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CHRISTOPHER NOLAN
Regie/Drehbuch

Zuletzt inszenierte Nolan den von der Kritik gefeierten „Insomnia“ (Insomnia – Schlaflos) für Warner Bros. Pictures, Section 8 und Witt-Thomas Films. In dem mitreißenden Psycho-Thriller spielen die Oscar-Preisträger Al Pacino, Hilary Swank und Robin Williams die Hauptrollen.

Nolans zweiter Film „Memento“ (Memento) ist die Verfilmung einer Kurzgeschichte von Jonathan Nolan: Es geht um einen Mann, der unter großen Schwierigkeiten die Puzzlestücke seiner verworrenen Vergangenheit zusammensetzt. In dem unabhängig produzierten Low-Budget-Film spielen Guy Pearce, Carrie-Ann Moss und Joe Pantoliano die Hauptrollen. Die Rundfunkkritiker kürten ihn zum Film des Jahres, er spielte über 25 Millionen Dollar ein, Nolan erhielt etliche Auszeichnungen, darunter eine Nominierung für den Preis der Directors Guild of America (Gewerkschaft der Regisseure). Als Autor wurde Nolan für den Oscar und den Golden Globe nominiert, gewann die Drehbuchpreise der Rundfunk-Filmkritiker und der Filmkritiker von Los Angeles, und auf dem Sundance Film Festival 2001 wurde er mit dem Waldo Salt Award für das Beste Drehbuch ausgezeichnet.

Als Siebenjähriger nahm er erstmals die Super-8-Kamera seines Vaters in die Hand – seitdem macht er Filme. Während er Englische Literatur am Londoner University College studierte, drehte er 16mm-Filme im Filmclub der Uni, dann wandte er diese Produktionserfahrungen beim Verfilmen seines ersten Spielfilmdrehbuchs „Following“ (Following) an. Der mit winzigem Budget gedrehte Film noir wurde von Bruce Diones (The New Yorker) als „stringenter und frecher“ als Hitchcocks Thriller gepriesen und lief mit großem Erfolg auf zahlreichen internationalen Filmfestivals (u. a. Toronto, Rotterdam, Slam Dance und Hongkong) und später im regulären Verleih in den USA (Zeitgeist), Großbritannien (Alliance), Frankreich (CCI) und etlichen anderen Ländern.

Nolan lebt mit seiner Frau Emma Thomas und ihrer Familie in Los Angeles.

EMMA THOMAS
Produktion

Thomas’ Markenzeichen sind provokante Filme – sie prägte intelligente Independent-Produktionen wie „Following“ (Following) und „Memento“ (Memento), hat sich mit „Insomnia“ (Insomnia – Schlaflos) aber auch als erfolgreiche Produzentin im Studiobereich etabliert.

Als Associate Producer betreute sie den international gefeierten Hit „Memento“. Er gewann etliche Preise und etablierte Thomas als erfolgreiche Produzentin. Diesem Ruf wurde sie auch mit ihrem nächsten Film gerecht: „Insomnia“ mit Al Pacino, Robin Williams und Hilary Swank. Doch ihr allererster Film „Following“ erwies sich als entscheidend für ihre Karriere. Der Film ist ein Paradebeispiel für den Untergrund-Film – er entstand im Lauf eines Jahres, gedreht wurde an Wochenenden und mit winzigem Budget. Doch dann lief er auf Festivals in aller Welt und kam international in die Kinos.

Nach ihrem Studium am renommierten University College in London arbeitete Thomas zunächst fünf Jahre lang in der Produktionsabteilung von Working Title Films in London. So lernte sie das Filmhandwerk von der Pike auf kennen – eine Erfahrung, die die Grundlage für ihre späteren Erfolge legte. Sie setzt dabei auf intensive Teamarbeit – meist arbeitet sie mit denselben Mitarbeitern, ob im Independent-Bereich oder in den großen Studios. Dadurch und durch ihre aktive Betreuung der Dreharbeiten unterscheidet sie sich von vielen Kollegen.

Emma Thomas und Autor/Regisseur Christopher Nolan bereiten in ihrer Firma Syncopy derzeit „The Prestige“ und „The Exec“ vor.  Sie lebt mit Nolan und ihrer Familie in Los Angeles.

Charles Roven
Produktion

In über zwei Jahrzehnten haben Rovens Filme weltweit mehr als 1,5 Milliarden Dollar eingespielt. Er leitet die Multimedia-Firma Atlas Entertainment. Mit den Tochterfirmen Atlas/Third Rail Management und Third Rail Records fusionierte die Mutterfirma 1999 zur Mosaic Media Group, die er mitbegründete. Dort sind die Medien Film und Fernsehen mit einer Management-Firma unter einem Dach vereinigt.

