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Eric Roberts rechnet mit Batman ab

Als Batman-Fan kennt man Eric Roberts als den Gangster-Boss Sal Maroni. Eine kleine, aber nicht unwichtige Rolle. In einem ‚Deadline‘-Artikel gibt er zu all seinen größeren Filmprojekten einen persönlichen Kommentar ab – auch zu ‚The Dark Knight‘.

Über Regisseur Chris Nolan meint er: „Er ist ein richtiger Gewinnertyp und weiß einfach jede Sekunde an jedem Tag was er will.“

Aber für die Unsummen, die solch ein Großprojekt wie ‚The Dark Knight‘ verschlingt, hat Roberts kein Verständnis.

„Aber was bringt dir schon solch ein Batman-Film? Man wird unterhalten, das stimmt. Aber was nimmt man in seinem Herzen oder Kopf mit nach Hause? Das finde ich fragwürdig. Wenn ein Film soviel kostet, dann werden andere Filme, die einem etwas lehren, erleuchten, bewegen oder trösten, nicht gemacht. Batman macht nichts von all diesen Dingen. Trotzdem hab ich mir den Film gerne angesehen.“

Quelle: Deadline.com

Batcomputer
Gründer und Chefautor von Batmannews.de. Batman-Fan seit 1987.

30 comments

  1. Nick Benjamin sagt:

    Das sieht der gute Eric aber etwas eng, vorallem wenn man sich seine Rollenauswahl genauer betrachtet. Primär dienen Nolans Bats Filme der Unterhaltung, keine Frage, aber das heißt nicht das sie nicht lehren, erleuchten oder bewegen. Allein in punkto glaubwürdiger Charakterdarstellung. Man muss sich auch auf die Kunst einlassen. Es muss nicht immer Haneke sein 😉

  2. Sandro sagt:

    Also ich fand The Dark Knight sehr bewegend und tiefgründig. Alleine Batmans Monolog, als er Gordon erklärt, das er die Schuld für Harveys Verbrechen auf sich nimmt.

  3. Nims sagt:

    Was labbert der (Roberts)? Hat der überhaupt gelernt :-D??

  4. XXX sagt:

    Der Filmkram soll doch in allererster Linie unterhalten. Weshalb soll immer ein tieferer Sinn vorhanden sein? Selbst bei Transformers wurde denen, die es nicht mögen, unterstellt, sie würden es deswegen nicht mögen, weil sie was anspruchsvolles erwartet haben.

  5. Alpha Prime sagt:

    Roberts hat meiner meinung nach vollkommen recht. so sehr ich batman und nolan liebe ist es doch eine fragwürdige strategie, wenn man bedenkt wieviel ein film dieser größenordnung an geld verschlingt. für 2 stunden unterhaltung? ganz zu sprechen vom einspielergebnis. es ist und bleibt ein teufelskreis.

  6. XXX sagt:

    Aber die Filme, die das erfüllen, was er meint (lehren, erleuchten…) sind aber meistens die, die keinen Unterhaltungswert besitzen, und sich sowohl wichtig als auch pseudo-anspruchsvoll geben.

  7. XXX sagt:

    Aber die Filme, die das erfüllen, was er meint (lehren, erleuchten…) sind aber meistens die, die keinen Unterhaltungswert besitzen, und sich sowohl wichtig als auch pseudo-anspruchsvoll geben.

  8. dabeggagaggi sagt:

    Also zumindest Batman Begins lehrt ein bisschen was.
    Batman/Bruce steht für das Gute und setzt sich dafür ein, er zeigt den Unterschied zwischen plumper Rache und Gerechtigkeit, er sagt auch dass es sehr wichtig sei keine Rache zu nehmen, weil es einen von den Bösen unterscheidet.
    Oder auch der Satz: „Was wir im Inneren sind zählt nicht, das was wir tun zeigt wer wir sind.“
    Das sind jetz nur zwei Beispiele die mir spontan eingefallen sind, um mehr aufzuzeigen müsste ich die Filme nochmal sehn.
    Ich finde gerade deswegen weil das Lehrreiche sehr dezent ist, kommt es einem auch nicht so vor als würde es erzwungen sein.
    Ich erinner mich noch an die Batmanserie mit Adam West mit den vielen Schlaumeiersprüchen, zum kaputtlachen, das nimmt doch dann auch keiner ernst und wäre eher kontraproduktiv.
    Aber im Grunde geb ich Roberts recht, ich finde auch dass es insgesamt immer weniger Filme gibt die mehr sind als nur eine Berieselung um nebenbei Popcorn zu fressen.
    Transformers wie oben angesprochen, da gibt man sein Hirn und sein Herz an der Kinokasse ab und bekommt Popcorn und ne Cola dafür. Das is glaub ich auch der Grund weshalb „Ziemlich beste Freunde“ ganz gut angekommen is beim Publikum, weils ne schöne Abwechslung zum üblichen „Effekte toppen“ darbietet.

