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Bale zeigt sich mit seinem Batman unzufrieden

Kurz vor Start von der nächsten Inkarnation des Dunklen Ritters, wirft Ex-Batman Christian Bale einen kritischen Blick zurück auf seine Darstellung Batmans.

 

„Batman ist einfach diese sehr, sehr, sehr düstere, kaputte Figur. So hab ich das gesehen. Als ich den Anzug trug, hätte ich mich wie ein Trottel gefühlt, wenn ich diesen Moment des monsterhaften Ichs der Figur nicht hervorgebracht hätte.“

„Dann tauchte Heath auf und ruinierte all mein Vorhaben, weil mir klar wurde, dass er um einiges Interessanter war als ich und was ich tat.“

So ganz zufrieden war er mit seiner Darstellung letztendlich nicht.

„Ich habe nicht das erreicht, was ich mir für die Trilogie vorgenommen hatte. Chris Nolan tat das, aber mein Innerstes sagt mir, dass ich es mit meiner Darstellung nicht ganz getroffen habe.“

Würde er erneut Batman spielen?

„Genug ist genug. Wir haben unsern Teil beigetragen. Wir sind damit feig. Mehr kann ich nicht mehr beisteuern.“

httpvh://youtu.be/uKVDwfLnffQ

In einem weiteren Interview freut sich Bale auf Afflecks Performance:

„Jeder steuert seinen Teil zu der Figur bei, auch Ben wird dies tun. Die Trailer sehen großartig aus. Ich freue mich drauf.“

Lucius Fox-Darsteller Morgan Freeman sieht das etwas anders:

„Ich freue mich für Ben, aber ich weiß nicht ob das funktionieren wird. Denn ‚The Dark Knight‘ hatte fast alles. Wirklich fast alles. Haben Sie ‚Batman Begins‘ gesehen? Ich glaube kaum, dass man das noch überbieten kann“.

Batcomputer
Gründer und Chefautor von Batmannews.de. Batman-Fan seit 1987.

9 comments

  1. Erik sagt:

    Nein, er war perfekt in Batman Begins. In The Dark Knight und The Dark Knight Rises war mehr drin. Aber das lag an Drehbuch und Regisseur. Bale hat seine Arbeit gut gemacht. Das Problem war, dass Nolan sich nicht im eigentlichen Sinne für Batman interessiert. Er hat ja auch selbst gesagt, dass er kein Fan von Batman war. Das schlägt sich dann natürlich auch in der Darstellung von Bale nieder. Aber da Freeman und auch Oldman (er hatte sich bei der Ankündigung von BvS auch kritisch geäußert) von ihm überzeugt sind, sehen sie ihre Arbeit natürlich als perfekt an und sind nicht offen für eine neue Interpretation. Für diese (die ebenfalls keine Batman Fans sind) ist Batman so, wie Nolan ihn gezeigt hat. Das ist das Original. Alles andere ist für sie nur ein müder Versuch einer ‚Neuverfilmung‘. Sie kennen sich einfach mit der Materie nicht aus.

    • Batcomputer Batcomputer sagt:

      Dass Nolan kein Batman-Fan sein soll, wäre mir neu. Er hat aber zugegeben kein Comic-Nerd zu sein.

      • Erik sagt:

        Hatte auch geschrieben, dass „er kein Fan von Batman war“. Das stimmt doch oder? Also, dass er sich erst intensiver damit auseinander gesetzt hat, als es auf Batman Begins zuging. Dabei hat er Batman womöglich auch lieben gelernt. Mir ging es eher darum, dass er keine jahrzehnte lange Beziehung zu dieser Figur hatte (so wie viele Fans inklusive Zack Snyder). Ich denke nämlich schon, dass man eine andere Sicht auf eine mythologisch aufgeladene Figur wie Batman hat, wenn man diese beispielsweise seit seiner Kindheit liebt.

      • Batcomputer Batcomputer sagt:

        Na sicher war er Fan der Figur Batman. Man kann auch Fan einer Figur sein, ohne gleich die gesamte Comic-Historie dieser zu kennen, so wie viele Fans von Batman sind ohne auch nur ein Comic gelesen zu haben und nur die Filme kennen. Nolan ist mit der Batman-Serie der 60er aufgewachsen, hat später bestimmte Comics und Graphic Novels gelesen – würde es aber nicht wagen, sich selbst als großer Comicfan zu bezeichnen. Das ist eher sein Bruder, der an den Drehbüchern beteiligt war.

      • Erik sagt:

        Wieder was dazu gelernt. Danke für die Aufklärung. Dann hatte ich das vor Jahren irgendwo gelesen und falsch interpretiert oder so. Ich wollte auch nicht den Eindruck erwecken, dass ich jedem, der keine Comics liest, das Fandasein absprechen möchte. Dem ist nicht so.

        Aber es fällt jemandem wie mir beispielsweise schwer jemandem, der nur die Dark Knight-Trilogie gesehen hat und Fan davon ist, aber nie ein Comic gelesen oder einen anderen Batman Film gesehen hat, nahezubringen, warum man mit der Darstellung von Batman in The Dark Knight und vor allem in The Dark Knight Rises unzufrieden ist. Denn es fehlt einfach die gewisse gemeinsame Grundlage, auf der man (auch emotional) argumentieren könnte, was Batman für mich bedeutet. Denn das Bild von Batman für das Gegenüber ist nur das aus der Trilogie.

        Entsprechend hatte ich (fälschlicherweise, dafür entschuldige ich mich) angenommen, dass auch Nolan kein Gefühl für diese Welt hatte, einfach weil vieles aus dem Universum von Batman, wie ich es kenne, dem 2. und 3. Teil der Trilogie von Nolan widerspricht.

  2. damio sagt:

    Er ist und bleibt meiner meinung eine legende !!! Er hat sich mit der rolle angelebt kann mann sagen.als batman unglaublich. Als wayne den wahren bruce !!! Bale bleibt der wahre dunkle ritter

  3. damio sagt:

    Wir fans werden werden natürlich den neuen sehn wollen was der drauf hat. Und er soll uns überraschen.

  4. RexMundi sagt:

    Ja, der Bale verfällt manchmal in diesen perfektionistisch-depressiven Künstlerpathos. Der wird nie zufrieden sein (ich kann mich an ein Interview erinnern, dass er über seine Leistung in Machinist verärgert sei).

    Ich fand Bale perfekt für Nolans Version und habe ihn als Batman verehrt. Das wird auch so bleiben.

  5. jokerfan sagt:

    Für mich ist bale der beste batman-darsteller

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