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DC, was zum Geier? „Birds of Prey“ Review

Alle Vögel sind schon da, wirklich alle? „Birds of Prey“ startet ab morgen offiziell in den Kinos auf der ganzen Welt und die fantastische, einzigartige Harley Quinn wir die Herzen der Menschen erobern und dem geneigten Kino- und im speziellen Superheldenfan zeigen, wo der Holzhammer hängt. Aber einen Moment noch, wir spulen zurück und gehen jetzt ein paar Jahre in der Zeit zurück.

Im Februar 2016 brachte Fox im Zuge ihrer Marvel-Lizenz einen kleinen Film mit dem Namen „Deadpool“ in die Kinos. Der Film war ein Herzensprojekt seines Hauptdarstellers Ryan Reynolds, der die Figur bereits in „X-Men Origins: Wolverine“ darstellte. Unzufrieden mit der wenig akkuraten Umsetzung ging er mehrere Jahre mit dem Projekt hausieren und produzierte zum Schluss mit seinem eigenen Geld eine Actionsequenz so wie er sich diese Figur vorstellte. Rein „zufällig“ landete dieser Ausschnitt im Internet und die Fans auf der ganzen Welt waren begeistert. Dies führte schließlich dazu,  das Fox den Film mit knapp 60 Millionen Dollar Budget produzierte.

Regisseur Tim Miller lieferte zusammen mit seinem Hauptdarsteller eine hinreißende Comicadaption für Erwachsene ab. Wahrscheinlich aufgrund seines für einen Blockbuster geringen Budgets ging Fox das Risiko ein, das der Film ein R-Rating als Freigabe bekam. Ohne Rücksicht auf das Publikum zu nehmen, präsentierte der Film ein Potpourri an Blut, Gewalt und schlechtem Geschmack, einer Figur die permanent zum Zuschauer sprach, weil sie wusste, dass sie Publikum hatte und auch wusste, dass sie von Ryan Reynolds gespielt wurde.

Im August 2016 hatte dann DC seine erste Chance verpasst einen R-Rated Kinofilm über die „Suicide Squad“ herauszubringen. Der Film von David Ayer hatte mannigfaltige Probleme, die schon an anderer Stelle diskutiert wurden. Aber eine der beliebtesten Figuren war die von Margot Robbie portraitierte Figur der Harley Quinn, die Freundin und Geliebte des Clown Prince of Crime dem Joker. Geschaffen wurde diese Antagonistin von Paul Dini und Bruce Timm für „Batman – The Animated Series“. Innerhalb kürzester Zeit erfreute sich die Figur größter Beliebtheit und sie schaffte den Sprung aus der Serie in die Comicwelt.

 

Margot Robbie bekundete seit den Dreharbeiten von „Suicide Squad“ immer wieder Interesse daran, die Figur erneut zu spielen. Und weil Warner/DC schon seit Jahren dafür bekannt ist, keine klare Linie bei seinen Comicfilmen zu fahren, kommen wir jetzt in den Genuss eines Filmes, der tatsächlich die direkte Fortsetzung zu „Suicide Squad“ von 2016 ist. Gleichzeitig wird Margot Robbie aber auch in dem 2021 erscheinenden „The Suicide Squad“ von James Gunn die Rolle der Harley Quinn übernehmen. Dieser Film ist aber eine Neuinterpretation des Stoffes. Wer jetzt verwirrt ist, der kann diese Verwirrtheit gerne für sich behalten…

Also, zur Erinnerung: am Ende von „Suicide Squad“ befreit der Joker seine Harley Quinn aus dem Gefängnis. Aber offensichtlich waren die Erlebnisse für Harley Quinn wohl zu viel des Guten und sie trennt sich vom Joker. Und wie scheinbar alle Menschen, die Beziehungskummer haben bekämpft sie diese mit Unmengen an Alkohol im Club von Roman Sionis aka Black Mask. Offenbar wollten die Autoren auch wirklich kein Klischee auslassen um es zumindest für ein paar lahme Gags zu gebrauchen.  Dadurch, dass der Joker und auch Batman wohl verschwunden sind, steigt die Verbrechenswelle in Gotham City an. Und, weil sie der Joker nicht mehr beschützt, muss Harley Quinn feststellen, dass ihr eine Menge Menschen ans Leder wollen. Als dann noch der „wichtige Gegenstand“ von Roman Sionis gestohlen wird und Harley diesen wiederbeschaffen soll, wird es kritisch. Letztendlich muss sie sich mit Cassandra Cain, Huntress, Black Canary und Renee Montoya zusammentun, damit sie Black Mask und seinen Gehilfen Viktor Zsasz das Handwerk legen kann.

