>> BATMAN BEGINS | DARSTELLER
GARY OLDMAN
Jim Gordon
Oldman begann seine Karriere 1979 mit zahlreichen Auftritten auf Londoner Bühnen. Zwischen 1985 und 1989 trat er ausschließlich am Royal Court Theatre auf. 1985 wurde er mit seiner Darstellung in „The Pope’s Wedding“ vom Londoner Magazin Time Out mit dem Preis für den Besten Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Im selben Jahr teilte er sich den Darstellerpreis der Londoner Theaterkritiker mit Sir Anthony Hopkins.
Seitdem hat er sich als einer der angesehensten und begabtesten Filmschauspieler profiliert. Zu sehen war er in Ridley Scotts „Hannibal“ (Hannibal), Oliver Stones „JFK“ (John F. Kennedy – Tatort Dallas), Tony Scotts „True Romance“ (True Romance), Luc Bessons „Léon“ (Léon – Der Profi), Francis Ford Coppolas „Bram Stoker’s Dracula“ (Bram Stokers Dracula) sowie als Beethoven in „Immortal Beloved“ (Ludwig van B. – Meine unsterbliche Geliebte). Aktuell trat er in „Harry Potter and the Prisoner of Azkaban“ (Harry Potter und der Gefangene von Askaban) auf – seitdem kennen ihn Millionen Kinder in aller Welt als Sirius Black, den Paten von Harry Potter. Derzeit wirkt er in „Harry Potter and the Goblet of Fire“ (Harry Potter und der Feuerkelch) mit.
1997 und 1998 war Oldman in „The Fifth Element“ (Das fünfte Element), „Air Force One“ (Air Force One) und „Lost in Space“ (Lost in Space) zu sehen. Zusammen mit Coppolas „Dracula“ ließen ihn diese Filme in die Liga jener wenigen Schauspieler aufsteigen, deren Filmografie vier Filme verzeichnen, die am Startwochenende Platz eins der Kino-Charts erreichten.
1995 gründete Oldman mit seinem Manager/Produktionspartner Douglas Urbanski die Produktionsfirma The SE8 Group, die Oldmans Regiedebüt „Nil by Mouth“ produzierte (Oldman schrieb außerdem das Drehbuch). Der Film lief als Eröffnungsfilm im Wettbewerb der 50. Filmfestspiele in Cannes, Kathy Burke wurde mit ihrer Rolle als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Außerdem gewann Oldman den renommierten Channel-4-Regiepreis auf dem Filmfestival in Edinburgh.
1998 wurde der Film als Bester Film und für das Beste Original-Drehbuch mit dem British Academy Award (BAFTA) prämiert. Daneben war er auch in den Kategorien Bester Darsteller und Beste Darstellerin nominiert.
Zu Oldmans wichtigsten Filmen zählen außerdem „Sid & Nancy“ (Sid & Nancy), Stephen Frears’ „Prick Up Your Ears“ (Prick Up Your Ears), Tom Stoppards „Rosencrantz and Guildenstern are Dead“ (Rosenkranz & Güldenstern), Nic Roegs und Dennis Potters „Track 29“ (Track 29 – Ein gefährliches Spiel), „Criminal Law“ (Der Frauenmörder), „Chattahoochee“ (Chattahoochee), „Murder in the First“ (Murder in the First) und „State of Grace“ (Im Vorhof der Hölle). 1999 betreute Oldman den SE8 Group/Douglas-Urbanski-Film „The Contender“ (Rufmord – Jenseits der Moral) als Executive Producer und übernahm selbst eine Hauptrolle. Der Film wurde für drei Oscars nominiert.
Fans der TV-Serie „Friends“ (Friends) erinnern sich an Oldmans Gastrolle als alkoholkranker Schauspieler – diese Rolle brachte ihm eine Emmy-Nominierung ein. Fernsehauftritte absolvierte er auch in Mike Leighs „Meantime“ (Meantime) sowie in „The Firm“, inszeniert von dem verstorbenen Alan Clark.