    • XXX sagt:

      „Transformers wie oben angesprochen, da gibt man sein Hirn und sein Herz an der Kinokasse ab und bekommt Popcorn und ne Cola dafür.“

      Eigentlich habe ich nur gesagt, dass denen, die es nicht mögen, oft unterstellt wird, sie würden es tun, weil sie was anspruchsvolles erwartet haben.

  9. Batsdetlef sagt:

    So einen MIST habe ich noch nie gelesen. Eine Beleidigung. Batman macht auf jeden Fall Sinn, auf Amazon kann man sich deshalb auch das Buch „Die Philosophie des Dunklen Ritters“ vorbestellen. Solche Kritik kann man nicht ernst nehmen. Wenn etwas keinen Sinn gemacht hat, dann waren es die beschissenen Filme von Schumacher.

    • Batsdetlef sagt:

      Der genaue Titel des Buches lautet: „Die Philosophie bei Batman“ – da erfährt man welche Bilanzen man aus dem „Dunklen Ritter“ ziehen kann und darf. Kritiken wie diese sind purer Neid auf den Erfolg von Nolans Verfilmungen.

  10. myotis034 sagt:

    An Eric Roberts: YOU HAVE NO IDEA!

    Was Christopher Nolan aus dem „Stoff“ rund um Batman gemacht hat, ist einfach JENSEITS!

    Zitat aus TDK:

    „…weil es das ist was nötig ist. Weil die Wahrheit manchmal nicht gut genug ist. Manchmal verdienen die Menschen mehr. Manchmal verdienen die Menschen, dass ihr Vertrauen belohnt wird.“

    Ich „zittere“ da schon beim Lesen. Doch Sir Christopher Nolan macht daraus ein gigantisches Ende und übetrifft sich selbst (Batman Begins: „…(Gorden) i’ll never said thank you / (Batman) and you’ll never have to!“.

    Bei allem nötigen Respekt: Bei diesen Filmen bekam ich da einiges mit auf den Heimweg. SO EINIGES mein lieber Herr Roberts!!!

    Freundliche Grüesse, myotis034

    • XXX sagt:

      „Was Christopher Nolan aus dem “Stoff” rund um Batman gemacht hat, ist einfach JENSEITS!“

      Müsste diese Nolan-Lobdudelei nicht auch euch langsam zum Hals raushängen? Weshalb wird der nur wegen seinen beiden (bald drei) Batmans, die längst nicht so genial sind, wie sie oft gemacht werden, von vielen schon beinahe als Gott verehrt?

    • Sandro sagt:

      @XXX
      Du solltest dir mal Filme von ihm wie Memento oder Prestige ansehen. Er ist einfach einer der besten Filmemacher dieser Zeit.

    • XXX sagt:

      Das einzig originelle an Memento war doch nur, dass er mit dem Schluss anfängt und mit dem Beginn endet. Prestige ist zwar gut, aber auch nicht so umwerfend und Inception halte ich mittlerweile für masslos überbewertet. Diesen einen Gangsterschinken mit Pacino hingegen, dessen Titel ich grade nicht weiß, habe ich noch nicht gesehen.

  11. BANE2012 sagt:

    ich muss mich dabeggagaggi was batman begins anschliessen. was batman begins angeht, der film hat viele reden und szenen die einen lehren um einen kühlen kopf zu behalten, egal was im leben auf einen zu kommt, wie man damit fertig wird, wie man seine angst überwindet, das man sich der angst stellen sollte.

