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Wonder Woman: Interessantes zur Entstehung, Tonalität, Produktion und Fortsetzung

Autor: Pat | 10. Juni 2017 um 13:00 Uhr | 4 Kommentare   

Da  ‚Wonder Woman‘ in Amerika bereits gestartet ist, gab es viele interessante Interviews, in denen wir viele interessante Informationen von Regisseurin Patty Jenkins und Gal Gadot bekommen haben. Wir haben einige Interviews und Berichte gesichtet und das Interessanteste in Kürze für euch rausgeschrieben. 

Besonderheit der Figur Wonder Woman

– Wonder Woman ist nicht kugelsicher, heilt sehr schnell, kann aber durch Schüsse getötet werden.
– Es war Patty Jenkins wichtig, die ikonische Darstellung beizubehalten und den Charakter nicht zu stark zu verändern.
– Gal Gadot über Patty Jenkins‘ Wonder Woman: „Die Herausforderung ist eine Geschichte über eine Frau zu erzählen, sie aber gleichzeitig universal für jeden zu erzählen. Wir sind alle gewohnt, dass wir männliche Protagonisten in Filmen sehen. Aber Patty hat Wonder Woman so angelegt, dass sie jeder gut nachempfinden kann – egal, ob Junge, Mädchen, Mann oder Frau.“
– Gal Gadot über die Stärke der Darstellung von Wonder Woman: “ Gebt Patty Anerkennung dafür, dass sie Wonder Woman nicht wie einen klassischen männlichen Charakter angelegt hat. Wonder Woman kann sehr charmant, herzlich sein und so viel Liebe für ihre Umwelt haben. Sie kann sanft und naiv sein. Außerdem kann sie eine Göttin sein, die dich verprügelt und gleichzeitig clever und selbstsicher ist. Jeder kann sie nachvollziehen.“
– Charlize Theron über die besonderen Charaktere in Patty Jenkins Filmen:“Patty liebt hin- und hergerisse Frauen. Sie glaubt daran, dass Frauen zerrissener sind als Männer, aus diesem Blickwinkel inszeniert sie ihre Filme. Deswegen kannst Du Deine Augen nicht von den Charakteren lassen, weil sie Dir etwas erzählt, das Du möglicherweise bisher nicht gesehen hast.“

Entstehung & Inspiration

– Patty Jenkins hat sich für die Veröffentlichung eines ‚Wonder Woman‘-Filmes eingesetzt, weil sie von Richard Donners ‚Superman‘ (1978) emotional ergriffen war.
– Jenkins‘ Vater war ein Air Force Captain. Davon profitiert sie beim Filmemachen, so Jenkins. Denn im Militär hat sie bereits Ruhe, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Selbstsicherheit gelernt.
– Die Idee eines großen Studiofilmes mit einer Geschichte eines Helden auf einer magisch, persönlichen Reise, findet Patty Jenkins sehr spannend.
– Die Mischung aus Comedy, Action und Romanze bei ‚Superman‘ hat sie fasziniert. Der Film soll sich positiv anfühlen und gleichzeitig Erwachsene ansprechen.
– Neben vielen Serienfolgen von ‚Arrested Development‘ und ‚Entourage‘, war ihr größter Erfolg der Film ‚Monster‘ aus dem Jahre 2003, mit dem Charlize Theron den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann.
– Den klassisch, romantischen Superhelden gibt es heute nicht mehr so häufig, so sah Jenkins dafür eine Lücke.
– Jenkins wollte einen Film drehen, bei dem junge Mädchen gerne Wonder Woman T-Shirts tragen, ohne sich für die weibliche Heldin rechtfertigen oder verstecken zu müssen. Sie kennt sich gut mit der Thematik aus, weil sie einen 8-jährigen Sohn hat.
– Laut Gal Gadot hat Patty Jenkins den Regieposten nicht bekommen, weil sie eine Frau ist, sondern weil sie die gleiche Vision für den Charakter hatte wie das Filmstudio.
– Vor „Wonder Woman“ war Jenkins in der Produktion des 2. Thors engagiert worden. Über ihren Ausstieg spricht sie vage:
„Es gab problematische Projekte, die meinen Weg gekreuzt haben. Und wenn ich daran denke , dass ich das Projekt geleitetet hätte, hätte es ein schlechtes Bild auf Regisseurinnen im Blockbusterbereich geworfen. (…) Wenn sie den Film mit einem männlichen Regisseur inszenieren, dann wird es ein weiterer Fehler des Studios sein.“
– Jenkins hat Warner Bros. bereits 2010 eine ‚Wonder Woman‘-Geschichte gepitcht, in der die Erzählung mit einer 7-jährigen Diana als Prinzessin von Themyscira startet. Doch Michelle McLaren, bekannt aus diversen Regiearbeiten wie Game Of Thrones oder Breaking Bad, wurde eingestellt und sie hatte eine komplett andere Vision. Doch McLarens Ideen stießen mit den Interessen des Studios aneinander und durch permanten Kontakt mit der Produzentin Rebecca Roven und Patty Jenkins, hat man sich 2015 entschieden, den Ansatz von Patty Jenkins zu verfilmen.

