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Justice League: Alle Infos aus dem EMPIRE-Artikel

Autor: Batcomputer | 03. Oktober 2017 um 19:57 Uhr | 8 Kommentare   

Das britische EMPIRE-Magazin bringt in ihrer aktuellen Ausgabe eine Menge an kleinen Infos und Interviews mit der ‚Justice League‘-Besetzung. Wir haben die interessantesten Infos und Äußerungen hier zusammengefasst.

Auch wenn der düstere Ton von ‚Batman v Superman‘ von Kritikern bemängelt wurde, ist der leichtere Ton von ‚Justice League‘ keine Reaktion darauf. Laut Ben Affleck war es ein natürlicher Vorgang für das DC Films Universum, auf den man sich bereits vor ‚Batman v Superman‘ festgelegt hatte.

„Ich verstehe es, wenn Leute meinen, ‚Batman v Superman‘ wäre zu düster oder nicht der Ton, den man sich bei einer Batman-Story vorstellt. Das ist ein fairer Kritikpunkt. Aber für ‚Justice League‘ war der Ton bereits festgelegt, bevor BvS ins Kino kam. Der Ton hätte sich sowieso für den zweiten Film geändert. Eine ganz natürliche Entwicklung. Zack wollte einen witzigeren und leichtfüßigeren – und kein schweres Melodram.“

Gestützt wird dies von einer Anekdote von Ezra Miller:

„Als ich das erste Mal in Zacks Büro saß, erzählte er mir, dass die Leute sauer auf ihn wären, weil er alles so düster inszeniert.“

Snyder meinte zu ihm, die Düsternis von Gotham musste erstmal über die anderen Helden hereinbrechen, bevor es zur ‚Justice League‘ kommt.

„Zack wollte schon immer mit ‚Justice League‘ aus der Dunkelheit empor steigen, aus der sich selbst Batman ziehen lässt. Wenn auch nur einen Zentimeter.“

Dieser Ton findet sich auch im Humor des Films wieder. Affleck verspricht, dass sogar Batman zum ersten Mal lächeln wird. Ansonsten wird Flash der Sprücheklopfer der Truppe sein.

Bei einem gemeinsamen Besuch des Batcaves nach einer Niederlage, bekommt es Flash aber mit Alfred zu tun. Darunter finden sich Sprüche des Butlers wie: „Hätten Sie mich mal vorgewarnt, dann hätte ich einen Kuchen gebacken“, „Ich pack schon mal die Partyhüte aus und hol die Pinata“ und „Ich mach uns einen Tee. Aber keine Ahnung, ob ich auch die Tassen finden werde.“ Aquaman bezeichnet Alfred als „Harten Hund.

Zur Story gibt es nicht viel neues zu erfahren. Steppenwolf kommt auf die Erde und ist auf der Jagd nach den drei Mother Boxen, welche unter den Menschen, Atlantern und Amazonen aufgeteilt wurden. Laut Jason Momoa beginnt dann erst der Spaß richtig, wenn die drei Boxen zusammengebracht werden: „Sie können zerstörerisch sein. Und wenn die drei Boxen zusammen kommen, dann siehts wirklich schlecht aus.“

Wer anhand des letzten Trailers, Marketingmaterials und Empire-Cover vermutet, Wonder Woman würde nach dem Erfolg ihres Solofilms durch die Nachdrehs eine noch größere Rolle spielen, liegt falsch. Laut Gal Gadot war sie für Joss Whedons Nachdrehs gerade mal eine Woche am Set:

„Diana hält das Team zusammen. Sie hat die Möglichkeit, jeden einzelnen des Teams zu unterstützen, sie aufzubauen und sie an sich glauben zu lassen. Aber das ist kein Wonder Woman-Film.“

Eine Herausforderung der Nachdrehs war Henry Cavills Schnauzer, den er sich für seinen ‚Mission: Impossible 6‘-Dreh stehen lassen musste und per CGI für ‚Justice League‘ aufwändig entfernt werden muss.