    bei tdk kann man sehr sehr viel ernten, hier nur paar szenen: 1.als bruce wayne alfred fragt warum joker diese morde begeht, sein beispiel mit dem diamanten im jungel. 2. als joker am seil hängt und batman erzählt das er von anfang an ihn an der nase herum geführt hat und einen guten (harvey dent) auf die dunkle seite gezogen hat. 3. als batman mit gordon redet und ihn lehrt das sie harvey sein guten ruf nicht schädigen und das die menschen die hoffnung nicht auf einen besseren leben verlieren und das joker nicht gewinnen. sie stellen harvey als einen helden da!
    nach meiner meinung hat tdk das beste ende den ich je in einen film gesehen habe. Zitat von Batman: weil die wahrheit nicht gut genug ist, manchmal veridienen die menschen mehr, manchmal verdienen die menschen das ihr vertrauen belohnt wird: http://www.youtube.com/watch?v=hug6Y9OCdSY&feature=g-like&context=G2078bffALT3BE9gAUAA

    deswegen geh ich davon aus das die leute die filme nicht richtig angeschaut haben u sich nur auf die special effects konzertrieren u über anzüge oder waffen reden und nicht über die hintergründe der geschichte, warum das alles passiert, warum wählt er die fledermaus? warum verkleiden sich die menschen wie batman u versuchen ihn zu helfen(als der joker einen von denen erwischt und umbringt)? warum verbrennt alfred den brief den rachel geschrieben hat??

    ich könnte noch jede menge reinschreiben, aber das wäre dann zu viel!!

  12. Robin sagt:

    Filme die einem was lehren sind schön und gut. Hauptsächlich verschlinge ich auch gerne Filme, die eben nicht 08/15 sind.
    ABER das hier ist Batman. Ich bin ein großer Batman Fan, wenn die Macher meinen sie stecken da hunderte von Millionen rein, mir soll´s recht sein.
    Was Batman angeht bin ich vielleicht ein klein wenig (aber auch nur ein bisschen) subjektiv…Von daher ist es mir wurscht, je größer und aufwändiger der Film wird, umso besser 🙂

  13. Batman94 sagt:

    Naja.. TDK und BB sind Tiefgründig ! Allein schon einige Sprüche lassen einen echt stark nachdenken. Und Gänsehaut hatte ich auch oft.
    Ich liebe die Nolan- Bat- Trilogie 🙂

  14. myotis034 sagt:

    PS für XXX: Dann eben auch gültig für Sie > YOU HAVE NO IDEA!

    Und etwas von „vergöttern“ (GOTT usw.) habe ich nicht geschrieben. Bitte unterlassen Sie solche Unterstellungen und setzen lieber einfach NUR Ihre Meinung(en) ab.

  15. Danny P. sagt:

    Grade The Dark Knight ist finde ich sehr tiefgründig und bewegend…und das in einem comicfilm…

  16. dabeggaggi sagt:

    @XXX:
    Ich habe mich bei meinem „wie oben angesprochen“ nur auf den Titel „Transformers“ bezogen der in den Raum gestellt wurde (als Besipiel) weil ich zu faul war selbst einen auszudenken und Transformers war ein passendes Beispiel und hab dann selbst was dazugeschrieben (sollte man aber gemerkt haben, dass ich weder falsch zitiert, noch fehlinterpretiert habe).

    Und mir ist gerade noch eingefallen wie der Vater von Bruce und Alfred sagen: Warum fallen wir Bruce? Ich mag den Satz 😉

  17. „Damit wir lernen, wieder aufzustehen“

    einfach nur grandios!!!!

  18. Stan sagt:

    Ok Eric Roberts ist auch genau der richtige um so ein Kommentar abzugeben. Mit tiefgründigen Meisterwerken wie Sharktopus oder Dead or Alive hat er die Welt derart bereichert das ein Film wie The Dark Knight natürlich zu bemängeln sein könnte. Wenn ich Eric Roberts wäre würde ich die Füsse sehr sehr still halten wenn ich meine Karriere nicht weiter in den Keller treten will.

  19. myotis034 sagt:

    PS Stan: WOW, so was bezeichne ich mal als TOLLEN KOMMENTAR zu diesem Thema. Freundliche Grüsse, myotis034

  20. dabeggagaggi sagt:

    HAHAHAHAHAHAHAHAHA!!!!!
    Musste mir den Trailer anschaun, ich krig mich nich mehr =D
    Sharktopus!!!! Der Film hat mich allein mit dem Trailer was gelehrt!
    Das Viech, wäre realistisch gesehn nicht mal in der Lage sich in der Freiwasserzone vorwärts zu bewegen aufgrund seiner Anatomie, da ihm als Hai die schwanzflosse fehlt und bei Kraken siehts so aus:
    Kraken nutzen ihre Arme, um sich auf dem Meeresboden zu bewegen. Auf der Flucht verwenden die Kraken das Rückstoßprinzip. Sie drücken das Wasser aus ihrer Mantelhöhle durch einen Trichter nach draußen und entfliehen durch den Rückstoß mit dem Körper voran.
    Bei einem Sharktopus fehlt Mantelhöhle sowie Trichter durch nichtvorhandensein bzw. vorderverhaiung.