Aktuell betreute Roven als Executive Producer die Familienkomödie „Kicking and Screaming“ mit Will Ferrell – schon am ersten Wochenende setzte der Film in den USA 20 Millionen Dollar um. Zuvor produzierte Roven den weltweiten Kassenknüller „Scooby-Doo“ (Scooby-Doo; international 275 Millionen Dollar Einspiel) mit Freddie Prinze Jr, Sarah Michelle Gellar, Matthew Lillard und Linda Cardellini sowie die Fortsetzung „Scooby Doo 2: Monsters Unleashed“ (Scooby-Doo 2 – Die Monster sind los), die ebenfalls auf Anhieb den 1. Platz der Kino-Charts erreichte. In der Endfertigung befindet sich derzeit Terry Gilliams „The Brothers Grimm“ mit Matt Damon und Heath Ledger, der im Spätsommer anlaufen soll, und ein noch namenloses, anachronistisches HBO-Musical mit dem Grammy-preisgekrönten Musiker-Duo Outkast (Andre 3000 und Big Boi.) 

Roven ist einer der vielseitigsten Filmemacher der Branche. Als zunächst unabhängiger Produzent betreute er Filme wie „Cadillac Man“ (Cadillac Man), „Johnny Handsome“ (Johnny Handsome – Der schöne Johnny), „The Blood of Heroes“/„Salute of the Jugger“ (Die Jugger – Kampf der Besten), „Made in USA“ (Made in USA) und sein erstes Projekt „Heart Like a Wheel“ (… und wenn der letzte Reifen platzt). Er produzierte oder überwachte den Psychothriller „Final Analysis“ (Eiskalte Leidenschaft), „Honey, I Blew Up the Kids“ (Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby), „Cool Runnings“ (Cool Runnings), „Sister Act II“ (Sister Act 2 – In göttlicher Mission), „Man’s Best Friend“ (Man’s Best Friend/Der Tod kommt auf 4 Pfoten), „Angus“ (Angus – voll cool), die Fantasy-Romanze „City of Angels“ (Stadt der Engel; Einspiel 200 Millionen Dollar), „12 Monkeys“ (12 Monkeys), „Fallen“ (Dämon), die hoch gelobte Golfkriegs-Story „Three Kings“ (Three Kings) und „Bulletproof Monk“ (Bulletproof Monk – Schneller als jeder Schuss).

Die Leitung von Atlas übernahm Roven nach achtjähriger Partnerschaft mit Musikmanager Robert Cavallo, der 1998 Vorsitzender der Buena Vista Music Group und Hollywood Records wurde. Der Erfolg der Firma wurde auch von Rovens inzwischen verstorbener Frau Dawn Steel mitgetragen, die als ehemalige Chefin von Columbia Pictures in die Firma einstieg. Roven begann seine Karriere zunächst als Künstlermanager, der seine Erfahrungen im Umgang mit den Künstlern später dann im Produktionsbereich anwenden konnte.

Zwar konzentriert sich Roven vor allem auf die Filmprojekte von Mosaic, aber er kümmert sich auch um die Musik-Management-Abteilung. Er war an der Produktion des „Scooby-Doo“-Soundtracks und der Fortsetzung beteiligt und verwendete dabei zum Start des Films die Single einer der fleißigsten Bands des Labels: Outkast. Auch in anderen Bereichen weiß er die Synergien von Musik und Film sinnvoll einzusetzen. 1998 gewann der Soundtrack zu „Stadt der Engel“ drei Grammys, den begehrten Titel als Soundtrack-Bestseller des Jahres, und die Atlas/Third Rail-Klienten Alanis Morissette und The Goo Goo Dolls schafften es mit Singles daraus auf Platz 1 der Charts.

LARRY FRANCO
Produktion

Francos Filmografie als Produzent umfasst eine beeindruckende Liste von Spielfilmen unterschiedlichster Couleur. Aktuell produzierte er Ang Lees „Hulk“ (Hulk) mit Eric Bana und Jennifer Connelly. Sein Blockbuster „Jurassic Park III“ (Jurassic Park III) mit Sam Neill, William H. Macy und Tea Leoni wurde von Joe Johnston inszeniert und spielte weltweit über 350 Millionen Dollar ein.

Franco und Johnston arbeiten seit vielen Jahren zusammen, zu ihren gemeinsamen Filmen gehört der mit dem Humanitas Award ausgezeichnete „October Sky“ (October Sky), „Jumanji“ (Jumanji) mit Robin Williams sowie „The Rocketeer“ (Rocketeer) mit Billy Campbell und Jennifer Connelly.