„Es war ein richtiger Pornobalken“, scherzt Affleck. „Er sieht aus wie ein Pornostar aus den Siebzigern, nur mit besseren Körper. Mal was neues für Superman.“

Apropos Nachdreh. Ben Affleck versicherte dem EMPIRE-Magazin, dass ‚Justice League‘ durch Joss Whedon nicht zu DCs The Avengers wird.

„Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir uns in Richtung ‚The Avengers‘ bewegen würden. Joss ist auch weitaus mehr als nur der Avengers-Regisseur. Er ist ein guter Geschichtenerzähler. Er kam mitten im Prozess dazu und ihn reizte der Puzzle-Aspekt des bis dahin gedrehten Films. Teile zu drehen, die noch nicht da waren. Er setzt die restlichen Teile zusammen und verpasste ihnen seine eigene Imprimatur. Joss kam dazu und musste auf einem sehr schmalen Grat zwischen Zacks Empfindlichkeiten, Ton und Richtung wandern. Wir haben eine witzige und inspirierende Zusammensetzung von zwei Arten des Geschichtenerzählens gefunden. Ich war so froh, dass jeder für Zack alles geben wollte.“

Gal Gadot ergänzt: „Das ist Zack Snyders Film. Joss hat lediglich ein paar Wochen nachgedreht. Er war Zacks Wahl und wusste genau, was er haben wollte. Zack hat eine wunderbare Vorstellungskraft.“

Jason Momoa: „Ich liebe Zack einfach. Ich würde alles für ihn tun.“

Ezra Miller erzählt, wie Zack seinen Abschied vom Projekt verkündete: „Es war auf eine bestimmte Weise heldenhaft. Er rief uns alle zusammen und nahm sich die Zeit, uns etwas zu erklären, was keiner Erklärung bedarf. Er beschrieb uns genau, wie es weiter geht. Er fasziniert mich, begeistert mich und verschlägt mir den Atem. Zack Snyder, die ultimative Legende. Auf Ewig.“

Laut Ben Affleck wird ‚Justice League‘ wohl der größte DC Film sein: „Der Film ist größer als alles in meiner Laufbahn. Allein visuell fühlt sich der Film wuchtig an. Das kann Zack so richtig gut. Das wird von den Leuten bewundert werden.“

Und wie sieht es mit dem Konkurrenzdruck aus? Muss sich ‚Justice League‘ mit ‚Avengers: Infinity War‘ messen? Laut Affleck nicht: „Es gibt jetzt vielleicht weniger Druck, wenn es darum geht das DC Universum zu etablieren. Man hat nicht das Gefühl, die ganze Last der Welt läge auf unseren Schultern.“

Quelle: Empire

8 Kommentare

  1. Geschrieben von anchan1989 am 03 Oktober 17 um 20:14

    Klingt alles sehr gut und positiv.

    Man kann die Meinung vertreten, dass WB Zack was beschützt und Whedons Anteil runterspielt.

    ABER mehr als 20% zu 25% können es einfach nicht sein.

    Gal war kaum am Set(sie sagt eine Woche, viel mehr war es nicht. Sie hatte immer wieder LA. Events.
    Jason musste Aquaman drehen, etc.

    Ich kann es kaum erwarten, den Film zu sehen. Der Buzz ist um Welten besser im Vergleich zu BvS, wo wir um diese Zeit schon von einigen Quellen hörten, dass WB Sorge wegen BatmanvSuperman und den Reaktionen darauf hat.

    Ich denke, wir bekommen einen epischen Film, den viele lieben werden.
    Kann es wie gesagt kaum erwarten.

  2. Geschrieben von Alex H am 03 Oktober 17 um 20:34

    Jip sehr ich genauso. Das waren wieder positive Nachrichten, die mehr Vorfreude auf den Film bietet. Ist auch extrem lustig zu lesen.

    Was ich dennoch immer noch nicht verstehen kann oder will ist….. warum lässt sich WB zwei Jahre Zeit, um einen gewissen Filmweg aufzuklären, sich parallel ein Fakelabel gefallen und aufdrücken zu lassen und dabei seine Fans in die Irre führen lässt????!

