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David Ayer verrät 17 Fakten zu Suicide Squad

Autor: Batcomputer | 20. August 2016 um 13:14 Uhr | 6 Kommentare   

Gegenüber Empire verrät David Ayer 17 Fakten über ‚Suicide Squad‘, z.B. wieviele Schnittfassungen es gab und warum der Joker ‚Damaged‘ auf der Stirn stehen hat. Aber vorsicht! Der Artikel enthält Spoiler!

1. Das ursprüngliche Drehbuch eröffnete in Belle Reve

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„Die allererste Drehbuchfassung eröffnete den Film in Belle Reve und erzählte die Hintergrundgeschichte aller Mitglieder in einer Rückblenden-Montage. Ursprünglich sollten die Erinnerungen an ihr vorheriges Leben durchdringen, wenn sie in ihren Zellen sitzen. So sollte das Publikum im Schnelldurchgang erfahren, wer sie sind und wie sie dort gelandet sind. Es sollte immer schon eine Montage im 1. Akt geben, aber dafür gibt es unterschiedliche Herangehensweisen.“

2. Es ist ein ‚anarchischer Punk Rock Kunstfilm‘

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„Im Film geht es eigentlich um die Reise der Seele. Ja, es klingt provokant, wenn ich behaupte, der Film sei ein anarchischer Punk-Rock-Kunstfilm. June Moone gelangt in diese Höhle, wo sie von ihrem hypersexuellen, primitiven, rachsüchtigen und zerstörerischen Alter-Ego besessen wird. Jeder, der von ihr ergriffen wurde, erlebt die ‚dunkle Nacht der Seele‘, wenn Enchantress anbietet, Wünsche durch falsche Freude wahr werden zu lassen. Im Film geht es wirklich viel um zerissene Perönlichkeiten und Hingabe. Und die dunkle Seite der Seele.

3. Ohne Batman läuft nichts

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„Als ich für den Film unterschrieb, wollte ich ausdrücklich Batman dabei haben. Sonst wurde immer nur aus seiner Perspektive erzählt. Hier wollte ich Batman aus der Sicht der Schurken zeigen. Deshalb war es für mich wichtig zu zeigen, wie er die Schurken dingfest macht.

4. Es gibt keinen R-Rated Cut

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„Aus diesem Film könnte man locker ein R-Rating ziehen, wenn man ein paar F-Bomben fallen lässt oder jemanden ne Zigarette rauchen lässt. Aber das verstehen die Leute nicht unter einer R-Rated-Version. Er war immer schon für eine PG-13-Freigabe gedacht. Solch eine Entscheidung fällt man bereits, bevor die Kameras laufen.“

5. Scott Eastwood spielt nicht Dick Grayson. Oder Roy Harper.

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„Er spielt Flag’s rechte Hand. GQ Edwards, eine recht aufrichtige Militärfigur.“

6. Es sollten immer nur 2 Squad-Mitglieder drauf gehen

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„Es gab nie einen dritten. In den ‚Suicide Squad‘-Comics passiert es öfters, dass jemand den Aufstand probt und von Amanda Waller oder Flag exekutiert wird. Man muss die Konsequenzen aufzeigen. Man stellt sich immer die Frage, ‚Warum sollten die Schurken überhaupt mitziehen?“

7. Boomerangs pinkes Einhorn kam erst später dazu

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„Pinky war eigentlich ein Dekorationsgegenstand in einem der Büro-Sets. Ich war der Meinung, Boomerang bräuchte irgendwas niedlich Dämliches. Und so tauchte es immer wieder mal im Film auf. Es wurde sein Maskottchen. Ja, das macht ihn damit zum „Brony“ (eine Fankultur der Serie ‚My little Pony‘) – was ok ist. Das ist eine gute Sache und gibt ihm ein Hobby neben dem Ausrauben von Banken.“

8. Tätowiert dank Robins Tod

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„Das ist eher so meine persönliche Vorstellung, hinter der es keine größere Verbindung gibt. Aber der Joker tötete Robin und Batman zertrümmerte ihm daraufhin die Kauleiste und sperrte ihn ins Arkham Asylum. Dort hat sich der Joker dann auch das ‚damaged‘-Tattoo machen lassen. Es ist eine Botschaft an Batman: ‚Du hast mich beschädigt. Zuvor war ich so schön und jetzt hast du mein Gesicht zerstört.‘ Deshalb trägt er auch den Zahn-Grill.“

