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Es war einmal: Nolan sollte die Justice League produzieren

Autor: Batcomputer | 05. November 2014 um 22:29 Uhr | 2 Kommentare   

Im Zuge des morgigen Kinostarts von Chris Nolans ‚Interstellar‘, widmete sich das ‚Wall Street Journal‘ dem einstigen Batman-Regisseur und zeigt auf, warum Nolan inzwischen einer der mächtigsten Regisseure in Hollywood ist.

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Der interessante Artikel offenbart dabei auch Informationen, die nicht jedem Nolan und Batman-Fan bekannt sein dürften:

  • Warner Bros. konnte ihren Fahrplan ihrer DC-Filme nur sehr langsam entwickeln, weil mich sich darum bemühte Nolan als Produzent für die ‚Justice League‘-Filme und den Batman-Reboot zu gewinnen. Er lehnte letztendlich ab.
  • Den Zuschlag für ‚Batman Begins‘ erhielt Nolan nach einem 90-minütigen Pitch, ohne Drehbuch und ohne jegliche Erfahrung einen Big Budget-Film zu drehen. „Ich glaube, wir haben noch nie mit einem Filmemacher solch einen großen Schritt gewagt“, sagt Jeff Robinov, ehemaliger Warner-Chef. „Ich würde unsere Zusammenarbeit als gesegnet betrachten, völlig unabhängig vom finanziellen Erfolg seiner Filme‘.
  • Als im Dezember 2011 der Prolog zu ‚The Dark Knight Rises‘ offiziell in den IMAX-Kinos gezeigt wurde, kam es zu kritischen Stimmen bezüglich Banes nur schwer zu verstehenden Dialogen. Ein Insider verriet damals dem Hollywood Reporter, Nolan würde später noch Anpassungen für die finale Fassung vornehmen lassen.

    Diese Information muss Nolan so erzürnt haben, dass Warner Bros. ein Notfall-Meeting einberufen musste. Nolan forderte den Spitzel ausfindig zu machen und ihn strafrechtlich zu belangen. Man versuchte den Regisseur zu vertrösten, da das Studio zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen habe und es unmöglich wäre, die Quelle aufzuspüren.

    Es dauerte Wochen diese kritische Situation mit Nolan und seiner Frau zu bereinigen.

Auch ‚The Guardian‚ hat dem etwas hinzuzufügen:

  • Als Produzent von ‚Man of Steel‘ engagierte er Zack Snyder als Regisseur und half dabei an der Story zu arbeiten. Um Snyder auf den Job vorzubereiten, lies Nolan ihn Testaufnahmen der ‚White Sands‘ in New Mexico begutachten, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie sich Gegenstände bei schneller Geschwindigkeit verhalten.
  • Snyder plante ursprünglich für ‚Man of Steel‘ eine Post-Credit-Szene – ähnlich den Marvel-Filmen. Doch Nolan entschied sich dagegen. Laut Snyder meinte Nolan, ‚So etwas gibt es in einem richtigen Film nicht‘.

    Auf Anfrage von BuzzFeed dementierte Nolan dieses Zitat: „Ich würde mir nie erlauben, einen Film von jemand anderes als ‚keinen richtigen Film‘ zu bezeichnen. Das Zitat ist nicht korrekt“.

    The Guardian lenkte ein, hakte bei Snyder nach und korrigierte das Zitat. So soll Nolan gesagt haben: „Wir sollten uns nicht nach anderen Filmen richten, sondern der Tonalität von ‚Man of Steel‘ treu bleiben“.

2 Kommentare

  1. Geschrieben von Deathstroke am 07 November 14 um 07:09

    Interstellar war ein Meisterwerk! Schade das er abgelehnt hat…

  2. Geschrieben von myotis034 am 07 November 14 um 12:19

    ich lasse mich gerne vom gegenteil überzeugen (nur um zu signalisieren, dass mein geschmack auch anfechtbar ist), aber NOLANs version von batman hat verdammt hohe massstäbe gesetzt.

    trotzdem freue ich mich auf das treffen der (super-) helden – es geht noch sooo laaange! 🙂

    myotis034

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