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BatCast: Deine Stimme für ‚Batman & Robin‘

Das nächste BatCast-Special steht an und wie bereits angekündigt besprechen wir diesmal Joel Schumachers ‚Batman & Robin‘ im vollen Umfang und hätten hier gerne wieder eure Unterstützung!

Batman&RobinTitle

Während ‘Batman Forever’ von den Fans und dem Publikum halbwegs gut aufgenommen wurde, ging es 1997 dank ‚Batman & Robin‘ mit dem Batman-Franchise steil bergab. Der Film versagte bei Publikum sowie Kritikern und sorgte für einen 8-jährigen Stillstand in Sachen Batman-Verfilmungen, bevor Chris Nolan das Ruder übernahm.

Was ist eure Geschichte zu ‘Batman & Robin’?

Wann habt ihr den Film gesehen? Was waren eure Erwartungen und eure erste Reaktion auf den Film? Fandet ihr ihn vielleicht gar nicht mal so schlecht wie ihn die Allgemeinheit gerne sieht und zählt er vielleicht sogar zu euren „Guilty Pleasures“?

Egal welche Meinung und Erinnerungen ihr zu dem Film habt, teilt sie mit uns. Wie schon zu unserem Cast zu Tim Burtons ‘Batman’ und ‚Batman Forever‘ wollen wir dann eure Beiträge in die Ausgabe einpflegen.

Dafür müsst ihr nichts weiter tun als eure Gedanken aufzuzeichnen. Schnappt euch euer internes Mikro/Headset/Whatever, zeichnet eure Meinung auf und schickt uns das (max. 5 MB große) MP3-File an batcast@batmannews.de mit dem Betreff “Batman & Robin″

Ihr wollt nicht sprechen, aber trotzdem eure Meinung zu ‘Batman & Robin’ kund tun, dann schreibt diese in unserem Kommentarbereich nieder oder schickt diese per Mail ebenfalls an batcast@batmannews.de – wir werden diese dann in der Sendung vorlesen.

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 16. April 2015

Kurzer technischer Hinweis für die MP3-Einsendung: Die Lauflänge sollte nicht länger als 3 Minuten sein und die Dateigröße nicht 5 MB übersteigen. Verzichtet bitte auch auf musikalische Untermalungen, um Ärger mit der GEMA und den Rechteinhabern zu vermeiden. Wir behalten uns vor Beiträge zu kürzen, wenn diese zu lang ausfallen.

Batcomputer
Gründer und Chefautor von Batmannews.de. Batman-Fan seit 1987.

10 Kommentare

  1. Avatar batman_himself sagt:

    Also, den Film kann man nur besoffen ertragen. Nicht, weil er unlogisch ist, sondern einfach nur lächerlich, peinlich. Vor allem diese homosexuellen Untertöne. WB waren wohl blind vor Geldgier, da war denen egal, was Herr Schumacher da verzapft.
    Warum wurde eigentlich aus „Cowabanga!“ im Original auf Deutsch das seltsame „Es wird verdammt heiss unter der Sohle!“? Das habe Ich NIE verstanden…

    • Avatar Captain Harlock sagt:

      “Cowabanga!” ist -Teenage Mutanted Hero Törtelisch- und bedeutet
      soviel wie “Es wird verdammt heiss unter der Sohle!” ;)

  2. Avatar Captain Harlock sagt:

    Was mich am meißten an ‘Batman & Robin’ gestört hat, das
    war, daß sie:
    -aus Bane einen Hirnlosen Volpfosten gemacht haben.

    -aus dem eiskalten Mr Freeze einen lauwarmen Lutscher gemacht haben.

    – Poisen Ivy zum gleichen Frisör wie Prinzessin Leia geschickt haben.

