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Joker: And the Oscars goes to…

In dieser Nacht fand die 92. Oscar-Verleihung statt und bescherte Todd Philipps ‚Joker‘ einen achtbaren Preissegen.

Den ersten Oscar-Award für die Beste Filmusik nahm die isländische Komponistin Hildur Guðnadóttir von den Schauspielerinnen Sigourney Weaver, Gal Gadot und Brie Larson entgegen.

 

Die zweite Auszeichnung für die Katerogie Bester Hauptdarsteller heimste Joaquin Phoenix für seine Rolle als Arthur Fleck ein,dies ist der erste Oscar für den Schauspieler. Phoenix setzte sich gegen Antonio Banderas (Leid und Herrlichkeit), Leonardo DiCaprio (Once Upon a Time in Hollywood), Adam Driver (Marriage Story) und Jonathan Pryce (Die zwei Päpste) durch.

 

 

 

 

 

Seit meinem siebten Lebensjahr bin ich Batman-Fan, daran waren meine Eltern (hervorheben möchte ich da meinen Vater) nicht ganz unschuldig-er selbst war leidenschaftlicher Comic-Nerd. Mit ihm hab ich mir 1989 dann Tim Burtons Batman auch im Kino anschauen dürfen und dieser Film hat mich umgehauen, auch heute begeistert mich dieser Film ungemein. Seit April 2018 mische ich mit sehr großer Freude bei Batmannews.de als Mitautor mit.

37 Kommentare

  1. Benjamin Souibi sagt:

    Mickrig… 😔😕😔
    Bei 11 Nominierungen…
    Wer geschlafen hat, hat nichts verpasst…
    Alle 5 Minuten Werbung…
    Gnadenlos das Ganze…

    Dennoch schön, dass Joaquin Phoenix endlich seine Trophäe bekommen hat…

    Die Film-Musik zu „Joker“ habe ich gar nicht mehr im Kopf… ☹🙁☹
    Hat Hildur Guðnadóttir nicht auch am OST zu
    „Metal Gear Solid V“ mitgearbeitet?!
    Bzw.ein Trailer wurde mit der Musik untermalt…?!

    Naja…

    Mir fehlt definitiv
    „Bester Film“…

    • Bertman sagt:

      ich weiß nicht, ob ich das als mickrig bezeichnen würde.
      hätte man geld auf joker setzen wollen, dann eben genau in diesen zwei kategorien, in denen er am ende auch gewonnen hat.
      die favoriten in den anderen kategorien, in den joker auch nominiert war, waren einfach andere filme.

      • Benjamin Souibi sagt:

        „Best Picture“ hätte drin sein müssen…
        Ist natürlich sehr subjektiv meinerseits, aber es wäre echt ein Ausrufezeichen gewesen…

      • Gerd Richter sagt:

        Das Ausrufezeichen ist aber tatsächlich „Parasite“. Denn es ist der erste nicht englischsprachige Film der diese Auszeichnung überhaupt gewonnen hat. „Joker“ ist ein toller Film und er hat 2 verdiente Oscars bekommen, aber „Parasite“ ist tatsächlich das Erdbeben in der Academy auf das viele schon seit Jahren gewartet haben.

  2. Visual Noise sagt:

    Für das adaptierte Drehbuch hätte JOKER ruhig noch einen mitnehmen können… Aber an sich bin ich mit der Verteilung unter den Nominierten sehr zufrieden! ^^

  3. Arieve sagt:

    Zwei oscars bei 11 Nominierungen ist jetzt leider nicht ganz so viel. Hätte gerne noch 1 oder 2 der „größeren“ Oscars für den Film gesehen (Regie und/oder Bester Film). Regie, bester Film, bestes Original Drehbuch UND Bester Internationaler Film für Parasite, so gut er auch ist, finde ich etwas übertreiben, da er quasi mehrfach für die gleichen Stärken ausgezeichnet wurde. Da hätte ich mir als Besten Film oder Regie 1917 oder Joker gewünscht.

    Dieses Jahr wurde ja sehr beklagt, dass es zu wenig Diversität bei den nominierten gegeben hätte, was ich nicht verstehe. Entweder man schaut nach der Qualität der Arbeit und nominiert die möglichst objektiv Besten der Kathegorie, dann ist Geschlecht und Hautfarbe egal, oder man kann die Wahl auch ganz lassen. Jetzt drängt sich schon irgendwie der Versacht auf, dass Parasite so oft gewonnen hat, weil der Film nicht von „alten, weißen Männern“ gemacht wurde, welche anscheinend das neue/alte Feindbild ist. Das wird dem Film mMn nicht gerecht und den Oscars auch nicht. Es geht ja ums Handwerk und um Kust und nicht um Politik und Ideologie, oder wer am besten den Zeitgeist trifft.

