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Justice League Dark: Doch nicht das Ende des DCAMU?

Frühere Meldungen bezeichneten die aktuelle US-Veröffentlichung ‚Justice League Dark: Apokolips War‘ als letzte Veröffentlichung des DC Animated Movie Universe. Doch laut Autor Ernie Altbacker soll sich damit nur ein Kapitel geschlossen haben.

Während wir in Deutschland noch auf eine Ankündigung warten, erschien ‚JL Dark: Apokolips War‘ bereits am 5. Mai in den USA. (Anmerkung Batcomputer: über den ich bislang inhaltlich auch nichts weiß und vorab auch nicht wissen möchte!) Die Fan-Reaktionen fielen ausgesprochen positiv aus und sorgten die letzten Tage auch für einen spürbaren Buzz im Fandome.

Manch einer hat die Meldung über das Ende des DCAMU vielleicht als das endgültige Ende der übergreifenden Erzählung seit 2014 verstanden, so dass sich DC nur noch auf die Umsetzung von Comic-Klassikern wie ‚The Long Halloween‘ konzentriert.

Ernie Altbacker ist neben dem aktuellen Film, auch als Autor für die Animationsfilme ‚Justice League Dark‘, ‚Teen Titans: Der Judas-Auftrag‘ und ‚Batman: Hush‘ verantwortlich, und gibt in einem Interview mit CBR.com einen kleinen Hinweis auf ein mögliches Fortbestehen eines Animated Universums:

„Die Art, wie wir es beendeten… war wirklich ein schwieriger Balance-Akt: Es endet auf einer bittersüßen, wenn auch hoffnungsvollen Note. Und den Leuten, die nun denken, ‚Oh man, jetzt bekommen wir davon nichts mehr zu sehen!‘ sei gesagt: Ihr habt nichts verloren, sondern bekommt etwas neues…“, gibt Altbacker durch die Blume zu verstehen.

Ob der Film auch auf dem deutschsprachigen Markt erscheinen wird, ist uns aktuell nicht bekannt. Der FSK wurde der Film bislang nicht vorgelegt und weder Amazon.de noch iTunes listen den Film. Dies könnte allerdings auch mit der Corona-Krise zusammenhängen, da auch Synchronstudios betroffen sind und Warner einige Veröffentlichungen verschiebt – wie gesagt, wir wissen es nicht.

Für alle, die ‚Justice League Dark: Apokolips War‘ bereits sehen konnten: Gerne lesen wir eure Meinung zum Film in den Kommentaren, aber bitte spoilert keinen Inhalt!

Gründer und Chefautor von Batmannews.de. Batman-Fan seit 1987.

5 Kommentare

  1. Sephiroth sagt:

    Gute Nachrichten!

    Ich hoffe, es geht weiter 😀

  2. matchesmalone sagt:

    Ich versuche es mal ohne Spoiler und freue mich über ein ausführliches Review wenn mehr Leute den Film gesehen haben. Anhand der Trailer war ich schon auf die althergebrachte Formel geeicht, die sich für mich seit Grant Morrisons JLA Run in den 90ern und der Justice League Unlimited Animated Series immer wieder in neuer Form (BvS und Justice League auf der großen Leinwand, Flashpoint und diverse Crisis Variationen in den Comics und (grausamen) CW-Serien, sowie die Injustice Spiele) bei solchen Multi-Crossovern rund um Darkseid replizieren. Selbst die letzten Avengers Filme aus dem Hause Marvel folgen den gleichen Plot Meilensteinen – vielleicht auch weil Jack Kirbys Vision sowohl in Darkseid als auch in Thanos zur Geltung kommt und die Autoren keine andere Richtung zulassen. Es geht um Spektakel und Massenschlachten. Innovative und herausfordernde Geschichten wie „Identity Crisis“ mit überraschenden Twists kommen dabei zu kurz. Kann aber auch dem actionverliebten Publikum geschuldet sein. Schade, denn ich denke es ist durchaus möglich eine kluge Geschichte zu erzählen, die zum Nachdenken anregt und die Kernidee der jeweiligen Superhelden fordert, und gleichzeitig mit genug Action angereichert ist. Jedenfalls fand ich die Geschichte sehr dünn, denn sie nahm sich keine Zeit für die vielen vielen Charaktere, so dass deren Einzelschicksale kaum beleuchtet wurden. In vielen positiven Reaktionen und Reviews wurde die krasse Brutalität des Films als mutig gelobt – ich empfand die Darstellungen aber zu keiner Zeit glaubhaft, weil eben die narrativen Verschaufpausen gefehlt haben, um irgendwelche Sympathien zu den Figuren (vielleicht mit Ausnahme von Constantine) aufzubauen. Einige Charaktere hatten überflüssige quasi Cameos bevor sie dann entsorgt wurden. Gerade Batmans Charakterisierung hat mich erschrocken – wahrscheinlich auch, weil ich ihn in den Comics schon in ähnlichen Szenarien immer mit einer Strategie (sei sie auch noch so Absurd, wie der „Batman von Zur-En-Arr“) erlebt habe. Das gezeigte Gemetzel ist für mein Verständnis vom DC Universum fehl am Platz. Beim Flashpoint Paradox hatte die Gewalt noch im Rahmen der Handlung einen Sinn – und mit Eobard Thawne auch einen besseren Schurken. Hier verkommt sie zum Ruck Zuck Selbstzweck. Das Ende kündigt sich zudem auch schon meilenweit an. Ich bin nicht begeistert, hoffe aber dass die nächsten DC Animated Produktionen in Sachen original storytelling wieder zulegen oder zumindest endlich mal vernünftige Adaptionen von Bestseller Comic Geschichten hinlegen. Außerdem könnten die Animationen und der Artstyle mal aufholen. Es ist Traurig wenn der Superman aus den Fleischer Cartoons sich flüssiger bewegt als sein Nachfolger im Jahr 2020. Vielleicht kann man sich ja bei diversen Animes was abschauen.

  3. Sören sagt:

    Nun die Sache mit dem bitter Süßen ist leider wahr.
    Ich habe mit vergnügen die Entwicklung einer bestimmten Romanze beobachtet, innerhalb des DC Animation Movie Universum beobachtet, wenn man was macht. Wartet man auf einen bestimmten Punkt. Als dieser Punkt bei „Justice League Dark: Apokolips War“ schließlich kam. War es halt wie schon gesagt bitter süß.

  4. Kreisel sagt:

    Hoffe, dass der Film auch in Deutschland veröffentlicht wird. Da kann man ja leider nie sicher sein. So kangsam habe ich aber ein ungutes Gefühl.

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