Batman Rejected Teil 2: Batman – DarKnight

Nach dem Misserfolg von ‚Batman & Robin‘ machte sich bei Warner Bros. Unsicherheit breit. Wie sollte es mit dem einst so erfolgreichen Batman-Franchise weitergehen? Man war zwar überzeugt, das es einen weiteren Batman-Film geben müsse, nur welcher Weg dafür eingeschlagen werden sollte, machte den Verantwortlichen Kopfzerbrechen.

1998 reichten Lee Shapiro und Stephen Wise auf Eigeninitiative ein Drehbuch mit dem Titel „Batman: DarKnight“ ein. Der Titel ist eine Anspielung auf den TV-Film „Dark Night of the Scarecrow“. Ziel war es von den letzten Batman-Filmen abstand zu nehmen und die Figur wieder zu den dunkleren Ursprüngen zurückzuführen ohne dabei die Kontinuität der Reihe zu verlassen.

In ‚Batman: DarKnight‘ hat sich Bruce Wayne inzwischen zu einem abgeschiedenen Leben entschieden, da er seine wichtigste Waffe im Kampf gegen das Verbrechen verloren hat: sein mystisches Auftreten und damit die Fähigkeit seinen Gegnern Angst einzujagen. Dick Grayson ist nun Student an der Gotham University und versucht sein Leben ohne Robin und ohne seinen Mentor in Einklang zu bringen.

An der Universität arbeitet auch Dr. Jonathan Crane, welcher seine Position als Psychologe und gleichzeitiger Psychiater des Arkham Asylums ausnutzt seine Experimente mit der Angst durchzuführen. Es kommt zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit seinem Kollegen, Dr. Kirk Langstrom, bei der Crane unbewusst eine Transformation von Langstrom zu Man-Bat auslöst. Man-Bat startet seinen blutdurstigen Streifzug durch die Stadt. Die ahnungslosen Bürger Gothams fordern Batmans Kopf, da sie ihn hinter den Taten vermuten. Bruce legt erneut seine Maske und den Umhang an um seinen Namen reinzuwaschen und das Rätsel um die menschliche Fledermaus zu lösen.

Dick Grayson landet unter der Aufsicht von Crane im Arkham Asylum. Langstrom hadert mit seinem Mensch-gegen-Monster-Schicksal. Einerseits will er das Herz seiner Frau zurückgewinnen, andererseits will er sich an Crane rächen. Crane wiederum will sich an diejenigen Rächen, die durch Aufdeckung seiner Vergangenheit für seinen Rausschmiss aus dem Arkham Asylum und der Gotham University verantwortlich sind.

Fledermäuse unter sich: Man-Bat und Batman

Warner Bros. gefiel das Konzept – besonders Man-Bat als Antagonist reizte das Studio. Der erste Drehbuchentwurf ging innerhalb von 3 Monaten an Joel Schumachers Firma, denn noch immer war er als Regisseur für einen weiteren Batman-Film gesetzt. Eine Antwort hatten Shapiro und Wise allerdings nie erhalten, da sich Schumacher kurz darauf aus dem Batman-Franchise zurückzog und Warner Bros. verlies. Des weiteren forderte Lorenzo DiBonaventura, der damaligen Warner-Präsidenten, eine Kopie des Drehbuchs an. Die ausführenden Produzenten Benjamin Melniker und Michael Uslan erhielten ebenfalls eine Kopie. DiBonaventura gab das Script an den neuen Director of Development, Jeff Robinov, weiter.

Das Drehbuch hielt sich erstaunlich lange im Rennen um den nächsten Batman-Film. Erst im Jahr 2000 erhielten Shapiro und Wise eine offizielle Absage. So langsam verabschiedete man sich bei Warner von dem Gedanken an dem alten Franchise festzuhalten und freundete sich mit der Möglichkeit an andere Wege zu gehen …

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