  4. Gerd Richter sagt:

    Bei aller Liebe,

    „Joker“ hat die Oscars genau in den richigen Kategorien gewonnen. Joaquin Phoenix hatte ihn schon seit „Walk the Line“ verdient. Und die Musik ist wirklich einzigartig.

    Aber, er hat eben auch zu Recht nicht in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“ gewonnen. Dafür ist der Film definitiv nicht originär genug.

    DIeses Jahr hat die Academy mit den 4 Oscars zu „Parasite“ zum ersten Mal seit Jahren vollkommen richtig entschieden.

    • Arieve sagt:

      Nicht originär genug weil er zu viel „Taxi Driver“, „French Connection“ und „King of Comedy“ zitiert?

      • Florian sagt:

        @Arieve

        Jetzt mal ohne Quatsch.Hat der Film tatsächlich „French Connection“ zitiert ?

      • Gerd Richter sagt:

        NIcht unbedingt deswegen, das der Film Scorsese mehr als nur zitiert ist für mich auch ein Qualitätsmerkmal und würdigt eben auch den großen Altmeister.

        Letztendlich meine ich damit das der Film zwar harte Gesellschaftskriitik erzählt sich aber in vielen Punkten auch nich traut weiter zu gehen. Vielleicht liegt es daran, das es sich trotz allem immer noch um eine Comicfigur handelt. Aber „Taxi Driver“ hatte den bis heute nachhaltigeren Impact mit seinem Finale.

        „Parasite“ erzählt seine Gesellschaftskritik wesentlich feinfühliger und auch spannender weil es eben eine ganze Zeit dauert bis man begreift worum es überhaupt geht. Und während man sich bei „Joker“ am Ende auch immer damit herausreden kann das es ich ja um einen Wahnsinnigen handelt kann man das bei „Parasite“ eben nicht. Der Film hält einem einen Spiegel vor der unangenehm ist und noch lange unangenehm bleibt.

      • Arieve sagt:

        @ Florian
        Zumindest wurde das in einigen Kritiken so angemerkt. Zum einen was die Darstellung von Gotham angeht, die anscheinend an die Darstellung New Yorks in „French Connection“ erinnert, als auch eine Szene in der U-Bahn die als Hommage an den Film angesehen wird.

        @Gerd
        OK, das ist ein Argument! Allerdings ist mir bei der Szebne als Arthur Fleck auf den Polizeiwagen stehe und vor den Aktivisten seine Rede hält und die ihn für seine Thesen feiern ziemlich die Konnlade heruntergefallen, weil ich damals dachte, dass wir so weit weg heute oftmals auch nicht mehr sind.

      • Florian sagt:

        @Arieve

        Ach so war es gemeint. Im übrigen finde ich schon,dass „Joker“ für eine Comicverfilmung sehr weitgegangen ist-wenn ich jetzt auch die Comicverfilmungen der letzten Jahre mit hinzuziehe und vergleiche.

  5. Batmanfan89 sagt:

    Ein Wohl verdienter Oscar für Phoenix und für seine Arbeit auch die beste Musik.
    Unvorstellbar das der Film keinen Oscar abgesahnt hat fürs beste Drehbuch oder bester Film des Jahres.
    Für mich war es der beste Film seit langen auch vom Gefühl das ich schon lange nicht mehr in Kino verspührt hatte.
    Kann mit den Film Parasite überhaupt nichts anfangen.
    Aber egal man kann ja nicht alles haben

    • Batcomputer sagt:

      Hast du denn „Parasite“ gesehen?

    • Bertman sagt:

      unvorstellbar?
      um das unvorstellbar zu finden, muss die fan-brille schon viel dioptrien haben. 😉

      aber spaß beiseite. was ich damit sagen will:
      ich wage zu spekulieren, dass viele hier, wäre „joker“ exakt der selbe film, nur eben nicht mit joker, sondern mit protagonist xy, den film nicht auf dieses podest stellen würden.

      aber vielleicht unterstelle ich damit auch zu unrecht, dass man auf einer fan-seite den grad der objektivität oft mit vorsicht geniessen muss.
      es beweisen schließlich auch viele user das gegenteil.