9. Die Kinofassung ist die Akten-Version

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„Es gab eine linear erzählte Version, in der June zu Beginn die Höhle betritt und damit die Geschichte startet. Danach sieht man Szenen, wie Batman die Schurken verhaftet und dann geht es nach Belle Reve. Ehrlich gesagt, gab es an die sechs oder sieben verschiedene Fassungen des Films. In der linear erzählten Fassung blieben für das Testpublikum jede Menge Fragen offen und die Zuschauer wussten nicht, wem und aus welchem Grund sie folgen sollten. Deshalb gab es die Idee der „Akten“-Version, in der Amanda Waller die Hintergrund-und Ursprungsgeschichten der verschiedenen Mitglieder erzählt.“

10. Was Amanda Waller will, bekommt sie auch

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„Sie gehört zum Geheimdienst. Und wenn man bedenkt, dass Batman als Vigilant bereits seit 20 Jahren unterwegs ist, dann kann man sich wohl denken, dass der Geheimdienst seine Geheimidentität kennt. Man würde eine Drohne über Gotham City kreisen lassen und den Typen ausfindig machen – logisch. Und Amanda Waller würde sich diese Information holen. Es ist schon faszinierend, wie sie mit diesen Monstern umgeht. Sie muss dafür schon ein Spitzenprädator sein, um sie kontrollieren zu können.“

11. Slipknots Abgang

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„Slipknot verliert recht früh seinen Kopf. Ich musste von Anfang an einen strikten Kurs fahren, denn bei so vielen Charakteren ist jede Sekunde Film wertvoll. Ich wollte diese wertvolle Zeit nicht in eine falsche Fährte investieren, denn nach dem Filmstart weiß sowieso jeder, dass er sterben wird.“

12. Pink Floyd inspirierte eine Joker-Szene

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„Ja, man kann ein paar Strampler in der Szene in Jokers Apartment sehen. Rosen, Strampler, Piano-Tasten, Handys, Laptops, viele Messer und Waffen, leere Flaschen und ein paar Beutelchen mit sonst was drin. Die Szene wurde ein wenig von dem Pink Floyd-Film inspiriert, als Pete im Hotelzimmer durchdreht.“

13. Die Verbindung zum DC Cinematic Universe

„Anfangs gab es mehrere Diskussionen wie man den Film mit dem Justice League-Film in Einklang bringt. In der Zeitlinie spielt ‚Suicide Squad‘ nach ‚Batman v Superman‘. ‚Wonder Woman‘ spielt in einer früheren Epoche und spielte keine Rolle. Aber ‚The Flash‘ und ‚Aquaman‘ sind in der aktuellen Zeitlinie vorhanden und wir mussten dies umgehen. Ich seh das so: Eine Flotte an Schiffen durchkreuzen den Ozean, aber man muss der Captain des eigenen Schiffes bleiben.“

14. Jared Letos Joker ist kein Cameo

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„Bei dem Film gab es bestimmte Erwartungen. Die Leute wollten mehr Joker und er sollte auch ein Hauptbestandteil der Story sein. Eigentlich witzig, wie die Kritiker die Rolle als Gastauftritt bezeichnen, obwohl die fantastischen Szenen mit ihm wirklich wichtig für den Film sind. Auf den Ablauf der Geschichte hatte er schon einen gewissen Einfluß.“

15. Flash schnappt sich Captain Boomerang

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„Boomerang ist eine Figur aus den Flash-Comics, ein traditioneller Gegner des Flash. Logisch, dass Flash ihn auch schnappen würde. Deshalb haben wir Ezra Miller für diesen kurzen Gastauftritt eingebaut.“

16. Amanda Waller ist die Mission

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„Der Film handelt hauptsächlich davon, Amanda Wallers Fehler zu vertuschen, Enchantress zum Teil der Suicide Squad werden zu lassen. Waller befiehlt ihr eine Gefahr zu bekämpfen, die sich als Enchantress Bruder herausstellt. Deshalb wird die Suicide Squad dazu abgestellt, Waller aus der Stadt zu schaffen. Schon witzig, dass der Plot als recht simpel bezeichnet wird, wo er doch extrem komplex ist.“

17. Warum will Griggs seinen Browser-Verlauf löschen lassen?

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„Das sollte man lieber unbeantwortet lassen. Ich glaube, dass er sehr viel bei eBay einkauft.“

Quelle: Empireonline.com

 

6 Kommentare

  1. Geschrieben von GothamKnight am 20 August 16 um 13:28

    Geil !

  2. Geschrieben von BrightKnight am 20 August 16 um 15:29

    herrlich… Sogar hier macht es wenig Sinn…
    Nehmen wir mal 8.