Produktion 

– Es gab die Gerüchte, dass es Probleme bei den Dreharbeiten gab, aber diese waren falsch und der Dreh verlief problemlos. Die Gerüchte haben Patty Jenkins geärgert.
– Es wurde keine einzige Szene für die Kinoversion entfernt, die im Skript stand. Somit wird es keine Deleted Scenes geben für den Heimkinomarkt.
– Die Szene auf dem Niemandsland wurde nochmal anders inszeniert für die finale Fassung.
– Patty Jenkins ist Rekordhalterin als Regisseurin mit dem größten Produktionsbudget (150 Mio. Dollar). Bisherige Rekordhalterin war Kathry Bigelow (‚Tödliches Kommando – The Hurt Locker‘) mit ‚K-19 – Showdown in der Tiefe‘.

Erste Ideen einer Fortsetzung

– Wonder Woman 2 soll in Amerika spielen. Sie gehöre nach Amerika und es sei jetzt Zeit dafür, so Jenkins.
– Bisher wurde von Warner Bros. offiziell keine Fortsetzung angekündigt .
– Jenkins würde die Fortsetzung nicht aus Verpflichtung drehen, sondern sie hatte eine Offenbarung mitten in der Nacht: „Das ist dein Traumcast, Du hast einen Charakter erschaffen, den Du liebst und Du kannst in einer Welt alles mit der Figur aussagen, was du möchtest.“
– Jenkins über die Fortsetzung: „Ich habe realisiert, dass ‚Wonder Woman 2‘ ein eigenständiger guter Film wird. Ich hab ‚Wonder Woman‘ gedreht. Nun möchte ich ‚Wonder Woman 2‘ drehen. Es ist eine wunderschöne Geschichte zu erzählen, eine wichtige Zeit, sie zu erzählen und das mit Menschen, die ich liebe“.
– Patty Jenkins wird zuerst mit Warner Bros. über einen 2. Teil verhandeln. Gal Gadot hat eine Option über die Fortsetzung.

Quelle: Hollywoodreporter Collider Rolling Stone Entertainment Weekly Hollywood Reporter

4 Kommentare

  1. Geschrieben von Sephiroth am 10 Juni 17 um 14:10

    Fand es immer schon unlogisch, dass sie NICHT imun gegen Kugeln ist…

    Wenn sie nen Schlag von Superman locker aushält, der so viel mehr Kraft als eine Kugel hat, dann müsste sie dagegen auch gefeiht sein… naja…

    • Geschrieben von Comicheld am 12 Juni 17 um 15:02

      Da ist die Kraft aber auf ne größere Fläche verteilt…

  2. Geschrieben von batman_himself am 10 Juni 17 um 16:34

    Wäre sie immun, wären ihre Armbänder unlogisch. Aber möglicherweise funktioniert die Unverwundbarkeit anders als bei Superman. Achilles hatte ja auch seine Ferse…
    Also könnte Magie eine Rolle spielen…

  3. Geschrieben von Damio am 10 Juni 17 um 19:44

    Respekt !!! Gute arbeit.sie verdient auch den zweiten teil !!!

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