  6. Joe-Kerr sagt:

    Joker hat die beiden Oscars verdient un die beiden die sie direkt bekommen haben besonders. Die Kommentare sind zum teil sehr befremdlich. Bevor der Film release hatte hat die Hälfte hier einen Flop prophezeiht. Weil er sich nicht entschieden kann zwischen Comicverfilmung und so weiter. Dann war es entweder der Top Film der letzten 100 Jahre oder billiger Abklatsch oder so ähnlich. Jetzt das gleiche spiel mit anderen Vorzeichen. Ein Film der von vornherein so von angeblichen Profis und der Hälfte der Fans so in den Boden geredet wurde war nicht nur nominiert sondern hat auch 2 Oskars gewonnen. Nebenher noch viele andere Preise. Besser gehts kaum. Für Joaquin Phoenix freue ich mich sehr. Der hatte es schon lang verdient.

    • Florian sagt:

      „Bevor der Film release hatte hat die Hälfte hier einen Flop prophezeiht.“

      Mit solchen Prophezeiungen sollte man sich generell zurückhalten, finde ich.

  7. Bexter sagt:

    Zwei tolle und verdiente Oscars. Ich freu mich jetzt schon auf zukünftigen Hildur-Sound.
    Eben vor kurzem „Chernobyl“ gesehen mit Sound von ihr. Das haut einen richtig um.
    Zum besten Darsteller muss man nicht mehr allzu viel schreiben…

  8. Alex H sagt:

    Ich mag die Dankesrede von Joaquin sehr. Zwei wirklich sehr verdiente Oscars hat „Joker“ abräumen dürfen.
    Kann mir jemand sagen warum der Film „The Lighthouse“ mit unserem zukünftigen Batman nicht mal nominiert wurde?

    • Visual Noise sagt:

      Meines Erachtens wsr er in der Kategorie Kamera dabei!?

    • Ach7ll sagt:

      Hat den Film (Lighthouse) irgendwer eigentlich gesehen hier? Das waren von beiden Darstellern Oscar-Performances. Willem erstmal offensichtlich in seiner Darstellung, aber Pattinson hatte am Ende eine unglaubliche Range und war in meinen Augen auch besser als Phoenix. Aber nicht weil Phoenix schlecht war, sondern The Lighthouse und die Performance beider einfach genial.

      • Florian sagt:

        „Hat den Film (Lighthouse) irgendwer eigentlich gesehen hier?“

        Ich leider noch nicht. „Lighthouse“ werde ich mir aber auf Blu ray besorgen und dann natürlich auch geguckt.

  9. geRt sagt:

    Für mich steht der Oscar für den Soundtrack, eher für andere Werke der Komponistin. Der Soundtrack von Chernobyl aus dem letzten Jahr, hat mir wesentlich mehr Gänsehaut bereitet. Nichts desto trotz ist Jokers Soundtrack verdammt gut!

    Als Besten Film habe ich ihn aber nie gesehen. Sicher er ist gut in seinem Genre, aber er guckt sich viel zu viel von seinen großen Vorbildern ab. So eine große Hommage hat doch niemals eine Chance gegen einen Originalstoff!

  10. geRtthedevil sagt:

    Für mich steht der Oscar für den Soundtrack, eher für andere Werke der Komponistin. Der Soundtrack von Chernobyl aus dem letzten Jahr, hat mir wesentlich mehr Gänsehaut bereitet. Nichts desto trotz ist Jokers Soundtrack verdammt gut!

    Als Besten Film habe ich ihn aber nie gesehen. Sicher er ist gut in seinem Genre, aber er guckt sich viel zu viel von seinen großen Vorbildern ab. So eine große Hommage hat doch niemals eine Chance gegen einen Originalstoff!

  11. TheFan sagt:

    Zum Glück nur 2 Oscars, der für die beste Filmmusik grenzt leider schon an Hohn (der Sieg hängt sicherlich auch ein wenig mit der gelebten Diversitätspolitik der Academy zusammen), der für Phoenix sicherlich nicht, auch wenn es Adam Driver aufgrund der besseren Leistung eher verdient hätte. Insgesamt waren die Nominierungen für bester Film, Drehbuch (lol) und Regie aber absolut albern, wenn man es mal nüchtern betrachtet. Der Film hatte als auf das Fast&Furious-Publikum zugeschnittene Charakter“studie“ und 1:1 Kopie sowie Mix zweier Scorsese-Streifen in den Kategorien definitiv nichts zu suchen. Da braucht es schon mehr als einfach nur 2h lang rumzutanzen, zu lachen und melancholische Musik abzuspielen, wo doch jeder zweite Bahnhof bei Nacht gruseliger ist als dieses Gotham City. Für die richtig starken Filme wie 1917 und Parasite freut es mich hingegen immens.