  3. Avatar batman_himself sagt:

    Es gibt über den Film viel zu meckern. Alle Darsteller waren fehlbesetzt, ausser vielleicht Alfred und Gordon, aber deren Rollen waren sehr geschrumpft. George Clooney nervt mit seinem Kopfgewackel während des Sprechens und vor sich hinstarren. Eigentlich spielen alle wie Idioten. Einzig die Origins von Freeze und Ivy sind Comic-Konform, aber das ist zu wenig.
    Aber der Film ist so und so eine Katastrophe. Und die „Witze“ sind nicht witzig.
    Hoffentlich wird der Zeichentrickfilm, basierend auf der 66-Serie der Serie gerecht…aber hier einen Versuch zu starten, die alte Serie zu kopieren konnte doch nur in die Hose gehen.

  4. Avatar Frank Drebin sagt:

    Mir sind die Bruce Wayne und Batman Szenen wichtig, wie er elegant als Bruce Wayne rüberkommt und stark als Batman und danach kommt die Story.
    Mir hat Batman Forever ganz gut gefallen, wie ich ja beim BF Batcast berichtet habe.
    Aber bei dem Batman und Robin war die Story zu wenig, aber sonst die Batman Szenen waren ganz gut und die Bruce Wayne Szenen ebenfalls.

  5. Avatar batman_himself sagt:

    Das Kopfgewackel und Vorsichhinstieren machen die Batman-Szenen total kaputt. Es sieht einfach nur albern aus. Als Bruce Wayne war vielleicht das Aussehen, aber sobald Batman da war, war er ein „Bobbling Head“, da konnte man ihn nicht mehr ernst nehmen. Und dann die blöden Sprüche. Boah ey…