Klingt doch alles wunderbar, motivierte Darstellerin mit Liebe zu ihrem Charakter überredet Produktionsfirma dazu 75 Millionen in ihr Herzensprojekt zu stecken. Das Risiko ist abschätzbar und die Weichen für den Erfolg sind gestellt. Und damit sind wir wieder in der Gegenwart angekommen

Birds of Prey“ ist ein ganz gewaltiger Abklatsch von „Deadpool“. Nichts, aber auch rein gar nichts ist wirklich originell und besonders in diesem Film. Tatsächlich hat man auch nichts Besseres zu tun als die Erzählstruktur von „Deadpool“ zu kopieren. Wir erinnern uns, der Film fängt quasi in der Mitte an und erzählt seine Geschichte immer wieder mit Rückblenden und Zeitsprüngen. Und genau das macht „Birds of Prey“ eben auch. Nur wird hier diese Erzählform bis zum Erbrechen für jeden verdammten Charakter benutzt. Sobald eine Figur vorgestellt wurde, bekommen wir deren Hintergrundgeschichte erzählt, manchmal als Rückblende in der Rückblende. Das ist nicht innovativ, das ist nicht neu, das ist vor allen Dingen recht planlos.

Genau wie in „Deadpool“ durchbricht Harley Quinn immer wieder die 4. Wand und spricht direkt mit dem Zuschauer. Ein putziger Einfall, der immerzu für einen Gag gut ist. Leider redet Harley Quinn permanent, also andauernd. Tatsächlich redet sie auf der Tonspur auch mit dem Publikum, wenn sie nicht im Bild zu sehen ist. Meistens um die hochkomplexe Handlung voranzutreiben und zu erklären. Es ist irgendwann einfach nur noch ermüdend und man möchte der Leinwand entgegenschreien: „Hör endlich auf zu reden!“

Im letzten Jahr wurden dann Gerüchte über umfangreiche Nachdrehs laut. Und wie immer wurde natürlich seitens des Studios wieder einmal beschwichtigt. Diesmal wurden Action Sequenzen nachgedreht, weil man der Auffassung war, das der Film zu wenig davon enthielte. Dafür verantwortlich zeichnete sich das Stunt Team, das schon die John Wick-Reihe zu Weltruhm geführt hat. Und obwohl die Action Szenen tatsächlich ein wenig aufgesetzt wirken, sind sie in ihrer Umsetzung zumindest mehr als gelungen. Sehr viel klassische Stunt-Arbeit, bei der man auch im Schnitt versucht hat, diese nicht in hunderte kleine Segmente zu zerteilen, sondern man versucht so lange wie möglich mit der Kamera dranzubleiben. Aber wirklich viele Actionsequenzen gibt es in dem Film tatsächlich nicht zu sehen.

Dabei ist das ganze recht hübsch anzuschauen und die Inszenierung von Newcomerin Cathy Yan ist handwerklich sauber aber unauffällig. Gedreht wurde im realen Los Angeles, das diesmal als Gotham City herhalten musste. Offensichtlich dachte man sich, das die Straßen in amerikanischen Großstädten wohl ziemlich gleich aussehen und das es nicht weiter auffällt. Leider hat man aber nie den Eindruck, das es sich hier um Gotham City handelt. Zum Finale bekommt man dann aber immerhin so etwas wie Comicbook-Feeling, weil dieses in einem stillgelegten Vergnügungspark stattfindet. Das will zwar nicht mit den Aufnahmen im Tageslicht zusammenpassen, hat aber immerhin einen gewissen morbiden Flair.

Birds of Prey“ versagt dafür bei einem der wichtigsten Punkte komplett: die Charakterisierung seiner Protagonistinnen. Wirklich jede weitere Figur, außer der Hauptdarstellerin, wird im Laufe des Films zur Witzfigur degradiert. Am schlimmsten trifft es dabei Renee Montoya – in der Animated Serie und auch in den späteren Comics ein unheimlich starker weiblicher Charakter –  mit der man einen spannenden Gegenpool zu Harley Quinn hätte darstellen können. Verschenkt für ein paar lausige Witze über Alkoholsüchtige. Helena Bertinelli / Huntress darf so gut wie nichts sagen, ihre Backstory wird selbstverständlich in einer Rückblende erzählt, um dann für ein paar müde Gags herzuhalten. Immerhin darf sie mit ihrer Armbrust ein paar Bad Guys töten. Black Canary, beinahe schon die 2. Hauptrolle, trifft es dabei noch am besten. Und tatsächlich hat sie ihre „Superkraft“. Cassandra Cain hat nur einen einzigen Daseinszweck, die eine „Sache“ zu stehlen, damit der Film überhaupt stattfindet.

