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Gotham People

Batman Begins

„BATMAN KANN EIGENTLICH JEDER SEIN“

Ein Interview mit Batman Begins-Drehbuchautor David Goyer

„Ich habe schon immer davon geträumt einen Batman-Film machen zu dürfen. Schon als kleiner Junge sagte ich meiner Mutter: ‚ Wenn ich groß bin, werde ich Filme drehen und werde einen Batman-Film machen.’ Ich war dann etwas enttäuscht als die vorherigen Batman-Filme raus kamen und ich mir dachte ‚Na dann, das war’s mit meinem Traum’. So war dies nun die Möglichkeit auf die ich schon immer gewartet hatte. Es war nicht nur eine gewaltige Ehre das man mich gefragt hat, sondern speziell das es Chris Nolan war der mich deswegen ansprach. Ich glaube, dass Chris einer unserer größten Filmemacher ist. Manchmal ist es schon witzig wie sich manche Sachen entwickeln – du würdest für etwas sterben und dann bekommst du dazu die Möglichkeit.“

„Die Arbeit an dem Projekt war eine ziemlich schizophrene Erfahrung. Einerseits war ich ein Profi, der sich mit Chris Nolan, Warner Bros. und DC Comics traf, und andererseits war ich einfach nur dieser Fan, dieser Geek, dieses Kind, dass Comics las als es erwachsen wurde. Ich pendelte zwischen diesen beiden Persönlichkeiten hin und her, weil es wirklich mein Traumprojekt ist. Es ist wirklich der Batman-Film den ich gerne als Kind gesehen hätte – er hat alles was ich immer schon in einem Batman-Film sehen wollte. Und es ist wirklich eine Auszeichnung, wenn beide – also Warner Bros. und DC – sehr mit dem Zufrieden sind, was wir auf die Beine gestellt haben.“

„Was diesen Film von anderen Superhelden-Filmen unterscheidet, ist, dass Batman eine völlig glaubwürdige Figur ist. Es gibt in dem Film keinerlei übernatürliche Kräfte. Es gibt keine Mutanten oder Figuren von anderen Planeten. Es spielt in der realen Welt. Und deswegen glaube ich, dass das Publikum einen schnelleren Zugang zu dem Film bekommt. Du könntest nie Superman sein, du könntest nie der unglaubliche Hulk sein, aber jeder könnte zu Batman werden – du müsstest zwar dafür Milliarden an Dollar erben um an all diese Gerätschaften zu kommen, aber es wäre trotzdem möglich. Wenn wir hart genug an uns arbeiten, hart genug trainieren, dann könnte man vielleicht Batman werden.“

„Das großartige an der Story ist, dass sie bisher noch nicht erzählt wurde. Noch nicht mal in den Comics. Das einzige was nah rankommt, ist eine Story namens Batman: Year One, welche nach Bruce Waynes Rückkehr nach Gotham City spielt. Es gibt aber diese Lücke von ungefähr sieben Jahren nach denen er Gotham verlies – und das wurde nie erzählt. So hatten wir die Möglichkeit etwas völlig Neues und völlig Anderes zu schaffen. Das reizte mich und Chris, und anscheinend reizte es auch DC und Warner Bros.“

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