  6. Avatar RexMundi sagt:

    Nach eurem letzten Special zu Batman Forever, hatte ich mir den Film (welcher mich tatsächlich gut unterhalten hat, wenn auch nostalgische Gefühle im Spiel waren) und im gleichen Atemzug „Batman und Robin“ angeschaut. Letzterer war – im Gegensatz zum Ersten – tatsächlich eine Qual. Ich musste mehrfach unterbrechen und neu ansetzen, weil ich es nicht ausgehalten habe. Witzig eigentlich, denn ich hatte relativ neutrale, teils positive Erinnerungen an den Film. Vor allem eher zu den Umständen, als zu den Inhalten. Als der Film rauskam, war ich 13 und war mit einem Freund das erste Mal gezielt ohne erwachsene Begleitung im Kino (glaube ich); angeheizt durch die Vorberichte in einigen Kinozeitschriften und v. a. in den relativ jungen Batmancomics von Dino. Was ich schon im Vorhinein wusste, war die katastrophale Darstellung Banes, worauf ich mich einfach schon eingestellt hatte. Und ich glaube, dass ich solche Szenen, wie die Skysurfing-Szene von B & R damals schon irgendwie cool fand (die ist wirklich großer Mist). Aber ich weiß auch noch, dass wir jetzt nicht sonderlich euphorisch das Kino verlassen haben (und als Kind/Jugendlicher erfreut man sich an jeder Menge Bulls$hit ;) ).
    Jetzt weiß ich: der Film ist in sich weder konsistent, noch ist feststellbar, wer hier das Zielpublikum sein soll. Ich meine, was sollte das? Wollten sie die 66er Serie neu aufleben lassen? Dafür versucht sich der Film an mancher Stelle viel zu ernstzunehmen (Alfreds Krankheit, die Origins etc.) Wollten sie das Batman Forever Niveau einfach noch mehr überzeichnen? Das funktionierte ja im Stil manchmal sogar sehr schön, brach an anderer Stelle aber wieder vollkommen ein – v. a. bei den furchtbar schlechten Computeranimationen. Die Kampfsequenzen (und davon gibt es einige) sind (im Gegensatz zu den anderen Filmen) völlig unsauber, auffallend schlecht fotografiert und teilweise ganz offensichtlich überarbeitet und das ebenfalls schlecht. Vor allem Chris O’Donnell scheint völlig vergessen zu haben, wie man sich überhaupt bewegt. Oder wollten sie vielleicht versuchen, einen Comic zu verfilmen :)?! Ok, das war jetzt abwegig. Da war der Versuch da, die Origins möglichst vorlagengetreu auszugestalten und dann verhält sich v. a. Freeze vollkommen wider seinem in der Origin ausgestalteten Charakter. Das ganze Tamtam um Freeze macht ebenfalls keinen Sinn. Die Goons sind lächerlich und keiner weiß, warum die da sind. Wahllos tötet er dann eigene Leute, ohne dass der Zuschauer weiß wieso (vielleicht gingen ihm die Albernheiten auch auf den Keks). Im Grunde verpufft jede ernsthafte Handlung der Bösewichte im Nu. Von der Logik verabschiedet sich der Film schon in der ersten paar Minuten. Freeze friert Robin ein, hat die Chance Batman auf die gleiche Weise zu stoppen/zu töten, palabert aber minutenlang, um dann zu fliehen, weil er keine Zeit mehr habe (WHAT?!?) und sagt dann auch noch, er müsse dann Batman eben beim nächsten Mal einfrieren oder umbringen (bin mir nicht mehr sicher). „JA, DANN MACH ES DOCH JETZT!!!“ will man schreien. Dann wäre das Ding nach einer Viertel Stunde vorbei gewesen und man hätte sich noch zwei Animated-Folgen ansehen können. Oder so …
    Chris O’Donnell und Alicia Silverstone spielen schlecht, ja. Aber den ganzen Film über habe ich mich gefragt, ob sie eine Wahl hatten. Denn auch George Clooney spielt schlecht und das tut er nicht immer (ich finde sogar, ziemlich selten … also in anderen Filmen). In diesem Machwerk gibt es weder Batman, noch einen Bruce Wayne, es gibt nur George Clooney, der George Clooney spielt und einen, der George Clooney in einem Batmankostüm spielt. Der ist bestimmt früh aufs Set gekommen, hat sich das Ding angezogen und dort seine Zeilen runtergebetet, im Stil von „Guten Tag, schönes Wetter heute“ und ist dann wieder entspannt nach Hause gefahren. „Und, Schatz, wie war es heute auf Arbeit?“ „Weiß nicht, war irgendwie nur kurz da.“ … Das mit dem Kopfwackeln habe ich auch nicht verstanden. Aber schwindlig ist mir immer noch. Michael Goughs Storybogen hatte mich damals irgendwie berührt, weil ich – naiver Weise – davon ausgegangen war, dass der tatsächlich stirbt (auch kein Wunder, bei diesem kruden Bierlaunenstorytelling). Dort habe ich Alfred auch deutlicher wahrgenommen als in allen Filmen zuvor. Das billige Computerpasswort, die zufällig passende Krankheit von Nora Fries und den ganzen Batgirl-Crap lasse ich weg. Das regt mich nur auf. Pat Hingle verkommt immer mehr zum seelenlosen Stichwortgeber. Obwohl ich sehr lachen musste. Rigo hatte bei Batman Forever angemerkt, wie störend er die Rolle Gordons und des GCPD fand, welche sich letztlich darauf verlassen, dass Batman kommt und den Tag rettet. Und – Tatsache – die Eröffnungssequenz startet damit, dass Batman und Robin quasi als legitimes Sondereinsatzkommando von Gordon gerufen und über alle Einzelheiten informiert werden. Das fand ich erst witzig, habe mich dann aber doch für die Facepalm entschieden. Das Batmobil ist grottenhässlich (und ich habe das BF-Batmobil als Spielzeug) und obwohl Freeze ein bis dato vollkommen Unbekannter ist, hat das Dynamische Duo schon Kufen in den Schuhen versteckt … Ja, dann macht doch ein 66er Remake aber richtig!