Aber was man aus Black Mask und Viktor Zsasz gemacht hat, spottet jeglicher Beschreibung. Zwei der besten und interessantesten Batman-Bösewichte werden hier zu absoluten Knallchargen degradiert. Während der Produktion kam das Gerücht auf, das die beiden ein Paar seien. Wäre es doch nur so gewesen, man hätte da wirklich eine brutale Dynamik entwickeln können, aber nein, „Birds of Prey“ schafft es tatsächlich ein lange überwunden geglaubtes Klischee wieder auf die Leinwand zu bringen: Beide Figuren agieren „tuntig“ und zwar genau auf diese erniedrigende Art, mit der sich so oft über Schwule in Kinofilmen lustig gemacht wurde.

Wenn man den Film objektiv betrachtet, was bleibt am Ende übrig? Ein wirklich schlechter Film? Nein, das ist „Birds of Prey“ nicht. Ein guter Film? Nein, auch das ist dieser Film nicht. Eigentlich ist dieser Film die Perfektion des Mittelmaßes und das ist nicht als Kompliment gemeint. In spätestens 6 Wochen wird niemand mehr über diesen Film reden. Und wenn ich ehrlich bin, dann ist das auch besser so.

torsilinfo
Grumpy Old Man, Mediengestalter Bild- und Ton, Film- und Superheldenfan seitdem ich laufen kann. Begeisterter Hobbypodcaster bei www.batmannews.de.

24 comments

  1. Bexter sagt:

    Bitter… Danke für Review

  2. Alex H sagt:

    Vielen Dank für die scharfe Review. 🙂 Mittelmaß ist meiner Meinung nach die schlimmste Bewertung, da der Film überhaupt nichts aussagt. Großartig überrascht bin ich allerdings auch nicht und morgen Abend werde ich mir den Film ansehen.
    Na dann bin ich ja jetzt schon auf Euer Podcast gespannt. 🙂

  3. geRt sagt:

    Ich weiß ja, man soll sich sein eigenes Bild machen … aber das schreckt mich jetzt echt ab. Da werde ich wohl warten und den mal auf Netflix oder Prime schauen. Aber noch einen schlechten DC Film, vor allem wenn Black Mask nicht gelungen ist, vertrag ich nicht mehr ^^

    • TheObservator1010 sagt:

      Nur weil jemand im Internet sagt, das sich der Film nicht lohnt, sollte man gleich drauf hören? Wenn du ein wahrer Filmfan bist, geh in den Film und bilde dir deine eigene Meinung dazu, wer weiß? Vieleicht verpasst du einen sehr guten DC Film

  4. TheFan sagt:

    „Wenn man den Film objektiv betrachtet“

    „wird niemand mehr über diesen Film reden.“

    Hab den Film zwar nicht gesehen und es kann durchaus sein, dass die Talfahrt nach Joker weitergeht und ich auf The Batman warten muss, um einen guten DC Film zu sehen, ABER: Die zwei obigen Aussagen sind einfach absurd und leider viel zu arrogant. Ein Kritiker, der für die Allgemeinheit zu sprechen versucht und allen Ernstes denkt, man könne Filme objektiv (!) einschätzen, so ein Stuss. Es ist schlichtweg unmöglich, so zu werten, dennoch übt man sich gequält darin. Lass das doch einfach weg und es wird gleich ungemein glaubwürdiger. Ich will dir deine Meinung oder Kritik ja nicht nehmen oder gänzlich schlechtreden, aber bitte hüll‘ sie doch nicht in den Mantel der angeblichen und vermeintlichen Objektivität, wo doch am Schluss keine wahrhaftig sein kann.

    Der Metascore steht aber in weiten Teilen im Einklang mit deiner Meinung bzw deinen Gefühlen. Ich denke daher nicht, dass ich dafür ins Kino gehe. Die Trailer sahen schon nicht so toll aus.