CILLIAN MURPHY
Dr. Jonathan Crane
International bekannt wurde Cillian Murphy mit seinem Auftritt als widerspenstiger Überlebender Jim in Danny Boyles „28 Days Later“ (28 Days Later) – die Story dieses Überraschungshits ist in einem postapokalyptischen London angesiedelt.
Im Anschlus an „Batman Begins“ (Batman Begins) übernahm Murphy neben Rachel McAdams eine Hauptrolle in Wes Cravens „Red Eye“. Darin geht es um eine Frau (McAdams), die von einem Fremden (Murphy) in einem Flugzeug gefangen gehalten wird – er droht ihren Vater zu ermorden, falls sie ihm nicht bei der Vorbereitung seines Attentats auf einen wohlhabenden Geschäftsmann hilft. „Red Eye“ läuft am 19. August in den amerikanischen Kinos an und startet im Oktober in Deutschland.
Im Herbst ist Murphy in Neil Jordans „Breakfast on Pluto“ als Patrick „Kitten“ Brady zu sehen, einem Pflegekind, das als Kabarettsänger und Transvestit der 60er/70er-Jahre in London Karriere macht. In der Verfilmung des Romans von Patrick McCabe („The Butcher Boy“), treten auch Liam Neeson, Stephen Rea und Brendan Gleeson auf. „Breakfast on Pluto“ läuft am 18. November 2005 an.
Derzeit dreht Murphy „The Wind That Shakes the Barley“ unter der Regie von Ken Loach. Murphy und Liam Cunningham spielen Brüder – sie kämpfen als Guerillas gegen die Briten, die 1919 Irlands Unabhängigkeit verhindern wollen. In Großbritannien wird der Film von Pathé Pictures International verliehen.
In Murphys Filmografie findet sich außerdem John Crowleys „Intermission“ (Intermission; 2003), eine schwarze Komödie, in der Murphy als John einen sehr schlechten Moment aussucht, um sich von seiner Freundin zu trennen – damit löst er eine Kettenreaktion verschiedener Liebesverwicklungen und Verbrechen aus. In Peter Webbers „Girl With a Pearl Earring“ (Das Mädchen mit dem Perlenohrring) spielte er den Schlachtergehilfen Pieter, der der Titelheldin (Scarlett Johansson) den Hof macht.
Weitere Filme: Anthony Minghellas „Cold Mountain“ (Unterwegs nach Cold Mountain), Goran Paskaljevics „How Harry Became a Tree“, John Carneys „On the Edge“ (On the Edge), Stephen Bradleys „Sweety Barrett“, William Boyds „The Trench“ und Nelson Humes „Sunburn“ (Sunburn), produziert von Galway Film Fleadh.
Bekannt wurde Murphy mit seiner atemberaubenden Leistung in der preisgekrönten Bühnenfassung von „Disco Pigs“. Nach Auszeichnungen auf dem Dublin Theatre Festival 1996 und dem Edinburgh Festival 1997 ging „Disco Pigs“ auf eine ausgedehnte Tournee durch Irland, Großbritannien, Toronto und Australien. Später wirkte Murphy auch in der Verfilmung unter der Regie von Kirsten Sheridan mit.
Auf der Bühne spielte er unter der Regie des Tony-Preisträgers Garry Hyne in „The Country Boy“ (Tom und seine Söhne), „Juno and the Paycock“ (Juno und der Pfau; als Johnny Boyle) sowie aktuell in „Playboy of the Western World“ (Held der westlichen Welt; als Christy) am Gaity Theatre in Dublin. Weitere Rollen übernahm Murphy unter der Regie von Peter Stein als Konstantin in der Edinburgh-Fest-Inszenierung „The Seagull“ (Die Möwe), als Adam in Neil LaButes „The Shape of Things“ (Das Maß der Dinge) am Gate Theatre in Dublin und als Claudio in „Much Ado About Nothing“ (Viel Lärm um nichts).