Franco hat auch mehrere Filme von Tim Burton produziert: „Mars Attacks!“ (Mars Attacks!) mit Jack Nicholson, Glenn Close, Annette Bening und Pierce Brosnan sowie, als Executive Producer, „Sleepy Hollow“ (Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen) mit Johnny Depp und Christina Ricci.

Mit Regisseur John Carpenter hat Franco zehn Jahre lang ein Team gebildet und in dieser Zeit „Escape From New York“ (Die Klapperschlange) mit Kurt Russell, „Starman“ (Starman) mit Jeff Bridges, „Big Trouble in Little China“ (Big Trouble in Little China), „Prince of Darkness“ (Die Fürsten der Dunkelheit) und „They Live!“ (Sie leben) produziert.

Außerdem co-produzierte er Carpenters „Christine“ (Christine), und als Associate Producer betreute er „The Thing“ (Das Ding aus einer anderen Welt).

Er war Co-Produzent von „Tango & Cash“ (Tango & Cash) mit Sylvester Stallone und Kurt Russell, Herstellungsleiter bei „Two Bits“ (25 Cent) mit Al Pacino und Associate Producer bei „Cutter's Way“ (Cutter's Way – Keine Gnade/Bis zum bitteren Ende).

Franco stieg als Regieassistent in die Filmbranche ein und arbeitete an Filmen wie „Straight Time“ (Die Stunde der Bewährung), „The Rose“ (The Rose), Francis Ford Coppolas Klassiker „Apocalypse Now“ (Apocalypse Now) und „Black Sunday“ (Schwarzer Sonntag).

David Goyer
Drehbuch, Story

Goyer sammelt seit vielen Jahren die besten, hippsten und seltensten Comics, und er machte sich einen Namen mit einfallsreichen, Action-intensiven Kinofassungen der Abenteuer von Superhelden und fantastischen Figuren, die wahrlich nicht von dieser Welt sind: die „Blade“-Serie, „Crow: City of Angels“ (The Crow – Die Rache der Krähe) oder „Dark City“ (Dark City), den Kritiker-Guru Roger Ebert zum Besten Film des Jahres 1998 kürte.

Sein Regiedebüt gab Goyer in einem völlig anderen Sujet: der Thriller-Komödie „Zigzag“ – der erfrischend originellen, witzigen und herzerwärmenden Geschichte eines umgekehrten Raubüberfalls: Zwei Helden wider Willen bemühen sich verzweifelt, einen Batzen gestohlenes Geld zurückzugeben. Darin zeigen Wesley Snipes, John Leguizamo, Oliver Platt, Natasha Lyonne und Newcomer Sam Jones III hervorragende Darstellerleistungen. Goyer führte nicht nur Regie, sondern schrieb außerdem das Drehbuch zu „Zigzag“ – eine Bearbeitung des viel gepriesenen Romans von Landon Napoleon.

Schon als Junge in seiner Heimat Ann Arbor/Michigan wollte Goyer selbst Comics verfassen – heute bringt er sie auf die Leinwand. Goyer war 22 und studierte noch an der University of Southern California, als er sein erstes Action-Drehbuch verkaufen konnte – daraus entstand der Thriller „Death Warrant“ (Mit stählernder Faust – Death Warrant) mit Jean-Claude Van Damme. Dann bewährte er sich im Horrorbereich („Puppetmasters“/Puppetmasters) und fungierte als Produzent bei „Mission to Mars“ (Mission to Mars) und der Fernsehserie „Sleepwalkers“ (Sleepwalkers).

Seinen Durchbruch schaffte Goyer mit „Blade“ (Blade), der Verfilmung des Marvel-Comics über einen legendären Vampirjäger. Die Hauptrollen übernahmen Wesley Snipes und Kris Kristofferson. Aufgrund seiner beispiellos furiosen Action und dem umwerfenden Humor wurde der Film gefeiert und machte als einer der erfolgreichsten Superheld-Filme in Hollywood großen Eindruck. Auch zu „Blade II“ (Blade II) schrieb Goyer das Drehbuch, und er übernahm die Verantwortung als Executive Producer. Regie führte Guillermo del Toro, Snipes spielte erneut den Vampirjäger Blade. Kris Kristofferson war wieder als Whistler zu sehen, in weiteren Rollen wirkten Luke Goss, Tchéky Karyo und Ron Perlman mit.