    • Alex H sagt:

      Lieber TheFan,

      Wie sollte man einen Film denn deiner Meinung nach ohne Bewertung von Gefühlen beurteilen? Film ist schließlich Kunst! Ich halte beispielsweise von vielen allgemeinen Filmkritiken ziemlich wenig, da sie immer die selben Phrasen von sich geben, als hätten die nur einen Schreiber gehabt und alle geben das selbe von sich. Mein erster Favorit war damals Frank Tausch… (RIP), aber mittlerweile haben wir so viele richtig Gute Filmkritiker im Netz die durchaus in der Lage sind, ihre Beurteilungen ernst zu nehmen. Gerd hat sehr viel Vorwissen über das Filmbusiness hier seit langem mitgebracht. Man muss nie der selben Meinung sein, aber ich respektiere immer eine gute Begründung, egal ob ich dahinter stehe oder nicht. Also meine Empfehlung an Dich, schau dir den Film an und warte auf die Kritik von allen hier. 😉

      • RexMundi sagt:

        @Alex – Mit Verlaub, aber du hast nicht richtig gelesen. Er hat doch eindeutig geschrieben, dass ihn das Wort „objektiv“ stört. TheFan will ja gar keine Bewertung ohne Subjektivität oder Meinung. Wäre auch Unsinn, wo doch Gerds Review hier gerade richtig abgeht.

  5. TMM sagt:

    Kann ich leider nix drauf geben.

  6. Visual Noise sagt:

    Lieber gut kopiert,als selbst schlecht inszeniert!

    Bin wahrscheinlich einer der Wenigen die den Deadpool Charakter und die dazugehörigen Filme total kalt gelassen haben. Zu viel CGI und überquellender Genitalhumor haben bei mir nicht so gezündet…

    BIRDS OF PREY konnte mich etwas geerdeter unterhalten… Dafür dass ich nichts erwartet habe,habe ich eine solide Action-Komödie bekommen – Ist doch super! xD

    Zasz und Black Mask haben wirklich nichts mit den Comicvorlagen zu tun…das hat mich überrascht! Find ich gut! 😀 Hätte man es ernsthaft angehen wollen,hätte man auch eine andere Darstellung gewählt…

    „Beide Figuren agieren „tuntig““

    Fand ich gar nicht…also wirklich überhaupt nicht! Hab gerade auch meine Begleitung gefragt,die konnte da auch nichts derartiges erkennen!?

    Apropos Begleitung…die jüngeren Zuschauerinnen im Kino haben teilweise so laut gelacht,dass es schon fast unangenehm war!? xD

  7. Justjoe sagt:

    Ich verlass mich lieber auf die gute Kritik bei IGN und freue mich auf den Film.

  8. Visual Noise sagt:

    Achso… Natürlich vielen Dank für die geschriebene Review! ^^ (Auch wenn ich viele positive Aspekte des Filmes schmerzlich vermisse…)

  9. Arieve sagt:

    Ziemlich harte Kritik, die ich durchaus nachvollziehen kann, nur sehe ich das persönlich so ganz anders. Der Film macht sehr viel richtig, will mit Sicherheit auch keinen Innovationspreis gewinnen, aber traut sich etwas was viele Filme aus Angst vor Misserfolg nicht wagen: Konsequenz! Harleys Dauerfeuerwerkt wird bis zum Ende durchgehalten, wir erleben alles aus ihrer subjektiven, alles verspottenden Sichtweise. Das gibt dem Film auf der anderen Seite natürlich auch wieder einige Nachteile, da dadurch selten Spannung oder gar emotionale Augenblicke aufkommen und die doch ziemlich harte Action verharmlost wird. Dadurch erleben wir aber auch sehr schön Harleys sehr ambivalenten Charakter, quasi der Gegenentwurf zum schwermütigen, dunklen Joker-Film der ja eigentlich auch selten die Wahrnehmungsperspektive Artur Flecks verlässt. DC macht für meine Begriffe im Augenblich ziemlich viel richtig!

    • Visual Noise sagt:

      „DC macht für meine Begriffe im Augenblich ziemlich viel richtig!“

      Und dann kommt im Juni Madam Tausenschön ja auch noch in die Kinos! ^^

  10. RexMundi sagt:

    Danke für die Review! Der Film war bei mir eh ein Heimkino-Kandidat gewesen. Es müssten schon funkensprühende Herzen aus jeder Kritik springen, damit sich der Eindruck ändert.

  11. Reddy-Bee sagt:

    Ich war selber gestern Abend drin und muss sagen das es sich lohnt… jeder hat seine eigene Meinung. Ich fand bisher jeden DC Film auf seine Art gelungen. Selbst Green Lantern. Ich glaube das heut zu Tage mit zu viel Erwartung ins Kino gegangen wird und man immer Vergleicht. Kino soll etwas besonderes sein und ich finde an jedem Film in den ich gehe etwas besonderes und frage mich wie es weitergeht. Macht euch eure eigene Meinung und gebt nichts auf irgendwelche Bewertungen die Ihr nicht selber getroffen habt.