    Fazit: Der Film ist nicht schlüssig. Mit Batman und Robin hat er nur den Namen gemein. Die Origins sind ziemlich original und das war es schon. Die Schauspieler sind durch die Bank unterfordert und wirken teilweise, als würde ihnen einen hinter der Kamera spontan zurufen, was sie jetzt gleich machen müssten. Einige machen ihren Job ganz gut (Michael Gough) oder so, wie sie ihn halt schon immer machen (Arnold Schwarzenegger); andere, kleinere Rollen sind zum Teil mit Schauspielern aus Batman Forever besetzt, die dort ganz andere Rollen hatten (einer der Wayne Enterprises Wissenschaftler ist z. B. Polizist in BF etc.). Für einen Trashmovie ist er auch nicht konsistent trashig genug und am Ende weiß sowieso keiner, was er da gesehen hat. Der „Film“ ist einfach nur peinlich und alle Beteiligten können froh sein, dass sie danach noch ihrem Beruf weiterarbeiten konnten (mehr oder weniger). …. Ach ja, was ich als 13jähriger über Poison Ivy (Uma Thurman) gedacht habe, lasse ich an der Stelle mal weg :D

  7. Avatar Benjamin Souibi sagt:

    … Nachdem „Batman Forever“ seinerzeit meine Erwartungen vollends übertroffen hatte, wartete ich gespannt auf den nächsten Batman-Film unter der Regie von Joel Schumacher…
    Ich schreibe bewusst nicht Fortsetzung, da „Batman & Robin“ dies NICHT ist…!!! Wahrscheinlich bin ich auch der Einzige hier im Forum, der dem Film noch etwas Positives abgewinnen kann… 
    Mitte der 90er Jahre, als das Internet noch nicht so verbreitet war, musste man sich noch Magazine wie „Cinema „oder „Starlog“ kaufen, um irgendwelche gescheiten Informationen anstehender Blockbuster zu erhaschen… Für mich war klar, dass der nächste Gegenspieler „Mr Freeze“ sein würde… Einer meiner absoluten Lieblingsgegner !!! Nur wer würde ihn verkörpern??? Ich weiss noch genau wie der Name Patrick Stewart die Runde machte… „Captain Picard“ als „Mr. Freeze“…
    Jaaa…
    Dieser Gedanke hatte was… Gerade, weil ich ihn für einen absolut seriösen Schauspieler halte…
    Schnell stand fest, dass Arnold Schwarzenegger den Antagonisten darstellen würde… Wunderbar!!! Als Kind der 80er Jahre stand Arnold immer für sehenswerte Action-Filme…
    Er ist ja immerhin der „Terminator“… 
    Ein damaliger Klassenkamerad brachte mir sogar einen Artikel aus einer Programmzeitschrift mit, in der Arnold in seinem Mr. Freeze –Unteranzug zu sehen war…
    Bis dato stellte ich ihn mir immer in einem schwarzen Smoking vor mit blauem Gesicht und Glatze…
    Eine Art Mafia- Boss
    Irgendwie bizarr?!
    Zeitgleich stellte man George Clooney als Bruce Wayne/Batman vor…
    Wer war dieser George Clooney??? Wer war dieser Mann, der gleich für 6 Filme unterschrieben hat, die alle 2!!! Jahre ins Kino kommen sollten??? Ich kannte ihn beiläufig aus der TV-Serie ER-Emergency Room, mehr aber auch nicht… Um mehr über ihn zu erfahren, wurde der Montagabend kurzerhand zum Akte X – Emergency Room Double-Feature auf Pro 7 erklärt…  In einer Folge trat der gute George in Abendgarderobe auf und ich dachte mir:
    „So wird Bruce Wayne im neuen Film aussehen“ 
    Könnte passen…!!!
    Aber ich war nicht wirklich begeistert, da ich Val Kilmer gern ein zweites Mal gesehen hätte,allen negativen Gerüchten zum Trotz… 