Seinen jüngsten Erfolg verbuchte der Regisseur mit „Blade: Trinity“ (Blade: Trinity), den er auch schrieb und produzierte. Erneut spielte Wesley Snipes den Vampirjäger, der das Tageslicht nicht scheuen muss. Als die Vampirgemeinde Blade eine Reihe brutaler Morde in die Schuhe schieben will, bekommt er bei der ausufernden Schlacht Unterstützung von den Nightstalkers, einem Clan menschlicher Vampirjäger. Die Blutspur führt direkt zur berüchtigten Vampir-Legende Dracula. Weitere Hauptrollen übernahmen Ryan Reynolds als Nightstalker Hannibal King und Jessica Biel als Abigail – sie ist die Tochter von Whistler (Kris Kristofferson), die die Vampirjagd-Pflichten von Blade (Snipes) übernimmt. Der Film lief im Dezember 2004 in den USA an und kam im Januar 2005 in die deutschen Kinos.

Kürzlich schloss Goyer einen auf ein Jahr begrenzten First-Look-Vertrag mit Warner Bros. ab, in dessen Rahmen er Drehbücher verfassen, produzieren und Regie führen wird. Er bereitet eine Verfilmung der DC-Comics-Serie „The Flash“ vor und produziert ein Remake von „Soylent Green“ (Jahr 2022… Die überleben wollen…) für das Studio.

Zusammen mit Bently Tittle und Pascale Faubert produziert er die Filmfassung von „The Fall“. Dieser Comic-Roman (dt. Titel „Herbstfall“) von Ed Brubaker und Jason Lutes ist eine Story im Stil des Film noir: Der Angestellte Kirk ist vom Pech verfolgt – mit der Frau seines Chefs wird er in einen ungeklärten Mordfall verwickelt, als er in den Besitz einer verschollenen Kreditkarte gerät. Was als realistische Geschichte beginnt, entwickelt sich schnell in einen düsteren Krimi. Kirk muss den Fall unbedingt lösen, um sein Leben wieder in Ordnung zu bringen.

Goyer produziert außerdem für New Line die Geistergeschichte „Alone“ und zusammen mit Benderspink die Vertigo-Comic-Verfilmung „Y: The Last Man“.

Neben seinen Filmprojekten findet Goyer auch die Zeit, wieder fürs Fernsehen zu arbeiten: Als Executive Producer betreut er zusammen mit David Heyman („Harry Potter“) und Brannon Braga („Star Trek: Voyager“) die CBS-Serie „Threshold“. Die Science-Fiction-Serie mit einstündigen Episoden läuft im Herbst in den USA an: Es geht um die Bedrohung durch Aliens und wie die Regierung darauf reagiert. Goyer persönlich inszeniert den Pilotfilm.

BENJAMIN MELNIKER
Executive Producer

Durch seine langjährigen Verbindungen zu DC Comics waren Melniker und sein Produzentenpartner Michael Uslan an allen „Batman“-Spielfilmen im Film- und TV-Bereich beteiligt: Joel Schumachers „Batman & Robin“ (Batman & Robin) mit Arnold Schwarzenegger, Uma Thurman, Alicia Silverstone, Chris O’Donnell und George Clooney, Joel Schumachers „Batman Forever“ (Batman Forever) mit Jim Carrey, Tommy Lee Jones und Val Kilmer, Tim Burtons „Batman Returns“ (Batmans Rückkehr) mit Michelle Pfeiffer, Danny DeVito und Michael Keaton, am mit dem People’s Choice Award ausgezeichneten Tim Burtons „Batman“ (Batman) mit Jack Nicholson und Michael Keaton, „Swamp Thing“ (Das Ding aus dem Sumpf; seine erste Zusammenarbeit mit Uslan) und „The Return of Swamp Thing“ (Das grüne Ding aus dem Sumpf) sowie der Zeichentrick-Videopremiere „Batman Beyond: Return of the Joker“, der den Annie Award als Hervorragendes Zeichentrick-Video gewann, an „Batman & Mr. Freeze: Subzero“ (Batman & Mr. Freeze: Eiszeit) und „Batman: Mask of the Phantasm“ (Batman und das Phantom).

Aktuell produzierte Melniker „Constantine“ (Constantine), die Verfilmung der „Hellblazer“-Comic-Romane von DC Comics/Vertigo; Keanu Reeves übernahm die Hauptrolle. Als Executive Producer betreute Melniker „Catwoman“ (Catwoman) und als Associate Producer war er an Disneys „National Treasure“ (Das Vermächtnis der Tempelritter) beteiligt.

30 Jahre lang arbeitete Benjamin Melniker für MGM, zuletzt als Executive Vice President, Mitglied des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Filmauswahlkomitees. Er war an Dutzenden von legendären Projekten von „Ben Hur“ (Ben Hur) mit Charlton Heston und „Gigi“ (Gigi) über David Leans „Dr. Zhivago“ (Doktor Schiwago) bis Stanley Kubricks „2001“ (2001 – Odyssee im Weltraum) beteiligt.

