisherigen Batman Regisseure hat bisher so eine abgefahrene Version abgeliefert, dass ich darin das Gesamtwerk nicht wiedererkannt hätte (obwohl Batman & Robin manchmal arg an der Grenze war 😉 ) und diese Gefahr besteht mMn nach auch nicht, weil ein schwarzer Schauspieler als Deadshot besetzt wurde. Nachdem, was ich bei dir lese, siehst du die Gefahr ebenfalls nicht. Aber auf dich haben hier die meisten auch nicht reagiert, sondern auf die beiden Schreihälse aus den ersten beiden Kommentaren. Jack White disqualifiziert sich hier mehrfach selbst und batman01 (ich bleibe dabei) zählt eins und eins zusammen und bekommt eins raus. Sorry, ich verstehe nicht, warum du ihn so verteidigst. Du kannst deine Meinung viel differenzierter wiedergeben, als nur diese eine unreflektierte Perspektive, an der er sich festhält. Wie gesagt, du hast selbst andere Gründe genannt, warum der Schmitze Willy besetzt worden sein könnte und dass du persönlich eine werktreuere Medienumsetzung (s. auch „Nolanproblem“, die Avengersvergleiche etc.) magst, als ich, kann ich akzeptieren. Das trägt zur Meinungsvielfalt bei, ohne damit gleichbedeutend Menschen kategorisch abzuwerten.

  24. Benjamin Souibi sagt:

    POLITISCHE KORREKTHEIT AUF KOSTEN VON „POLITISCHER KORREKTHEIT“
    @Jack White und Co…
    Da kann ich mich nur voll und ganz eurer Meinung anschließen…
    Das ist KEINE Frage von Rassismus!!!
    Es geht lediglich um die Vorlage!!!
    Diese sollte sich dabei so nah wie möglich am Original halten…
    Ich will an dieser Stelle auch nichts von politischer Korrektheit hören…
    Der Mensch, der diese Figuren erfunden hat, dachte in jenem Moment,
    als er sie zu Papier brachte an einen Weißen!!!
    Und so sollte man sie auch auf der Leinwand umsetzen…
    Geht man davon aus, dass „Suicide Squad“ im selben Universum spielt wie MOS, dann haben wir mit Cyborg in den nachfolgenden Filmen die Quote bereits erfüllt…!!!…
    Zudem sei erwähnt, dass es sich bei Amanda Waller ja auch um eine Farbige handelt, da braucht man keinen Will Smith…!!!…
    Und ich würde mich sehr wohl aufregen, ersetzte man Blade durch einen Weißen…!!!…
    An dieser Stelle bleibt zu hoffen, dass Will Smith – IM GEGENSATZ ZUM STORMTROOPER – tatsächlich nie seine(n) Maske/Helm abnehmen wird…

    So ich geh mir jetzt einen Negerkuss holen…
    Pardon!!!
    Einen Schaumkuss mit Migrationshintergrund…

  25. 96 alte Liebe sagt:

    @Benjamin
    Ach Mann, da schreibt Rex Mundi etwas, was das Thema abschließen, was jeder verstehen könnte und dann kommst du wieder um die Ecke.
    „Der Mensch, der diese Figuren erfunden hat, dachte in jenem Moment,
    als er sie zu Papier brachte an einen Weißen!!!“
    Ja, weil das Spiegel der damaligen Zeit war und die Comicfans nun mal größtenteils aus weißen, männlichen Jugendlichen bestehen. Die Welt hat sich jedoch zum Glück weiter gedreht. Es gibt einen schwarzen Präsidenten und einen schwarzen weltweiten Megastar. Wenn ich in den 60gern Jahren gelebt hätte, könnte ich mir wahrscheinlich auch keinen Schwarzen vorstellen, der nicht nur den Aufzug bedient, mein Haus putzt, oder mein Auto repariert etc.
    „Das ist KEINE Frage von Rassismus!!!“
    Klar, ist es eine Frage von Rassismus und nichts anderes. Willkommen in der Gegenwart!
    Ich denke nicht, dass es etwas mit politischer Korrektheit zu tun hat, sondern eher wegen eines großmöglichen Erfolges. In so einem Film stecken Unmengen Summen an Geld und die möchte das Studio nun gerne vermehrt sehen. Will Smith ist nun mal ein Megastar, ob du es wahrhaben möchtest, oder nicht.
    „Geht man davon aus, dass “Suicide Squad” im selben Universum spielt wie MOS, dann haben wir mit Cyborg in den nachfolgenden Filmen die Quote bereits erfüllt…!!!…
    Zudem sei erwähnt, dass es sich bei Amanda Waller ja auch um eine Farbige handelt, da braucht man keinen Will Smith…!!!…“
    Hahahaha…..Alter, krass. Das ist ja eine Denkweise. Also sind Schwarze für dich nur Quotenneger und sollen keine Hauptrollen spielen? Das hieße ja wirklich, dass immer alles beim Alten bliebe.
    Verbanne eine Ethnie aus dem öffentlichen Leben und es ist so also würde sie nicht existieren. Wie ich merke, hast du keine schwarzen Freunde.
    Hast du schon mal überlegt Ethnien sich eventuell auch auf der Leinwand sehen möchten und nicht nur in stereotypischen Rollen? Es wäre schon komisch, wenn ein Schwarzer die USA regiert, in Comic Verfilmungen aber nur Schuhe putzen darf.
    Das hat nichts mit Quoten oder dergleichen zu tun und nun zum Negerkuss.
    Würden das ältere Menschen sagen, wäre es kein Problem, da es die meisten nicht besser wissen. Auch eine Sprache ist etwas Lebendiges, unterliegt dem Wandeln der Zeit und der dazugehörigen Geschichte. Also akzeptier es einfach.