    Mit Uma Thurman als „Poison Ivy“, ebenfalls einer meiner Lieblingsschurken, stand der weibliche Gegenspieler fest…
    Jedoch gefiel mir die Vorstellung nicht, dass „Winter auf Frühling“ trifft… 
    Es erinnert an rot/blau, warm/kalt, an Kontraste, die zwar Spannung erzeugen, aber in diesem Fall wirklich deplatziert sind…
    Gespickt mit Stars und Sternchen bis in die kleinste Nebenrolle -neben den alteingesessenen Stars -war die Wartezeit eine Mischung aus Vorfreude und SKEPSIS…
    Der erste Teaser-Trailer (Batman-Logo auf rotem Himmel) gefiel mir zwar optisch, passte aber nicht zu „Mr. Freeze“…  Hier hätte man kalte Farben (blau, weiss, grau etc.) benutzen müssen…
    Vermutlich wollte man sich aber an der Batman Animated Series orientieren…
    Dennoch kaufte ich mir auf dem Flohmarkt für 40 DM ein Set Aushangfotos, die jetzt übrigens für 40 Euro gehandelt werden… ;)
    Hab grad bei ebay nachgesehen… ;)
    Kurze Zeit später bestellte ich mir von „GALACTIX“ in Münster das Batmobil zum neuen Film…
    (Gruß an dieser Stelle an Karsten und Roy…!!!… Euer Sci-Fi Store war der BESTE…!!!…)
    Bis dahin wusste ich nicht, wie das neue Gefährt aussehen würde…
    Gierig riss ich das Paket auf und begutachtete das Objekt der Begierde…
    WO??? SOLLTE ROBIN SITZEN??? Gibt bestimmt Leute, die sagen: Auf Batman`s Schoß … :p
    Bis zum Film hatte ich echt gehofft, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen Zweisitzer handeln würde und dass das Vehikel, ähnlich wie das 89er Toy Biz Batmobil,
    nur in falscher Relation „gebaut“ wurde… Mal ehrlich der Film heisst „Batman & Robin“…
    Da hatte ich auf tolle Dialoge im Batmobil gehofft…
    Sicherlich wollte man Robin`s Wunsch nach Unabhängigkeit verdeutlichen, indem er sein eigenes Fahrzeug erhält, aber für mich war es ein Schuss in den Ofen… 
    Im Sommer 1997 war dann Filmpremiere und Arnold Schwarzenegger reiste in seinem eigens für den Film umlackierten Privatjet nach Deutschland ins Warner Brothers Movie World, um den Film entsprechen zu promoten… Fast wäre ich mit meinem Vater dahin gefahren…
    Wäre aber zu voll gewesen, so dass ich einige Zeit später mit meiner Schwester dort hin fuhr…
    Öffentlich-rechtliche TV-Sender berichteten von der Premiere in den U.S.A. und nie wird ich den gelangweilten Gesichtsausdruck von Alicia Silverstone vergessen, gepaart mit dem entsprechen Kommentar der TV-Sprecherin…
    Endlich lief der Film auch in Deutschland an und unser hiesiges Kino, zeigte den Film, angeblich aus „rechtlichen“ Gründen nicht, so dass mein Kumpel, meine Schwester und ich ihn woanders sehen mussten…
    Der Freude folgte Ernüchterung…
    Man wusste nicht so recht, was man gesehen hat…
    War es gut, war es schlecht, war es mittelmaß?!
    Dies war auch das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, dass ein Film auch unter den Erwartungen bleiben könnte… Mit dieser Erkenntnis wollte ich Warner Brothers Deutschland tatsächlich einen Beschwerdebrief schreiben… Stattdessen kaufte ich mir im Herbst die englische VHS-Kassette und schaute mir den Film immer wieder und wieder an, um dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen…

    Wie bei jedem Film steht bei mir die Optik an erster Stelle…
    Ich bin nun mal ein sehr visueller Mensch… Das Set, die Kostüme, die Fahrzeuge, die Gadgets sind mal wieder wirklich sehr gelungen…
    Farbe, Farbgebung mit Abstrichen…
    Man darf nicht vergessen, dass es sich bei dem Film, um einen Comic handelt…!!!…
    Auch ist der Film keine moderne Version der 60er Jahre Serie!!!
    Die 60er Jahre Serie war eher eine Parodie auf Superhelden mit satirischen Ansätzen dies lässt „Batman & Robin“ missen…
    Was ist meiner Meinung nach falsch gelaufen?!