    • Visual Noise sagt:

      Ich würde deine Kommentare mal für den Oscar in der Kategorie „Polemischste Kommentare“ und „Offensichtlichste Provokationen“ nominieren! ^^

      „Für die richtig starken Filme wie 1917 und Parasite freut es mich hingegen immens.“

      Das ist doch schön! 🙂

    • Arieve sagt:

      OK, der Oscar für die Beste Filmmusik grenzt also an Hohn und ist eher dem Geschlecht der Komponistin zuzuschreiben? Wie kommst Du auf sowas? Welche Filmmusik war dieses Jahr denn besser? Die von Thomas Newman? Da fand ich persönlich im direkten Vergleich die Filmmusik zu Dunkirk vor 2 Jahren um einiges innovativer! Die von Alexandre Desplat? Nichts gegen Desplat, der weiß was er tut und ist ein richtig guter Komponist, aber im Korsett eines historischen Periot-Dramas schreit das viel zu offensichtlich nach Oscar, als dass dies heutzutage noch ziehen würde. die Zeiten sind spätestens nach 2008 vorbei. Die von John Williams? Auch nichts gegen den Altmeister, aber der Xte Aufguss seiner Star Wars Musik ist auch nicht mehr wirklich prickelnd. Da kommt ein mMn innovativer Soundtrack wied er für Joker gerade richtig. Interessant nämlich, dass er (anders als dies sonst im Filmbusiness üblich ist) einen sehr großen Einfluss auf die Entstehung des Filmes hatte, da er während des Drehs lief und sich Phoenix beispielsweise mit seinem Spiel oftmals nach der Musik gerichtet hat.

      • RexMundi sagt:

        @ Arieve – Ist ja nicht gerade so, als ob du nicht ein paar Zeilen weiter oben die Diversitätsverschwörung gegen den alten weißen Mann selber mit besungen hast. Wer das Lied von Verrat immer wieder leise in den Wind pfeift, braucht sich nicht zu wundern, wenn es ihm eines Tages von den Lautsprechern entgegendröhnt.

        Inhaltlich ist noch anzumerken, dass der Einsatz von Guðnadóttirs Score beim Dreh dann wohl eher eine Regieentscheidung als ihr selbst zuzurechnen ist. Nichtsdestotrotz hat auch sie den Oscar verdient, ohne Frage.

      • Arieve sagt:

        Ja, stimmt! Da hab ich weiter oben selber etwas in dieses Horn geblasen. Das hat aber mehr damit zu tun, dass ich nicht verstehe warum in gewissen Kreisen in den USA ständig auf der einen Seite mehr Diversität, mehr Minderheiten etc. gefordert wird, man aber auf der anderen Seite das Gefühl hat, die gelieferte Qualität, das Handwerk, die Arbeit an sich, sei dabei eher nebensächlich. In der Zugehörigkeit zu einer Minderheit, einer sexuellen Orientierung einer Hautfarbe usw usf. sagt doch eigentlich absolut nichts über die geleistete Arbeit aus, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass eine solche Zugehörigkeit für einige bereits ein Qualitätsmerkmal darstellt. Vielleicht liege ich aber auch Falsch mit meinem Eindruck. Klar ist es gut wenn Vertreter von Minderheiten auch zum Zuge kommen, bin ich absolut dafür! Da ist auch noch gehörig Luft nach oben. Aber bei Preisen für die Qualität einer Arbeit sollte dann mMn solche Dinge gar keine Rolle mehr spielen. Das gilt dann halt aber auch umgekehrt wenn eine Frau den Oscar für den besten Score bekommt.

      • Florian sagt:

        „Das gilt dann halt aber auch umgekehrt wenn eine Frau den Oscar für den besten Score bekommt.“

        Absolut.Es schwingt ja auch keiner die Feminismuss-Diversitätskeule wenn eine KotümdesignerIN den Oscar erhält. Mal abgesehen davon,dass ich die Auszeichnung für den Joker-Score sehr berechtigt finde.