Im Fernsehen spielte er unter anderem die Hauptrolle des Paul Montague in David Yeats’ BBC-Drama „The Way We Live Now“.
Murphys Kurzfilm „The Watchmen“ (den er zusammen mit Paloma Beaza schrieb) kam in die engere Wahl für den Turner Classic Movie Short Film Award.
TOM WILKINSON
Carmine Falcone
Als renommierter Bühnen- und Filmdarsteller ist Wilkinson schon oft ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Preis der New Yorker Filmkritiker, mit dem Independent Spirit Award, dem Sundance Film Festival Award, und als Partner von Sissy Spacek in „In the Bedroom“ (In the Bedroom) wurde er für den Oscar nominiert.
Die Rolle des Burbage in „Shakespeare in Love“ (Shakespeare in Love) brachte ihm eine Nominierung für den British Academy Award (BAFTA) ein. Mit seiner Leistung als Partner von Jessica Lange in dem HBO-Film „Normal“ (Eine Frage der Liebe) wurde er für den Emmy und den Golden Globe nominiert. Aktuell war Wilkinson neben Jim Carrey und Kate Winslet in „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ (Vergiss mein nicht) und in „Stage Beauty“ mit Billy Crudup und Claire Danes zu sehen.
Er trat in dem von der Kritik gefeierten „Girl With a Pearl Earring“ (Das Mädchen mit dem Perlenohrring) neben Scarlett Johansson auf. Unter Regisseur Ang Lee spielte er in „Ride With the Devil“ (Ride With the Devil) und „Sense and Sensibility“ (Sinn und Sinnlichkeit). Als Gerald war er in der erfolgreichen britischen Komödie „The Full Monty“ (Ganz oder gar nicht; BAFTA-Nominierung) zu sehen. Weitere Filmauftritte: Oliver Parkers „The Importance of Being Earnest“ (Ernst sein ist alles), als Queensbury in Brian Gilberts „Wilde“ (Oscar Wilde) und als Loyen in dem Thriller „Smilla’s Sense of Snow“ (Fräulein Smillas Gespür für Schnee).
Wilkinsons neueste Projekte sind „A Good Woman“ mit Helen Hunt und Scarlett Johansson sowie „Piccadilly Jim“ mit Sam Rockwell und Allison Janney. Derzeit dreht er mit Laura Linney in Vancouver „The Exorcism of Emily Rose“.
Auf der Bühne spielte Wilkinson den John Proctor in „The Crucible“ (Hexenjagd) am Londoner National Theatre, die Titelrolle in „King Lear“ (König Lear) am Royal Court, Dr. Stockmann in der preisgekrönten Inszenierung „Enemy of The People“ (Ein Volksfeind) mit Vanessa Redgrave im Londoner West End, und den Preis der Londoner Filmkritiker erhielt er für seine Darstellung in „Ghosts“ (Gespenster). Große Begeisterung löste sein Auftritt als Partner von Julia Ormond in David Hares Inszenierung von „My Zinc Bed“ (Mein Zinkbett) am Royal Court aus.
Für das Fernsehen übernahm Wilkinson die Rolle des Pecksniff in der preisgekrönten BBC-Serie „Martin Chuzzlewit“, die Titelrolle in der BBC-Serie „Resnick“ und die Rolle des Herzogs in David Thackers TV-Version von „Measure For Measure“ (Maß für Maß) im Rahmen der „Performance“-Reihe der BBC. Eine BAFTA-Nominierung in der Kategorie Bester Darsteller bekam er für Piers Haggards Drama „Cold Enough for Snow“.
RUTGER HAUER
Richard Earle
Auch nach mittlerweile über 50 Filmen bietet Hauer weiterhin eine große Bandbreite denkwürdiger Leinwandauftritte. Derzeit ist er als zwielichtiger und abstoßender Kardinal Roark in „Sin City“ (Sin City) zu sehen, der provokanten Filmfassung von Frank Millers Comic-Romanen. Der Film verbuchte einen enorm erfolgreichen Kinostart und begeistert die Zuschauer ebenso wie die Kritiker.