    • Geschrieben von LA10 am 03 Oktober 17 um 22:21

      Sehe ich absolut genauso! Kann das, wahrscheinlich wie so viele DC Fans auch nicht verstehen…

  3. Geschrieben von Papola am 04 Oktober 17 um 00:49

    Batman V Superman soll zu düster gewesen sein?! Wie könnte ein Film mit Batman zu düster sein?
    Es war einfach der komplette Story Aufbau der den ganzen Film vermurkst hat.
    Sorry das ich damit wieder komme, aber die Enttäuschung sitzt immernoch wahnsinnig tief… deswegen sehe ich der Justice League Verfilmung noch sehr skeptisch entgegen.

  4. Geschrieben von batman_himself am 04 Oktober 17 um 07:07

    WB ist eben das Schlechteste was einem Superhelden-Fan passieren kann. Und Disney/Marvel das Beste
    😐

    • Geschrieben von Perios am 04 Oktober 17 um 09:30

      So ein Schmarrn! Was soll denn bitte an Schissney gut sein für Superheldenfilme?

      • Geschrieben von batman01 am 04 Oktober 17 um 13:08

        richtig! ich frag mich wo die ganzen echten marvel fans eigentlich hin sind seit disney den marvel konzern assimiliert hat?

  5. Geschrieben von Gerd am 04 Oktober 17 um 12:15

    Es handelt sich um das übliche Promotion Blablabla. Aus diesem Artikel auch nur eine relevante Information herauszulesen ist schlichtweg unmöglich, weil keine drin stehen.

    Wenn man sich den Artikel genauestens durchliest wird man feststellen, das viele der Aussagen so ähnlich oder sogar exakt seit letztes Jahr Drehstart der JL die Runde machen. Da steht also nicht wirklich was neues.

    Den Anteil, den Joss Whedon am Film haben wird, werden wir wohl nie exakt erfahren. Das er einen Screenwriter Credit bekommt dürfte aber der Tatsache geschuldet sein das sein Einfluss wohl größer ist als allgemein angenommen oder vermutet wird. Und das er keinen Credit als Director bekommt dürfte auch nur dem Umstand zu verdanken sein, das die Directors Guild streng unterscheidet zwischen der Hauptdreh- und der Nachdrehzeit. Und für einen Directors Credit hätte Whedon schon während der Hauptdrehzeit die Hälfte dieser Zeit am Set verbringen müssen.

    Und Warner beschützt hier nicht Snyder sondern sich selber, weil sie in keinster Weise Negativprogaganda gebrauchen können. Auf gut Deutsch: Warner ist bestrebt, seit dem Rückzug von Zack Snyder, Schadensbegrenzung zu betreiben.

    Auch der komplette Rückzug von Snyder letzte Woche deutet dies mehr als an. Snyder galt und gilt schon immer als extrem Studioloyal. Sein kompletter Rückzug von dem Projekt bedeutet letztendlich nichts anderes als das er dem Studio freie Hand für die Ferigstellung des Films gewährt.

    Und wenn man noch die Aussage von Geoff Johns von letzter Woche hinzuzieht, in der er behauptet oder sagt, das er dafür verantwortlich wäre das Joss Whedon das Ruder übernimmt bzw. er ihn sogar angeheuert hat. Dies wiederspricht komplett der offiziellen Aussage von Toby Emmery im Mai dieses Jahres.

    Snyders persönliche Tragödie hat letztendlich dazu geführt, das ein wahrscheinlich schon lange schwelender Machtkampf um die Richtung des DC Filmuniversums letztendlich zu seinen Ungunsten entschieden wurde. Und man kann in seinen Aussagen auch die Erleichterung darüber erkennen. Letztendlich steht der Mann seit 7 Jahren unter Dauerbeschuss.

    Ob diese Entscheidungen dazu führen, das wir jetzt bessere DC Filme zu sehen bekommen, bleibt aber abzuwarten.