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Batgirl-Film: Joss Whedon äußert sich über seinen Ausstieg

Autor: Florian | 24. April 2018 um 20:42 Uhr | 11 Kommentare   

Joss Whedon sprach auf der Avengers: Infinity War Weltpremiere mit der Variety über seinen Ausstieg aus dem „Batgirl“-Projekt.

Im Februar gab Joss Whedon bekannt, dass er nicht mehr länger am „Batgirl“-Filmprojekt beteiligt ist und gab an, dass er keine Story für diesen Film habe. Hier könnt könnt ihr das ganze nochmal nachlesen.

Nun ging Joss Whedon im Gespräch mit der Variety etwas expliziter auf seine Gründe für das Verlasses dieses Projektes ein.

So gab Whedon unter anderem folgendes an:

„Die Story zerbröselte förmlich in meinen Händen. Es waren Elemente enthalten, die ich nicht beherrschen konnte, nach einer langen Zeit fühlte es sich für mich an, dass ich einfach nicht weiterkomme. Ich erzählte den Leuten, dass ich keine Story habe, was nicht ganz der Wahrheit entsprach. Eine Idee hätte ich gehabt, aber sie passte wohl nicht mehr in das vorgegebene Konzept.“

Laut Whedon hat er sich sehr auf dieses Projekt gefreut, sein Rückzug aus diesem Projekt brach ihm ein Stück weit das Herz.

Das ganze Interview könnt ihr euch hier anschauen.

Quelle: Variety

 

11 Kommentare

  1. Geschrieben von batman01 am 24 April 18 um 21:07

    ausSTIEG??? dürfte doch mittlerweile als offiziell gelten, dass er RAUSGEWORFEN wurde nach dem justice league fiasko!

    • Geschrieben von BrightKnight am 25 April 18 um 10:01

      ich denke, dass Studio ist sich durchaus bewusst, dass Joss JL nicht in ein paar Wochen retten konnte… und das fiasko nur die logische Konsequenz aus den Vorgängern war…
      man hätte Snyder direkt nach BvS entfernen müssen… und Whedon Buch und Regie komplett übertragen müssen.
      einige der BESTEN Momente von JL sind „klassische“ Joss Szenen, von denen aber leider viel zu wenige seine Handschrift tragen.

    • Geschrieben von J.K.R. Whiteface am 25 April 18 um 10:13

      Oh, ja! Das herumfummeln an JL kann man wirklich nur als Fiasko bezeichnen! So viele Möglichkeiten, so viel Potential … und so viel Vergeudung!

      Nun denn, Meister Whedon ist raus und wenn es ihm hilft, seine Würde zu wahren, indem man sich “offiziell“ geeinigt hat, dass er ausgestiegen ist, was soll’s?

      Was einem als Fan einen dicken Hals beschert ist die ständige Einmischung der Produzenten und/oder der Studios… der Umstand, dass jemand Geld in ein Projekt buttert, und seien es noch so viele Mios, gleicht keinen Mangel an künstlerischem Talent und Feingefühl aus…

      Man stelle sich nur mal vor, wie es wäre wenn die wirklich kreativen Filmschaffenden nur eine Saison lang vollkommen freie Hand hätten und die (Verzeihung für den Entgleiser) breitärschigen Sesselpuper in ihren Angeber-Bonzen-Büros bleiben müssten… Was für Jahrhundert-Filme da entstehen könnten, ach! *schwärm*

      • Geschrieben von Two Face am 25 April 18 um 14:27

        Ich denke das es ein großer Fehler von Warner war, den Superhelden Trend viel zu lange verschlafen zu haben. Hätte man das düstere DC Universum relativ zeitgleich zu Marvel aufgebaut, wäre das bei den Leuten vielleicht eher als Gegenpart der heiteren Marvel Filme angekommen.
        So aber wurden die Leute 10 Jahre lang zu sehr geprägt auf die seichte Popcorn Unterhaltung mit Dialogen und Humor teilweise auf Kindergarten Niveau.
        Jetzt können die Leute mit der eher schweren Kost von Zack nichts mehr anfangen. Also versucht Warner mitten in der Produktion von JL das Ruder rum zu reißen was gründlich in die Hose ging, wie man am Einspielergebnis feststellen musste.
        Ich finde das sehr schade. Ich hätte gerne Zacks Vision weiter gesehen.
        Ich hoffe man findet bei Warner einen Weg sich von Marvel abzugrenzen und trotzdem Erfolg an den Kinokassen zu haben.
        Meine ganze Hoffnung liegt jetzt auf Aquaman auf den ich mich wahnsinnig freue

      • Geschrieben von BrightKnight am 26 April 18 um 14:58

        Muhahahahahaha… seichte Kost… schweres DC Universum… Ey Leute, bleibt doch mal etwas realistisch… Ein CGI Monster am Ende, davor Zeitlupenaufnahmen mit extra-trief Pathos, machen noch lange nichts „schwer“.
        die Storys der aktuellen DC Filme würde auf nen Bierdeckel passen… Da bringt es der letzte Deadpool Trailer auf den Punkt „sicher, dass du nicht aus dem DC Universum kommst… du bist so düster“.