1975 betreute er seinen ersten Film als Executive Producer: das Action-Drama „Mitchell“ (Mitchell) mit Linda Evans. Dann folgte der Thriller „Shoot“ mit Cliff Robertson und Ernest Borgnine.

Für DIC Entertainment leitete er die Produktion der Zeichentrickserie des Fox Networks, „Where in the World is Carmen Sandiego?“ (Wo ist Carmen Sandiego?), die den Emmy für die Beste Zeichentrickserie gewann. In derselben Funktion betreute er „Little Orphan Annie’s Very Animated Christmas“, „Batman: The Animated Series“ (Batman & Robin), „Fish Police“ (Fish Police), „Dinosaucers“ (Astro-Dinos) sowie die Fernsehfilme „Harmful Intent“ (Mord im O.P.) und „Three Sovereigns for Sarah“, die wahre Geschichte der Hexenprozesse in Salem/Massachusetts.

MICHAEL E. USLAN
Executive Producer

Uslan und sein längjähriger Produktionspartner Benjamin Melniker verantworten einige der populärsten Leinwandabenteuer.

Aktuell betreute Uslan „Constantine“ (Constantine) nach den „Hellblazer“-Comic-Romanen von DC Comics/Vertigo; Keanu Reeves spielte die Hauptrolle. Als Executive Producer fungierte er zuvor bei „Batman & Robin“ (Batman & Robin), „Batman Forever“ (Batman Forever), „Batman Returns“ (Batmans Rückkehr), beim mit dem People’s Choice Award ausgezeichneten „Batman“ (Batman), „Swamp Thing“ (Das Ding aus dem Sumpf) und „The Return of Swamp Thing“ (Das grüne Ding aus dem Sumpf) sowie den Zeichentrick-Videopremieren „Batman Beyond: Return of the Joker“, der den Annie Award als Hervorragendes Zeichentrick-Video gewann, „Batman & Mr. Freeze: Subzero“ (Batman & Mr. Freeze: Eiszeit), „Batman: Mask of the Phantasm“ (Batman und das Phantom) und „Catwoman“ (Catwoman).

Michael Uslan gilt als Kapazität für die Geschichte der gezeichneten Comics – mit ihnen hat er als Kind buchstäblich das Lesen gelernt. Als erster bot er 1971 an der Indiana University ein offizielles Universitätsseminar zum Thema Comics an. Er hat zwölf Bücher über Comics und Pop-Kultur veröffentlicht, darunter die erste Abhandlung über Comics, „The Comic Book in America“, außerdem „The Pow! Zap! Wham! Comic Book Trivia Quiz Book“,  „The Comic Book Revolution“, „America at War – A History of War Comics“, „Mysteries in Space – A History of Science Fiction Comics“, „The Best of Archie“, „Dick Clark’s The First 25 Years of Rock and Roll“ und „Just Imagine“ zusammen mit dem legendären Comic-Guru Stan Lee. Daneben bekam er ein Angebot von DC Comics und konnte seinen Traum verwirklichen: Er lieferte Storys zu den „Batman“- und „The Shadow“-Heften von DC Comics und zum Comic-Buch „Detective 27“, außerdem textete er den international erscheinenden Comicstrip „Terry and the Pirates“.

Im Fernsehbereich leitete er die Produktion der Zeichentrickserie des Fox Networks, „Where in the World is Carmen Sandiego?“ (Wo ist Carmen Sandiego?), mit der er den Emmy für die Beste Zeichentrickserie gewann. In derselben Funktion betreute er „Little Orphan Annie’s Very Animated Christmas“, „Batman: The Animated Series“ (Batman & Robin), „Fish Police“ (Fish Police), „Dinosaucers“ (Astro-Dinos), sowie die Fernsehfilme „Robin Cook’s Harmful Intent“ (Mord im O.P.) und „Three Sovereigns for Sarah“, die wahre Geschichte der Hexenprozesse in Salem/Massachusetts.

Uslan bereitet derzeit etliche Projekte vor, darunter die Filmversion des DC-Comics „Shazam“, eine real gefilmte Spielfilmfassung des legendären „The Spirit“ von Will Eisner, und mit Frank Darabont und Chuck Russell arbeitet er an „Way of the Rat“.

WALLY PFISTER
Kamera

Seit langem arbeitet Pfister mit Regisseur Christopher Nolan zusammen. Viel Lob brachte ihm seine Bilder zu „Insomnia“ (Insomnia – Schlaflos) und „Memento“ (Memento) ein, mit dem er für den Independent Spirit Award nominiert wurde.