    In einer der Rückblenden können wir auf einem Zeitungsausschnitt lesen, dass Harley Mittäterin beim Tod von Robin war.
    Aber in anderen Rückblenden sehen wir den Joker schon beim kennenlernen von Dr. Q. mit dem Grill plus Tattoo.
    Wenn Harley also Mittäterin war, muss das später stattgefunden haben. Und wie soll Batman dann dafür aus Rache gesorgt haben…

    Aber ist leider in seinem eigenen Film nicht sonderlich „fest“.

    • Geschrieben von BrightKnight am 20 August 16 um 15:46

      By the Way… Hätten sich Ayer und die Autoren mal vor Drehbeginn solche Gedanken gemacht, wäre das dem Film sehr zugute gekommen, statt sich einfach nachher irgendwelche Erklärungen aus den Fingern zu saugen, die dann noch mehr Logiklöcher in die Nummer bringen.

      Und es hätte sogar dem Joker mehr als gut getan, wäre er in den Rückblenden „optisch“ anders… Ich brauche ja keine Origins-Story aber eben solche Änderungen machen einen Charakter etwas glaubwürdiger.

      So habe ich weiter das Gefühl, Jared Leto hat Sonntag Vormittag vor dem Berghain gestanden und sich da irgendwen zum Vorbild seiner Performance zu nehmen…
      Und der Joker ist irgendwie auch so Bedrohlich wie die Typen am Sonntag Mittag.
      Vielleicht wirkt er Eindrucksvoll in einem Dorf im tiefsten Oberbayern, aber aus Berliner Sicht einfach ein weiterer überdrehte Typ , der gerne auffällig und Irre wäre.
      Aber das passiert eben, wenn nen ADHS Kid mit Hang zu Amphetaminen irgendwann mal zu „Directions Haarfarben“ greift.

      • Geschrieben von Perios am 20 August 16 um 17:25

        OMG 🙂 tut des eigentlich weh?

      • Geschrieben von BrightKnight am 20 August 16 um 17:34

        Nö..l aber danke der Nachfrage.

        Problematisch ist es doch auch, dass Warner/DC keine vernünftige Storygroup am laufen hat…
        Immerhin verändert Squad ja eigentlich den Status Quo von Batman.

        wägrend uns in BvS klar gemacht wurde, dass Batman ein Mythos ist, es nahezu keine Beweise für seine Existenz gibt, wird uns in Squad ein Zeitungsartikel gezeigt der „Mittäterin beim Mord an Robin“ titelt.
        Wir wissen in BvS war Robin schon tot.
        Wenn aber Batman nur ein Mythos ist, warum titeln die Zeitungen „Mord an Robin“ als wenn man diesen kennen müsste??
        Ist Batmans Partner zu Lebezeiten ins Rampenlicht getreten und hat behauptet er macht alles alleine?

        wieso ist also Robin bekannt und Batman ein Mythos?
        wenn Robin tot ist und es sogar einen Prozess gab, muss es ja auch eine Leiche von Robin geben… hat Batman sich die geschnappt, ihr das Kostüm ausgezogen (um es im Batcave auszustellen) und der Polizei dann den nackten Robin da gelassen? Vielleicht mit einem Post It an der Leiche „Liebe Polizei, liebe Presse: Das ist Robin“?

        eben für solche sachen sollte es eine Storygroup geben, die auf kontinuitäts- und sinnfehler prüft..l aber das scheint bei Warner echt alles egal zu sein.

  3. Geschrieben von D am 20 August 16 um 16:17

    „Als ich für den Film unterschrieb, wollte ich ausdrücklich Batman dabei haben. Sonst wurde immer nur aus seiner Perspektive erzählt. Hier wollte ich Batman aus der Sicht der Schurken zeigen. Deshalb war es für mich wichtig zu zeigen, wie er die Schurken dingfest macht.“

    Von wegen! Den wollte Warner!

    Nachdem Man of Steel nicht so viel Kohle machte wie erhofft, dachte man an Dark Knight, der die Milliarde knackte. Und da dieser als Batman-Film gilt, obwohl alle nur wegen Joker rein rannten, gab es zuerst einen weiteren Batman-Film namens Batman v Superman, während gleichzeitig Suicide Squad gedreht wurde, der zum Batman bzw. Dark Knight Spin-Off gemacht wurde, in dem Gotham vorkommt und ein Großteil des Squads aus Batman-Feinden besteht.

    Das war jedoch, bevor selbst Batman v Superman nicht die erhoffte Milliarde holte!

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