  12. Gerd Richter sagt:

    Mir war von vorne herein klar, das mein Review polarisieren wird. Finde ich persönlich auch richtig. Und natürlich sollte jeder sich seine Meinung bilden. Ich fände es generell blöde wenn man sich nur auf Reviews verlässt.

    Meine Worte sind nicht das Maß aller Dinge sondern mein Maß. Wenn der Film allen Spaß macht und gefällt dann freut mich das sehr und ich freue mich auch für Warner/DC.

    Solange das hier alles konstruktiv und friedlich diskutiert wird, freut mich das sehr und ich bin gespannt wie die weitere Diskussion verläuft.

    Ich werde den Film zumindest noch einmal in der deutschen Fassung schauen, zudem will ich noch eine Sache für mich abklären bzw. vielleicht kann mir da schon jemand was zu sagen. Bei der PV war der Ton extrem laut und der Film ist mit viel Rockmusik unterlegt, aber im Finale konnte ich wirklich nicht mehr heraushören was für Lieder das waren. Ich bin mir aber nicht sicher ob das an der PV lag oder aber tatsächlich ein Mischproblem des Filmes ist.

    • Visual Noise sagt:

      Komme gerade aus der Zweitsichtung in der Originaltonfassung… Finde diese tatsächlich verständlicher als die Deutsche!? Also rein vom Klang her…

      Und gerade nach der Zweitsichtung – wie bist du auf „tuntig“ gekommen? Immernoch – absolut gar nicht… ^^“ Gregor ist gerade im Originalton noch unberechenbarer und (eventuell auch) wahnhafter!? Großartig, wenn auch gar nicht „mein“ Comic-Black Mask! Aber der hatte doch sichtlich Spaß ein bisschen über die Strenge zu schlagen!? Ich sag nur „What is so funny Erica???“ oder so ähnlich… xD

      • Visual Noise sagt:

        Beim Begriff „wahnhaft“ möchte ich etwas zurückrudern… Ich würde als Teil-Laie eher „manisch“ nutzen…

        Aber ich kann das natürlich nicht wirklich ergründen!? Als Teil-Laie hoffe ich auf ein positives Feedback von Schiller… ^^

      • Schiller Schiller sagt:

        Prinzipiell darfst du all diese Wörter verwenden, wie du lustig bist … umgangssprachlich sowieso. Ob nun als Laie, als Profi oder als Teil-Laie (was auch immer das bedeuten mag 😉 ). Und prinzipiell bekommst du auch die meiste Zeit ein positives Feedback 😀

  13. Robotman sagt:

    Müll bleibt Müll, da helfen weder Glitzer noch Lametta. Was bin ich froh, wenn diese Nonsens-Woke-Zeit aus den Kinos wieder draußen ist. Frauen-Power geht auch ohne „Alle-Männer-sind-Schweine“-Keule.
    Nächster Spülgang: the CW’s Batwoman.

  14. Florian Florian sagt:

    „Gedreht wurde im realen Los Angeles, das diesmal als Gotham City herhalten musste“

    “ Leider hat man aber nie den Eindruck, das es sich hier um Gotham City handelt.“

    Das Problem hatte ich persönlich aber schon mit „The Dark Knight Rises“. Da erkennt man ja auch verschiedene Los Angeles-Filmlocations.

    Als Beispiel nenne ich die „Gerichtsverhandlung“ mit Jonathan Crane (Union Station)

    Und diese Szene natürlich,wo das erste Mal „The Bat“ zu sehen war. (Wilshire Boulevard)

    • Visual Noise sagt:

      Ich denke, damit war eher gemeint, dass das gezeigte Setting zu hell und „sauber“ aussieht… Wie eine florierende Touristenstadt und nicht das „dreckige“ Gotham!?

      Allerdings wurde da ja auch schon argumentiert, dass dies durchaus Harleys verzerrter Warnehmung geschuldet sein könnte…

      • Florian Florian sagt:

        @Visual Noise

        Passt ja alles. 🙂 Ich wollte halt nur anmerken, dass mich das schon an den Gotham City-Versionen von Nolan gestört hat,dass man durchaus erkennen konnte welche amerikanischen Metropole als Batmans Heimatstadt herhielt. „Batman Begins“ lass ich da mal außen vor, da gefiel mir die Umsetzung von Gotham.

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