    – Die Story… Sie ist im Prinzip dieselbe, wie in „Batman Forever“… An und für sich nichts Schlimmes. Es gibt auch einen speziellen Fachausdruck, der diese Methode beschreibt…
    Ghostbusters 2 ist auch „nur“ ein geändertes Drehbuch des Vorgängerfilms, ähnlich verhält es sich auch mit der Spiderman-Trilogie…
    Nur leider hat es in „Batman und Robin“ nicht funktioniert, da vielfach unlogisch und wirr…
    – Nur 2 Jahre Produktionszeit… Böser Fehler!!! Man hatte nicht einmal die Möglichkeit den Score auszutauschen… Ganze Stücke werden im Film 1:1 untergebracht…Auch hier wieder ein Hinweis darauf, dass WB das „schnelle Geld“ auf Kosten von Qualität machen wollte… 
    – Schwache Dialoge… Arnold ist bekannt für seine One-Liner… Aber das ein oder andere „Freeze“ war dann doch zu viel…
    – Batgirl…!!! Hübsch anzusehen aber total unnötig… Vor allem weil es nicht Barbara Gordon, sondern die Nichte von Alfred ist…
    – Stars und Sternchen bis in die kleinste Nebenrolle… Film wirkt teilweise überladen…
    – Die ominöse, geschnittene Szene, in der Poison Ivy, Wayne`s Herzdame tötet…
    – Wackelndes Eis, billige Computereffekte
    – Batman, Robin und Batgirl haben am Ende des Films noch Zeit sich umzuziehen…
    – Riddler und. Two-Face Kostüm in der Asservaten-Kammer…
    Hier wäre die Puppe des Bauchredners sinnvoller gewesen…
    – Bane hirnloser Lakaie von Poison Ivy, in „TDKR“ Lakaie von Talia
    – 100 weitere Dinge
    Fazit:
    Statt den großen und vor allen Dingen schnellen Reibach zu machen, hat sich WB ins eigene Bein geschossen… Obwohl der Film in Deutschland höhere Zuschauerzahlen als die Vorgänger-Filme hatte, war der Film insgesamt ein finanzielles Fiasko… 8 Jahre dauerte es, bis man den dunklen Ritter wieder im Kino sehen würde…
    Der Vorteil daran ist, dass WB erkennen musste, dass man so etwas den Kinogängern und Fans nicht antun kann, so dass man sich seit „Batman Begins“ einer seriöseren Herangehensweise erfreuen kann, die unterm Strich durchdachter ist…
    Leider eröffnete diese „Zwangspause“ auch, dass Marvel`s Superhelden DC den Rang abgelaufen sind…
    Wenn ich über all die o.g. Dinge hinwegsehen kann…
    Wenn ich keine Quintessens erwarte… Wenn ich mich einfach nur berieseln lassen will…
    Dann hat der Film durchaus gute Entertainment Qualitäten…
    Es ist buntes Popcorn-Kino…
    Mehr aber auch nicht…

  8. Avatar Andreas sagt:

    Hallo.
    Da ihr schon im April diesen Aufruf zum damals anstehenden Podcast zu Batman & Robin gemacht hatten, dann allerdings durch Trailer usw. immer was Anderes dazwischen kam, wollte ich mich nun erkundigen, wann nun der angekündigte Podcast zu Batman & Robin erscheint?
    Ich bin schon ganz gespannt darauf, was ihr diesmal daraus macht und wie ihr euch diesem Film annehmt… :-)
    PS: Macht weiter so! Ich bin ein großer Freund eures Podcats und habe ihn gerne aboniert.
    LG

    • Hi Andreas, die Aufnahme lässt leider weiterhin auf sich warten. Bei all den anderen News um die Trailer, etc. gab es bislang keine Möglichkeit und Muse sich diesem Meisterwerk zu widmen ;-) Aber es läuft uns ja nicht weg. Ich würde mal schätzen, dass es im Oktober soweit ist.

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