        Snyder hat ja nun alles andere als schwere Kost abgeliefert… aber wenn man einen CGI Overkill mit fehlendem Humor „schwer“ findet, dann ist das eben so.
        Ist ja auch nicht so, dass ALLE Snyderfilme dem gleichen Rezept folgen… ups… ist ja doch so.
        also hier von kreativität zu sprechen ist auch weit hergeholt… eher Eat, Sleep, Repeat.
        das schönste an der Sache: beobachtet doch einfach mal wie es mit Snyder weitergeht… seine nächsten Filme werden sicher ein Knaller … nicht

      • Geschrieben von Two Face am 26 April 18 um 17:46

        Kein Problem wenn einem die Filme von Snyder nicht gefallen. Das ist ja Geschmackssache. Wer sich aber über flache DC Filme lustig macht und im gleichen Atemzug sämtliche Marvel Filme, die solche Perlen wie Iron Man 2, Iron Man 3, Thor 2, Thor 3 und zuletzt Spider Man Homecoming (Liste beliebig fortsetzbar) heraus bringen, abfeiert, den kann ich nicht ernst nehmen. Flache Stories, flache Gegner und, ganz schlimm, Humor auf Kindergarten Niveau. Extrem aufgefallen ist es mir bei Thor 3. Da unterhalten sich erwachsene Heiden den ganzen Film über wie Kleinkinder. Ich hab ja kein Problem mit Popcorn Kino und Der neue Avengers wird mich sicherlich auch unterhalten aber 70-80% der Marvel Filme sind unterster Durchschnitt. Ich für meinen Teil hätte im Nachhinein doch lieber Znyders Version gesehen als da was Whedon dann daraus gemacht hat. Schade. Aber ich verurteile natürlich niemanden der sich mit Filmen auf Kindergarten Niveau unterhalten fühlt. Jedem das seine…

      • Geschrieben von Arieve am 27 April 18 um 10:29

        @BrightKnight
        Klar kann man die Snyder-DC-Filme darauf reduzieren und sie dann seicht finden. Aber dann hast Du in MoS und insbesondere BvS einiges an Metaebenen verpasst. Snyder hat da nämlich einiges reingepackt, was man mitnehmen kann, aber natürlich nicht muss.

        Man kann in Matrix auch „nur“ eine Ballerorgie, oder eine Grafik/CGI-Demo sehen. Oder in TDK einen lahmen Actionfilm bzw. einen guten Thriller. Aber es gibt da schon noch ein wenig mehr zu entdecken, wenn man sich darauf einläßt…

  2. Geschrieben von Jonathan Hart am 25 April 18 um 09:53

    Ich würde ihm eine Chance geben mit zu wirken, aber andere haben das Sagen.
    Man kann ja ein paar Elemente übernehmen.

  3. Geschrieben von J.K.R. Whiteface am 25 April 18 um 10:14

    Nur so nebenbei: Warum ist noch keiner bei WB auf die Idee gekommen, Bruce W. Timm und Paul Dini auf ein Big-Budget-Batman-Realfilmprojekt loszulassen?
    Aus diesem Stall käme das richtige Charakter-Design, die richtige Mischung aus düster und unterhaltsam, anspruchsvoll und dennoch familientauglich… Ein Realfilm in der Tonalität und mit der Atmosphäre von “Mask oft he Phantasm“, wäre das nicht etwas?

    • Geschrieben von Captain Harlock am 25 April 18 um 19:38

      @ J.K.R. Whiteface

      das wäre doch am naheliegensten sollte man meinen.
      Aber Warner sieht es nicht.
      Ein typischer Fall von Betriebsblindheit oder einfach nur DÄMLICH. :-?

  4. Geschrieben von Bfbd am 25 April 18 um 12:33

    Ist es so schwer ein Batman Film zu machen im (Batman und das Phantom nivou) oder (under the red hood).
    Ben Affleck wäre perfekt für die Rolle er macht wirklich ein sehr guten Job aber ist es WB nicht auf gefallen dass Joss Whedon irgend wie alles manipuliert hat.
    Jemand der ein Film wie avengers macht und dann jL passt irgendwie nicht 👨🏻( Ihr wisst was ich meine )

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