Etliche von Hauers Projekten befinden sich in der Endfertigung, darunter die mit Spannung erwartete NBC-Miniserie „The Poseidon Adventure“. Diese aktualisierte Romanverfilmung hat mit dem Sandalengenre nichts zu tun, sondern zeigt die Erlebnisse einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von Menschen, die nach einem vermutlichen Terrorangriff aufeinander angewiesen sind. Gerade abgedreht ist „Minotaur“, die Geschichte von Dorfbewohnern, die ihren Nachwuchs einem Fabelwesen opfern müssen, das in einem Insellabyrinth haust.
Als intelligenter, aber brutaler Replikant in Ridley Scotts „Blade Runner“ (Der Blade Runner), als höllisch böser Anhalter in „The Hitcher“ (The Hitcher – Der Highway-Killer) oder aktuell in seiner Bravour-Rolle als der im moralischen Zwiespalt steckende Profi-Killer in „Confessions of a Dangerous Mind“ (Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind) beweist Hauer immer wieder jene dynamische Leinwandpräsenz, die seine Auftritte unvergesslich macht.
Seit den frühen 70er-Jahren ist Hauer ein international gefragter Star, der zunächst in Europa in dem für den Oscar nominierten „Turks fruit“ (Türkische Früchte), in „Spetters“ (Spetters – knallhart und romantisch), „Keetje Tippel“ (Das Mädchen Keetje Tippel), „Flesh and Blood“ (Flesh and Blood) und „Soldaat von Oranje“ (Soldiers) auftrat. Das amerikanische Publikum lernte Hauer durch seine Hauptrollen in Großproduktionen wie „Nighthawks“ (Nachtfalken) und „Ladyhawke“ (Der Tag des Falken) kennen. In Hollywood folgten dann Mainstream-Filme wie „Blind Fury“ (Blinde Wut), „The Blood of Heroes“ (Die Jugger – Kampf der Besten), „Wanted: Dead or Alive“ (Wanted: Dead or Alive), „A Breed Apart“ (Die Brut des Adlers), „Surviving the Game“ (Surviving the Game) und auf TNT „Amelia“ (Amelia Earhart – Der letzte Flug). Auf dem Bildschirm war Hauern als Gaststar in den erfolgreichen Serien „Alias“ (Alias; ABC) und „Smallville“ (Smallville; WB) zu sehen.
Seinen Hollywood-Starruhm zementierte Hauer mit dem begehrten Golden Globe für seine Rolle in der CBS-Miniserie „Escape from Sobibor“ (Sobibor) sowie einer Nominierung für seinen Auftritt in der epischen „Was wäre, wenn…?“-Chronik „Fatherland“ (Vaterland) auf HBO.
Hauer verbucht aber nicht nur als Schauspieler Erfolge. Als Produzent der Dokumentarfilme „Prosit Ermanno“, „Who Are They?“ und „Kill the Camera“ demonstriert er seine fundierte Erfahrung als Filmemacher auf beiden Seiten der Kamera. Als Co-Regisseur inszenierte er den Kurzfilm „The Room“ mit sich in der Hauptrolle – der Film kam auf dem niederländischen Filmfestival sehr gut an und wurde auf dem 16. Festival du Film de Paris als Bester Kurzfilm ausgezeichnet. Aber Hauer engagiert sich auch für soziale Belange. Während seines Aufenthalts auf den Inseln Turks und Caicos wurde er hautnah mit dem Aids-Problem konfrontiert und gründete die Organisation „Rutger Hauer Starfish Foundation“, die mit sehr erfolgreichen Spendenaktionen in den USA, Großbritannien und Schweden Mittel für die Aids-Forschung, Vorsorge und Aufklärung sammelt.
Rutger Hauer lebt heute abwechselnd in Amsterdam und Los Angeles.
