In den letzten Tagen sammelten sich einige News und Gerüchte um den dritten Batman-Film an, die gerne schon als Fakt gesehen werden. Hier die Neuigkeiten in der Übersicht.
DER RIDDLER?
Wer wird der nächste Bösewicht im dritten Batman-Teil? Schon kurz nach 'The Dark Knight' war in Fankreisen klar: der Riddler muss der nächste Schurke im Nolan-Universum werden. Offiziell gibt es dazu keinerlei Statement, außer das Nolan Mr. Freeze für sich ausschließt.
Ende Juli meldete firstshowing.net mit einer exklusiven Meldung, der Riddler wäre intern als Rolle gelistet. Dies kommt von einer "vertrauenswürdigen Insider-Quelle". Diese beruft sich auf ein Studio Casting Grid, ein Besetzungsraster, welches passende Schauspieler auf Rollen platziert. Die Rolle des Riddlers soll einen Schauspieler zwischen 35 bis 45 Jahren erfordern.
Zu diesem Raster soll der Name Joseph Gordon-Levitt mit dem Status "Interessiert" platziert worden sein. Gordon-Levitt arbeitete zuletzt mit Chris Nolan in 'Inception' zusammen. Allerdings fällt der 29jährige Darsteller alterstechnisch durch das Raster.
ComicBookMovie.com setzt dem noch eines oben drauf: auch hier meldet eine "Insider-Quelle", dass der Riddler mit einem der drei 'Inception'-Stars besetzt werden soll: Joseph Gordon-Levitt, Leonardo DiCaprio und Tom Hardy sollen in Betracht gezogen werden.

Was ist nun an diesen Gerüchten dran? Zumindest die Besetzungs-Optionen klingen nach einer logischen Konsequenz, da ja Nolan bekannt dafür ist, mit seinen Stars an anderen Projekten erneut zu arbeiten. Aber wenn uns eines die Vergangenheit in Zusammenhang mit den Batman-Verfilmungen gezeigt hat, dann, das Nolan in diesem Punkt nie berechenbar war.
In den frühen Begins-Zeiten dachte jeder, Guy Pearce würde in den Bat-Suit schlüpfen, da er bereits in 'Memento' mit Nolan arbeitete. Ergebnis: Die Rolle ging an Christian Bale. Pearce wurde nicht einmal zum Casting geladen.
Im gleichen Zeitraum dachte man, Harvey Dent würde eine Rolle in 'Batman Begins' haben, welcher sicher mit Guy Pearce besetzt werden würde. Ergebnis: Die Rolle gab es im Film überhaupt nicht.
Nach 'Batman Begins' drehte Nolan mit Christian Bale und Michael Caine 'The Prestige'. Das Ensemble wurde um Hugh Jackman erweitert. Klar, Jackman muss Harvey Dent spielen! Resultat: Niemand rechnete mit Aaron Eckhart als Bezirksstaatsanwalt.
History repeating?
Nolan hat bis auf kleine Nebenrollen (Flass, Finch) nie aus seinem Fundus seine Batman-Filme besetzt. Mal sehen, ob Nolan auch diesmal wieder für eine Überraschung gut sein wird.
SELINA KYLE?
Einmal mehr ist es ComicBookMovie.com, welche eine Info einer "vertrauenswerten Quelle" ins Internet setzen. Nur diesmal handelt es sich um eine dieser "von einem Freund gehört"-Deals. So soll dieser "Freund" einen kurzen Blick auf die Drehbuch-Notizen riskiert haben. Und laut diesen Notizen soll Selina Kyle aka Catwoman im dritten Batman-Film vorkommen.
Auch wenn Selina Kyle gar nicht mal eine so unwahrscheinliche Option für Batman 3 wäre, so ist es umso unglaublicher, dass solche Drehbuch-Notizen ungeschützt in irgendwelchen Büros rumliegen.
HARVEY DENT ZURÜCK VON DEN TOTEN?
Dieses Gerücht dürfte sich schnell erledigt haben. In einem Interview mit MTV hat Harvey Dent-Darsteller Aaron Eckhart sein Interesse an einer erneuten Zusammenarbeit mit Chris Nolan in einem Batman-Film bekundet. Er warte lediglich auf einen Anruf und er wäre sofort wieder dabei. Welcher Schauspieler würde dies nicht? Nur dürfte es sich schwierig gestalten Two-Face wieder von den Toten auferstehen zu lassen ...
BYE BYE CHICAGO?
Wird im drittten Batman-Film nicht mehr Chicago als Kulisse für Gotham City dienen? Wenn es nach ComicBookMovie.com geht, zur Hälfte ja. Ein paar Warner Bros.-Oberhäupter sollen nach den Dreharbeiten von 'Green Lantern' sehr von New Orleans angetan sein, besonders da sich dort ungemein Steuern sparen lassen. Die Stadt sei diesbezüglich sehr entgegenkommend gewesen.
Das Location Scouting für Batman 3 soll bereits in Chicago begonnen haben. Sollten die Verhandlungen gut laufen, könnte fast die hälfte der Dreharbeiten in New Orleans, Louisiana stattfinden. Dies würde bei der finanziellen Entlastung eines solchen Mammut-Projekts den Studiobossen sehr entgegen kommen.