Aktuell verantwortete Pfister die Kameraarbeit zu Wayne Beachs „Slow Burn“, F. Gary Grays „The Italian Job“ (The Italian Job – Jagd auf Millionen) und Lisa Cholodenkos „Laurel Canyon“ (Laurel Canyon).

Weitere Filme: Bill Morrissettes „Scotland, Pa.“, Ron Judkins „The Hi-Line“, mit dem er auf dem Filmfestival in Santa Monica als Bester Kameramann mit dem Moxie Award ausgezeichnet wurde, Robert L. Levys „A Kid in Aladdin’s Palace“ (Aladin und der Wunderknabe) und Craig M. Saavedras „Rhapsody in Bloom“ (Familienchaos).

Für das Fernsehen drehte er „Sanctuary“ (Heimkehr in den Tod), „Sharing the Secret“, „Breakfast With Einstein“ (Frühstück mit Einstein) und „Sketch Artist“ (Colors of Crime; auch: Farben des Todes), der ihm eine Nominierung für den Kabel-TV-Preis ACE einbrachte.

Pfister hat außerdem bei zahlreichen Werbespots hinter der Kamera gestanden.

NATHAN CROWLEY
Produktionsdesign

Crowley hat bei „Insomnia“ (Insomnia – Schlaflos) mit Regisseur Christopher Nolan zusammengearbeitet. Derzeit entwirft er die Ausstattung für den Warner-Bros.-Pictures-Film „Il Mare“ mit Keanu Reeves und Sandra Bullock.

Aktuell stattete Crowley Joel Schumachers „Veronica Guerin“ (Die Journalistin), John Moores „Behind Enemy Lines“ (Im Fadenkreuz – Allein gegen alle) und für Barry Levinson „An Everlasting Piece“ (Mit oder ohne – Was Männer haben sollten) aus. Im Fernsehbereich übernahm er das Produktionsdesign der BBC-Serie „The Ambassador“.

Zuvor wirkte Crowley als Ausstatter bei erfolgreichen Produktionen wie „Mission Impossible II“ (Mission Impossible II), Alan J. Pakulas „The Devil’s Own“ (Vertrauter Feind; die Dublin-Sequenz) und „Braveheart“ (Braveheart) mit. Weitere Filme: Richard Donners „Assassins“ (Assassins – Die Killer) und „Maverick“ (Maverick), Francis Ford Coppolas „Bram Stoker’s Dracula“ (Bram Stokers Dracula), und Abel Ferraras „Dangerous Game“ (Snake Eyes).

Daneben arbeitete Crowley als Innenrequisiteur an Steven Spielbergs „Hook“ (Hook), Kinka Ushers „Mystery Men“ (Mystery Men), John Carpenters „Escape From L.A.“ (Flucht aus L.A.) sowie an der TV-Serie „Star Trek: Deep Space Nine“ (Star Trek: Deep Space Nine).

LEE SMITH, A.C.E.
Schnitt

Der Cutter und Sounddesigner schnitt aktuell Peter Weirs „Master & Commander: The Far Side of the World“ (Master & Commander – Bis ans Ende der Welt), Gregor Jordans „Buffalo Soldiers“ (Army Go Home), Tony McNamaras „The Rage in Placid Lake“, Craig Lahiffs „Black and White“ und Alan Whites „Risk“.

Seit vielen Jahren arbeitet Smith mit Regisseur Peter Weir zusammen – als Cutter und Sounddesigner war er an „The Truman Show“ (Die Truman Show), „Fearless“ (Fearless – Jenseits der Angst) und „Green Card“ (Green Card – Schein-Ehe mit Hindernissen) beteiligt. Als zusätzlicher Cutter betreute er „Dead Poets Society“ (Der Club der toten Dichter), als zusätzlicher Cutter und Sounddesigner „The Year of Living Dangerously“ (Ein Jahr in der Hölle).

In beiden Funktionen arbeitete er auch an Gregor Jordans „Two Hands“ (Two Hands) und George Millers „Lorenzo’s Oil“ (Lorenzos Öl). Er schnitt außerdem Ian Barrys „Joey“ (Joey; auch: Kangaroo Dundee), Irvin Kershners „RoboCop II“ (RoboCop 2) und Philippe Moras „Communion“ (Die Besucher) und „Howling III“ (Wolfmen).

Als Sounddesigner gestaltete Smith Jane Campions „Holy Smoke“, „The Portrait of a Lady“ (Portrait of a Lady) und „The Piano“ (Das Piano), Gillian Armstrongs „Little Women“ (Betty und ihre Schwestern), Kevin Reynolds’ „Rapa Nui“ (Rapa Nui), Phillip Noyces „Dead Calm“ (Todesstille) und Vincent Wards „The Navigator“ (Der Navigator).