    Was damit zum Ausdruck bringen möchte: Danke Stan, du hast alles gesagt, dem ist nichts hinzuzufügen =)

  21. Stefan Kraft sagt:

    Immer ganz interessant zu lesen, wie unterschiedlich unterschiedliche Leute unterschiedliche Filme wahrnehmen. Ob nun TDK oder BB als Meisterwerke angesehen werden sollten, mag jeder selbst entscheiden – ich habe da ganz unterschiedliche Meinungen gelesen, und glaube weder, dass ein TDK-Anhimmler keine Ahnung von guten Filmen hat noch ein TDK-„Ablehner“ automatisch kein Batman-Fan ist. Deswegen: Keep the discussion decent, Ladies and Gentlemen!
    Zu Eric Roberts Äußerung: Zuerst ist es seine Meinung, und wenn er TDK nur als Unterhaltung ansieht, ist das auch okay. Oben wurde ja angedeutet, dass man gute Gründe haben kann, TDK eben nicht nur als Spaß anzusehen, sondern auch wirklich etwas mitnehmen kann. Wenn Roberts das nicht so sieht, Pech für ihn. 😉 Und etwas, was ich je nachdem auch nachvollziehen kann.
    Interessanter finde ich aber die Kostendiskussion, und ich bin mir nicht sicher, ob ich ihm da einfach so zustimmen kann. Ja, es ist teilweise beeindruckend (und beängstigend?), wie teuer Blockbuster heutzutage geworden sind. Andererseits: Oft spielen diese Filme ihre Kosten mehr als ein und erlauben den Studios eben auch die von Roberts gewünschten Filme, die „etwas lehren, erleuchten, bewegen oder trösten“ überhaupt zu produzieren. (Es heißt ja manchmal sogar, dass ohne den Blockbuster par excellence, Star Wars, das Medium Kino wohl bei weitem nicht so populär wie heute wäre bzw. praktisch ausgestorben wäre. Provokante These, zweifelsohne, aber vielleicht steckt da ein Fünkchen Wahrheit drin.)
    Was auch nicht vergessen werden sollte: Filmstudios sind (nicht nur, aber eben in erster Linie) kommerzielle Unternehmen, die nach dem Motto „Angebot und Nachfrage“ arbeiten. Wenn die Leute teure Blockbuster wollen, werden diese eben gemacht. So gesehen ist das vielleicht sogar eher ein Publikums- als ein Filmstudio-Problem. Zu meinen, die Studios könnten ihr Geld einfach statt in Blockbuster in kleinere Filme anlegen und alles würde sich von selbst einrenken ist letztendlich eher Wunschvorstellung denn realistisch. Aber vielleicht kritisiert Roberts auch einfach, dass sich das Verhältnis Publikum-Studios eben bei teuren Blockbustern eingependelt hat und wünscht sich nur andere Verhältnisse, ohne selbst sagen zu können, wie die hergestellt werden können.

  22. zirious sagt:

    er klingt zwar nicht explizit undankbar, aber schon ein bischen was er da sagt… wenn man sich mal die rollen anguckt der der herr roberts ansonsten spielt, sollte er eigentlich unendlich dankbar sein das er in einem sehr intelligent gemachten superheldenfilm mit viel tiefgrund gecastet wurde….
    dark knight >>>>>> expendables…

    (habt ihr euch mal seine imdb seite angeguckt ? wtf… weiss er eigentlich das man auch skripte ablehnen darf? )

  23. Juergen sagt:

    Weil er der Held ist, den Gotham verdient, aber nicht der, den es gerade braucht. Deswegen Jagen wir ihn. Weil er es ertragen kann. Denn er ist kein Held. Er ist ein stiller Wächter. Ein wachsamer Beschützer. Ein dunkler Ritter.

    Meiner Meinung nach die beste Definition über Batman, die jemals getroffen wurde. So wunderbar klar in seiner Einfachkeit.

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