KEN WATANABE
Rah’s al Ghul
International bekannt wurde Watanabe mit seinem sensationellen Auftritt als Katsumoto, dem letzten Anführer der Samurai, in dem Warner-Bros.-Pictures-Epos „The Last Samurai“ (Last Samurai). Mit dieser Rolle wurde er 2004 für den Oscar nominiert. Er gab damit neben Tom Cruise sein Hollywood-Debüt, wurde außerdem für den Nebendarstellerpreis der Screen Actors Guild (Gewerkschaft der Filmschauspieler) nominiert und gewann den Golden Globe der Auslandspresse in Hollywood.
Anschließend wirkte Watanabe in dem gleichermaßen hochkarätigen Film „Memoirs of a Geisha“ mit, der Verfilmung des international gepriesenen Romans von Arthur Golden, der in seinem groß angelegten romantischen Epos eine geheimnisvolle Welt beschwört, die uns auch heute noch fasziniert. Es geht um die Lebensgeschichte der legendären Geisha Sayuri, die insgeheim einen für sie unerreichbaren Mann liebt – er wird von Watanabe dargestellt. Der für den Oscar nominierte Rob Marshall („Chicago“) inszeniert „Memoirs of a Geisha“, die Produktion verantworten Lucy Fisher, Douglas Wick und Steven Spielberg, das Drehbuch schrieben Ron Bass und Akiva Goldsman sowie Robin Swicord und Doug Wright. Der Film läuft im Dezember in den USA und im Januar 2006 in Deutschland an.
Watanabe begann seine Laufbahn auf der Bühne im Madoka-Ensemble in Tokio. In diesem Ensemble wurde er ausgewählt, um die Heldenrolle in dem von Yukio Ninagawa inszenierten Stück „Shimodani Mannen-cho Monogatari“ zu spielen. Mit diesem Auftritt machte er sich bei Kritik und Publikum einen Namen.
1982 gab er sein TV-Debüt mit „Michinaru Hanran“ [Unbekannte Rebellion]. 1987 ermöglichte ihm die Samurai-Serie „Dokuganryu Masamune“ des Senders NHK eine majestätisch-mitreißende Rolle. Es folgten viel gepriesene Auftritte in historischen TV-Dramen wie „Oda Nobunaga“, „Chushingura“ und im Kinofilm „Bakumatsu Junjyo Den“.
Watanabe brillierte auch in „Ikebukuro West Gate Park“, „Anata ga Hoshii“ [Ich will dich] für den Bildschirm sowie im Kinobereich in „Space Travelers“, „Oboreru Sakana“ [Ertrinkende Fische] und „The Sun Rises Again“. Im Februar 2003 war Watanabe in „Shin Jinginaki Tatakai/Bosatsu“ [Kampf ohne Loyalität/Mord] zu sehen, einer Neufassung der beliebten Yakuza-Kinoserie. Sein jüngstes japanisches Kinoprojekt heißt „T.R.Y.“.
Watanabe lebt in Japan.
MORGAN FREEMAN
Lucius Fox
Bekannt wurde Freeman durch die beliebte Rolle des Easy Reader in der viel gepriesenen US-Kinderserie „The Electric Company“. Damals hatte er sich in New Yorker Theaterkreisen bereits einen Namen gemacht. Mit seiner Bühnenrolle in „The Mighty Gents“ (1978) erhielt er den Drama Desk Award, den Clarence Derwent Award und eine Tony-Nominierung.
Aktuell war Freeman in dem gefeierten Drama „Million Dollar Baby“ (Million Dollar Baby) zu sehen, das ihm den Oscar als Bester Nebendarsteller einbrachte.