LINDY HEMMING
Kostüme

Die vielseitig begabte Lindy Hemming hat atemberaubende Kostüme zu fast 40 Spielfilmen entworfen. Ihre Kunst wurde mit dem Oscar für Mike Leighs „Topsy Turvy“ (Topsy Turvy – Auf den Kopf gestellt) gewürdigt. Außerdem erhielt sie zwei Nominierungen für den British Academy Award (BAFTA): für Mike Newells „Four Weddings and a Funeral“ (Vier Hochzeiten und ein Todesfall) und Rob Knights „Porterhouse Blue“.

Hemming entwarf die Kostüme zu den vier neuesten James-Bond-Filmen, in denen Pierce Brosnan die Hauptrolle spielte: „Die Another Day“ (Stirb an einem anderen Tag), „The World Is Not Enough“ (Die Welt ist nicht genug); „Tomorrow Never Dies“ (Der MORGEN stirbt nie) und „GoldenEye“ (GoldenEye).

Weitere bedeutende und aktuelle Filme: Jan de Bonts „Lara Croft Tomb Raider: The Cradle of Life“ (Lara Croft Tomb Raider – Die Wiege des Lebens) mit Angelina Jolie, Chris Columbus’ „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ (Harry Potter und die Kammer des Schreckens), Simon Wests „Tomb Raider“ (Lara Croft: Tomb Raider), Sally Potters „The Man Who Cried“ (In stürmischen Zeiten) mit Johnny Depp, William Boyds „The Trench“, Mark Hermans „The Rise and Fall of Little Voice“ (Little Voice; auch: Die Stimme ihres Lebens) mit Jane Horrocks, Johnny Depps „The Brave“ (The Brave) mit Depp und Marlon Brando, Tony Hickox’ „Prince Valiant“ (Prinz Eisenherz), Bob Rafelsons „Blood & Wine“ (Blood & Wine – Ein tödlicher Cocktail) mit Jack Nicholson, Peter Chelsoms „Funny Bones“ (Funny Bones), Nancy Mecklers „Sister, My Sister“ (Sister, My Sister) mit Julie Walters sowie Barry Devlins „All Things Bright & Beautiful“ mit Gabriel Byrne.

Zuvor arbeitete Hemming an Nick Hamms „Dancing Queen“ mit Helena Bonham-Carter, Mike Leighs „Naked“ (Nackt) mit David Thewlis, Jason Lehels „Boiling Point“, Udayan Prasads „Running Late“, Stephen Gyllenhaals „Waterland“ (Waterland) mit Jeremy Irons, Mark Hermans „Blame It on the Bellboy“ (Irren ist mörderisch), Peter Chelsoms „Hear My Song“ (Hear My Song – Ein Traum wird wahr), Mike Leighs „Life Is Sweet“ (Life Is Sweet; auch: Das Leben ist süß), Peter Medaks „The Krays“ (Die Krays), Jon Amiels „Queen of Hearts“ (Liebe, Rache, Cappuccino), Clive Rees’ „When the Whales Came“ (Der Fluch der Wale), Mike Leighs „High Hopes“ (Hohe Erwartungen), David Jones’ „84 Charing Cross Road“ (Zwischen den Zeilen), Stephen Frears’ „My Beautiful Laundrette“ (Mein wunderbarer Waschsalon) und „The Bullshitters“ (eine Episode aus der TV-Serie „Comic Strip“), an Charles Gormleys „Heavenly Pursuits“ (Ist dieser Mann nicht himmlisch?), David Hares „Wetherby“ (Wetherby), Richard Eyres „Laughterhouse“ (Gänsemarsch) und „Loose Connections“ (Eine lockere Beziehung) sowie an Mike Leighs „Meantime“ (Meantime).

HANS ZIMMER
Musik

Zimmer gehört zu den angesehensten Komponisten der Branche, er hat die Musiken zu mittlerweile über 100 Filmen geschrieben.

1994 gewann er den Oscar und den Golden Globe für seine Originalmusik zu Disneys Zeichentrick-Blockbuster „The Lion King“ (Der König der Löwen), aus dem eines der erfolgreichsten Filmscore-Alben hervorging. Diese Musik begeistert das Publikum nach wie vor in der preisgekrönten Bühnenfassung des Musicals, das 1998 als Bestes Musical den Tony und als Bestes Album mit Originalbesetzung den Grammy gewann.