  26. RexMundi sagt:

    Benjamin:
    „[…], dann haben wir mit Cyborg in den nachfolgenden Filmen die Quote bereits erfüllt…!!!…
    Zudem sei erwähnt, dass es sich bei Amanda Waller ja auch um eine Farbige handelt, da braucht man keinen Will Smith…!!!… […]
    […]kuss holen…
    Pardon!!!
    Einen Schaumkuss mit Migrationshintergrund…“
    „Das ist KEINE Frage von Rassismus!!!“

    Dass du Widersprüchlichkeit und Ironie deiner eigenen Aussage offenbar nicht zu erkennen scheint, lässt tief blicken. Auf deine anderen Punkte einzugehen, können wir uns sicher sparen, die wurden mittlerweile erschöpfend behandelt – da musst du wohl lesen! Sorry. 🙂 Es gab hier weit differenziertere Kommentare zur Vorlagentreue, die ganz ohne deine Abwertungsideologie zurecht gekommen sind. Denen, die sich tatsächlich ohne rassistische Gedanken eine getreuere Umsetzung wünschen, machst du damit natürlich das Argumentieren schwer, weil der Verdacht entsteht, sie könnten sich auch der braunen Ecke nahe fühlen.
    Aber du selbst gehörst da natürlich nicht dazu, auch wenn du entscheidet, wann du dunkelhäutige Menschen wie beleidigen kannst und damit gleichsam entscheidet, wann sich diese Menschen beleidigt fühlen dürfen. Denn du hast natürlich mehr Rechte als sie [sic!]. Ganz die Herrenrasse halt …

  27. Captain Harlock sagt:

    Das Problem ist einfach nur die falsche Farbe.

    Ich rege mich auch immer wieder darüber auf, wenn zu einem Film neue
    Batman Figuren herauskommen, die nicht der Originalfarbe entsprechen.

    z.B.: Batman im roten oder grünen Outfit. 🙁 🙁 🙁

    Bin ich jetzt ein Rassist, weil ich mich weigere diese Dinger zu kaufen ???

    😉

  28. Ras al Cool sagt:

    hey leute, beruhigt euch mal wieder 😀 ist doch nur ein film 😉 meine güte – geht ja zu wie bei jerry springer hier^^

  29. Ras al Cool sagt:

    ich find´s halt lustig^^

  30. Bobby sagt:

    Finde den Hintergrund jenes „Teams“ schon äußerst dubios – wie auch die Idee, dem Joker [!?] eine „Gespielin“ [So sehr ich diese an für sich auch zu schätzen vermag] an die Seite zu stellen…

    Vielleicht wird`s ja dennoch `n „anschaulicher“ Film…

    P.S.: Tom `Bane` Hardy hätte ich evtl. gar „mehr“ zugetraut…_

  31. batman01 sagt:

    genaus DAS wird passieren:

    http://whatculture.com/film/8-actors-who-will-ruin-their-upcoming-movies.php/9

    sorry, aber ich david ayer habe ich eh kein vertrauen und das der film einzig und allein für smith geschrieben wird, sollte jedem mittlerweile klar sein!

  32. Oliver Queen sagt:

    der film hat sich für mich erledigt. R.I.P. deadshot.
    der ist nun mal weiß, da lässt sich nix dran rütteln, das hat auch nix mit rassismus zu tun aber er hat
    halt null mit der comicvorlage zu tun.
    aber ist ja nur deadshot, halt ne randfigur, stellt euch mal vor das würden sie mit bruce wayne machen.
    egal der deadshot aus arrow hat seine sache bisher am besten gemacht.

  33. batpat96 sagt:

    ne um Rassismus geht’s hier wirklich nicht. Aber für comicfans ist es nunmal schwer einen Charakter, den man als weißen, braunhaarigen mann mit ner narbe im gesicht im kopf hat, aufeinmal von einem schwarzen Hollywoodstar gespielt zu sehen. ich finde, dass solche eher unbekannten Charaktere auch von unbekannteren schauspielern verkörpert werden sollten. und um noch einmal zur Hautfarbe zu kommen: es geht um die vorlage ! stellt euch vor ihr hättet Harry potter gelesen und als die filme rauskamen war Ron schwarz und ihr hattet ihn die ganze zeit als weißen jungen mit roten haaren vor augen. und im Comic ist das natürlich noch ne stufe krasser, weil einem das aussehen da “vorgeschrieben“ wird.

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