Obies gewann er als Shakespeares Anti-Held „Coriolanus“ (Coriolan) auf dem New York Shakespeare Festival, als Der Bote in der berühmten Inszenierung von Lee Breuers „Gospel at Colonus“ (1984) an der Brooklyn Academy (für die er 1985 auch den Dramalogue Award erhielt) und als Hoke Coleburn in Alfred Uhrys mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Stück „Driving Miss Daisy“ (1985). Diese Rolle brachte ihm auch den Dramalogue Award ein. Zum bisher letzten Mal stand Freeman 1991 als Petruchio in „The Taming of the Shrew“ (Der Widerspenstigen Zähmung) im Rahmen des New York Shakespeare Festival neben Tracey Ullman auf der Bühne des Delacorte Theatre.
Zu Freemans zahlreichen Fernsehauftritten gehören der NBC-Film „The Atlanta Child Murders“ mit Cicely Tyson, sowie auf CBS „The Execution of Raymond Graham“ (Protokoll einer Hinrichtung). Kinofilme: „Brubaker“ (Brubaker), „Eyewitness“ (Der Augenzeuge), „Harry & Son“ (Harry & Son), „Teachers“ (Teachers – Die Aufsässigen), „Marie“ (Marie – Eine wahre Geschichte; auch: Marie – Eine Mutter in Angst), „That Was Then, This Is Now“ (Lose Control; auch: Jungs außer Kontrolle), „Street Smart“ (Glitzernder Asphalt), „Clean & Sober“ (Süchtig), „Johnny Handsome“ (Johny Handsome – Der schöne Johnny), „Glory“ (Glory), „Driving Miss Daisy“ (Miss Daisy und ihr Chauffeur) und „Chain Reaction“ (Außer Kontrolle).
Freeman erhielt 1995 mit seiner Leistung in Frank Darabonts Adaption von Stephen Kings „The Shawshank Redemption“ (Die Verurteilten) in der Kategorie Bester Darsteller seine dritte Oscar-Nominierung. „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ brachte ihm den Golden Globe, den Silbernen Bären auf den Berliner Filmfestspielen und eine Oscar-Nominierung ein. Zuvor hatte er mit „Street Smart“ die Preise der Filmkritiker von Los Angeles, New York und der National Society of Film Critics gewonnen, außerdem wurde er für den Oscar und den Golden Globe nominiert.
Weitere Filmrollen übernahm Freeman im Thriller „Kiss the Girls“ (…denn zum Küssen sind sie da), produziert von David Brown, in Steven Spielbergs Produktion „Amistad“ (Amistad) als Sklavereigegner Theodore Jackson, im Abenteuerfilm „Hard Rain“ (Hard Rain) mit Christian Slater und als amerikanischer Präsident in dem Kassenknüller „Deep Impact“ (Deep Impact). Es folgten „Nurse Betty“ (Nurse Betty) mit Chris Rock und Renée Zellweger, der 2000 die Kritiker begeisterte, und „Along Came a Spider“ (Im Netz der Spinne), in dem Freeman wieder Alex Cross, den Helden aus „Kiss the Girls“, darstellte. Dieser Film brachte im Frühjahr 2001 die Kassen zum Klingeln. „High Crimes“ (High Crimes – Im Netz der Lügen) mit Ashley Judd lief im April 2002 an, und der Tom-Clancy-Thriller „The Sum of All Fears“ (Der Anschlag) mit Ben Affleck kam im Juni 2002 in die Kinos. Dann kam „Levity“ von und mit Billy Bob Thornton sowie eine weitere Stephen-King-Verfilmung, „Dreamcatcher“ (Dreamcatcher), und „Bruce Almighty“ (Bruce Allmächtig) mit Jim Carrey.
Sein Regiedebüt gab Morgan Freeman 1993 mit „Bopha!“ (Bopha!) mit Danny Glover und Alfre Woodard in den Hauptrollen. Bald darauf gründete er seine eigene Produktionsfirma Revelations Entertainment.
Inzwischen hat Freeman die Dreharbeiten zu mehreren neuen Filmen abgeschlossen: „Unleashed“ mit Jet Li, „An Unfinished Life“ mit Jennifer Lopez und Robert Redford sowie „Edison“ mit Justin Timberlake, LL Cool J und Kevin Spacey.
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