Für seine hervorragende Musik zu Ridley Scotts „Gladiator“ (Gladiator) erhielt er den Golden Globe und den Preis der Radio-Filmkritiker sowie eine weitere Oscar-Nominierung. Weitere fünf Oscar-Nominierungen bekam der gefeierte Komponist für „Rain Man“ (Rain Man), „As Good as It Gets“ (Besser geht’s nicht), „The Thin Red Line“ (Der schmale Grat), „The Preacher’s Wife“ (Rendezvous mit einem Engel) und „The Prince of Egypt“ (Der Prinz von Ägypten). Anfang 2005 wurde er für seine Musik zu James L. Brooks’ Komödie „Spanglish“ (Spanglish) mit seiner siebten Golden-Globe-Nominierung geehrt. Weitere Golden-Globe-Nominierungen erhielt er zuvor für „The Last Samurai“ (Last Samurai), „Pearl Harbor“ (Pearl Harbor), „Spirit: Stallion of the Cimarron“ (Spirit – Der wilde Mustang) und „Der Prinz von Ägypten“.

2005 ist Zimmers Musik in Gore Verbinskis „The Weather Man“ (The Weather Man) zu hören. In seiner umfangreichen Filmografie finden sich auch „Madagascar“ (Madagascar), „Matchstick Men“ (Tricks), „Shark Tale“ (Große Haie – kleine Fische), „Black Hawk Down“ (Black Hawk Down), „The Ring“ (The Ring), „Hannibal“ (Hannibal), „Crimson Tide“ (Crimson Tide – In tiefster Gefahr), „Thelma & Louise“ (Thelma & Louise), „Driving Miss Daisy“ (Miss Daisy und ihr Chauffeur), „Mission: Impossible 2“ (Mission: Impossible 2), „A League of Their Own“ (Eine Klasse für sich), „Black Rain“ (Black Rain), „Backdraft“ (Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen), „True Romance“ (True Romance) und „My Beautiful Laundrette“ (Mein wunderbarer Waschsalon).

Neben seiner Tätigkeit als Komponist leitet Zimmer die Filmmusikabteilung bei DreamWorks. Damit steht erstmals seit Dimitri Tiomkins Zeiten bei MGM und Alfred Newman bei Twentieth Century Fox ein Komponist an der Spitze der Musikabteilung eines der großen Studios.

JAMES NEWTON HOWARD
Musik

Als einer der renommiertesten Komponisten der Branche hat Newton Howard über 100 Filmmusiken geschrieben. Sechsmal wurde er für den Oscar nominiert: für „The Village“ (The Village – Das Dorf), „The Fugitive“ (Auf der Flucht), „Prince of Tides“ (Herr der Gezeiten) und „My Best Friend’s Wedding“ (Die Hochzeit meines besten Freundes) sowie für die Songs „Look What Love Has Done“ aus „Junior“ (Junior) und „For The First Time“ aus „One Fine Day“ (Tage wie dieser…). Beide Songs brachten ihm auch Nominierungen für den Golden Globe ein.

Aktuell lieferte er den Score zu „The Interpreter“ (Die Dolmetscherin) mit Nicole Kidman und Sean Penn unter der Regie von Sydney Pollack.  Er komponierte die Musik zu allen Filmen von M. Night Shyamalan, angefangen mit dessen Hit-Debüt „The Sixth Sense“ (The Sixth Sense – Der sechste Sinn), dann „Unbreakable“ (Unbreakable – Unzerbrechlich), „Signs“ (Signs – Zeichen) und aktuell „The Village“. 

Newton Howard zählt zu den vielseitigsten Begabungen der Branche. Zur langen Liste seiner Filme zählen vier von Julia Roberts’ größten Hit-Komödien: „Pretty Woman“ (Pretty Woman), „Runaway Bride“ (Die Braut, die sich nicht traut), „Die Hochzeit meines besten Freundes“ und „America’s Sweethearts“ (America’s Sweethearts). Drei Filme vertonte er für Regisseur Lawrence Kasdan: „Grand Canyon“ (Grand Canyon – Im Herzen der Stadt), „Wyatt Earp“ (Wyatt Earp – Das Leben einer Legende) und „Dreamcatcher“ (Dreamcatcher). Hinzu kommen die Thriller „Outbreak“ (Outbreak – Lautlose Killer), „Falling Down“ (Falling Down – Ein ganz normaler Tag), „Primal Fear“ (Zwielicht) und „A Perfect Murder“ (Ein perfekter Mord), außerdem „The Devil’s Advocate“ (Im Auftrag des Teufels), „Space Jam“ (Space Jam),  „Dave“ (Dave), „My Girl“ (My Girl – Meine erste Liebe) und viele andere.

Auch für seine Fernsehmusiken wurde Newton Howard ausgezeichnet: Den Emmy gewann er in der Kategorie Hervorragendes Titelthema für die Serie „Gideon’s Crossing“. In derselben Kategorie wurde er für „E.R“ (Emergency Room) nominiert.

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