      • RexMundi sagt:

        @Arieve – Wir schießen alle mal übers Ziel hinaus. Aber dann argumentiere doch auch anhand der (nicht) gezeigten Qualitätsmerkmale, sonst wirst du immer wieder in das Dilemma kommen, den eigenen Verschwörungsglauben gegen deinen eigenen Geschmack verteidigen zu müssen. Oder umgekehrt. Vor allem, wenn die so stark befürchtete Diversität faktisch kaum stattfindet. Nicht einmal in die Nominiertenreihen der diesjährigen Preise ist sie sonderlich stark vorgedrungen. Zudem haben bis jetzt haben kaum alte weiße Männer ihre Macht aufgeben müssen. Und 90% derer, die es mussten, wurden durch andere alte weiße Männer ersetzt. Kein Grund also, unruhig zu schlafen.

      • Arieve sagt:

        Verstehe ich das jetzt richtig, dass Du glaubst ich sähe die Macht der „alten weißen Männer“ schwinden und befürchte eine Art feindliche Übernahme einer diversen Gesellschaft? 😉

        Falls ja, dann sei gewiss, dass dieser Eindruck trügt.

        Zwar gehöre ich vielleicht mittlerweile wirklich dem Personenkreis, dem man berechtigterweise neben dem Etikett „Mann“, „weiß“ und „hetero“ auch das Prädikat „alt“ geben kann, aber ich für meinen Teil leben in einem Umfald in dem soche Merkmale absolut keine Rolle spielen, weil sie eigentlich ja auch absolut keine Rolle spielen. Wer kann etwas dafür, dass er alt ist? Oder für sein Geschlecht? Wer kann etwas für seine Hautfarbe oder sexuelle Orientierung? Es macht mich per se nicht besser oder schlechter als jeden anderen.

        Und zu, Score von „Joker“: Ich habe ihn mir nach der Rezension von Gerd gekauft und höre ihn seither sehr gerne. Er fängt die Atmosphäre des Films sehr gut ein und transportiert auch ohne Bilder sehr gut Emotionen. Er ist, auch wenn noch andere Instrumente im Spiel sind recht Cello-lastig, was ihn aus der Menge der Score mMn auch etwas heraushebt, denn dies schafft mMn eine ziemlich intime Atmosphäre. Überhaupt ist der Umgang der Komponistin mit Musik recht innovativ und die deutliche Einbindung des Scores in den Dreh des Films zeigt mir, dass er quasi mit am schöpferischen Prozess des Films aktiv beteiligt war. Das kann nicht jeder Score von sich behaupten. All das macht ihn für mich zu etwas recht einzigartigem und stärkt meiene subjektive Ansicht, dass der Score den Osacar wohlverdient hat.

      • RexMundi sagt:

        Nein, der letzte Absatz war eher vorsorglich gemeint 😉 und bezog sich auf deinen Kommentar ganz oben, um aufzuzeigen, dass ein angebliches Feindbild noch lange keine gesellschaftlichen Grundfesten erschüttert oder erschüttern wird. Alles gut.

    • Ratty sagt:

      Fast & Furious Publikum: Danke, dass du uns als total behämmert und unterbelichtet darstellst…ich weiss auch nicht was dein Problem ist…du verlangst anscheinend eine Shakespeare Inszenierung, aber wieso kann man sich (besonders als DC Fan) nicht einfach über den Erfolg und vor allem den Ton des Filmes freuen? Für dich mag Gotham nicht zu düster erscheinen, aber das hier ist auch keine Tim Burton Version. Natürlich hat der Film auch den einen oder anderen Fehler, aber sowas verzeiht man auch mal als Fan.

      Ich bin der Meinung, du versteckst dich als Marvelaner im DC Kostüm und verbreitest hier miese Stimmung ;)…sorry, aber ich habe von dir noch kein einzig gutes Wort hier gehört, alles ist schlecht und mies.

  12. Florian sagt:

    „der Sieg hängt sicherlich auch ein wenig mit der gelebten Diversitätspolitik der Academy zusammen“

    Geht es noch ein bisschen kleingeistiger ?

  13. Florian sagt:

    „Er fängt die Atmosphäre des Films sehr gut ein und transportiert auch ohne Bilder sehr gut Emotionen“

    Da stimme ich dir zu. Nicht nur das der Score beim Hörer Emotionen hervorruft,geht mir die Musik auch richtig in die Knochen.

  14. Jonathan Hart sagt:

    Oscar 2022 and the Oscar goes to „The Batman“, Bitte!!!

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